Bibelverse auswendig lernen, aber wie?

John Piper erklärt auf unterhaltsame Weise, wie er als Pastor Bibelverse auswendig lernt und bereits erlernte Verse wiederholt:

Kommentare

  1. Ich finde es beruhigend, dass auch Piper so schnell vergisst! ;-)

  2. das erinnert mich an die vielen Verse, die ich schon gelernt – und wieder vergessen – habe. Aber trotzdem bleibt vieles hängen und es lohnt sich, wenn man weiß, wo was ungefähr steht.

  3. Beim auswendig lernen bin ich Charismatiker, da gebe ich dem HeiligenGeist ein Chance zu mir zu sprechen und versuche nicht durch zu viel Auswendiges nur bei meinem Wissen stehen zu bleiben. ;)
    Wie Thomas Giebel sagt ist es aber wirklich sehr hilfreich zu wissen wo (oder überhaupt zu wissen) wo etwas steht, also ein gewissen Biblisches Fundament sollte jeder mündige Christ haben.

  4. Roderich meint:

    Bruder Yun (“The Heavenly Man”) hatte sich bekehrt, dann in 30 Tagen das ganze Matthaeus-Evangelium auswendig gelernt (jeden Tag ca. ein Kapitel), und wurde dann zur Mission berufen, und als er predigen sollte und nicht wusste, was er predigen sollte, sagte er einfach einige Kapitel aus dem Matthaeus-Ev. aus, und Leute bekehrten sich in Scharen.
    Yun sagte auch: der Heilige Geist erinnerte ihn oefters an Bibelverse. Jedoch greift der Heilige Geist (vorzugsweise) dabei auf das zurueck, was man vorher auswendig gelernt hat.

    Der “gute Charismatiker” lernt also doch wesentliche Verse auswendig. :-) Denn er weiss, dass der Heilige Geist primaer durch das Wort Gottes spricht, wenn auch nicht nur.

    Ich persoenlich finde schon den Vorgang des Auswendiglernens sehr hilfreich. Man wiederholt, wiederholt, wiederholt, und dabei “sinkt es tiefer”. Es ist wie eine Art “Meditation”. Es offenbaren sich einem staendig neue Aspekte des Wortes.

    Der Vorteil beim Auswendiglernen ist: wenn man es nicht vergessen will, ist man gezwungen, es auch tagsueber manchmal zu wiederholen. Wenn man dann an der Bushaltestelle steht und nichts zu tun hat, oder wandert, oder im Aldi einkauft, sagt man sich die Verse dann auf. Je mehr Bibel tagsueber, desto naeher bei Gott.

    Ein moeglicher Weg ist, bei seiner morgendlichen Bibellese einfach EINEN Vers herauszupicken, und diesen dann auswendigzulernen. Und/ oder die Verse, durch die Gott zu einem gesprochen hat.

    Ich habe mal z.B. die Bergpredigt auswendig gelernt. Es hat ca. 3 Monate gedauert, jeden Morgen ca. 3 Verse. Es hat auch viel Zeit gekostet, das staendig zu wiederholen, u.a. da man auch staendig das vergisst, was man vorher gelernt hat. Wenn man dann alles wiederholen will, dauert das alleine schon ca. 30 Minuten am Tag. Trotzdem war es jede Minute wert.

    Ein realistisches Ziel ist es, finde ich, jedes Jahr so ca. 3 Kapitel auswendigzulernen.

    Luther konnte ja das ganze NT (fast), alle Psalmen und weite Teile des AT auswendig.

    Viele Moslems muessen den ganzen Koran auswendig lernen. Also, warum wir nicht das ganze NT ? (Koran und NT sollen ja fast gleich lang sein).

    Es ist viel zu “unnormal” geworden, dass Leute Bibelverse auswendig lernen. (Es wird zu selten darueber gepredigt, es fehlt als Element in der Erziehung, etc.). So ist der, der es doch macht, fast schon ein “Fanatiker”. Leider. Denn ich wuerde sagen, auswendig lernen ist elementarer Teil der Juengerschaft Jesu. “Lasset das Wort Gottes reichlich unter euch wohnen”.

  5. Jürgen meint:

    Viel schlimmer als die Verse zu vergessen ist, dass ich manchmal nicht weiß welches Kapitel oder Versnr. das ist. Wichtig, wenn es um den Zusammenhang geht. :-(

    Gruß, Jürgen

  6. Mit dem Handy kann man heute seine Verse-Sammlung immer dabei haben und auf spielerische Weise zwischendurch mal einen Vers üben. So ist Auswendiglernen echt kein Aufwand mehr. Die passende App für Android: Remember Me (gratis im Market)

Deine Meinung ist uns wichtig

*

Switch to our mobile site