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	<title>TheoBlog &#187; Gesellschaft</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus der Perspektive reformatorischer Theologie</description>
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		<title>Ayaan Hirsi Ali: Krieg den Christen</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 14:54:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Religionsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Christenverfolgung]]></category>
		<category><![CDATA[Islamismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Titelthema der aktuellen Newsweek-Ausgabe heißt: „Krieg den Christen„. Ayaan Hirsi Ali schreibt in ihrem Beitrag The „Global War on Christians in the Muslim World“: We hear so often about Muslims as victims of abuse in the West and combatants in the Arab Spring’s fight against tyranny. But, in fact, a wholly different kind of [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2012/02/201202071551.jpg" alt="201202071551.jpg" width="143" height="193" /></p>
<p>Das Titelthema der aktuellen <em>Newsweek-</em>Ausgabe heißt: „Krieg den Christen„. Ayaan Hirsi Ali schreibt in ihrem Beitrag The „Global War on Christians in the Muslim World“:</p>
<blockquote><p>We hear so often about Muslims as victims of abuse in the West and combatants in the Arab Spring’s fight against tyranny. But, in fact, a wholly different kind of war is underway—an unrecognized battle costing thousands of lives. Christians are being killed in the Islamic world because of their religion. It is a rising genocide that ought to provoke global alarm.</p>
<p>The portrayal of Muslims as victims or heroes is at best partially accurate. In recent years the violent oppression of Christian minorities has become the norm in Muslim-majority nations stretching from West Africa and the Middle East to South Asia and Oceania. In some countries it is governments and their agents that have burned churches and imprisoned parishioners. In others, rebel groups and vigilantes have taken matters into their own hands, murdering Christians and driving them from regions where their roots go back centuries.</p></blockquote>
<p>Mehr: <a href="http://www.thedailybeast.com/newsweek/2012/02/05/ayaan-hirsi-ali-the-global-war-on-christians-in-the-muslim-world.html" target="_blank" class="liexternal">www.thedailybeast.com</a>.</p>
<p>VD: RH</p>
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		<title>Kinder brauchen Vater und Mutter</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 17:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Famile]]></category>
		<category><![CDATA[Familienbild]]></category>
		<category><![CDATA[Familienpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Familienexperten in Deutschland sehen sich durch eine neue US-Studie in ihren Bedenken gegen eine außerfamiliäre Betreuung von Kleinkindern bestätigt. Forscher haben durch Untersuchungen zeigen können, dass die Hirnentwicklung des Kindes durch intensive mütterliche Zuwendung in den ersten Lebensjahren gestärkt wird. Keinen signifikanten Einfluss haben dagegen Faktoren wie das Alter oder die soziale Stellung der Eltern. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Familienexperten in Deutschland sehen sich durch eine neue US-Studie in ihren Bedenken gegen eine außerfamiliäre Betreuung von Kleinkindern bestätigt. Forscher haben durch Untersuchungen zeigen können, dass die Hirnentwicklung des Kindes durch intensive mütterliche Zuwendung in den ersten Lebensjahren gestärkt wird.</p>
<blockquote><p>Keinen signifikanten Einfluss haben dagegen Faktoren wie das Alter oder die soziale Stellung der Eltern. Über ihre Erkenntnisse berichteten Wissenschaftler der Washington Universität in St. Louis (Bundesstaat Missouri) um die Psychiatrie-Professorin Joan Luby in der Fachzeitschrift der Nationalen Akademie der Wissenschaften. Hartmut Steeb (Stuttgart), Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz – sie befasst sich intensiv mit Fragen der Familie – fordert angesichts der Studie ein Umdenken in der Politik. Sie wirbt seit Jahren für eine Betreuung von unter Dreijährigen in Krippen, damit mehr Mütter einer Erwerbstätigkeit nachgehen können. Steeb gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea: „Jetzt ist die Politik gefragt, ob die Ideologie wichtiger ist oder die Vernunft und ob das Wohl des Kindes oder das Wohl der Wirtschaft Vorrang hat.“</p></blockquote>
<p>Mehr: <a href="http://www.idea.de/index.php?id=891&amp;tx_ttnews[tt_news]=102194&amp;cHash=be0131347b477c37b352c0d5e72c9f35" target="_blank" class="liexternal">www.idea.de</a>.</p>
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		<title>E. Weede: Pläydoyer für Freiheit</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 07:26:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Erick Weede]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Erick Weede, Soziologe und renommierter Konfliktforscher, hat ein Plädoyer für die Freiheit verfasst, dass jedem Schüler und Studenten als Pflichtlektüre verschrieben werden sollte. Politische Korrektheit verlangt, Europas Einheit als Wert an sich anzusehen. Doch dass die Folgen der Einheit immer positiv sein müssen, kann nur glauben, wer Europa-Politiker für Übermenschen hält. Europas Uneinigkeit war ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erick Weede, Soziologe und renommierter Konfliktforscher, hat ein Plädoyer für die Freiheit verfasst, dass jedem Schüler und Studenten als Pflichtlektüre verschrieben werden sollte. Politische Korrektheit verlangt, Europas Einheit als Wert an sich anzusehen. Doch dass die Folgen der Einheit immer positiv sein müssen, kann nur glauben, wer Europa-Politiker für Übermenschen hält. Europas Uneinigkeit war ein Glück. Wir brauchen mehr <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_August_von_Hayek" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Hayekianer</a>!</p>
<p>„Ein Vereinigtes Europa der Narren?“, ein großartiger Text (<em>FAZ</em> vom 03.02.2012, Nr. 29, S. 12):</p>
<blockquote><p>Unter politischer Korrektheit kann man das Bedürfnis nach Übereinstimmung mit der Masse der Mitmenschen verstehen, auch um den Preis der Ausschaltung der eigenen Vernunft, wobei meist das Bekenntnis zu Werten und Zielen das Nachdenken über geeignete Mittel in den Hintergrund drängt. Wer Konsens für einen Wert an sich hält, für den ist eigenes Nachdenken &#8211; wie es die Kanzlerin im Zusammenhang mit der Sarrazin-Debatte so schön sagte &#8211; „nicht hilfreich“.</p>
<p>In der Europa-Politik äußert sich die politische Korrektheit in lautstarken Bekenntnissen zu Europas Einheit als Wert an sich in der unreflektierten Behauptung, dass Europas Einheit den europäischen Frieden sichere. Unreflektiert ist diese Behauptung, wenn man sich weigert, Alternativen für die Erklärung des europäischen Friedens auch nur in Erwägung zu ziehen. Ich will hier nur eine Alternative andeuten: Die Nato oder die dort institutionalisierte amerikanische Hegemonie könnte für den Frieden Europas verantwortlich sein.</p></blockquote>
<p>Hier: <a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/essay-ein-vereinigtes-europa-der-narren-11635336.html" target="_blank" class="liexternal">www.faz.net</a>.</p>
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		<title>Die Vergewaltigung der menschlichen Identität</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 14:49:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gender Mainstream]]></category>

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		<description><![CDATA[Andreas Späth hat das Buch Vergewaltigung der menschlichen Identität: Über die Irrtümer der Gender-Ideologie herausgegeben. Der Verlag schreibt dazu: ›Gender Mainstreaming‹ – ein Schlagwort ist in aller Munde und doch kaum fassbar. Uneingeweihte meinen, dies sei nichts anderes als die Gleichstellung von Mann und Frau. Der Journalist Volker Zastrow warnte schon 2006, dahinter verberge sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2012/01/vergidendität.jpg" class="liimagelink"><img class="wp-image-16385 alignright" title="vergidendität" src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2012/01/vergidendität.jpg" alt="" width="172" height="240" /></a>Andreas Späth hat das Buch <em>Vergewaltigung der menschlichen Identität: Über die Irrtümer der Gender-Ideologie</em> herausgegeben. Der Verlag schreibt dazu:</p>
<blockquote><p>›Gender Mainstreaming‹ – ein Schlagwort ist in aller Munde und doch kaum fassbar. Uneingeweihte meinen, dies sei nichts anderes als die Gleichstellung von Mann und Frau. Der Journalist Volker Zastrow warnte schon 2006, dahinter verberge sich nichts anderes als eine ›politische Geschlechtsumwandlung‹. Worum es tatsächlich geht, will das vorliegende Buch durchleuchten und auf den Punkt bringen. In einer bisher einzigartigen Zusammenschau von Natur- und Geisteswissenschaft zerlegen der Gehirnforscher Manfred Spreng und der Religionsphilosoph Harald Säubert, das Konstrukt des Genfer Mainstreaming in seine Bestandteile. Sie zeigen die geistesgeschichtlich trüben Quellen ebenso auf wie die verheerenden Folgen, denen der Mensch durch die Vergewaltigung seines natürlichen Wesens durch eine Ideologie ausgesetzt ist, die schon seine grundlegenden Anlagen im Gehirn missachtet. Was einst durch die rot-grüne Bundesregierung zur politischen ›Querschnittsaufgabe‹ erklärt wurde, wird als nicht umsetzbar enttarnt. Jenseits ideologischer Flügelkämpfe entfernt das Buch alle Tarnkappen. Zum Vorschein kommen vor allem die Irrationalität und physiologische Unmöglichkeit des Menschen, so zu sein, wie es die Gender-Ideologie postuliert. Wer dieses Buch gelesen hat, erkennt, dass den Gender-Apologeten nicht gefolgt werden darf, wenn der Mensch nicht seiner Identität beraubt werden soll. Denn unter der Gender-Ideologie fällt seine Geschlechtsidentität wie der Kopf auf einer Guillotine.</p></blockquote>
<p>In einer <a href="http://www.medrum.de/content/vergewaltigung-der-menschlichen-identitaet-ueber-die-irrtuemer-der-gender-ideologie" target="_blank" class="liexternal">Buchbesprechung von Rolf-Alexander Thieke</a> heißt es zum Buch:</p>
<blockquote><p>Ebenso erhellend ist der Gang durch die Religions- und Philosophiegeschichte mit Harald Seubert, seine Analyse und Kritik der verschiedenen Denkansätze der Gender-Konzeptionen: ihre eigenen Prämissen werden dem wissenschaftlichen Diskurs nicht ausgesetzt; Fragen nach dem Wesen von Mann und Frau werden im konstruktivistischen Ansatz apriori eliminiert u.a.m.. Besonderes Interesse dürfte der Exkurs finden: „Christliche Philosophinnen und das Denken der Geschlechterdifferenz&#8221;! Harald Seubert betont dazu, dass er es auch selbst als besonderen Gewinn erfahren hat, dass er diesem Thema in der literarischen und der direkten Begegnung mit seiner Kollegin Prof. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz vertiefend nachgehen konnte! Er bilanziert: die Mittel der Wissenschaft erweisen die Unhaltbarkeit der Gender-Ideologie. Es wird erkennbar, „dass weite Teile modischer Diskurse und machtvoller Eingriffe in die Natur des Menschen letztlich einem Popanz folgen und der Kaiser nackt ist. Die Haltlosigkeit steht freilich in einem umgekehrt proportionalen Verhältnis zur Gefährlichkeit der Gender-Ideologie.&#8221;</p></blockquote>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3981430328/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3981430328" target="_blank" class="liimagelink"><img class="alignleft size-full wp-image-31" title="Einkaufsmöglichkeit" src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2007/07/rtemagicc_einkaufenkl_06.gif" alt="" width="179" height="40" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>VD: MG</p>
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		<title>Google will alles über dich wissen</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 16:59:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Suchmaschine verkauft es als Super-Service, Datenschützer sind skeptisch. Google will alle persönlichen Nutzerdaten verknüpfen und zu einem neuen Dienst kombinieren. Das Unternehmen soll zum Assistenten des Nutzers werden, dem man sich ganz und gar anvertraut &#8211; und der sogar Gedanken liest. Christian Stöcker macht auf ein gewaltiges Problem aufmerksam: Google will mit den aggregierten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Suchmaschine verkauft es als Super-Service, Datenschützer sind skeptisch. Google will alle persönlichen Nutzerdaten verknüpfen und zu einem neuen Dienst kombinieren. Das Unternehmen soll zum Assistenten des Nutzers werden, dem man sich ganz und gar anvertraut &#8211; und der sogar Gedanken liest. Christian Stöcker macht auf ein gewaltiges Problem aufmerksam:</p>
<blockquote><p>Google will mit den aggregierten Daten künftig auch Theorien darüber aufstellen, was der Nutzer gerade denkt, „zum Beispiel darauf kommen, was Sie wirklich meinen, wenn Sie Apple, Jaguar oder Pink eintippen“. Das mag nützlich sein, klingt aber auch furchteinflößend. Google aber betrachtet auch diesen Vorstoß als Dienst am Nutzer: ¡Die Menschen müssen sich ohnehin viel zu sehr anstrengen, wir möchten ihnen dabei künftig besser helfen können.“ Und natürlich personalisierte Werbung noch besser auf die einzelnen Nutzer zuschneiden, schließlich ist Reklame Googles Haupteinnahmequelle.</p></blockquote>
<p>Mehr: <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,811221,00.html" target="_blank" class="liexternal">www.spiegel.de</a>.</p>
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		<title>Die destruktive Macht der Pornografie</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 11:05:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Pornografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Sexualität besitzt – wie Drogen und Alkohol – die Macht, uns von jenen Prioritäten abzulenken, an die wir aufrichtig glauben. Ein Teil unserer Libido muss unterdrückt werden, meint der in London lebende Alain de Botten. Der Schriftsteller warnt davor, die Macht der Pornografie zu unterschätzen. Ein Teil unserer Libido muss unterdrückt werden; Repression ist nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sexualität besitzt – wie Drogen und Alkohol – die Macht, uns von jenen Prioritäten abzulenken, an die wir aufrichtig glauben. Ein Teil unserer Libido muss unterdrückt werden, meint der in London lebende Alain de Botten. Der Schriftsteller warnt davor, die Macht der Pornografie zu unterschätzen.</p>
<blockquote><p>Ein Teil unserer Libido muss unterdrückt werden; Repression ist nicht bloß etwas für Katholiken, Muslime und Viktorianer, sie hat in alle Ewigkeit zu uns zu gehören. Da wir zur Arbeit gehen, unsere Beziehungen pflegen, für unsere Kinder sorgen und unseren Verstand erforschen müssen, dürfen wir es unserem sexuellen Verlangen nicht erlauben, sich uneingeschränkt auszudrücken, ob im Internet oder anderswie: Es würde uns vernichten. Die Sexualität ist eine Kraft, von der wir realistischerweise weder erwarten noch wünschen dürfen, dass sie jemals gänzlich befreit sei.</p></blockquote>
<p>Hier der Artikel aus der <em>WELT</em>: <a href="http://www.welt.de/kultur/article13813727/Die-destruktive-Macht-der-Internet-Pornografie.html" target="_blank" class="liexternal">www.welt.de</a>.</p>
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		<title>Ägyptisches Blasphemiegesetz zwiespältig</title>
		<link>http://www.theoblog.de/agyptisches-blasphemiegesetz-zwiespaltig/16280/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=agyptisches-blasphemiegesetz-zwiespaltig</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 10:44:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Religionsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, dass in Ägypten in den vergangenen Monaten vermehrt Angehörige der koptischen Minderheit wegen Blasphemie angeklagt wurden. So fand am 14. Januar die Anhörung des koptischen Milliardärs und Politikers Naguib Sawiris statt, der über Twitter eine Karikatur verbreitete, die Micky Maus mit Bart und Gewand der radikal-islamistischen Salafisten und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, dass in Ägypten in den vergangenen Monaten vermehrt Angehörige der koptischen Minderheit wegen Blasphemie angeklagt wurden. So fand am 14. Januar die Anhörung des koptischen Milliardärs und Politikers Naguib Sawiris statt, der über Twitter eine Karikatur verbreitete, die Micky Maus mit Bart und Gewand der radikal-islamistischen Salafisten und Mini Maus mit Gesichtsschleier zeigt. „Das Blasphemiegesetz wird anscheinend nur gegen Koppten angewandt“, erläutert Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM. „Wenn Muslime den christlichen Glauben öffentlich schmähen und dämonisieren, sehen die Behörden jedoch darüber hinweg“.</p>
<p>Naguib Sawiris, einer der reichsten Männer Ägyptens und Gründer der liberalen Partei der „Freien Ägypter“ musste sich hingegen wegen „Beleidigung des Islam“ und „Verhöhnung islamischer Symbole und Kleidung“ vor Gericht verantworten. Obwohl sich Sawiris öffentlich entschuldigte und beteuerte, niemanden beleidigen zu wollen, brachte der islamistische Anwalt Mamdouh Ismail den Fall gemeinsam mit vierzehn weiteren Anwälten vor Gericht. Das Verfahren wurde auf 11. Februar vertagt, sollte Sawiris schuldig gesprochen werden, droht ihm eine Haftstrafe.</p>
<p>Ein weiterer Fall ereignete sich Ende Dezember 2011. Der 17-jährige koptische Schüler Gamal Masood wurde in der südlichen Provinz Assuit verhaftet, weil er auf seiner Facebook-Seite eine Zeichnung veröffentlichte, die muslimische Mitschüler als Beleidigung des Propheten Mohammed ansahen. Zahlreiche Muslime protestierten tagelang vor seinem Haus und steckten es schließlich in Brand. Obwohl Gamal Masood die Anschuldigungen zurückwies, wurde er verhaftet, sein Verfahren ist für den 7. Februar angesetzt.</p>
<p>Nach Angaben des Anwalts Naguib Gubrail, Vorsitzender der „Ägyptischen Union der Menschenrechtsorganisationen“ wurde seine Klage, die er wegen „Beleidigung des Christentums“ gegen Yasser Borham, einer Führungsperson der radikal-islamistischen Salafisten einbrachte, vom Gericht nicht verfolgt. Wie die gegenüber IGFM berichtete, bezeichnete Borhamy die christliche Lehre gegenüber einer unabhängigen ägyptischen Zeitung als „fehlerhaft“ und vertrat öffentlich die Ansicht, Muslime sollten Koppten keine Weihnachtsgrüße überbringen.</p>
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		<title>Oberstes Gericht der USA stärkt Religionsfreiheit</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 11:20:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Religionsfreiheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Oberste Gericht der USA hat im Fall „Hosanna-Tabor Evangelical Lutheran Church and School v. Equal Employment Opportunity Commission et al.“ zugunsten der Religionsfreiheit entschieden. Konkret ging es um die Frage, ob Religionsgemeinschaften an ihre Mitarbeiter besondere Erwartungen stellen dürfen (z.B. die Bejahung des Glaubensbekenntnisses). Zur Entscheidung heißt es: Das Interesse der Gesellschaft an der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Oberste Gericht der USA hat im Fall „Hosanna-Tabor Evangelical Lutheran Church and School v. Equal Employment Opportunity Commission et al.“ zugunsten der Religionsfreiheit entschieden. Konkret ging es um die Frage, ob Religionsgemeinschaften an ihre Mitarbeiter besondere Erwartungen stellen dürfen (z.B. die Bejahung des Glaubensbekenntnisses). Zur Entscheidung heißt es:</p>
<blockquote><p>Das Interesse der Gesellschaft an der Durchsetzung von Anti-Diskriminierungsgesetzen am Arbeitsplatz ist zweifellos wichtig. Aber ebenso wichtig ist auch das Interesse der religiösen Gemeinschaften bei der Wahl derjenigen, die ihren Glauben verkündigen, gemäß dem Glaubensbekenntnis lehren und ihre Mission voranbringen.</p></blockquote>
<p>Hier <a href="http://www.supremecourt.gov/opinions/11pdf/10-553.pdf" target="_blank" class="lipdf">der Syllabus des Supreme Court of the United States</a> sowie ein Kommentar von Al Mohler: <a href="http://www.albertmohler.com/2012/01/12/the-supreme-court-speaks-a-major-victory-for-religious-liberty/" target="_blank" class="liexternal">www.albertmohler.com</a>.</p>
<p>CD: AM</p>
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		<title>Die Ehe und die Religionsfreiheit</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 13:41:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Famile]]></category>
		<category><![CDATA[Familienpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Leiter verschiedenster amerikanischer Kirchen haben sich am 12. Januar 2012 in einem Offenen Brief mit dem Titel „Mariage and Religious Freedom: Fundamental Goods That Stand or Fall Together“ entschieden für den besonderen Schutz der Ehe (im herkömmlichen Sinne) ausgesprochen. In dem Schreiben heißt es: Die Förderung und der Schutz der Ehe – also der Bund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leiter verschiedenster amerikanischer Kirchen haben sich am 12. Januar 2012 in einem Offenen Brief mit dem Titel „Mariage and Religious Freedom: Fundamental Goods That Stand or Fall Together“ entschieden für den besonderen Schutz der Ehe (im herkömmlichen Sinne) ausgesprochen. In dem Schreiben heißt es:</p>
<blockquote><p>Die Förderung und der Schutz der Ehe – also der Bund eines Mannes und einer Frau als Ehemann und Ehefrau – ist eine Sache des Gemeinwohls und dient dem Wohlergehen des Ehepaares, der Kinder, der Zivilgesellschaft sowie aller Menschen. Bedeutung und Wert der Ehe sind vorrangig und jeder einzelnen Gesellschaft, Regierung oder religiösen Gemeinschaft übergeordnet. Sie ist von allumfassenden Nutzen und die grundlegende Einrichtung für alle Gesellschaften. Sie wird mit der Natur der menschlichen Person als Mann und Frau und mit der lebenswichtigen Aufgabe des zur Welt Bringens und Versorgens von Kindern verbunden.</p>
<p>Als religiöse Leiter verschiedenster Glaubensgemeinschaften sind wir darin übereingekommen, zu bekräftigen, dass die Ehe in ihrer wahren Definition um ihretwegen und um des Wohles der Gesellschaft wegen geschützt werden muss.</p></blockquote>
<p>Hier der Brief: <a href="http://www.usccb.org/issues-and-action/marriage-and-family/marriage/promotion-and-defense-of-marriage/upload/Marriage-and-Religious-Freedom-Letter-Jan-12-2012-4.pdf" target="_blank" class="lipdf">Marriage-and-Religious-Freedom-Letter-Jan-12-2012-4.pdf</a>.</p>
<p>VD: EP</p>
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		<title>Dass es dich gibt</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 20:58:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Famile]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurz vor Lottas Geburt wurde in ihrem Gehirn eine Fehlbildung entdeckt. Ihre Mutter schreibt hier von Momenten tiefer Verzweiflung. Und großen Glücksgefühlen. Ein beeindruckender Text! Viele Ehen zerbrechen an Sorgenkindern wie Lotta, dessen sind wir uns bewusst. Ein Graben tut sich auf, zwischen mir bei den Ärzten und meinem Mann im Büro. Jeden Abend versuchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz vor Lottas Geburt wurde in ihrem Gehirn eine Fehlbildung entdeckt. Ihre Mutter schreibt hier von Momenten tiefer Verzweiflung. Und großen Glücksgefühlen. Ein beeindruckender Text!</p>
<blockquote>
<p>Viele Ehen zerbrechen an Sorgenkindern wie Lotta, dessen sind wir uns bewusst. Ein Graben tut sich auf, zwischen mir bei den Ärzten und meinem Mann im Büro. Jeden Abend versuchen wir, ihn zu überbrücken. Schon seit Benns Geburt gibt es diesen Graben, doch mit Lotta wird er zu groß, um einfach darüberzuspringen. Harry bleibt einen Monat zu Hause, um den Alltag mit Lotta zu erleben. Gemeinsam müssen wir Entscheidungen treffen, die an Leben oder Tod rühren. Gehen wir das Risiko einer weiteren OP ein? Gehen wir das Risiko ein, nicht zu operieren? In beiden Fällen droht schlimmstenfalls der Tod, extrem unwahrscheinlich, aber dennoch. Über die Anschaffung unseres Sofas haben wir länger diskutiert. In diesen Extremsituationen bilden wir sofort eine Front, wir sind das Team Lotta. Nicht auszudenken, wenn einer sagen würde: »Warum nicht ins Pflegeheim?«, oder: »Du wolltest ja unbedingt ein zweites Kind.«</p>
</blockquote>
<p>Lesen: <a href="http://pdf.zeit.de/2012/03/Kind-Behinderung.pdf" target="_blank" class="lipdf">Kind-Behinderung.pdf</a>.</p>
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		<title>Interview mit Obiora Ike</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 18:47:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Religionsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Islamismus]]></category>
		<category><![CDATA[Nigeria]]></category>
		<category><![CDATA[Obiora Ike]]></category>

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		<description><![CDATA[Der DLF hat per Telefon mit dem katholischen Theologen Prof. Obiora Ike über die religiöse Gewalt in Nigeria gesprochen. Ike beklagt, dass in vielen Ländern Afrikas antichristliche Staatsordnungen eingeführt werden und Europa diese Entwicklung unterschätzt. Ike deutet den „Arabischen Frühling“ als einen Schritt in Richtung Islamisierung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Ike.jpg" alt="Ike.jpg" width="154" height="102" />Der <em><span class="caps">DLF</span></em> hat per Telefon mit dem katholischen Theologen Prof. Obiora Ike über die religiöse Gewalt in Nigeria gesprochen. Ike beklagt, dass in vielen Ländern Afrikas antichristliche Staatsordnungen eingeführt werden und Europa diese Entwicklung unterschätzt. Ike deutet den „Arabischen Frühling“ als einen Schritt in Richtung Islamisierung.</p>

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		<title>Hier werden Christen am schlimmsten verfolgt</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 06:57:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Religionsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Christenverfolgung]]></category>

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		<description><![CDATA[Christen leben in vielen Ländern gefährlich. Laut Weltverfolgungsindex ist die Situation in Nordkorea am schlimmsten – gefolgt von neun islamisch geprägten Ländern. Die Zeitschrift DIE WELT schreibt: Christen werden in Nordkorea, in Afghanistan und Saudi-Arabien weltweit am stärksten verfolgt. Das geht aus dem Weltverfolgungsindex 2012 hervor, den das christliche Hilfswerk Open Doors in Kelkheim im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Christen leben in vielen Ländern gefährlich. Laut Weltverfolgungsindex ist die Situation in Nordkorea am schlimmsten – gefolgt von neun islamisch geprägten Ländern. Die Zeitschrift <em>DIE WELT</em> schreibt:</p>
<blockquote>
<p>Christen werden in Nordkorea, in Afghanistan und Saudi-Arabien weltweit am stärksten verfolgt. Das geht aus dem Weltverfolgungsindex 2012 hervor, den das christliche Hilfswerk Open Doors in Kelkheim im Taunus veröffentlicht hat. Neun der zehn vorderen Plätze belegen islamisch geprägte Staaten. „Die Situation für Christen hat sich zunehmend dort verschlechtert, wo auch der islamische Extremismus zugenommen hat“, bilanziert Open Doors.</p>
</blockquote>
<p>Hier: <a href="http://www.welt.de/politik/ausland/article13796939/Hier-werden-Christen-am-schlimmsten-verfolgt.html" target="_blank" class="liexternal">www.welt.de</a>.</p>
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		<title>Deprivatisierung der Erziehung schreitet voran</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 11:12:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Familienbild]]></category>
		<category><![CDATA[Familienpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Frühkindliche Bildung soll Vorrang haben. Mit solchen euphemistischen Sprüchen wird die Deprivatisierung der Kindererziehung vorangetrieben. Arbeitgeberverbände und Gemeinden fordern einen Ausbau von Kita-Plätzen. Neue Betreuungsangebote seien effektiver als mehr Kindergeld oder die Einführung eines Betreuungsgeldes. Bildung statt Bindung! Das „Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie“ warnt davor, dass „Kathederpropheten“ sich am Betreuungsgeld vergreifen. [Führende Wirtschaftsinstitute] [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frühkindliche Bildung soll Vorrang haben. Mit solchen euphemistischen Sprüchen wird die Deprivatisierung der Kindererziehung vorangetrieben. <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/wirtschaftsforscher-verurteilen-herdpraemie/6006632.html" target="_blank" class="liexternal">Arbeitgeberverbände und Gemeinden fordern einen Ausbau von Kita-Plätzen</a>. Neue Betreuungsangebote seien effektiver als mehr Kindergeld oder die Einführung eines Betreuungsgeldes. Bildung statt Bindung!</p>
<p>Das „Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie“ warnt davor, dass „Kathederpropheten“ sich am Betreuungsgeld vergreifen.</p>
<blockquote>
<p>[Führende Wirtschaftsinstitute] beschränken sich dabei nicht darauf, angesichts knapper öffentlicher Mittel dessen Kosten darzustellen; sondern betreiben politische Agitation: Eine Geldleistung für Eltern, die ihre Kleinkinder zu Hause erziehen, könne „einzelne Eltern“ dazu anregen „ihren Kindern öffentliche Betreuung vorzuenthalten“. Es schade, so behaupten sie, „gerade jenen Kindern, die von der institutionellen Betreuung im Kleinkindalter am meisten profitieren würden“. Betreuung in Kindertagesstätten sei besser als Familienerziehung &#8211; so der Tenor dieser Ökonomen. Entwicklungspsychologische Erkenntnisse zeigen dagegen, dass Fremdbetreuung im Kleinkindalter riskant ist. Dies spüren auch Eltern, die aus eigener Erfahrung die Defizite öffentlicher Kindertagesbetreuung (zu große Gruppen, wechselnde Erzieherinnen etc.) kennen. Auch deshalb wollen nach wie vor viele Eltern ihre Kleinkinder in der Familie erziehen. Dass dafür vor allem Mütter zeitweise auf eine Erwerbstätigkeit verzichten, missfällt den zu Rat und Lektionen drängenden Ökonomen: Ihr Planziel ist Vollzeiterwerbstätigkeit beider Geschlechter, Eltern, die ihre Kinder zu Hause erziehen wollen, passen nicht in ihre Weltanschauung. Das Betreuungsgeld bekämpfen sie deshalb als „Rückschritt hin zur traditionellen Aufgabenteilung der Geschlechter“.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="http://www.i-daf.org/272-0-Im-Blickpunkt.html" target="_blank" class="liexternal">www.i-daf.org</a>.</p>
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		<title>Seelennöte der Stadtmenschen</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 09:35:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer mehr Menschen ziehen vom Land in die Städte. Zugleich verdichten sich die Hinweise darauf, dass das Leben in Ballungszentren die menschliche Seele stark belastet. Der Psychiater Andreas Meyer-Lindenberg erklärt für den SPIEGEL, was im Gehirn gestresster Großstädter schief läuft. Eine große Rolle spielt nachweislich der soziale Stress. Schon seit vielen Jahrzehnten wissen Psychologen, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer mehr Menschen ziehen vom Land in die Städte. Zugleich verdichten sich die Hinweise darauf, dass das Leben in Ballungszentren die menschliche Seele stark belastet. Der Psychiater Andreas Meyer-Lindenberg erklärt für den <em>SPIEGEL</em>, was im Gehirn gestresster Großstädter schief läuft. Eine große Rolle spielt nachweislich der soziale Stress.</p>
<blockquote><p>Schon seit vielen Jahrzehnten wissen Psychologen, dass das Leben in einer Großstadt die seelische Gesundheit belastet &#8211; etliche schwere psychische Erkrankungen treten hier verstärkt auf: Städter leiden auch in Deutschland zu etwa 40 Prozent häufiger an Depressionen; die Quote der Angststörungen ist um rund 20 Prozent erhöht. Noch dramatischer steigt das Risiko, an Schizophrenie zu erkranken, für Menschen an, die in einer Stadt zur Welt kamen und dort ihre frühe Kindheit verbracht haben. So fanden Lydia Krabbendam und Jim van Os von der niederländischen Universität Maastricht nach Auswertung von zehn Studien heraus, dass sich das Risiko für dieses schwere psychische Leiden bei Stadtkindern verglichen mit auf dem Land aufgewachsenen Personen mindestens verdoppelt. Andere Forscher gehen sogar von einer Verdreifachung aus.</p>
<p>Diese Daten gelten zwar als gut gesichert, sie lassen jedoch die Frage offen, welche Ursachen dahinterstecken. Prinzipiell könnte es ja sein, dass Ballungszentren auf Menschen mit einem erhöhten Risiko für seelische Erkrankungen oder bereits offenkundigen psychischen Störungen besonders anziehend wirken oder dass solche Menschen krankheitsbedingt seltener aufs Land ziehen. Diese &#8220;Drift&#8221;-Hypothesen haben Epidemiologen allerdings ausgeschlossen. Insofern müssen wir davon ausgehen, dass es tatsächlich Faktoren in der Stadt selbst gibt, die das Risiko für psychische Leiden erhöhen.</p></blockquote>
<p>Hier der lesenswerte Artikel: <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,druck-805922,00.html" target="_blank" class="liexternal">www.spiegel.de</a>.</p>
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		<title>Schule: Klare Regeln als Erfolgsmodell</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 11:20:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer zu spät kommt, darf nicht mehr in die Klasse. Handys sind genauso verboten wie Kaugummis. Seit es an einer Berliner Schule klare Regeln gibt („Strenge“ würde ich das nicht nennen), explodieren die Anmeldezahlen. ZEIT Online berichtet über eine Erfolgsgeschichte: Michael Rudolph führte diese Regeln ein, als er 2005 an die Bergius-Schule kam. In den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer zu spät kommt, darf nicht mehr in die Klasse. Handys sind genauso verboten wie Kaugummis. Seit es an einer Berliner Schule klare Regeln gibt („Strenge“ würde ich das nicht nennen), explodieren die Anmeldezahlen. <em>ZEIT Online</em> berichtet über eine Erfolgsgeschichte:</p>
<blockquote><p>Michael Rudolph führte diese Regeln ein, als er 2005 an die Bergius-Schule kam. In den Jahren zuvor hatte er an einer Schule in Kreuzberg gearbeitet und sich dort den Ruf erworben, Berlins strengster Schulleiter zu sein. „Es ist ein Kernbereich der Erziehung, Signale auszusenden, wenn sich jemand falsch verhält“, sagt er. „Wir wollen das Verhalten der Schüler, wenn irgend möglich, positiv beeinflussen“.</p>
<p>So altbacken das klingen mag, sein Konzept ist erfolgreich: Als Rudolph kam, stand die Bergius-Schule kurz vor der Schließung. Für das neue Schuljahr waren gerade einmal 38 Schüler für 116 Plätze im siebten Jahrgang angemeldet, der Rest wurde zugewiesen. Ein Jahr später waren es 91 Anmeldungen, 2011 dann 155 für 125 Plätze. Michael Rudolph hat eine Problem- in eine Musterschule verwandelt. Die Bergius-Schule hat heute auch unter Lehrern einen guten Ruf. Den Übergang von der Realschule zur Sekundarschule, die in Berlin mittlerweile Haupt- und Realschule zusammenfasst, hat sie gut überstanden.</p></blockquote>
<p>Hier: <a href="http://pdf.zeit.de/gesellschaft/schule/2011-12/schule-strenge-berlin.pdf" target="_blank" class="lipdf">schule-strenge-berlin.pdf</a>.</p>
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		<title>Nimmt die Christenverfolgung weltweit zu?</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 18:11:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Religionsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Christenverfolgung]]></category>
		<category><![CDATA[Nigeria]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Anschläge im Norden Nigerias richten die öffentliche Aufmerksamkeit auf die schwierige Situation der Christen weltweit. Anlässlich dieser jüngsten Ereignisse hat die DEUTSCHE WELLE mit Prof. Christoph Sauer über die wachsende religiöse Intoleranz gesprochen: Für Experten ist die jüngste Eskalation der Gewalt die Folge einer lange unterschätzten Entwicklung. „Schon seit hundert Jahren ist in Afrika [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Anschläge im Norden Nigerias richten die öffentliche Aufmerksamkeit auf die schwierige Situation der Christen weltweit. Anlässlich dieser jüngsten Ereignisse hat die <em>DEUTSCHE WELLE</em> mit Prof. Christoph Sauer über die wachsende religiöse Intoleranz gesprochen:</p>
<blockquote><p>Für Experten ist die jüngste Eskalation der Gewalt die Folge einer lange unterschätzten Entwicklung. „Schon seit hundert Jahren ist in Afrika ein Wettlauf &#8216;Islam gegen Christentum&#8217; im Gange, und Nigeria liegt – wie der Sudan – genau auf der Linie des Zusammenstoßes“, erklärt Christof Sauer, Friedensexperte am International Institute for Religious Freedom (IIRF). Im Interview mit DW-WORLD.DE berichtet er von regelmäßigen Übergriffen, bei denen Menschen an Straßensperren aus Bussen gezerrt und nach ihrer Religion gefragt würden. „Je nach Antwort wird manchen dann der Kopf abgeschlagen.“</p>
<p>Eine Untersuchung des IIRF aus dem Jahr 2009 zufolge, leben 70 Prozent der Weltbevölkerung in Ländern mit starker Einschränkung der Religionsfreiheit. Wissenschaftliche Erhebungen, wie viele der weltweit mehr als zwei Milliarden Christen religiös verfolgt werden, gibt es nicht. Im September 2011 hatte Kurt Kardinal Koch, Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, den Anteil der Christen unter den aus religiösen Gründen verfolgten Personen aber auf 80 Prozent geschätzt.</p></blockquote>
<p>Mehr: <a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,15633954,00.html" target="_blank" class="liexternal">www.dw-world.de</a>.</p>
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		<title>Setz Dich ein</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 10:07:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Religionsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Christenverfolgung]]></category>

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		<description><![CDATA[www.setzdichein.de VD: JO]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></br></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://setzdichein.de/" target="_blank" class="liexternal">www.setzdichein.de</a></p>
<p></br></p>
<p style="text-align: left;">VD: JO</p>
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		<title>Aserbaidschan: „Ohne Registrierung kein gemeinsames Gebet“</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Dec 2011 21:38:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Religionsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Aserbaidschan]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach einer Razzia bei einem Gottesdienst der Baptisten in Neftechala in Aserbaidschan wurden Pastor Telman Aliev, seine Frau (die bei der Razzia nicht anwesend war) und alle Mitglieder der Baptistengemeinde zu einer Befragung durch die Polizei am 23. Dezember vorgeladen. Wie die Nachrichtenagentur von Forum 18 meldete, wurde dem Pastor zuvor ein Strafverfahren angedroht. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer Razzia bei einem Gottesdienst der Baptisten in Neftechala in Aserbaidschan wurden Pastor Telman Aliev, seine Frau (die bei der Razzia nicht anwesend war) und alle Mitglieder der Baptistengemeinde zu einer Befragung durch die Polizei am 23. Dezember vorgeladen. Wie die Nachrichtenagentur von Forum 18 meldete, wurde dem Pastor zuvor ein Strafverfahren angedroht. Die Behörden haben die Gemeinde für „geschlossen“ erklärt, ihr Gebäude versiegelt und alle Bücher konfisziert, die sie finden konnten. Die Beamten erkundigten sich auch nach der Adresse aller Gemeindeglieder und welcher Volksgruppe diese angehören. Außerdem fragten sie, wie sie der Gemeinde beigetreten sind und ob das freiwillig geschah. Der für das Gebiet verantwortliche Beamte des Staatskomitees für die Arbeit mit religiösen Organisationen, der auch an der Razzia teilgenommen hatte, erklärte gegenüber Forum 18: „Ohne Registrierung kann man nicht beten. Wir schließen jede nicht registrierte Gebetsstätte, auch Moscheen.“ Dann betonte er: „Wir verbieten nichts, wir verlangen nur Dokumente.“</p>
<p>Die seit 1953 bestehende Gemeinde, die bereits registriert war, als Aserbaidschan noch Teil der Sowjetunion war, hat um Neuregistrierung angesucht, aber wie viele Gemeinschaften aller Glaubensrichtungen hat sie keine Antwort auf ihren Antrag bekommen. Seit 1992 wurden die Religionsgemeinschaften in Aserbaidschan insgesamt fünf Mal aufgefordert, sich neu registrieren zu lassen, offensichtlich mit dem Ziel, vielen Gemeinschaften die bereits existierende Registrierung zu entziehen. Der Bund der Baptisten z.B. hatte 1992 zehn registrierte Gemeinden. Nach der verpflichtenden Neuregistrierung von 1994 waren es sechs, nach der weiteren verpflichtenden Neuregistrierung von 1999 nur noch zwei. Bis 2009, vor der bisher letzten verpflichtenden Neuregistrierung, gab es drei registrierte Baptistengemeinden im Land, in der Hauptstadt Baku, in der Hafenstadt Sumgait und in Gyanja, der zweitgrößten Stadt Aserbaidschans.</p>
<p>Derzeit gibt es keine einzige registrierte Baptistengemeinde in Aserbaidschan. Sechs Gemeinden warten seit 2009 vergeblich auf die Registrierung durch das Staatskomitee. Fast alle protestantischen Gemeinschaften aber auch viele andere Gemeinschaften einschließlich vieler Moscheen warten seit 2009 vergeblich auf die beantragte Neuregistrierung. Entgegen internationalen Menschenrechtsstandards ist die Ausübung des Rechts auf Religionsfreiheit ohne staatliche Erlaubnis in Aserbaidschan illegal.</p>
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		<title>Künftig weniger Schutz der Religionsfreiheit?</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 10:55:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Religionsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.theoblog.de/?p=16007</guid>
		<description><![CDATA[Die Fortsetzung der Arbeit einer Kommission des US-Außenministeriums, die weltweit die Religionsfreiheit beobachtet, steht einmal mehr auf der Kippe. Der US-Senat verzögert die Verlängerung des Mandats. Ein Ende der Kommission wäre ein herber Rückschlag, sagen Menschenrechtler. Das Medienmagazin pro schreibt: Die „United States Commission on International Religious Freedom“ (USCIRF) weist seit 13 Jahren auf Verstöße [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fortsetzung der Arbeit einer Kommission des US-Außenministeriums, die weltweit die Religionsfreiheit beobachtet, steht einmal mehr auf der Kippe. Der US-Senat verzögert die Verlängerung des Mandats. Ein Ende der Kommission wäre ein herber Rückschlag, sagen Menschenrechtler. Das Medienmagazin <em>pro</em> schreibt:</p>
<blockquote><p>Die „United States Commission on International Religious Freedom“ (USCIRF) weist seit 13 Jahren auf Verstöße gegen Religionsfreiheit in aller Welt hin. Sie wurde 1998 ins Leben gerufen, als der US-Kongress unter dem damaligen Präsidenten Bill Clinton das Gesetz für internationale Religionsfreiheit verabschiedet hat. Mit diesem Gesetz wurde die Religionsfreiheit erstmals ein offizielles Anliegen der amerikanischen Außenpolitik.</p>
<p>Die überparteiliche und unabhängige Kommission darf im Namen der US-Regierung weltweit agieren, ranghohe Vertreter von Regierungen und Organisationen treffen und öffentliche Anhörungen abhalten. Sie ist verpflichtet, jedes Jahr zum 1. Mai einen Bericht über die Situation der Religionsfreiheit zu veröffentlichen und Empfehlungen für die US-Politik auszusprechen. Besonders die Einschätzung eines Landes als „CPC“ (Land mit besorgniserregenden Entwicklungen – Country of Particular Concern) ist für die US-Außenpolitik von Interesse.</p>
<p>Das Mandat der Kommission lief am 30. September 2011 aus. Das Repräsentantenhaus bewilligte bereits eine zweijährige Verlängerung, doch im Senat stellt sich der demokratische Senator Richard Durbin aus dem US-Bundesstaat Illinois gegen eine Verlängerung. Aus diesem Grund verabschiedete der Kongress zunächst Finanzierungsgesetze, die der Arbeit der Kommission eine &#8220;Gnadenfrist&#8221; gewähren. Zuletzt stimmte der Kongress am 17. November für eine vorläufige Verlängerung, die jedoch am 16. Dezember ausläuft.</p>
<p>Wie das amerikanische Politikmagazin „Congress Quarterly“ berichtet, vermuten Unterstützer der USCIRF hinter dem Widerstand des Senators ein innenpolitisches Anliegen: Durbin wolle mit seinem Veto erreichen, dass der Bund ein kaum genutztes Hochsicherheitsgefängnis in Illinois aufkauft. Der Senator verspreche sich davon wirtschaftliche Vorteile für die Region. Der Kongressabgeordnet Frank Wolf sitzt dem Ausschuss für die Finanzierung der Bundesgefängnisse vor. Der Republikaner war 1998 einer der Initiatoren des Gesetzes für internationale Religionsfreiheit.</p>
<p>Auch andere politische Kräfte könnten hinter der Blockade stecken, vermutet ein Experte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, der mit der US-Kommission zusammenarbeitet. Die konservative „Tea Party“-Bewegung, die von einem grundsätzlichen Misstrauen gegenüber zentralen Regierungseinrichtungen geprägt sei und pauschal Ausgaben kürzen wolle, würde ein Ende der Kommission begrüßen, sagte der Experte gegenüber pro. Auch liberale Kräfte, die für eine striktere Trennung von Staat und Religion eintreten, hätten ein Interesse am Ende der Kommission. Doch sei trotz der ungewissen Zukunft nicht mit einem Ende der Kommission zu rechnen.</p>
<p>Max Klingberg von der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) mutmaßt hinter der derzeitigen Blockade eher diplomatische Gründe. Einige Verbündete der USA würden massiv und systematisch die Menschenrechte und die Religionsfreiheit verletzen. Die Kommission würde dies regelmäßig kritisieren. Es sei denkbar, dass es der Regierung darum ginge, die Kommission mundtot zu machen, so Klingberg gegenüber pro.</p></blockquote>
<p>Mehr: <a href="http://www.pro-medienmagazin.de/nachrichten.html?&amp;news[action]=detail&amp;news[id]=4804" target="_blank" class="liexternal">www.pro-medienmagazin.de</a>.</p>
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		<title>Risiken der Frühkollektivierung</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 08:32:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Famile]]></category>
		<category><![CDATA[Familienpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>19): Die CDU-Frauen, die das Betreuungsgeld „leidenschaftlich ablehnen“ (F.A.Z. vom 15. November), wissen vermutlich nicht, dass durch zu frühe Fremdbetreuung von Kleinstkindern die Risiken für antisoziales Verhalten bis hin zur Aggressivität, für resignierte Antriebsschwäche bis hin zur Depression, für Angststörungen, für Süchte aller Art umso mehr ansteigen, je früher und je länger die Fremdbetreuung stattfindet.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frau Dr. A.O. schreibt heute in der <em>FAZ</em> (10.12.11, Nr. 288, S. 19):</p>
<blockquote><p>Die CDU-Frauen, die das Betreuungsgeld „leidenschaftlich ablehnen“ (F.A.Z. vom 15. November), wissen vermutlich nicht, dass durch zu frühe Fremdbetreuung von Kleinstkindern die Risiken für antisoziales Verhalten bis hin zur Aggressivität, für resignierte Antriebsschwäche bis hin zur Depression, für Angststörungen, für Süchte aller Art umso mehr ansteigen, je früher und je länger die Fremdbetreuung stattfindet. Ein Medikament mit solchen Risiken wäre längst vom Markt genommen. Kita-Begeisterung wird jedoch mit Milliardensubventionen weiter verordnet.&#8221;</p></blockquote>
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