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	<title>TheoBlog &#187; Praktische Theologie</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus der Perspektive reformatorischer Theologie</description>
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		<title>C.H. Spurgeon-Archiv</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 11:23:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Praktische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[C.H. Spurgeon]]></category>

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		<description><![CDATA[Charles Haddon Spurgeon (1834-1892) war einer der größten Prediger des 19. Jahrhunderts und wird zurecht auch heute noch gern gelesen (hier ein Film über sein Leben). An dieser Stelle  der Hinweis auf ein Archiv, das enorm viele Ressourcen rund um Spurgeon anbietet (leider nur in englischer Srache): www.spurgeon.org. Im Netz fand ich, ebenfalls angeregt von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Charles Haddon Spurgeon (1834-1892) war einer der größten Prediger des 19. Jahrhunderts und wird zurecht auch heute noch gern gelesen (<a href="http://www.theoblog.de/charles-spurgeon/15553/" target="_blank" class="liinternal">hier</a> ein Film über sein Leben).</p>
<p>An dieser Stelle  der Hinweis auf ein Archiv, das enorm viele Ressourcen rund um Spurgeon anbietet (leider nur in englischer Srache): <a href="http://www.spurgeon.org/aboutsp.htm" target="_blank" class="liexternal">www.spurgeon.org</a>.</p>
<p>Im Netz fand ich, ebenfalls angeregt von <a href="http://www.challies.com/resources/remembering-the-prince-of-preachers?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+challies%2FXhEt+%28Challies+Dot+Com%29" target="_blank" class="liexternal">Tim Challis</a>,  zudem einen Link auf ein Predigtmanuskript von Spurgeon:</p>
<p><img class="aligncenter" src="http://p2.la-img.com/135/12444/3445961_1_l.jpg" alt="" width="600" height="588" /></p>
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		<title>Wo die Freikirchen blühen</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 08:33:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praktische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Freikirchen]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Schweizer Radiosender SR DRS hat gestern einen fast halbstündigen Beitrag zum Thema „Freikirchen blühen in der Schweiz“ ausgestrahlt. Während Landeskirchen sich stetig leeren, finden Freikirchen immer mehr Mitglieder. An Wochenenden versammlen sich doppelt so viele Menschen in Freikirchen wie in reformierten Kirchen. Eine Studie des Schweizerischen Nationalfonds dokumentiert diesen Erfolg. Antonia Moser hat den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Schweizer Radiosender <em>SR <span class="caps">DRS</span></em> hat gestern einen fast halbstündigen Beitrag zum Thema „Freikirchen blühen in der Schweiz“ ausgestrahlt.</p>
<blockquote><p>Während Landeskirchen sich stetig leeren, finden Freikirchen immer mehr Mitglieder. An Wochenenden versammlen sich doppelt so viele Menschen in Freikirchen wie in reformierten Kirchen. Eine Studie des Schweizerischen Nationalfonds dokumentiert diesen Erfolg. Antonia Moser hat den Studienleiter Jörg Stolz befragt und dazu einen Gottesdienst einer Freikirche in Rapperswil besucht.</p></blockquote>
<p>Ein Abschlussbericht der National Congregations Study Switzerland (NCSS) zur Studie:</p>
<ul>
<li>Jörg Stolz, Mark Chaves, Christophe Monnot, Laurent Amiotte-Suchet: Die Religiösen Gemeinschaften in der Schweiz: Eigenschaften, Aktivitäten, Entwicklung, Université de Lausanne Institut de Sciences Sociales des Religions Contemporaines, 2011</li>
</ul>
<p>kann an dieser Stelle heruntergeladen werden: <a href="http://www.nfp58.ch/files/news/126_Schlussbericht_Stolz_Chaves.pdf" target="_blank" class="lipdf">126_Schlussbericht_Stolz_Chaves.pdf</a>.</p>
<p>Hier der Radiobeitrag:</p>

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		<title>Theologe kritisiert „Geschwätzigkeit“ in Gottesdiensten</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 19:17:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praktische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Gottesdienste]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich benennt hier mal jemand einen weit verbreiteten Notstand. Rolf Sons beanstandet „zugetextete“ Gottesdienste (die ja Neudeutsch sogar „Moderatoren“ benötigen): Gegen eine „Geschwätzigkeit“ in evangelischen Gottesdiensten hat sich der Rektor des Albrecht-Bengel-Hauses in Tübingen, Rolf Sons, gewandt. Es bereite ihm Sorge, dass Pfarrer und Liturgien „den Redefluss nicht mehr stoppen können“, schreibt Sons in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich benennt hier mal jemand einen weit verbreiteten Notstand. Rolf Sons beanstandet „zugetextete“ Gottesdienste (die ja Neudeutsch sogar „Moderatoren“ benötigen):</p>
<blockquote><p>Gegen eine „Geschwätzigkeit“ in evangelischen Gottesdiensten hat sich der Rektor des Albrecht-Bengel-Hauses in Tübingen, Rolf Sons, gewandt. Es bereite ihm Sorge, dass Pfarrer und Liturgien „den Redefluss nicht mehr stoppen können“, schreibt Sons in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift „Theologische Orientierung“, die vom Bengel-Haus herausgegeben wird. Durch ausschweifende Begrüßungen, lange Vorreden zur Predigt oder umfassende Erklärungen von Amtshandlungen würden die Menschen „zugetextet“.</p></blockquote>
<p>Mehr: <a href="http://www.epd.de/print/79241?utm_source=dlvr.it&amp;utm_medium=facebook" target="_blank" class="liexternal">www.epd.de</a>.</p>
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		<title>Anteil der Christen in Europa stark gesunken</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 19:52:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Missiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>

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		<description><![CDATA[WELT online schreib: Das Christentum hat weiterhin die meisten Anhänger unter den Weltreligionen. 2,18 Milliarden der rund sieben Milliarden Menschen auf der Welt seien Christen, heißt es in einer Studie des US-amerikanischen Forschungsinstituts „Pew Research Center“. Allerdings hat die Christenheit in den vergangenen Jahrzehnten einen starken demographischen Wandel erfahren. Nur noch ein Viertel der Christen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>WELT online</em> schreib:</p>
<blockquote><p>Das Christentum hat weiterhin die meisten Anhänger unter den Weltreligionen. 2,18 Milliarden der rund sieben Milliarden Menschen auf der Welt seien Christen, heißt es in einer Studie des US-amerikanischen Forschungsinstituts „Pew Research Center“. Allerdings hat die Christenheit in den vergangenen Jahrzehnten einen starken demographischen Wandel erfahren. Nur noch ein Viertel der Christen lebt der Studie zufolge in Europa. 37 Prozent der Christen leben in Nord-, Süd- und Mittelamerika, und rund ein Viertel in Afrika südlich der Sahara.</p></blockquote>
<p>Mehr: <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article13776599/Anteil-der-Christen-in-Europa-stark-gesunken.html" target="_blank" class="liexternal">www.welt.de</a>.</p>
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		<title>Mission</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 16:58:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Missiologie]]></category>
		<category><![CDATA[EKD]]></category>
		<category><![CDATA[Mission]]></category>
		<category><![CDATA[Nikolaus Schneider]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Evangelische Kirche in Deutschland müsse missionarischer werden, hat der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider auf der diesjährigen Synode in Magdeburg gefordert. Möge er sich den Hinweis von Reinhard Bingener zu Herzen nehmen. Der FAZ-Redakteur kommentierte die Synode heute u.a. mit folgenden Worten: Viel wichtiger für die Zukunft der evangelischen Kirche ist indes, dass sie sich nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Evangelische Kirche in Deutschland müsse missionarischer werden, hat der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider auf der diesjährigen Synode in Magdeburg gefordert. Möge er sich den Hinweis von Reinhard Bingener zu Herzen nehmen. Der <em>FAZ</em>-Redakteur kommentierte die Synode heute u.a. mit folgenden Worten:</p>
<blockquote><p>Viel wichtiger für die Zukunft der evangelischen Kirche ist indes, dass sie sich nicht wie eine Bundesmoralanstalt verhält, sondern das Evangelium in Klarheit und Reinheit verkündet. So kann es eine Antwort auf die religiösen Fragen auch mancher Nicht-, Noch-nicht- und Nicht-mehr-Christen sein. Erforderlich dafür ist, dass bei allem, was man sagt und tut, der Bezug zur reformatorischen Auffassung des Evangeliums deutlich wird … Die Profilierung, die Schneiders Vorgänger Huber gefordert hatte, sollte sich deshalb zunächst nach innen und nicht nach außen richten. Die Selbstsäkularisierung muss überwunden werden; alten und neuen Verwässerungen der religiösen Grundlagen sollte entschieden entgegengetreten werden. Wenn das gelingt, kann die evangelische Kirche auch missionarisch erfolgreich sein.</p></blockquote>
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		<title>Vom Nutzen der »Transformativen Theologie«</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 11:26:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Praktische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelium]]></category>
		<category><![CDATA[Greg Gilbert]]></category>

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		<description><![CDATA[Greg Gilbert setzt sich in seinem Buch Was ist das Evangelium? – der Titel lässt es vermuten –, mit der guten Nachricht von Jesus Christus auseinander. Geschrieben hat er darüber, weil unter Christen oft nicht ganz klar ist, worum es beim Evangelium geht. Einerseits fühlen sich viele überfordert, wenn sie zustimmend sagen sollen, was sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" style="margin-top: 2px; margin-bottom: 2px; border-width: 1px; border-color: black; border-style: solid;" src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2011/11/863.936_evangelium.jpg" alt="863.936_evangelium.jpg" width="180" height="282" />Greg Gilbert setzt sich in seinem Buch <em>Was ist das Evangelium?</em> – der Titel lässt es vermuten –, mit der guten Nachricht von Jesus Christus auseinander. Geschrieben hat er darüber, weil unter Christen oft nicht ganz klar ist, worum es beim Evangelium geht. Einerseits fühlen sich viele überfordert, wenn sie zustimmend sagen sollen, was sie unter »Evangelium« verstehen. Andererseits gibt es heute allerlei Leute, die das Evangelium – meist sendungsbewusst auftretend – neu deuten. Für D.A. Carson ist diese Entwicklung »alarmierend, weil es um ein grundlegend wichtiges Thema geht. Wenn Evangelikale derart unvereinbare Ansichten darüber haben, »was das ›Evangelium‹ eigentlich ist, muss man die Schlussfolgerung ziehen, dass die evangelikale Bewegung ein facettenreiches Phänomen ist, ohne übereinstimmendes Evangelium«, schreibt er in seinem Vorwort.</p>
<p>Im hinteren Teil seines Buch befasst sich Gilbert mit einigen problematischen Interpretationen des Evangeliums. Er spricht dabei auch das Konzept der »Gesellschaftlichen Transformation« an, das sich heute großer Beliebtheit erfreut.</p>
<p>Mir selbst waren besonders Anfang der 90er Jahre, inspiriert von Abraham Kuyper, »Kulturrelevanz« und »Gesellschaftstransformation« sehr wichtig. Ich hatte große Bauchschmerzen im Blick auf die unter Evangelikalen verbreitete Rückzugsmentalität. Es erschien mir als unverantwortliche Verkürzung, Evangelium auf die Frage des Heils zu reduzieren. Und ich bedauerte die Neigung, alles »Nichtfromme« anderen zu überlassen.</p>
<p>Viel Verständnis habe ich damals (in Deutschland) nicht geerntet. Derzeit läge ich allerdings ganz im Trend, »Gesellschaftstransformation« ist der große Renner. Obwohl ich meine Position nicht grundsätzlich geändert habe, trete ich im Blick auf eine anzustrebende Transformation der Gesellschaft heute deutlich bescheidener auf als vor 20 Jahren. Oft ist die »Transformative Theologie« auf ein naïves Kulturkonzept und eine gute Portion Populismus angewiesen (siehe auch das <a href="http://www.theoblog.de/die-gesellschaft-transformieren/8239/" target="_blank" class="liinternal">Interview mit J.D. Hunter</a>). Und: Ich habe in den vergangenen 20 Jahren etliche Christen, Familien und Gemeinden »von Innen« kennenlernen dürfen (mich selbst eingeschlossen). Ich bin mir nicht mehr so sicher, ob wir der Welt viel schenken können. Vor den Evangelikalen braucht man keine Angst haben, zuviel erwarten sollte die Welt von ihnen aber auch nicht. Kurz: Mir ist inzwischen das Christuszeugnis wichtiger geworden. Das, was wir der Welt zu geben haben, bleibt &#8211; sagen wir &#8211; übersichtlich. Deshalb sollten Christen der Welt nicht zu viel versprechen, sondern Zeugnis ablegen von einem andern: »Denn nicht uns selbst verkündigen wir, sondern Jesus Christus als den Herrn, uns selbst aber als eure Knechte, um Jesu willen« (2Kor 4,5).</p>
<p>Gilberts Erörterung der Transformativen Theologie finde ich fair und angemessen. Hier der entscheidende Abschnitt (136–138):</p>
<blockquote><p>Der Gedanke, die Gesellschaft müsse durch die Arbeit von Christen sichtbar verändert werden, scheint in letzter Zeit von vielen Evangelikalen Besitz ergriffen zu haben. Ich halte das für ein lobenswertes Ziel und ich glaube auch, dass die Bemühung, sich dem – persönlichen oder system-immanenten – Bösen in der Gesellschaft entgegenzustellen, biblisch ist. Paulus sagt uns, wir sollen allen Menschen Gutes tun, »besonders aber … den Hausgenossen des Glaubens« (Gal 6,10). Jesus trägt uns auf, für unseren Nächsten zu sorgen, wozu auch Außenstehende gehören (s. Lk 10,25–37). Und er sagt ebenfalls: »So soll euer Licht leuchten vor den Leuten, dass sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen« (Mt 5,16).</p>
<p>Viele »Transformationalisten«‚ gehen aber noch weiter und behaupten, der Auftrag, »die Gesellschaft zu erlösen«, sei tief in die Aussagen der Bibel eingewoben. Wenn Gott tatsächlich die Welt neu erschaffen will, argumentieren sie, dann liegt es in unserer Verantwortung, uns an dieser Arbeit zu beteiligen. Wir sollten »Baumaterial« für das Königreich sammeln und deutliche Schritte auf die Aufrichtung von Gottes Herrschaft in unserer Nachbarschaft, in unseren Städten und Ländern und in unserer Welt hin tun. »Wir müssen tun, was wir Gott tun sehen«, sagen sie.</p>
<p>Darf ich ganz offen sagen, was ich darüber denke? Ich habe ernste biblische und theologische Vorbehalte gegenüber dem Transformations-Paradigma. Ich bin nicht davon überzeugt, dass die Heilige Schrift den Bemühungen um gesellschaftliche Veränderung den gleichen Stellenwert beimisst, den viele »Transformationalisten« fordern. Das hat mehrere Gründe. Einerseits denke ich nicht, dass das kulturell-gesellschaftliche Mandat im Buch Genesis dem Volk Gottes als solches gegeben ist; ich meine, es ist der ganzen Menschheit gegeben. Zweitens denke ich nicht, dass die menschliche Gesellschaft – weder in der Bibel noch in der Geschichte – sich generell auf Gott zubewegt. Ich bin vielmehr der Ansicht, die menschliche Kultur bzw. Gesellschaft als Ganzes (wenn auch nicht in jedem Einzelfall) bewegt sich auf das Gericht zu (s. Offb 17–19). Daher halte ich den Optimismus vieler »Transformationalisten«, sie könnten »die Welt verändern«, für irreführend und somit letztendlich entmutigend.</p>
<p>Hinter all dem steckt allerdings eine enorme biblisch-theologische Diskussion, die hier nicht mein Hauptanliegen ist. Ich bin der Ansicht, es ist möglich, ein engagierter »Transformationalist« zu sein und trotzdem gleichzeitig das Kreuz von Jesus im Mittelpunkt der biblischen Geschichte und der guten Nachricht zu halten. Schließlich ist es das schuldbefreite und erlöste Volk Gottes, das er zur Schaffung dieser Veränderung einsetzt, und Vergebung und Erlösung kommen nur durch das Kreuz zustande.</p></blockquote>
<p>Ich kann das Buch sehr empfehlen. Hier eine Leseprobe: <a href="http://www.3lverlag.de/html/img/pool/Leseprobe_evangelium.pdf" target="_blank" class="lipdf">Leseprobe_evangelium.pdf</a>.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3941988360/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3941988360" target="_blank" class="liimagelink"><img class="alignleft size-full wp-image-31" title="Einkaufsmöglichkeit" src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2007/07/rtemagicc_einkaufenkl_06.gif" alt="" width="179" height="40" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Christentum nicht mehr »Religion des weißen Mannes«</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 13:31:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Missiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Mission]]></category>

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		<description><![CDATA[Die größte Veränderung in der 2000-jährigen Geschichte der Christenheit hat sich in den vergangenen hundert Jahren ereignet. Ihr Schwerpunkt hat sich in dieser Zeit vom Norden der Erdhalbkugel in den Süden verlagert. Heute befinden sich fast drei Viertel aller Christen in Afrika, Lateinamerika und Asien. Das berichtete der australische Religionsstatistiker Peter Crossing jetzt bei einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die größte Veränderung in der 2000-jährigen Geschichte der Christenheit hat sich in den vergangenen hundert Jahren ereignet. Ihr Schwerpunkt hat sich in dieser Zeit vom Norden der Erdhalbkugel in den Süden verlagert. Heute befinden sich fast drei Viertel aller Christen in Afrika, Lateinamerika und Asien. Das berichtete der australische Religionsstatistiker Peter Crossing jetzt bei einer Veranstaltung in Indonesien am Freitag. 1910 lebten ungefähr 66 Prozent aller Christen in Europa; ein Jahrhundert später sind es noch 26 Prozent.</p>
<p>Radio Vatikan berichtet (mit Berufung auf <a href="http://www.idea.de/index.php?id=891&amp;tx_ttnews[tt_news]=99033&amp;cHash=be0131347b477c37b352c0d5e72c9f35" target="_blank" class="liexternal">idea</a>): <a href="http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/articolo.asp?c=527255" target="_blank" class="liexternal">www.oecumene.radiovaticana.org</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Schneider: »Christliche Mission heute«</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 17:40:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Missiologie]]></category>
		<category><![CDATA[EKD]]></category>
		<category><![CDATA[Mission]]></category>
		<category><![CDATA[Nikolaus Schneider]]></category>

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		<description><![CDATA[Nikolaus Schneider hat heute bei einem Vortrag in Düsseldorf seine Interpretation des hier schon diskutierten Verhaltenskodex »Christliches Zeugnis in einer multireligiösen Welt« offengelegt. Der Vortrag enthält einen bemerkenswerten Schlenker. Zuerst ist ein Bekenntnis zur Schrift als dem tragenden Fundament für das missionarische Gespräch zu hören: Zuallererst: das Dokument ist über weite Strecken eine Auslegung von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nikolaus Schneider hat heute bei einem Vortrag in Düsseldorf seine Interpretation des hier schon diskutierten <a href="http://www.theoblog.de/verhaltenskodex-%C2%BBchristliches-zeugnis-in-einer-multireligiosen-welt%C2%AB/12900/" target="_blank" class="liinternal">Verhaltenskodex »Christliches Zeugnis in einer multireligiösen Welt«</a> offengelegt. Der Vortrag enthält einen bemerkenswerten Schlenker. Zuerst ist ein Bekenntnis zur Schrift als dem tragenden Fundament für das missionarische Gespräch zu hören:</p>
<blockquote><p>Zuallererst: das Dokument ist über weite Strecken eine Auslegung von Texten aus der Heiligen Schrift. Darin wird deutlich, dass bei allem Disput und Diskurs in hermeneutischen Fragen die Bibel das tragende Fundament für alle unsere christlichen Kirchen und Konfessionen ist, auf dem wir uns in der Sprache des Glaubens begegnen und gemeinsam etwas aussagen können. Gott sei Dank!</p></blockquote>
<p>Im nächsten Absatz erklärt N. Schneider dann, was nicht im Dokument steht, aber angeblich unausgesprochen vorausgesetzt wird (Hervorhebung von mir):</p>
<blockquote><p>Gleichzeitig wird aber als selbstverständlich vorausgesetzt: <em>Dieses biblische Zeugnis kann nicht mehr als die verbindliche Grundlage und das verbindende Element für alle Menschen in unserer Gesellschaft angesehen werden.</em> Wir leben in einer multi-religiösen Welt. Besonders wir Christinnen und Christen in Deutschland haben das im Laufe der letzten Jahrzehnte lernen müssen. Es ist in unserem Land nicht mehr selbstverständlich, dass die Mehrheit der Bevölkerung einer christlichen Kirche angehört.</p></blockquote>
<p>Im Blick auf die Judenmission wird der Verhaltenskodex von N. Schneider sogar unzweideutig ›korrigiert‹ bzw. ›ergänzt‹:</p>
<blockquote><p>Was das Dokument in diesem Zusammenhang nicht anspricht, ist das spezifisch jüdisch-christliche Verhältnis. Diese Fragestellung war meines Erachtens bei den Verfasserinnen und Verfassern schlicht nicht im Blick und vermutlich würden wir den Text überfordern, wenn wir Fragen zu diesem Thema an ihn herantrügen. Wohl aber wäre das Dokument aus unserer Sicht in dieser Hinsicht fortzuschreiben – gerade von unserer Evangelischen Kirche in Deutschland mit unseren besonderen Erfahrungen und Erkenntnissen aus dem christlich-jüdischen Dialog.</p>
<p>Der Gott, den unser Herr Jesus Christus uns offenbart hat, ist und bleibt nach biblischem Zeugnis der Gott Israels. Wir Christenmenschen geben mit unserer Mission Zeugnis von der Treue Gottes und zu dem Treuehandeln Gottes gehört das Fortbestehen des Bundes Gottes mit seinem Volk Israel. Deshalb gilt: Judenmission ist uns Christenmenschen nicht geboten.</p></blockquote>
<p>Da freue ich mich über die <a href="Da freue ich mich doch über die Kapstadt-Verpflichtung (Teil IIB, Punkt 1):  „Wir bestätigen, dass im Gegensatz dazu, wie Paulus die Heiden beschreibt, das jüdische Volk die Bünde und Verheißungen Gottes zwar kannte, es jedoch noch immer die Versöhnung mit Gott benötigt durch den Messias Jesus Christus. Zwischen Juden und Heiden gibt es weder einen Unterschied bei der Sünde noch bei der Errettung. Nur im und durch das Kreuz können beide zu Gott, dem Vater kommen, durch den einen Geist.“ „A) Deshalb werden wir weiterhin erklären, dass die ganze Gemeinde die gute Nachricht von Jesus als dem Messias, Herrn und Erretter, mit dem jüdischen Volk teilen muss. Und im Geiste von Römer 14-15 bitten wir die heidnischen Gläubigen, messianische jüdische Gläubige zu akzeptieren, zu ermutigen und für sie zu beten, wenn sie unter ihrem eigenen Volk Zeugnis geben.“  http://www.lausanne.org/de/de/1581-die-kapstadt-verpflichtung.html" target="_blank" class="liinternal">Kapstadt-Verpflichtung </a>aus dem Jahr 2010 (Teil IIB, Punkt 1), die sehr klar sagt:</p>
<blockquote><p>Wir bestätigen, dass im Gegensatz dazu, wie Paulus die Heiden beschreibt, das jüdische Volk die Bünde und Verheißungen Gottes zwar kannte, es jedoch noch immer die Versöhnung mit Gott benötigt durch den Messias Jesus Christus. Zwischen Juden und Heiden gibt es weder einen Unterschied bei der Sünde noch bei der Errettung. Nur im und durch das Kreuz können beide zu Gott, dem Vater kommen, durch den einen Geist<br />
…<br />
Deshalb werden wir weiterhin erklären, dass die ganze Gemeinde die gute Nachricht von Jesus als dem Messias, Herrn und Erretter, mit dem jüdischen Volk teilen muss. Und im Geiste von Römer 14-15 bitten wir die heidnischen Gläubigen, messianische jüdische Gläubige zu akzeptieren, zu ermutigen und für sie zu beten, wenn sie unter ihrem eigenen Volk Zeugnis geben.</p></blockquote>
<p>Hier eine Mitschrift der Rede des EKD-Ratsvorsitzenden: <a href="http://www.ekd.de/vortraege/2011/20111006_rv_tagung_dt_gesellschaft_missionswissenschaft.html" target="_blank" class="liexternal">www.ekd.de</a>.</p>
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		<title>Kauder: Religionsfreiheit weltweit durchsetzen</title>
		<link>http://www.theoblog.de/kauder-religionsfreiheit-weltweit-durchsetzen/15332/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=kauder-religionsfreiheit-weltweit-durchsetzen</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 20:11:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Missiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Religionsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Volker Kauder]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Durchsetzung des Rechts auf weltweite Religionsfreiheit wurde in Deutschland lange Zeit vernachlässigt. Es dürfe nicht nur auf dem Papier stehen, forderte der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kaudre, am 19. September in Berlin während der Konferenz »Religionsfreiheit verteidigen, Christen beistehen«. Die Nachrichtenagenur ideaSpektrum meldet: Er sprach vor 300 Teilnehmern bei der Veranstaltung seiner Fraktion &#8220;Religionsfreiheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Durchsetzung des Rechts auf weltweite Religionsfreiheit wurde in Deutschland lange Zeit vernachlässigt. Es dürfe nicht nur auf dem Papier stehen, forderte der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kaudre, am 19. September in Berlin während der Konferenz <a href="http://www.cducsu.de/Titel__religionsfreiheit_verteidigen_christen_beistehen/TabID__6/SubTabID__7/InhaltTypID__1/InhaltID__19659/Inhalte.aspx" target="_blank" class="liexternal">»Religionsfreiheit verteidigen, Christen beistehen«</a>.</p>
<p>Die Nachrichtenagenur ideaSpektrum meldet:</p>
<blockquote><p>Er sprach vor 300 Teilnehmern bei der Veranstaltung seiner Fraktion &#8220;Religionsfreiheit verteidigen, Christen beistehen&#8221;. Kaudre zufolge ist es ein existenzielles Menschenrecht, die eigene Glaubensüberzeugung öffentlich zu leben. Nichts mache die Identität eines Menschen mehr aus als der Glaube. Er setze sich für die freie Ausübung aller Religionen ein. Bedrängt würden vor allem Christen in islamisch geprägten Ländern. Kaudre kündigte an, bei Reisen nach Nigeria und Eritrea die Lage der dortigen Christen anzusprechen. Der Präsident des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden, Peter Kardinal Turkson (Rom), berichtete, dass weltweit zwei Drittel aller Christen bedrängt oder verfolgt würden. Die Schwere reiche von Beeinträchtigungen bei der Berufsausübung bis zu physischer Gewalt. Er bat die Bundesregierung, im Einsatz für weltweite Religionsfreiheit nicht nachzulassen.  Der EKD-Ratsvorsitzende, Präses Nikolaus Schneider (Düsseldorf), betonte, dass sich die evangelische und die römisch-katholische Kirche bei der Forderung nach Religionsfreiheit einig seien. Es gelte die biblische Aussage »Wenn ein Glied leidet, leiden alle Glieder mit« (1. Korinther 12,26). In manchen Regionen erlebten Christen Anschläge gegen Wohn- und Gemeindehäuser, Schikanen beim Erwerb von Grundbesitz oder persönlichen Terror. Im Nahen Osten sei es dadurch zu einem »beachtlichen Exodus« gekommen. So sei in der Türkei durch eine »gezielte Vertreibungspolitik« der Anteil der Christen binnen 100 Jahren von 25 auf 0,2 Prozent geschrumpft. Schneider forderte dazu auf, bedrängten Christen Briefe zu schreiben, für sie zu beten und sie zu besuchen.</p></blockquote>
<p>Mehr: <a href="http://www.idea.de/nachrichten/detailartikel/artikel/kauder-religionsfreiheit-weltweit-durchsetzen-1.html" target="_blank" class="liexternal">www.idea.de</a>.</p>
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		<title>Jerram Barrs: Hingegeben leben</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 20:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praktische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Jerram Barrs]]></category>

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		<description><![CDATA[Jerram Barrs, Präsident des Francis Schaeffer Instituts, spricht in diesem Video kurz über die Einstellung, die Christen anderen Menschen gegenüber (hoffentlich) haben: VD: DO]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jerram Barrs, Präsident des <a href="http://www.covenantseminary.edu/academics/institutesinitiatives/francisaschaefferinstitute/" target="_blank" class="liexternal">Francis Schaeffer Instituts</a>, spricht in diesem Video kurz über die Einstellung, die Christen anderen Menschen gegenüber (hoffentlich) haben:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/wh1ZPeMa6CA" frameborder="0" width="560" height="345"></iframe><br />
VD: DO</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Zahl der christlichen Märtyrer</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 18:54:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Missiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Religionsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Christenverfolgung]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich stößt Thomas Schirrmacher öffentlich einen längst fälligen Disput über die Frage der christlichen Märtyrer an. Auch ich vertrete seit Jahren die Auffassung, dass die in der Regel genannten Zahlen zu hoch sind. Seit vielen Jahren gibt es für jedes Jahr immer nur eine einzige Zahl, die jährlich als Gesamtzahl der christlichen Märtyrer pro Jahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich stößt Thomas Schirrmacher öffentlich einen längst fälligen Disput über die Frage der christlichen Märtyrer an. Auch ich vertrete seit Jahren die Auffassung, dass die in der Regel genannten Zahlen zu hoch sind.</p>
<blockquote><p>Seit vielen Jahren gibt es für jedes Jahr immer nur eine einzige Zahl, die jährlich als Gesamtzahl der christlichen Märtyrer pro Jahr angegeben wird, die Zahl des ›Global Status of Mission‹. Diese Zahl wird zwar von verschiedenen Institutionen zitiert, aber nur von einer Institution errechnet. Derzeit wird sie am häufigsten vom päpstlichen Missionswerk ›Kirche in Not‹ (›Aid to the Church in Need‹) zitiert, das von 130.000–170.000 Märtyrern pro Jahr spricht, aber keine eigenen Untersuchungen durchgeführt hat.</p>
<p>Diese Zahl wird jährlich im International Bulletin for Missionary Research vorgelegt. Für 2010 stand die Zahl bei 178.000, für 2009 bei 176.000, für 2011 ist sie – unter anderem aufgrund unseres Einspruchs – auf 100.000 korrigiert worden. Da die Zahl sich jährlich ändert, denkt jeder, es handele sich um die Zahl der Märtyrer im jeweiligen Jahr, aber tatsächlich soll den Durchschnitt des jeweils letzten vollen Jahrzehnts angeben (also z. B. 1990-2000, 2000-2010).</p>
<p>Der Kommentar zu ›Global Status of Mission‹ gibt selbst an, dass die Zahl die wohl am häufigsten zitierte Zahl aus dieser Statistik ist. Durch die Bücher ›World Christian Encyclopedia‹, ›World Christian Trends‹, ›Atlas of Global Christianity‹ und die elektronische ›World Christian Database‹ ist die Zahl in dieser Größenordnung weit verbreitet worden.</p>
<p>Es fällt mir schwer, diese Zahl wegen ihrer weiten Verbreitung zu kritisieren, zumal sie von seriösen Forschern und guten Freunden kommt. Aber als Wissenschaftler habe ich solche Zahlen zu oft vor säkularen Kollegen, Politikern weltweit, des Deutschen Bundestages oder des Europäischen Parlaments, und natürlich Journalisten zu verantworten, als dass unser Institut (das ›International Institute for Religious Freedom‹) sie einfach nur übernehmen könnte.</p>
<p>Da die Zahl von vielen säkularen, christlichen, darunter auch evangelikalen Forschern und Fachleuten 1. als viel zu hoch angesehen wird, und 2. als aufgrund zahlreicher Faktoren überhaupt nicht zu erheben gilt, wäre es wünschenswert, wenn es eine genaue Darstellung gäbe, aufgrund von welchen umfangreichen Recherchen die Zahl erhoben wird, welche wissenschaftliche Vorgaben dabei befolgt werden oder wie die Belastbarkeit von Forschungskollegen überprüft werden kann. All’ das liegt nicht vor – auch die ausführlichste Darstellung in den ›World Christian Trends‹ sagt nirgends, woher die Daten kommen und nach welchen Kriterien geschätzt wird.</p></blockquote>
<p>Hier mehr: <a href="http://www.thomasschirrmacher.info/archives/1949" target="_blank" class="liexternal">www.thomasschirrmacher.info</a>. Here in English: <a href="http://www.thomasschirrmacher.net/blog/a-response-to-the-high-counts-of-christian-martyrs-per-year/" target="_blank" class="liexternal">www.thomasschirrmacher.net</a>.</p>
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		<title>Stott: Die Gabe des einen Evangeliums</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 16:24:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Missiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelium]]></category>
		<category><![CDATA[John Stott]]></category>
		<category><![CDATA[Missionale]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten Wochen wurde sehr viel über John Stott geschrieben (vgl. a. hier). Davon animiert, habe ich auch das ein oder andere Buch von Stott aufgeschlagen und dabei ein sehr schönes Zitat über das Evangelium und dem davon abgeleiteten Missionsauftrag gefunden (Die Autorität der Bibel, Hänssler, 1977, S. 45–46): Unsere heutige Welt befindet sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Wochen wurde sehr viel über John Stott geschrieben (vgl. a. <a href="http://www.theoblog.de/john-stott-1921–2011/12968/" target="_blank" class="liinternal">hier</a>). Davon animiert, habe ich auch das ein oder andere Buch von Stott aufgeschlagen und dabei ein sehr schönes Zitat über das Evangelium und dem davon abgeleiteten Missionsauftrag gefunden (<em>Die Autorität der Bibel</em>, Hänssler, 1977, S. 45–46):</p>
<blockquote><p>Unsere heutige Welt befindet sich in einem Zustand großer Verwirrung und Dunkelheit, und Angst hat die Menschen herzlos gemacht. Hat die christliche Kirche ein Wort des Zuspruchs, ein Licht, eine Hoffnung für den Menschen in seiner Verwirrung, in seiner Dunkelheit, in seiner Angst? Es ist eine der größten Tragödien unserer Zeit, dass die Gemeinde Jesu in dem Augenblick an ihrem Missionsauftrag zu zweifeln beginnt, in dem der Ruf der Welt nach dem Wort Gottes immer lauter wird. Der Grund für den nachlassenden Missionseifer liegt allein in dem schwindenden Vertrauen in die christliche Botschaft. Wir Christen sollten aus fester Überzeugung bekunden, dass Jesus unser Herr ist, dem alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben wurde, und der uns auffordert, alle Völker zu seinen Jüngern zu machen und sie zu lehren, was er gelehrt hat (Matth. 28, 18. 19). Er gab uns den Auftrag, seinen Namen als den des gekreuzigten und auferstandenen Retters zu predigen. Er hat uns gesagt, das allen, die Buße tun und an ihn glauben, Vergebung und ein neues Leben geschenkt wird (vgl. Luk. 24, 44–49). Wir haben kein Recht, die Richtlinien, die Christus seiner Gemeinde gegeben hat, auch nur geringfügig zu verändern. Es gibt nur ein Evangelium. Wir dürfen es niemals in irgendeiner Weise ausschmücken, abwandeln oder nach unserem Belieben auslegen. Unsere Aufgabe ist es, Verkündiger der Frohen Botschaft Gottes zu sein, unsere Stimme mit Macht zu erheben, uns nicht zu fürchten und die Erlösung durch unseren Herrn überall bekannt zu machen (Jes. 40, 9; 52, 7). Die Botschaft ist uns gegeben, wir haben sie nicht erfunden. Wir sollen nur unsere Stimme, unser Leben und unsere Liebe einsetzen, um das Evangelium zu verbreiten. In dieser Hinsicht gleicht jeder Christ Johannes dem Täufer. Jeder von uns soll eine Stimme in der Wüste der Welt sein, die von Christus zeugt; jeder von uns soll abnehmen, damit er wachsen kann (Mark. 1,2. 3; Joh. 1, 6–8; 19–23; 3, 30).</p></blockquote>
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		<title>Vertiefungskurs: Seelsorge I</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 09:23:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praktische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Seelsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Zeit vom 20.–26. November 2011 veranstaltet das Martin Bucer Seminar einen Vertiefungskurs im Fach Seelsorge (Fachbereich Praktische Theologie). Folgende Themen sind geplant: Psychopathologie und Psychiatrie (Referent Christoph Jung) Theologie und säkulare Psychologie (Referent Ron Kubsch) Grundlagen der Eltern-Kind-Beziehung (Referent Beat Tanner) Theologie der Ehe und Familie (Referent Beat Tanner) Interessenten finden weitere Informationen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Zeit vom 20.–26. November 2011 veranstaltet das Martin Bucer Seminar einen Vertiefungskurs im Fach Seelsorge (Fachbereich Praktische Theologie). Folgende Themen sind geplant:</p>
<ol>
<li>Psychopathologie und Psychiatrie (Referent Christoph Jung)</li>
<li>Theologie und säkulare Psychologie (Referent Ron Kubsch)</li>
<li>Grundlagen der Eltern-Kind-Beziehung (Referent Beat Tanner)</li>
<li>Theologie der Ehe und Familie (Referent Beat Tanner)</li>
</ol>
<p>Interessenten finden weitere Informationen und eine Anmeldemöglichkeit im Flyer: <a href="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2011/08/seminar_woltersdorf_e.pdf" title="seminar_woltersdorf_e.pdf" class="lipdf">seminar_woltersdorf_e.pdf</a>.</p>
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		<item>
		<title>100-prozentige Kontextualisierung</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 19:18:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Missiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Kontextualisierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie weit darf die Kontextualisierung des Evangeliums gehen? Hier haben wir einen Ausblick auf die kreative Verkündigung von morgen: Die Northpoint Church Adult Youth Group (USA) »performed« am Ostersonntag 2011 »Sympathy for the Devil« von den Rolling Stones. Im Refrain sowie letzter Strophe des Liedes heißt es: Erfreut dich kennen zu lernen, ich hoffe, du [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie weit darf die Kontextualisierung des Evangeliums gehen? Hier haben wir einen Ausblick auf die kreative Verkündigung von morgen: Die <a href="http://www.northpointchurch.tv/" target="_blank" class="liexternal">Northpoint Church Adult Youth Group</a> (USA) »performed« am Ostersonntag 2011 »Sympathy for the Devil« von den Rolling Stones. Im Refrain sowie letzter Strophe des Liedes heißt es:</p>
<blockquote><p>Erfreut dich kennen zu lernen, ich hoffe, du errätst meinen Namen. Aber was dich verwirrt, ist die Art, wie ich mein Spiel treibe. So wie jeder Bulle kriminell und jeder Sünder heilig ist- Kopf oder Zahl! Nenn mich einfach Luzifer, denn ich könnte Zurückhaltung gebrauchen. Also, wenn du mich triffst, sei höflich, zeig Sympathie und Geschmack, benutz all deine erlernte Diplomatie und Höflichkeit &#8211; oder ich werfe deine Seele in den Müll!</p></blockquote>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/Dz7hYUjoPzQ" frameborder="0" width="640" height="390"></iframe></p>
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		<title>Verhaltenskodex »Christliches Zeugnis in einer multireligiösen Welt«</title>
		<link>http://www.theoblog.de/verhaltenskodex-%c2%bbchristliches-zeugnis-in-einer-multireligiosen-welt%c2%ab/12900/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=verhaltenskodex-%25c2%25bbchristliches-zeugnis-in-einer-multireligiosen-welt%25c2%25ab</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Jul 2011 08:16:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Missiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Religionsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelikalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelische Allianz]]></category>
		<category><![CDATA[Katholische Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Mission]]></category>

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		<description><![CDATA[»Mission gehört zutiefst zum Wesen der Kirche.« Mit diesen Worten beginnt das Dokument, das kürzlich in Genf am Sitz des Weltkirchenrates in einer feierlichen Stunde der Öffentlichkeit übergeben wurde. Mehr als fünf Jahre lang hatten Repräsentanten der genannten kirchlichen Organisationen in einer Reihe von größeren und kleineren Konferenzen daran gearbeitet, was es heißt, den christlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2011/07/201107191016.jpg" alt="201107191016.jpg" width="300" height="133" />»Mission gehört zutiefst zum Wesen der Kirche.« Mit diesen Worten beginnt das Dokument, das kürzlich in Genf am Sitz des Weltkirchenrates in einer feierlichen Stunde der Öffentlichkeit übergeben wurde. Mehr als fünf Jahre lang hatten Repräsentanten der genannten kirchlichen Organisationen in einer Reihe von größeren und kleineren Konferenzen daran gearbeitet, was es heißt, den christlichen Glauben im 21. Jahrhundert in einer multireligösen Welt zu bezeugen und weiterzugeben. Entstanden ist ein Dokument mit klassischen Grundlagen für das christliche Zeugnis, gefolgt von Prinzipien und Empfehlungen.</p>
<p>Thomas Schirrmacher, Chefunterhändler für die Weltweite Evangelische Allianz, machte deutlich, dass es sich bei dem vorgelegten Dokument keineswegs um ein Kompromisspapier handele (siehe <a href="http://www.bucer.eu/138.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=1646&amp;cHash=4d438578506beb16b9355a9fa6daed85" target="_blank" class="liexternal">hier</a>). Im Laufe der Jahre habe es aus dem Umfeld verschiedener Seiten immer wieder auch sehr skeptische Stimmen gegeben, die ein inhaltlich substanzielles Dokument zum Thema Religionsfreiheit und Mission nicht für möglich gehalten hätten. Am Ende stünden nun klare Empfehlungen, die einerseits den Auftrag Jesu an seine Kirche deutlich bezeugten, andererseits aber auch die Grenzen einer an der biblischen Botschaft ausgerichteten Mission aufzeigten.</p>
<p>Hier ein Beitrag des <em>DLF</em> zum Verhaltenskodex:</p>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.theoblog.de/verhaltenskodex-%c2%bbchristliches-zeugnis-in-einer-multireligiosen-welt%c2%ab/12900/feed/</wfw:commentRss>
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