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	<title>TheoBlog &#187; Wissenschaftstheorie</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus der Perspektive reformatorischer Theologie</description>
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		<title>Der Glaube der Neuen Atheisten</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 12:24:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Akzente]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
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		<description><![CDATA[Magnus Klaue hat für die FAZ die Neuauflage von Fritz Mauthners voluminösen Werk Der Atheismus und seine Geschichte im Abendlande vorgestellt, das der Alibri Verlag in einer von Ludger Lütkehaus verantworteten Edition neu aufgelegt hat. Klaue referenziert in seinem Artikel ein Argument gegen den Neuen Atheismus, das beispielsweise auch bei Timothy Keller in seinem Buch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Magnus Klaue hat für die <em>FAZ</em> die Neuauflage von Fritz Mauthners voluminösen Werk <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3865691137/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3865691137" target="_blank" class="liexternal">Der Atheismus und seine Geschichte im Abendlande</a> vorgestellt, das der Alibri Verlag in einer von Ludger Lütkehaus verantworteten Edition neu aufgelegt hat.</p>
<p>Klaue referenziert in seinem Artikel ein Argument gegen den Neuen Atheismus, das beispielsweise auch bei Timothy Keller in seinem Buch <a href="http://www.theoblog.de/tim-keller-warum-gott-2/9374/" target="_blank" class="liinternal">Warum Gott?</a> zu finden ist. Die Neuen Atheisten glauben ebenfalls. Sie vertrauen auf die Ungeschichtlichkeit ihrer vom Positivismus und Pragmatismus geformten Argumente. Sie fangen nicht bei „Null“ an, sondern sind – das ist jetzt meine Perspektive – in einem naturalistischem Positivismus gefangen. Oder: Der Mensch wird seine Seele nicht finden, wenn er sich röntgen lässt.</p>
<p>Klaue schreibt (<em>FAZ</em> vom 18.01.2012, Nr. 15, S. N4):</p>
<blockquote><p>Trotz der schon hier erkennbaren Neigung, geistige Phänomene nicht nur als geschichtliche zu begreifen, sondern sie auf soziale und natürliche Ursachen zu reduzieren, sie nicht in ihrer Autonomie, sondern als „Produkte“ wahrzunehmen, schließt diese Betrachtungsweise nicht aus, die Religionen auf ihren Wahrheitsgehalt zu befragen. Der moderne Atheismus dagegen nimmt die vermeintliche wissenschaftliche Unbegründbarkeit des Glaubens und seine Unvereinbarkeit mit den Erfordernissen gesellschaftlicher Praxis unmittelbar als Beweis gegen ihn. Die Geschichtlichkeit der positivistischen und pragmatistischen Denkform selbst zu erwägen, fällt ihnen nicht ein. Sie wird als überhistorisch aufgefasst, wenn etwa Dawkins in „Der Gotteswahn“ dekretiert, Gottes Existenz oder Nicht-Existenz sei „eine wissenschaftliche Tatsache“, die prinzipiell, „wenn nicht sogar praktisch“ entscheidbar sei. Ähnlich begreift Schmidt-Salomon das religiöse Bedürfnis als wissenschaftlich ableitbare „Tatsache“, nicht aber als Erscheinungsform des Bewusstseins mit eigenem Geltungsrecht, wenn er im „Manifest des evolutionären Humanismus“ erläutert, dass religiöse Visionen auf Überaktivitäten im Schläfenlappen zurückzuführen seien. Dass der Glaube eine ihm immanente Logik und Sinnhaftigkeit, eben eine Theologie besitzen könnte, erscheint aus dieser rein innerweltlichen Perspektive als unlogische und sinnlose Annahme.</p></blockquote>
<p>Genau diese rein innerweltliche Axiomatik erschwerte auch den Autoren des Buches <a href="http://www.theoblog.de/heilige-scheise/15567/" target="_blank" class="liinternal">Heilige Scheiße</a> den Zugang für das, was für den Glauben an Gott spricht.</p>
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		<title>Schuld sind immer die Anderen</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 15:35:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Akzente]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftstheorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bielefelder Psychologin Beate Küpper meint in einer Studie dargestellt zu haben, dass Religiösität in engen Zusammenhang mit Sexismus, Homophobie und Rassismus steht. Mit der Religion kommen &#8211; so fasst DIE WELT prägnant die Ergebnisse der Studie zusammen – die Vorurteile. »Schuld daran sei unter anderem der traditionelle Absolutheitsanspruch des Christentums.« Stark religiöse Menschen sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bielefelder Psychologin Beate Küpper meint in einer Studie dargestellt zu haben, dass Religiösität in engen Zusammenhang mit Sexismus, Homophobie und Rassismus steht. Mit der Religion kommen &#8211; so fasst <em><a href="http://www.welt.de/wissenschaft/article13715140/Je-religioeser-desto-anfaelliger-fuer-Vorurteile.html" target="_parent" class="liexternal">DIE WELT</a></em> prägnant die Ergebnisse der Studie zusammen – die Vorurteile. »Schuld daran sei unter anderem der traditionelle Absolutheitsanspruch des Christentums.«</p>
<blockquote><p>Stark religiöse Menschen sind nach wissenschaftlichen Erhebungen besonders anfällig für abwertende Haltungen gegenüber Minderheiten. Stark Religiöse sind auffällig anfällig für abwertende Haltungen gegenüber Minderheiten. „Dies zeigt sich besonders in den Bereichen Sexismus, Homophobie und Rassismus“, sagte die Bielefelder Psychologieprofessorin Beate Küpper. Besonders oft neigten Protestanten in den östlichen Bundesländern zu rassistischen Äußerungen. Schon seit Jahren forscht Küpper zum Thema und hat 2000 repräsentativ ausgesuchte Probanden zu »gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit« befragt. Der Grund dafür, dass Protestanten und Katholiken offenbar schneller mit Vorurteilen zur Hand sind, liegt nach Meinung von Küpper in dem traditionellen Absolutheitsanspruch des Christentums.</p></blockquote>
<p>Es lohnt sich, solche Untersuchungen im Volltext zu lesen. An der Studie »Die Abwertung der Anderen«, an der Frau Dr. Beate Küpper im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung mitgewirkt hat, ist sehr schön ablesbar, wie stark das Erkenntnisinteresse in die Untersuchung einfließen kann. »What you want is what you get.«</p>
<p>Einige Beispiele: Befragte, die der Aussage: »Frauen sollten ihre Rolle als Ehefrau und Mutter ernster nehmen« zugestimmt haben, werden als Sexisten eingestuft (S. 72). Machen wir doch mal eine Gegenprobe: Was ist eigentlich mit Leuten, die der Aussage: »Männer sollten ihre Rolle als Ehemann und Vater ernster nehmen“ zustimmen? Wer dagegen meint, muslimischen Ansichten über Frauen widersprechen westlichen Werten, wird in die Nähe der Islamfeindlichkeit gerückt (S. 70). Wer die Adoption von Kindern für Homosexuelle Paare ablehnt, gilt als homophob. Jemand, der der Aussage »Es ist eine gute Sache, Ehen zwischen zwei Frauen bzw. zwei Männern zu erlauben« nicht zustimmt, macht sich ebenfalls eines ›sexuellen Vorurteils‹ schuldig (vgl. S. 48). Denn: »Homophobie äußert sich beispielsweise, wenn homosexuellen Menschen Moral abgesprochen und gleiche Rechte verweigert werden, etwa das Recht zu heiraten, zu erben oder Kinder zu adoptieren« (S. 47).</p>
<p>Wer wird denn schon einem anderen Moral absprechen. Die Frage ist doch: Welche Moral? Hier wird stillschweigend der besondere Schutz der Familie, wie er noch (!) im Grundgesetz eingetragen ist, ausgehebelt. Ich kann durchaus verstehen, wenn das Leute so sehen. Warum wird aber nicht offengelegt, dass die Studie eine Abkehr vom abendländischen Ehe- und Familienbegriff voraussetzt und somit – folgerichtig – das Christentum als Spielverderber erscheinen muss?</p>
<p>Es wäre eine spannende Aufgabe, die Denkvoraussetzungen (wenn man will, die »Vorurteile«), mit denen die Studie erarbeitet wurde, genauer unter die Lupe zu nehmen. Wir schenken den Standpunkten und Menschenbildern, die oft als unhinterfragbare Axiome in solche Untersuchungen einfließen, zu wenig Beachtung. Ich habe den Verdacht, dass sich so etwas wie ein „foucaultscher Fundamentalismus“ aufdecken ließe. Über Foucault &amp; Co. will aber heute kaum jemand diskutieren. Die »Ordnung der der Dinge« ist sakrosankt.</p>
<p>Die angesprochene Studie gibt es übrigens hier: <a href="http://www.fes-gegen-rechtsextremismus.de/pdf_11/FES-Studie%2BDie%2BAbwertung%2Bder%2BAnderen.pdf" target="_blank" class="lipdf">FES-Studie%2BDie%2BAbwertung%2Bder%2BAnderen.pdf</a>.</p>
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		<title>Die Habermas-Methode</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 18:08:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Egon Flaig]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Habermas]]></category>

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		<description><![CDATA[Der von mir geschätzte Althistoriker Egon Flaig (siehe auch hier) hat kürzlich eine Polemik gegen die Habermas-Methode veröffentlicht. Anlässlich des inzwischen 25 Jahre alten »Historikerstreits« wirft er dem Sozialphilosophen vor, zu jener Zeit journalistische Tricks verwendet zu haben, »die sonst dem Lumpenjournalismus vorbehalten waren«. Es hätte, so Flaig, »keine Nachsicht geben dürfen, denn das Ausmaß [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der von mir geschätzte Althistoriker Egon Flaig (siehe auch <a href="http://www.theoblog.de/waren-die-muslime-die-grosten-sklavenhalter/4739/" target="_blank" class="liinternal">hier</a>) hat kürzlich eine Polemik gegen die Habermas-Methode veröffentlicht. Anlässlich des inzwischen 25 Jahre alten »Historikerstreits« wirft er dem Sozialphilosophen vor, zu jener Zeit journalistische Tricks verwendet zu haben, »die sonst dem Lumpenjournalismus vorbehalten waren«. Es hätte, so Flaig, »keine Nachsicht geben dürfen, denn das Ausmaß der Zitate-Verkrümmungen war gigantisch«.</p>
<p>Der Streit um die deutsche Verantwortung bei der Judenvernichtung im Dritten Reich ist für Flaig allerdings auch Anlass, um allgemein eine Wissenschaft zu kritisieren, die sich von der Leitidee der Wahrheit verabschiedet hat. Die Suspendierung des Diskurses über Wahrheitsansprüche führt nach Flaig zu einer Atmosphäre der Denkverbote und moralischen Diffamierungen. Originalton (<em>FAZ</em> vom 13. Juli 2011, Nr. 160, S. N4):</p>
<blockquote><p>Wir sind Zeugen geworden eines Kulturbruchs, nämlich einer weitgehenden Negierung der Errungenschaften des Griechentums. Da die Verbindlichkeiten nicht mehr über den Streit entlang von Wahrheitsregeln herstellbar sind, müssen neue, ganz anders geartete Verbindlichkeiten moralisch erzwungen werden. Daher die pestartige Virulenz der Political Correctness und des Gutmenschentums mit seiner spezifischen Intelligenz. Die moralischen Diffamierungen müssen folglich immer mehr zunehmen. Bequemer als das <em>logon didonai</em> [Anm.: Diese griech. Formulierung, die wörtlich mit »Sprache o. Rede geben« zu übersetzen ist, spielt auf das plantonische Ideal eines philosophierenden Menschen an, der Rechenschaft ablegt für das, was der sagt.] ist die habermassche Diskursethik: <em>Audacter calumniare, semper aliquid haeret</em> [Anm.: lat. für »nur keck verleumdet, etwas bleibt immer hängen«].</p></blockquote>
<p>Die ausführliche Darlegung Flaigs dazu findet sich in: Mathias Brodkorb (Hg.): <em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3980937593/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3980937593" target="_blank" class="liexternal">Singuläres Auschwitz? Ernst Nolte, Jürgen Habermas und 25 Jahre ›Historikerstreit‹</a></em>, Banzkow 2011.</p>
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		<title>Der berühmte Satz, den Galilei nie sagte</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Mar 2011 18:36:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftstheorie]]></category>
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		<description><![CDATA[»Und sie bewegt sich doch« – dieser Ausspruch sollte die Standfestigkeit des Astronomen Galileis gegenüber der Inquisition zeigen. Der Satz fiel allerdings nie. Trotzdem wird die Geschichte um Galilei immer wieder dafür missbraucht, um die Vorstellung vom aufrechten Wissenschaftler und der fortschrittsfeindlichen Kirche zu befestigen (auch Brian McLaren hat dieses Bild eindringlich bemüht, vgl. dazu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="right" src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2011/03/201103271635.jpg" alt="201103271635.jpg" width="136" height="167" />»Und sie bewegt sich doch« – dieser Ausspruch sollte die Standfestigkeit des Astronomen Galileis gegenüber der Inquisition zeigen. Der Satz fiel allerdings nie. Trotzdem wird die Geschichte um Galilei immer wieder dafür missbraucht, um die Vorstellung vom aufrechten Wissenschaftler und der fortschrittsfeindlichen Kirche zu befestigen (auch Brian McLaren hat dieses Bild eindringlich bemüht, vgl. dazu Fußnote 5 in dem Vortrag <a href="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2007/12/fta-emch-101.pdf" target="_blank" class="lipdf">hier</a>). Bemerkenswert ehrlich schreibt <em>DIE WELT</em> dazu:</p>
<blockquote><p>Die Päpste hatten gegen die These vom heliozentrischen Weltbild gar nicht so viel einzuwenden &#8211; solange sie nicht mit dem Anspruch absoluter Wahrheit auftrat. Das war nicht nur hinsichtlich der biblischen Lehren nachvollziehbar, sondern auch wissenschaftlich: Denn ein letzter Beweis fehlte zu diesem Zeitpunkt ja noch. Von Kerkerhaft, Folter und erzwungenen Eingeständnissen konnte erst recht keine Rede sein: Galilei logierte zunächst in der florentinischen Botschaft in der Villa Medici, während des Prozesses erhielt er eine Drei-Zimmer-Wohnung mit Aussicht auf die Vatikanischen Gärten.</p>
<p>So viel Komfort hinderte ihn freilich nicht daran, im Prozess mit triumphaler Selbstgewissheit aufzutreten &#8211; als »geistige Pygmäen« bezeichnete er all jene, die an seinen Lehren zweifelten. Das Urteil der Inquisition, das ihm am Ende die Weiterverbreitung seiner Ideen und seine Lehrtätigkeit untersagte, ging auch auf seine trotzige Unerbittlichkeit zurück. Galilei lebte noch neun weitere Jahre, die letzten verbrachte er in seinem Landhaus im florentinischen Stadtteil Arcetri.</p></blockquote>
<p>Hier mehr: <a href="http://www.welt.de/kultur/history/article12829542/Der-beruehmte-Satz-den-Galilei-nie-sagte.html" target="_blank" class="liexternal">www.welt.de</a>.</p>
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		<title>Glauben fängt mit dem Zweifel an</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 12:19:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>
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		<category><![CDATA[Neuzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Zweifel]]></category>

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		<description><![CDATA[Der postmoderne Skeptizismus hält es für eine Wahrheit, dass nichts wahr ist. Erst wenn auch diese Wahrheit radikal in Zweifel gezogen wird, kommt man zum Grund der Erkenntnis. In der Nacht vom 10. zum 11. November 1619 hatte der damals 23 Jahre alte René Descartes drei Träume mit grossen Folgen für Europa. Alles, was Descartes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der postmoderne Skeptizismus hält es für eine Wahrheit, dass nichts wahr ist. Erst wenn auch diese Wahrheit radikal in Zweifel gezogen wird, kommt man zum Grund der Erkenntnis.</p>
<blockquote><p>In der Nacht vom 10. zum 11. November 1619 hatte der damals 23 Jahre alte René Descartes drei Träume mit grossen Folgen für Europa. Alles, was Descartes bis dahin bestimmt hatte, will er in dieser Nacht hinter sich gelassen haben. In seinen Meditationen über die Grundlagen der Philosophie, die ungefähr 20 Jahre später erschienen (1641), beschreibt er es folgendermas sen: «&#8230; ich will so lange weiter vordringen, bis ich irgendetwas Gewisses, oder, wenn nichts anderes, so doch wenigstens das für gewiss erkenne, dass es nichts Gewisses gibt» (Meditationen, S. 21).</p>
<p>Descartes hat das Bedürfnis nach Gewissheit. Mittels des radikalen und methodischen Zweifels sucht er nach dem, was nicht mehr bezweifelt werden kann. Er scheint selbst überrascht darüber, dass man so gut wie alles anzweifeln kann. Er sieht sich gezwungen, einzugestehen, «dass an allem», was er früher für wahr hielt, «zu zweifeln möglich ist» (Meditationen, S. 41). Das Letzte, was er nicht mehr bezweifeln kann, entdeckt Descartes im Selbstbewusstsein: «Und so komme ich, nachdem ich nun alles mehr als genug hin und her erwogen habe, schliesslich zu der Feststellung, dass dieser Satz: ‹Ich bin, ich existiere›, sooft ich ihn ausspreche oder in Gedanken fasse, notwendig wahr ist» (Meditationen, S. 22). Descartes hatte sein Fundament gefunden. Sein «cogito ergo sum» («Ich denke, also bin ich») ist für ihn eine unerschütterliche Grundlage für das Erschliessen der Welt.</p></blockquote>
<p>Hier geht es weiter: <a href="http://www.factum-magazin.ch/wFactum_de/glaube/Glaube/2010_08_26_glaube_zweifel.php" target="_blank" class="liexternal">www.factum-magazin.ch</a>.</p>
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		<title>Seelige Harmonie bei den Moralpsychologen</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 09:09:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
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		<category><![CDATA[Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Moralpsychologie untersucht rein deskriptiv die tatsächlichen moralischen Wertvorstellungen von Menschen, meidet aber selbst ethische Aussagen. Jordan Mejas berichtet heute für die FAZ über eine Tagung von Moralpsychologen im östlichen New England (U.S.A.). In seinem amüsant geschriebenen Artikel »Feierliches Hochamt im Tempel der Vernunft« schildert Mejas, wie Psychologen, Biologen, Neurologen, »und allenfalls solche Philosophen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Moralpsychologie untersucht rein deskriptiv die tatsächlichen moralischen Wertvorstellungen von Menschen, meidet aber selbst ethische Aussagen. Jordan Mejas berichtet heute für die <em>FAZ</em> über eine Tagung von Moralpsychologen im östlichen New England (U.S.A.). In seinem amüsant geschriebenen Artikel »Feierliches Hochamt im Tempel der Vernunft« schildert Mejas, wie Psychologen, Biologen, Neurologen, »und allenfalls solche Philosophen, die sich auf Experimente und Einsichten der Hirnforschung stützen«, kontrovers über Moralbegründungen debattierten. Fast nichts ist in der »Babywissenschaft« unumstritten: Gibt es einen freien Willen?, Sind Moralvorstellungen in uns eingebaut oder durch Erfahrung erworben?, Sind Moralvorstellungen universell oder privat-intuitiv?.</p>
<p>Bei aller Vielfalt der Positionen herrschte in zwei Fragen offenbar Harmonie. Einig waren sich die Moralpsychologen nämlich darin, dass (a) Moral ein Naturphänomen ist (wir also in einer moralischen Welt leben) und (b) wir unsere Moralität keinem Gott zu verdanken haben.</p>
<blockquote><p>Die säkulare Wissenschaft beherrschte die Konferenz. Als es an ihrem Ende jedoch zu einem ersten Konsens kommen sollte, gingen die Schlussfolgerungen gehörig auseinander. Schon auf die Frage, ob Religion als Teil der Evolution anzusehen sei, blieb die klare Antwort aus. Einig waren sich die Teilnehmer immerhin darin, dass auf Gott zu verzichten sei. Ihm, so das einhellige Resultat ihrer gewiss noch nicht abgeschlossenen oder womöglich nicht abschließbaren Untersuchungen, hat der Mensch die Moral nicht zu verdanken. Dass sie ihm angeboren ist, wollte derart kategorisch allerdings auch nicht jeder behaupten. Nur über den Befund, dass Moral ein Naturphänomen ist, herrschte Einigkeit, wenn auch bloß bis zu einem gewissen Grade. Denn ausschließlich zu verstehen sei das sicherlich nicht. Neben der Natur macht sich in der Moral eben auch die Kultur bemerkbar, und wo die Wirkung der einen aufhört und die der anderen beginnt, ist alles andere als ausgemacht.</p></blockquote>
<p>Hier der Tagungsbericht: <a href="http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~E7BAC6D00C3FF4152A651FFFAC8E8A0FA~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank" class="liexternal">www.faz.net</a>.</p>
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		<title>Marilynne Robinson: Die Abwesenheit des Geistes</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 08:33:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Marilynne Robinson]]></category>

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		<description><![CDATA[Marilynne Robinson hat sich in ihrem neuen Buch Absence of Mind: The Dispelling of Inwardness from the Modern Myth of the Self mit dem scheinbaren Konflikt von Wissenschaft und Religion befasst. Zum Buch heißt es: In this ambitious book, acclaimed writer Marilynne Robinson applies her astute intellect to some of the most vexing topics in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Marilynne Robinson hat sich in ihrem neuen Buch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0300145187?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=0300145187" target="_blank" class="liexternal">Absence of Mind: The Dispelling of Inwardness from the Modern Myth of the Self</a> mit dem scheinbaren Konflikt von Wissenschaft und Religion befasst. Zum Buch heißt es:</p>
<blockquote><p>In this ambitious book, acclaimed writer Marilynne Robinson applies her astute intellect to some of the most vexing topics in the history of human thought &#8211; science, religion, and consciousness. Crafted with the same care and insight as her award-winning novels, »Absence of Mind« challenges postmodern atheists who crusade against religion under the banner of science. In Robinson&#8217;s view, scientific reasoning does not denote a sense of logical infallibility, as thinkers like Richard Dawkins might suggest. Instead, in its purest form, science represents a search for answers. It engages the problem of knowledge, an aspect of the mystery of consciousness, rather than providing a simple and final model of reality. By defending the importance of individual reflection, Robinson celebrates the power and variety of human consciousness in the tradition of William James. She explores the nature of subjectivity and considers the culture in which Sigmund Freud was situated and its influence on his model of self and civilization. Through keen interpretations of language, emotion, science, and poetry, »Absence of Mind« restores human consciousness to its central place in the religion-science debate.</p></blockquote>
<p>In diesem TV-Mitschnitt spricht sie über ihr Buch:</p>
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<td style="padding: 2px 5px 0px 5px; text-align: right; font-weight: bold;">Mon &#8211; Thurs 11p / 10c</td>
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<td style="padding: 2px 5px 0px 5px; width: 360px; overflow: hidden; text-align: right;" colspan="2"><a href="http://www.thedailyshow.com/" style="color: #96deff; text-decoration: none; font-weight: bold;" target="_blank" class="liexternal">www.thedailyshow.com</a></td>
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		<title>Zur Zukunft der Theologie an den Universitäten</title>
		<link>http://www.theoblog.de/zur-zukunft-der-theologie-an-den-universitaten/7309/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=zur-zukunft-der-theologie-an-den-universitaten</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 07:23:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[FTH]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftsrat]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Wissenschaftsrat in Deutschland hat ein Papier mit dem Titel »Empfehlungen zur Weiterentwicklung von Theologien und religionsbezogenen Wissenschaften an deutschen Hochschulen« herausgegeben. Nach Wolfgang Thielmann sagt der Rat damit (siehe hier): Theologien, die Wissenschaften von Gott, gehören auf den Campus. Nicht nur, weil die christlichen ihren Platz dort durch Konkordate und Staatsverträge gesichert haben, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wissenschaftsrat in Deutschland hat ein Papier mit dem Titel »Empfehlungen zur Weiterentwicklung von Theologien und religionsbezogenen Wissenschaften an deutschen Hochschulen« herausgegeben. Nach Wolfgang Thielmann sagt der Rat damit (siehe <a href="http://www.merkur.de/index.php?id=40170&amp;type=98" target="_blank" class="liexternal">hier</a>):</p>
<blockquote><p>Theologien, die Wissenschaften von Gott, gehören auf den Campus. Nicht nur, weil die christlichen ihren Platz dort durch Konkordate und Staatsverträge gesichert haben, sondern auch, weil Theologien ein Bewusstsein für die Abhängigkeiten wachhalten, denen jeder Mensch und jede Forschung unterworfen ist. Theologien, steht in dem 150-Seiten-Papier, »fördern die kritische Reflexivität der wissenschaftlichen Weltsicht und bieten Deutungsmöglichkeiten menschlicher Existenz«. Daher sieht der Rat die Existenz der Theologie an der Universität als relative Erfolgsgeschichte. Und will sie fortsetzen, mit der Autorität seiner Stimme.</p></blockquote>
<p>Ein Hintergrund des Plädoyers für die Religion an der Universität ist der breiter werdende Bildungsmarkt. Thielmann schreibt:</p>
<blockquote><p>Ein Hintergrund des Plädoyers für die Religion an der Universität ist der breiter werdende Bildungsmarkt. 2008 hat der Wissenschaftsrat im Zuge des Bologna-Prozesses die Freie Theologische Akademie in Gießen akkreditiert, eine Hochschule mit evangelikaler Prägung, die Gründung einer US-amerikanischen Mission. Im Jahr zuvor hatte das Theologische Seminar der deutschen Baptisten in Wustermark westlich von Berlin die Anerkennung als erste theologische Fachhochschule erhalten. Weitere Seminare vor allem aus den Freikirchen und von evangelikalen Trägern wollen folgen. Die Akkreditierungen scheinen sich mit dem Ziel des Papiers zu reiben. »Aber da muss unterschieden werden«, sagt Strohschneider: In einem Strukturpapier wie dem jetzt vorgelegten plädiert der Wissenschaftsrat dafür, »dass die Theologie nicht in der Alleinverantwortung von Kirchen und Religionsgemeinschaften stattfinden sollte, sondern im Kontext der Universität. In einem Akkreditierungsverfahren ist eine konkrete, an Kriterien gebundene Entscheidung zu treffen. Auch in einem solchen Verfahren wird aber ein Mindestmaß an akademischer Freiheit in der Einrichtung vorausgesetzt und dessen Vorliegen überprüft.« Quantitativ, sagt er, seien solche freien Hochschulen ein kleines Problem, »systematisch aber sehr interessant, weil man in diesem Bereich beobachten kann, dass es auch bei den christlichen Frömmigkeitsformen durchaus Fundamentalisierungstendenzen gibt, ganz so wie im Judentum und im Islam auch.«</p></blockquote>
<p>Die »Empfehlungen zur Weiterentwicklung von Theologien und religionsbezogenen Wissenschaften an deutschen Hochschulen« kann hier herunter geladen werden: <a href="http://www.wissenschaftsrat.de/texte/9678-10.pdf" class="lipdf">9678-10.pdf</a>.</p>
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		<title>Die selbstgemachte Klimakatastrophe</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 10:54:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaftstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch wenn mancher Eisberg schmilzt: Eine Reihe von Katastrophenmeldungen über die Erderwärmung wecken zunehmend Zweifel. So war etwa die Prognose über die Gletscherschmelze am Himalaja haltlos, wie die UN-Forscher jetzt eingestehen mussten. Der Ruf des Weltklimarats ist erschüttert. Ulli Kulke schreibt für DIE WELT: Es war nur Zufall, wirkt aber heute wie ein schlechter Scherz: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn mancher Eisberg schmilzt: Eine Reihe von Katastrophenmeldungen über die Erderwärmung wecken zunehmend Zweifel. So war etwa die Prognose über die Gletscherschmelze am Himalaja haltlos, wie die UN-Forscher jetzt eingestehen mussten. Der Ruf des Weltklimarats ist erschüttert.</p>
<p>Ulli Kulke schreibt für <em>DIE WELT</em>:</p>
<blockquote><p>Es war nur Zufall, wirkt aber heute wie ein schlechter Scherz: Am 26. März 2009 wurden zwei Interviews mit Hans Joachim Schellnhuber veröffentlicht. Der Nachrichtenagentur dpa gegenüber sprach der Chef des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) recht selbstbewusst von der »einmaligen Situation, dass wir mit den streng wissenschaftlichen Methoden sehr weit in die Zukunft blicken können. Wir sind in der Lage, mit Modellen zu erkennen, dass bei fortschreitender Erwärmung in 100 Jahren alle Himalaja-Gletscher verschwunden sein dürften.« Am selben Tag aber erschien auch ein eher persönliches Gespräch mit Schellnhuber in der »Zeit«. Dort erzählte Deutschlands bekanntester Mitarbeiter des UN-Weltklimarates (IPCC) von seiner Hoffnung, dass seine eigenen düsteren Prognosen über die Erderwärmung und ihre Folgen nicht wahr würden, „dass sich die Wissenschaftsgemeinschaft in der Klimafrage kollektiv geirrt hat“. Er fuhr fort: »Verstehen Sie mich richtig, es gibt keinerlei Anzeichen dafür.« Was sich wie Koketterie las, erscheint jetzt, zehn Monate später, als bizarres Omen.</p>
<p>Heute nämlich wissen wir: Schellnhuber hoffte nicht ganz vergebens. Zumindest die Prognosen über die Gletscher im Himalaja waren haltlos. Das musste der IPCC vor eineinhalb Wochen eingestehen. Doch die Gletscher waren offenbar nur ein Teil jener Entwicklung, in der die Glaubwürdigkeit des Weltklimarates nun insgesamt abstürzt. In den vergangenen zehn Tagen wurde bekannt, dass für eine ganze Reihe von Aussagen und Vorhersagen des Rates, bei Licht besehen, der wissenschaftliche Beweis fehlt. Das gilt nicht nur für Fußnoten der IPCC-Berichte, sondern auch für gewichtige Behauptungen wie die, dass die Klimaerwärmung die Gefahr von Naturkatastrophen erhöht habe.</p></blockquote>
<p>Mir fällt dazu ein Zitat von Jean François Lyotard ein (<em>Das Postmoderne Wissen</em>, S. 135):</p>
<blockquote><p>Man kauft keine Gelehrten, Techniker und Apparate, um die Wahrheit zu erfahren, sondern um die Macht zu erweitern.</p></blockquote>
<p>Hier der vollständige Artikel: <a href="http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article6038044/Die-selbstgemachte-Klimakatastrophe-der-UN.html" target="_blank" class="liexternal">www.welt.de</a>.</p>
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		<title>Redeeming Science von Vern Poythress</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 03:11:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Vern Poythress]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Buch: Vern S. Poythress: Redeeming Science: A God-Centered Approach, Crossway Books 2006, 384 S. kann hier gratis als PDF-Datei herunter geladen werden: NAllPoythressRedeemingScience20061017.pdf. Professor John Frame schreibt über das Buch: With doctorates in both New Testament and mathematics, and with a solid commitment to orthodox Reformed theology, Vern Poythress is uniquely qualified to write [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="right" src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2010/01/3128VMKF0QL._SL160_.jpg" alt="3128VMKF0QL._SL160_.jpg" width="107" height="160" />Das Buch:</p>
<ul>
<li>Vern S. Poythress: <em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/1581347316?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=1581347316" target="_blank" class="liexternal">Redeeming Science: A God-Centered Approach</a></em>, Crossway Books 2006, 384 S.</li>
</ul>
<p>kann hier gratis als PDF-Datei herunter geladen werden: <a href="http://www.frame-poythress.org/Poythress_books/NAllPoythressRedeemingScience20061017.pdf" class="lipdf">NAllPoythressRedeemingScience20061017.pdf</a>.</p>
<p>Professor John Frame schreibt über das Buch:</p>
<blockquote><p>With doctorates in both New Testament and mathematics, and with a solid commitment to orthodox Reformed theology, Vern Poythress is uniquely qualified to write on the theology of science. Further, he is one of the most insightful theologians writing today. As you read this book, you will be amazed at the ways in which a biblical perspective illumines the work of science. Poythress deals, of course, with all the traditional science-Bible issues, like the days of Genesis. But he also shows that a biblical worldview is essential to the work of science itself, for scientific law can be nothing other than the law of the God of Scripture. This is by far the most important book you can read on this subject. I recommend it without reservation.</p></blockquote>
<p>Stephen Meyer, Autor des Buches <em><a href="ttp://www.amazon.de/gp/product/0061472786?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=0061472786" target="_blank" class="liinternal">Signature in the Cell</a><span style="font-style: normal;">, schreibt:</span></em></p>
<blockquote><p>Poythress shows how a proper understanding of biblical theology makes possible not just one but many credible harmonizations of biblical and scientific truth. Along the way, he provides an insightful defense of the theory of intelligent design as a viable scientific research program. His examination of the mathematical beauty inherent in the universe gives yet another compelling reason to acknowledge the wisdom and design that lie behind physical reality.</p></blockquote>
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		<title>Wissenschaft und Theologie</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 07:21:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[L'Abri]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Schweizer L&#8217;Abri in Huemoz lädt für den 13. Januar 2010 zu einer kleinen Konferenz über »Wissenschaft und Theologie« ein. Hauptredner ist Cees Cekker, ein niederländischer Nanowissenschaftler. Er gilt als »Pionier der molekularen Elektronik« und als »europäisches Aushängeschild der Nanoforschung«. Er ist seit 2000 Professor für Molecular Biophysics an der Delft University of Technology und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="right" src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2009/12/Cees-Dekker-flyer.jpg" alt="Cees Dekker flyer.jpg" width="203" height="288" />Das Schweizer L&#8217;Abri in Huemoz lädt für den 13. Januar 2010 zu einer kleinen Konferenz über »Wissenschaft und Theologie« ein. Hauptredner ist Cees Cekker, ein niederländischer Nanowissenschaftler. Er gilt als »Pionier der molekularen Elektronik« und als »europäisches Aushängeschild der Nanoforschung«. Er ist seit 2000 Professor für Molecular Biophysics an der Delft University of Technology und wurde 2006 mit dem Ehrentitel Distinguished University Professor ausgezeichnet. Von seinen zahlreichen Publikationen wurden mehr als zwanzig in den Zeitschriften »Nature« und »Science« veröffentlicht.</p>
<p>Die Vorträge werden in englischer Sprache gehalten.</p>
<p>Ein Flyer mit Informationen zur Anmeldung kann hier herunter geladen werden: <a href="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2009/12/Cees-Dekker-flyer.pdf" class="lipdf">CeesDekkerflyer.pdf</a>.</p>
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		<title>Geschäft mit dem fehlenden Glied</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 08:15:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaftstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Evolution]]></category>

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		<description><![CDATA[Charles Darwins Hauptwerk über den Ursprung der Arten erschien im Jahr 1859. Seither treibt die Suche nach dem Missing Link, dem Zwischenwesen von Affe und Mensch, in Wissenschaft und Alltagskultur Blüten. Neue und für viele äußerst zweifelhafte Maßstäbe in der Vermarktung der eigenen Forschung setzte ein Team um den norwegischen Paläontologen Jørn Hurum. Flankiert von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="right" src="http://www.merkur.de/uploads/pics/2009_47.17_miszi47.jpg" alt="" width="220" height="237" />Charles Darwins Hauptwerk über den <em>Ursprung der Arten</em> erschien im Jahr 1859. Seither treibt die Suche nach dem Missing Link, dem Zwischenwesen von Affe und Mensch, in Wissenschaft und Alltagskultur Blüten.</p>
<blockquote><p>Neue und für viele äußerst zweifelhafte Maßstäbe in der Vermarktung der eigenen Forschung setzte ein Team um den norwegischen Paläontologen Jørn Hurum. Flankiert von einer beispiellosen Medienoffensive, publizierten sie im Mai »Ida«, so der Spitzname eines quasi vollständig erhaltenen 47 Millionen Jahre alten Primatenfossils aus der hessischen Grube Messel. Eine Pressekonferenz in New York, eine aufwendige Webseite, vorab geschriebene populärwissenschaftliche Bücher und ein bereits vor der Publikation gedrehter Dokumentarfilm des History Channel sollten dem gerade mal 50 Zentimeter großen Äffchen einen maximalen medialen »Impact« bescheren. Man habe das Bindeglied gefunden, das Wort »Missing« könne man in Zukunft getrost weglassen, sagte Wissenschaftler Jørn Hurum. Mit der Anpreisung eines »achten Weltwunders« sollte wohl auch übertüncht werden, dass Ida aufgrund seines hohen Alters de facto überhaupt nichts mit dem zu tun hat, was man gemeinhin mit dem Missing Link assoziiert: die Abspaltung der Linie der afrikanischen Menschenaffen von jener des Menschen vor vermutlich sechs bis sieben Millionen Jahren. Ida, mit dem wissenschaftlichen Namen Darwinius masillae, steht an der eher prosaisch anmutenden Abzweigung von Trocken- und Feuchtnasenaffen.</p></blockquote>
<p>Hier der Artikel von Oliver Hochadel: <a href="http://www.merkur.de/2009_47_Ungewisse_Herkunf.38505.0.html?&amp;no_cache=1" target="_blank" class="liexternal">www.merkur.de</a>.</p>
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		<title>Wissenschaft: Reine Glaubenssache</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 16:58:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaftstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Hans-Joachim Neubauer hat ein allgemeinverständliches und antipositivistisches Essay über die Wissenschaftstheorie der neuen Priester geschrieben: Karl Popper glaubte noch, dass die Wissenschaft Hypothesen entwickeln sollte, um sie durch Forschungen zu widerlegen. In der medial zugerichteten Expertenwissenskultur dieser Tage fände er damit wohl kaum Gehör. »Unter dem Etikett der Wahrheit lässt sich jede These besser verkaufen«, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hans-Joachim Neubauer hat ein allgemeinverständliches und antipositivistisches Essay über die Wissenschaftstheorie der neuen Priester geschrieben:</p>
<blockquote><p>Karl Popper glaubte noch, dass die Wissenschaft Hypothesen entwickeln sollte, um sie durch Forschungen zu widerlegen. In der medial zugerichteten Expertenwissenskultur dieser Tage fände er damit wohl kaum Gehör. »Unter dem Etikett der Wahrheit lässt sich jede These besser verkaufen«, sagt Luca Giuliani, der Direktor des Berliner Wissenschaftskollegs: »Es ist schwer, einen Zweifel so zu vermitteln, dass es spannend wird. Die Wahrheit ist immer ein strahlendes Angebot.« Gebannt hängen die Bürger der Bildungsrepublik an den vor Wahrheit strahlenden Lippen der Experten.</p></blockquote>
<p>Hier mehr: <a href="http://www.merkur.de/index.php?id=38436&amp;type=98" target="_blank" class="liexternal">www.merkur.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Das Ende von Schuld und Sühne?</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 17:22:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Schuld]]></category>
		<category><![CDATA[Sühne]]></category>

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		<description><![CDATA[Kann man Schläger oder Mörder für ihre brutalen Taten verantwortlich machen? Noch setzt die Rechtsprechung voraus, dass Kriminelle (mehr oder weniger) für ihre Taten verantwortlich sind. Hirnforscher Gerhard Roth zweifelt am Sinn des Schuldprinzips und fordert ein neues Strafrecht. Markus Schulte von Drach schreibt dazu in der Süddeutschen Zeitung: »Aus psychologischer Sicht kann man uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kann man Schläger oder Mörder für ihre brutalen Taten verantwortlich machen? Noch setzt die Rechtsprechung voraus, dass Kriminelle (mehr oder weniger) für ihre Taten verantwortlich sind. Hirnforscher Gerhard Roth zweifelt am Sinn des Schuldprinzips und fordert ein neues Strafrecht. Markus Schulte von Drach schreibt dazu in der <em>Süddeutschen Zeitung</em>:</p>
<blockquote><p>»Aus psychologischer Sicht kann man uns eine Handlung nur dann als unser Handeln zuschreiben, wenn es von unseren Motiven bestimmt wird«, so Roth. In der Strafrechtstheorie werde aber das genaue Gegenteil als Grundlage für Willensfreiheit angesehen: die Fähigkeit, sich von der Bedingtheit durch Motive zu befreien.<br />
Unterstellt wird seit Kants Vorstellung eines inneren Sittengesetzes, dass grundsätzlich alle Menschen motiviert sein müssten, moralisch-rechtstreu zu handeln oder Strafe zu vermeiden. Allerdings hatte Kant die Frage nach Sittlichkeit, Schuld und Gewissen in die Metaphysik verlagert.<br />
»Unser Rechtsgewissen ist aber das Produkt unserer Erziehung oder Lebenserfahrung und unterliegt wie alle Motive der Persönlichkeitsentwicklung«, sagt Roth. »Ich kann mich nicht außerhalb meiner Persönlichkeit und ihrer Geschichte stellen.«<br />
Ähnlich sehen es auch Wissenschaftler wie der Frankfurter Hirnforscher Wolf Singer und der Leipziger Kognitionswissenschaftler Wolfgang Prinz, aber auch bekannte Philosophen wie der Amerikaner Daniel Dennett oder sogar Arthur Schopenhauer.<br />
Es wäre demnach an der Zeit, sich von Begriffen wie Schuld und Sühne zu lösen und sich von der Vorstellung von Gut und Böse an sich zu verabschieden, wie es unter anderen der Philosoph Michael Schmidt-Salomon energisch fordert.</p></blockquote>
<p>Nach der Lektüre des umfänglichen <em>SZ</em>-Artikels <a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/797/491167/text/print.html" target="_blank" class="liexternal">»Solln und Sühne«</a> empfehle ich besonders die Abhandlung des Philosophen Daniel von Wachter: <a href="http://www.erziehungstrends.de/Gehirnforschung/Gehirn/Freiheit" target="_blank" class="liexternal">»Hat die Wissenschaft festgestellt, dass der Mensch nicht frei ist«</a> sowie meinen Beitrag <a href="http://www.bucer.org/uploads/media/professorenforum20023.pdf" class="lipdf">»Die Entwertung des Menschlichen«</a>.</p>
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		<title>Der »Sitz Gottes« im Gehirn</title>
		<link>http://www.theoblog.de/der-%c2%bbsitz-gottes%c2%ab-im-gehirn/3678/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=der-%25c2%25bbsitz-gottes%25c2%25ab-im-gehirn</link>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2009 17:35:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Neurowissenschaften]]></category>

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		<description><![CDATA[Georg Rüschemeyer grübelt für die FAZ über die Popularität der bunten Hirnbilder: Der Versuch, die menschliche Psyche und so komplexe Phänomene wie Angst, Trauer, Liebe oder Frömmigkeit mit beobachteten Aktivierungsmustern im Gehirn gleichzusetzen, wird häufig unternommen. Das Gros der rund 20.000 in Fachzeitschriften publizierten Studien, die seit 1992 mit Hilfe der fMRI-Technik die neuronalen Grundlagen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Georg Rüschemeyer grübelt für die <em>FAZ</em> über die Popularität der bunten Hirnbilder:</p>
<blockquote><p>Der Versuch, die menschliche Psyche und so komplexe Phänomene wie Angst, Trauer, Liebe oder Frömmigkeit mit beobachteten Aktivierungsmustern im Gehirn gleichzusetzen, wird häufig unternommen. Das Gros der rund 20.000 in Fachzeitschriften publizierten Studien, die seit 1992 mit Hilfe der fMRI-Technik die neuronalen Grundlagen von Wahrnehmung und Denken ergründen wollten, versucht es. Während in frühen Experimenten noch einfache Zusammenhänge erforscht wurden, wie etwa die Aktivierung des visuellen Kortex durch blinkende Lichter, ging es ab Ende der neunziger Jahre mehr und mehr um den menschlichen Geist schlechthin. Was Wissenschaftler meist vorsichtig als »neuronale Korrelate« der untersuchten kognitiven Funktionen bezeichnen, wird in den Medien dann schnell zum »Angstzentrum« oder dem »Sitz Gottes« im Gehirn.</p></blockquote>
<p>Hier der vollständige Artikel: <a href="http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc~EE59F3F6562D54A64A32108F96029CB02~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank" class="liexternal">www.faz.net</a>.</p>
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		<title>Die Abschaffung der Zeit</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 22:36:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Claus Kiefer]]></category>
		<category><![CDATA[Quantenphysik]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Quantenkosmologie des Kölners Claus Kiefer fasst das Universum als eine einzige, zeitlose und überaus komplexe Wellenfunktion auf. Dabei wird nun auch noch die Zeit beseitigt, entlang der sich die Wellenfunktionen in der »Viele-Welten-Interpretation« ins Unendliche verzweigen. Ulf von Rauchhaupt schreibt über das neue Buch Der Quantenkosmos: »Die universale Funktion wird zu etwas ewig Räumlichem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3100395069?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3100395069" target="_blank" class="liimagelink"><img class="right" src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2009/02/31sde7x1qfl-sl160.jpg" alt="31SDE7X1QfL._SL160_.jpg" width="98" height="160" /></a>Die Quantenkosmologie des Kölners Claus Kiefer fasst das Universum als eine einzige, zeitlose und überaus komplexe Wellenfunktion auf. Dabei wird nun auch noch die Zeit beseitigt, entlang der sich die Wellenfunktionen in der »Viele-Welten-Interpretation« ins Unendliche verzweigen. Ulf von Rauchhaupt schreibt über das neue Buch <em>Der Quantenkosmos</em>: »Die universale Funktion wird zu etwas ewig Räumlichem und der Determinismus auf die Spitze getrieben – denn wo es auf fundamentaler Ebene keine Zeit gibt, da gibt es auch keine Zukunft, die auf irgendetwas hin offen sein könnte.» Rauchhaupt weiter:</p>
<blockquote><p>Kiefer ist so ehrlich, offen zuzugeben, dass er hier von bestimmten metaphysischen Voraussetzungen ausgeht. »Das Vertrauen in die Grundgleichungen und die Einfachheit der Theorie hat sich in der Geschichte der Wissenschaft fast immer bewährt, und zwar mehr als das Festhalten an der Einfachheit der Tatsachen«, schreibt er. Aber abgesehen davon, dass diese Grundgleichungen noch gar nicht gefunden sind – die Quantengravitation steht ja noch aus –, ist es nicht ein sehr hartnäckiges Festhalten an »Tatsachen«, wenn man partout zu der alten und von der Quantenphysik eigentlich ruinierten Vorstellung eines deterministischen Kosmos zurück will, dessen fundamentale Realität wir in Gleichungen einfangen können? Dem kann man entgegnen, dass auch derjenige, der weitergehen will, auf irgendeinem Grund voranschreiten muss. Genau das ist aber der Punkt: Wer wissen will, muss immer auch glauben – sogar als Physiker.</p></blockquote>
<p>Wie sagte doch Augustinus? »crede, ut intelligas.«</p>
<p>Hier gibt es die <a href="http://www.faz.net/s/Rub9A9371442B4F49A8B41FD3341F3D442D/Doc~E08AC5F7C02524DD085B10C29C6C6564B~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank" class="liexternal">Rezension</a> zum Buch:</p>
<ul>
<li>Claus Kiefer: <em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3100395069?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3100395069" target="_blank" class="liexternal">Der Quantenkosmos: Von der zeitlosen Welt zum expandierenden Universum</a></em> , Fischer Verlag, 2008, 342 S.</li>
</ul>
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		<title>Lydia Jaeger spricht beim ERF über Gott in der Wissenschaft</title>
		<link>http://www.theoblog.de/lydia-jaeger-spricht-beim-erf-uber-gott-in-der-wissenschaft/175/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=lydia-jaeger-spricht-beim-erf-uber-gott-in-der-wissenschaft</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Nov 2007 13:36:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Schöpfung]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 14. November habe ich hier das Buch Wissenschaft ohne Gott? von Lydia Jaeger kurz vorgestellt. Frau Dr. Jaeger, Dozentin und Studiendirektorin am Institut Biblique de Nogent-sur-Marne, einer theologischen Ausbildungsstätte bei Paris, spricht nun beim Evangeliumsrundfunk und bei BibelTV selbst über Gott in der Wissenschaft. Ingrid Heinzelmaier wird sie zu ihrem Buch: Wissenschaft ohne Gott?, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2007/11/basislogo50rgb.jpg" align="left" height="110" width="110" />Am 14. November habe ich hier das Buch Wissenschaft ohne Gott? von Lydia Jaeger kurz <a href="http://www.theoblog.de/?p=148" class="liinternal">vorgestellt</a>.</p>
<p>Frau Dr. Jaeger, Dozentin und Studiendirektorin am Institut Biblique de Nogent-sur-Marne, einer theologischen Ausbildungsstätte bei Paris, spricht nun beim Evangeliumsrundfunk und bei BibelTV selbst über Gott in der Wissenschaft.</p>
<p>Ingrid Heinzelmaier wird sie zu ihrem Buch:</p>
<ul>
<li><em>Wissenschaft ohne Gott?</em>, Bonn: Verlag für Kultur und Wissenschaft, 2007</li>
</ul>
<p>befragen.</p>
<p>Die Sendungen werden auf folgenden Plätzen ausgestrahlt:</p>
<p><strong>ERF Radio – Glaube und Denken </strong><br />
Di 04.12.07 21:30 Uhr<br />
Mi 05.12.07 03:00 Uhr<br />
Mi 05.12.07 11:15 Uhr<br />
<br />
<strong>Bibel TV – Calando TV</strong><br />
Mo 03.12.07 17:30 Uhr<br />
Di 04.12.07 05:30 Uhr<br />
Do 13.12.07 18:00 Uhr<br />
Fr 14.12.07 06:00 Uhr</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wissenschaft ohne Gott: Rezension von Horst W. Beck</title>
		<link>http://www.theoblog.de/wissenschaft-ohne-gott-rezension-von-horst-w-beck/167/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wissenschaft-ohne-gott-rezension-von-horst-w-beck</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Nov 2007 16:07:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Horst W. Beck]]></category>
		<category><![CDATA[Lydia Jaeger]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Prof. Horst W. Beck, Verfasser von Büchern wie Christlicher Schöpfungsglaube im Kontext heutiger Wissenschaft (1993) und Biblische Universalität und Wissenschaft – Interdisziplinäre Theologie im Horizont Trinitarischer Schöpfungslehre (2. Aufl. 1994), hat freundlicher Weise ebenfalls eine Rezension über das Buch Wissenschaft ohne Gott? von Lydia Jaeger verfasst. Die Rezension wurde mit freundlicher Erlaubnis des Verfassers hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.institut-diakrisis.de/beck.html" target="_blank" class="liexternal">Prof. Horst W. Beck</a>, Verfasser von Büchern wie <span style="font-style: italic">Christlicher Schöpfungsglaube im Kontext heutiger Wissenschaft</span> (1993) und <span style="font-style: italic">Biblische Universalität und Wissenschaft – Interdisziplinäre Theologie im Horizont Trinitarischer Schöpfungslehre</span> (2. Aufl. 1994), hat freundlicher Weise ebenfalls eine Rezension über das Buch <span style="font-style: italic">Wissenschaft ohne Gott?</span> von Lydia Jaeger verfasst. Die Rezension wurde mit freundlicher Erlaubnis des Verfassers hier online gestellt und kann frei heruntergeladen werden: <a href="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2007/11/hwbeck_rez_jaeger.pdf" title="hwbeck_rez_jaeger.pdf" class="lipdf">hwbeck_rez_jaeger.pdf</a>.</p>
<p>Der  <a href="http://www.theoblog.de/?p=148" class="liinternal">Beitrag zum Buch</a> wurde ebenfalls mit einem Link auf die Rezension ergänzt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wissenschaft ohne Gott?</title>
		<link>http://www.theoblog.de/wissenschaft-ohne-gott/148/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wissenschaft-ohne-gott</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Nov 2007 10:50:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Lydia Jaeger]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Nach einem Diplomstudium der Physik mit Schwerpunkt Theoretische Festkörperphysik an der Universität zu Köln entschied sich Frau Jaeger für ein Studium der Theologie an der Faculté libre de théologie évangelique in Vaux-sur-Seine (Frankreich).... Seit 2005 hat sie eine von der Faculté libre de théologie évangelique in Vaux-sur-Seine und dem Institut Biblique de Nogent-sur-Marne gemeinsam eingerichtete dreijährige Forschungsprofessur für zeitgenössisches Denken und Wissenschaftsphilosophie inne.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3938116293?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3938116293" target="_blank" class="liimagelink"><img src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2007/11/wissenschaft-ohne-gott1.jpg" alt="Wissenschaft_ohne_Gott.jpg" width="169" height="255" align="left" /></a> Im Frühjahr diesen Jahres habe ich viele Stunden mit der Bearbeitung der deutschen Ausgabe des Buches <em>Wissenschaft ohne Gott?</em> von Lydia Jaeger verbracht. Die Arbeit hat Spaß gemacht und sich, wie langsam deutlich wird, auch gelohnt. Die Veröffentlichung wird gern gelesen und ist für Christen, die  Interesse am wissenschaftlichen Denken und Arbeiten haben, eine Hilfestellung.</p>
<p>Lydia Jaeger ist Dozentin und Studiendirektorin am Institut Biblique de Nogent-sur-Marne, einer theologischen Ausbildungsstätte bei Paris. Nach einem Diplomstudium der Physik mit Schwerpunkt Theoretische Festkörperphysik an der Universität zu Köln entschied sie sich für ein Studium der Theologie an der Faculté libre de théologie évangelique in Vaux-sur-Seine (Frankreich). Unter der Betreuung von Professor Michel Bitol (CNRS, Paris) erwarb sie an der Sorbonne den Doktorgrad mit einer Arbeit über die möglichen Beziehungen zwischen dem Begriff des Naturgesetzes und religiösen Überzeugungen. Seit 2005 hat sie eine von der Faculté libre de théologie évangelique in Vaux-sur-Seine und dem Institut Biblique de Nogent-sur-Marne gemeinsam eingerichtete dreijährige Forschungsprofessur für zeitgenössisches Denken und Wissenschaftsphilosophie inne.</p>
<p>Das Buch ist als Einführung in die spannungsvolle Beziehung zwischen der Naturwissenschaft und dem christlichen Glauben konzipiert. Waren Christen an der Entwicklung der modernen Wissenschaft beteiligt? Steckt hinter den Gesetzen der Natur ein göttlicher Plan? Welchen Einfluss hat der Glaube auf die wissenschaftliche Forschungsarbeit? Enthält die Bibel wissenschaftliche Angaben? Diese und andere spannende Fragen untersucht die Autorin in einer auch für Laien verständlichen Sprache. Sie spürt dabei den historischen, theologischen, philosophischen und naturwissenschaftlichen Erklärungsversuchen nach und zeigt dem Leser auf faszinierende Weise, dass der Glaube die Wissenschaft erst plausibel macht.</p>
<p>Dr. Reinhard Junker hat eine Rezension zum Buch verfasst, die hier herunterladen werden kann: <a href="http://www.bucer.org/uploads/media/BQ0039.pdf" target="_blank" class="lipdf">BQ0039.pdf</a>. Eine Buchbesprechung von Horst. W. Beck kann ebenfalls eingesehen werden: <a href="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2007/11/hwbeck_rez_jaeger.pdf" title="hwbeck_rez_jaeger.pdf" class="lipdf">hwbeck_rez_jaeger.pdf</a>.</p>
<ul>
<li>Lydia Jaeger, <span style="font-style: italic">Wissenschaft ohne Gott?</span> Christliche Philosophie heute – Christian Philosophy Today – Quomodo Philosophia Christianorum Hodie Estimatur, Bonn: VKW, 120 S., 12,90 €, ISBN 978-3-938116-29-6.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3938116293?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3938116293" target="_blank" class="liimagelink"><img class="alignleft size-full wp-image-31" title="Einkaufsmöglichkeit" src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2007/07/rtemagicc_einkaufenkl_06.gif" alt="Einkaufsmöglichkeit" width="179" height="40" /></a></p>
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		<title>Wahrheit und Wandel</title>
		<link>http://www.theoblog.de/wahrheit-und-wandel/127/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wahrheit-und-wandel</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Nov 2007 13:55:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Postmoderne]]></category>
		<category><![CDATA[Syst. Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Zeit behauptet kaum jemand einen ahistorischen Wahrheitsbegriff. Für viele Menschen ist Wahrheit relativ, kulturell bedingt und damit wandelbar. Christian Bensel hat während seiner Promotion an der philosophisch-kulturwissenschaftlichen Fakultät der Leopold-Franzens-Universität das historische Wahrheitskonzept kritisch geprüft und dafür fünf christliche apologetische Texte aus verschiedenen Epochen und Kulturen untersucht (Justin der Märtyrer, Aurelius Augustinus, Petrus Venerabilis, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html%3FASIN=3836420708%26tag=adriaantijsse-20%26lcode=xm2%26cID=2025%26ccmID=165953%26location=/o/ASIN/3836420708%253FSubscriptionId=0PZ7TM66EXQCXFVTMTR2" target="_blank" class="liimagelink"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/21IPU0GTSaL.jpg" align="left" /></a>Zur Zeit behauptet kaum jemand einen ahistorischen Wahrheitsbegriff. Für viele Menschen ist Wahrheit relativ, kulturell bedingt und damit wandelbar.</p>
<p>Christian Bensel hat während seiner Promotion an der philosophisch-kulturwissenschaftlichen Fakultät der Leopold-Franzens-Universität das historische Wahrheitskonzept kritisch geprüft und dafür fünf christliche apologetische Texte aus verschiedenen Epochen und Kulturen untersucht (Justin der Märtyrer, Aurelius Augustinus, Petrus Venerabilis, Josh McDowell, und Jürgen Spieß). Seine Analyse der enthaltenen 3393 Argumentationen zeigt (für manche wahrscheinlich überraschend), dass die Autoren auf gemeinsame Strategien und vergleichbares argumentatives Verhalten zurückgreifen. Die Ergebnisse der empirischen Arbeit belegen eine epochen- und kulturübergreifende Akzeptanz gewisser grundlegender Überzeugungen und legen die Existenz allgemein menschlicher Wahrheitsstrategien nahe.</p>
<p>Das Buch richtet sich an Philosophen, Linguisten und alle, die sich für Apologetik, Argumentation oder kulturübergreifende Kommunikation interessieren. Auch Theologen, die sich dem existentiellen Wahrheitsbegriff verschrieben haben, sei die nicht ganz einfache Lektüre sehr empfohlen.</p>
<p>Christian Bensel. <em><a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html%3FASIN=3836420708%26tag=adriaantijsse-20%26lcode=xm2%26cID=2025%26ccmID=165953%26location=/o/ASIN/3836420708%253FSubscriptionId=0PZ7TM66EXQCXFVTMTR2" class="liexternal">Wahrheit und Wandel</a>: Alltägliche Wahrheitsstrategien und Argumentationen in apologetischen Texten</em>. Saarbrücken: Vdm Verlag Dr. Müller, 2007. ISBN 3836420708, 59,00 €.</p>
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