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	<title>TheoBlog</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus der Perspektive reformatorischer Theologie</description>
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		<title>Die EKD und der Zeitgeist</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jun 2013 15:44:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[EKD]]></category>
		<category><![CDATA[Matthias Pankau]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 19. Juni hat die Evangelische Kirche in Deutschland ihre Orientierungshilfe zum Thema Familie der Öffentlichkeit vorgestellt. Matthias Pankau konnte das Papier im Vorfeld lesen und hat es für das Nachrichtenmagazin ideaSpektrum hilfreich kommentiert. In seinem Fazit schreibt er (Nr. 25 vom 19.06.2013, S. 16–18, hier S. 18): Dieses Papier nimmt für sich, wie gesagt, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am 19. Juni hat die Evangelische Kirche in Deutschland ihre Orientierungshilfe zum Thema Familie der Öffentlichkeit vorgestellt. Matthias Pankau konnte das Papier im Vorfeld lesen und hat es für das Nachrichtenmagazin <em>ideaSpektrum</em> hilfreich kommentiert. In seinem Fazit schreibt er (Nr. 25 vom 19.06.2013, S. 16–18, hier S. 18):</p>
<blockquote><p>Dieses Papier nimmt für sich, wie gesagt, in Anspruch, eine „Orientierungshilfe&#8221; zu sein. Aber es hilft selbst dort kaum weiter, wo einige der abschließenden Empfehlungen richtig und nützlich sind. In der Frage, was denn nun aber Familie sei, vermitteln die Autoren den Eindruck, dass alles möglich wäre. Freiheit wird dabei mit Beliebigkeit verwechselt, so dass sich die evangelische Kirche einmal mehr der Welt und ihren Wegen anbiedert. Glaubt sie ernsthaft, damit wieder attraktiver zu werden für die vielen Men- schen, die ihr den Rücken gekehrt haben? Das wird nkht geschehen! Denn wer braucht schon einen Ratgeber, der einem nur nach dem Mund redet, anstatt Irrwege liebevoll, aber deutlich zu benennen?</p>
<p>Die EKD führt doch die Gute Botschaft in ihrem Namen! Fällt ihren Funktionären wirklich nichts Biblischesmehr ein? Anscheinend nicht, denn hier entstand in drei Jahren Arbeit ein Papier, das sich wie ein weiterer Schritt der EKD in Richtung Beliebigkeit liest. Die Kirche sollte zur Ehe zwischen Mann und Frau Mut machen; sie sollte verunsicherte Menschen zu überzeugen versuchen, wie segensreiches ist, Kinder zu haben; sie sollte wegweisend sein. Stattdessen verkündet sie modische gesellschaftliche Klischees – und  manövriert sich in die Bedeutungslosigkeit. Wie sagte noch der lutherische Theologe Sören Kierkegaard (1813-1855)? „Wer sich mit dem Zeitgeist vermählt, wird bald Witwer sein.“</p></blockquote>
<p>Die <em>ideaOnline</em> berichtet ausserdem über die <a href="http://www.idea.de/detail/frei-kirchen/detail/ekd-orientierungshilfe-soll-zur-diskussion-anreizen.html" class="liexternal">Pressekonferenz in Berlin</a> und die <a href="http://www.idea.de/detail/thema-des-tages/artikel/evangelikale-kritisieren-familienpapier.html" class="liexternal">Stellungnahme von Manuel Diener</a>, dem Vorsitzenden der Evangelischen Allianz. Das Orientierungspapier, so Diener, bietet keine evangelische Orientierung:</p>
<blockquote><p>Der Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz und Präses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes, Michael Diener (Kassel), kritisiert in einer Stellungnahme, dass der Orientierungshilfe die „biblische Fundamentierung“ fehle. Deshalb werde sie dem Anspruch nicht gerecht, „evangelische Orientierung“ zu bieten. Vielmehr werde eine „Anpassung an gesellschaftliche Entwicklungen“ deutlich. Das EKD-Papier enthalte eine auffällige Abwertung sogenannter „bürgerlicher Ehe- und Familienverständnisse“ und eine Absage an jedes „normative Verständnis der Ehe als göttliche Stiftung“ oder „natürliche Schöpfungsordnung“. Ehe habe danach keinen Leitbildcharakter mehr. Der Erklärung zufolge seien alle anderen ebenfalls „verbindlich, verantwortlich und verlässlich“ geführten Partnerschaften in gleicher Weise anzuerkennen und – wo gewünscht – auch zu segnen. Diener: „Offensichtlich soll jeder Schein einer Diskriminierung der vielfältigen familiären Lebensformen vermieden werden.“ Hier folge der Rat der EKD der Argumentationslinie des Bundesverfassungsgerichts, „ohne kritisch zu hinterfragen, ob es hier wirklich um ‚Gleiches‘ geht, welches dann auch gleich behandelt werden soll“.</p>
<p>Nach Ansicht Dieners weist die Orientierungshilfe im Blick auf die biblisch-theologischen Grundlagen „gravierende Mängel“ auf „trotz der vollmundigen Behauptung, dass hier eine normative Orientierung am Evangelium geleistet werde“. So werde aus der schöpfungsgemäßen Polarität von Mann und Frau die allgemeine „Angewiesenheit auf ein Gegenüber“. Biblische Stellen, die von „zärtlichen Beziehungen zwischen Männern“ sprächen – ohne Textbeleg –, dienten „zur Relativierung der biblischen Aussagen über praktizierte Homosexualität als Sünde“. Der Präses fragt: „Wieviel hermeneutischer und theologischer Einseitigkeit bedarf es eigentlich, um wegzudeuten, dass in der gesamten biblischen Überlieferung die Polarität der Beziehung von Mann und Frau als schöpfungsgemäß und konstitutiv betrachtet wird?“</p></blockquote>
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		<title>EKD-Orientierungshilfe zur Familie vorgestellt</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jun 2013 11:11:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[EKD]]></category>
		<category><![CDATA[Familienbild]]></category>
		<category><![CDATA[Nikolaus Schneider]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Vorsitzende des Rates der EKD, Nikolaus Schneider, hat heute die EKD-Orientierungshilfe zum Thema Familie vorgestellt. Er hat es sich nicht nehmen lassen, den neuen Kurs der Evangelischen Kirche mit Martin Luther zu begründen: Das „geschichtliche Gewordensein und der Wandel familiärer Leitbilder“ setze die Orientierungshilfe der EKD voraus, so Schneider. Dabei könne sie sich auch auf Martin [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Vorsitzende des Rates der EKD, Nikolaus Schneider, hat heute die EKD-Orientierungshilfe zum Thema Familie <a href="http://www.ekd.de/EKD-Texte/orientierungshilfe-familie/pm102_2013_familiendenkschrift.html" target="_blank" class="liexternal">vorgestellt</a>. Er hat es sich nicht nehmen lassen, den neuen Kurs der Evangelischen Kirche mit Martin Luther zu begründen:</p>
<blockquote><p>Das „geschichtliche Gewordensein und der Wandel familiärer Leitbilder“ setze die Orientierungshilfe der EKD voraus, so Schneider. Dabei könne sie sich auch auf Martin Luther beziehen, denn bei aller Hochschätzung als „göttlich Werk und Gebot“ erklärte Luther die Ehe zum „weltlich Ding“, das von den Partnern gestaltbar sei und gestaltet werden müsse.“ Schneider: „Aus einem evangelischen Eheverständnis kann heute eine neue Freiheit auch im Umgang mit gesellschaftlichen Veränderungen erwachsen &#8211; im Umgang mit Geschiedenen genauso wie mit Einelternfamilie oder auch mit gleichgeschlechtlichen Paaren.“</p></blockquote>
<p>Was soll man dazu noch sagen? Da sie sich für Weise hielten, sind sie zu Narren geworden?</p>
<p>Die Orientierungshilfe „Zwischen Autonomie und Angewiesenheit: Familie als verlässliche Gemeinschaft stärken“ des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland kann hier im PDF-Format heruntergeladen werden: <a href="http://www.ekd.de/download/20130617_familie_als_verlaessliche_gemeinschaft.pdf" class="lipdf">familie_als_verlaessliche_gemeinschaft.pdf</a>.</p>
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		<title>Familienauflösung</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 14:50:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Akzente]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
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		<description><![CDATA[An was werden wir in einigen Jahren denken, wenn wir auf den Namen Nikolaus Schneider stoßen? Mir wird wahrscheinlich einfallen, dass unter seiner Ägide die EKD ethische Entscheidungen getroffen hat, die in eklatanter Weise von den Aussagen der Heiligen Schrift und der kirchlichen Bekenntnisschriften abheben. Also an das „wahrhaft epochale“ Pfarrerdienstgesetz der EKD aus dem [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>An was werden wir in einigen Jahren denken, wenn wir auf den Namen Nikolaus Schneider stoßen? Mir wird wahrscheinlich einfallen, dass unter seiner Ägide die EKD ethische Entscheidungen getroffen hat, die in eklatanter Weise von den Aussagen der Heiligen Schrift und der kirchlichen Bekenntnisschriften abheben. Also an das „wahrhaft epochale“ <a href="http://www.ekd.de/download/pfarrdienstgesetz.pdf" target="_blank" class="lipdf">Pfarrerdienstgesetz der EKD</a> aus dem Jahr 2010 und an den groben Umschwung, der durch ein Familienpapier angestoßen wird, das morgen der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll (vgl. auch <a href="http://www.theoblog.de/brian-mclaren-unterstutzung-fur-rob-bell/20730/" target="_blank" class="liinternal">hier</a>).</p>
<p>In der Orientierungshilfe fordert die EKD die Bundesrepublik Deutschland auf, eine neue Familienpolitik einzuleiten, da das „bisherige wohlfahrtsstaatliche Arrangement mit seiner traditionellen Familienverfassung“ eine geschlechterhierarchische Arbeitsteilung voraussetzt. Ebenso sieht sich die Kirche in der Pflicht, nun „Familie neu zu denken“. Die Vielfalt der Lebensformen, in denen heute Partnerschaft gelebt werde, sei in „theologischer Hinsicht“ als gleichwertig anzuerkennen.</p>
<p>Um es klar zu sagen: Die Kirche knüpft damit nicht nur an gesellschaftliche Prozesse an, um modern zu erscheinen, sie selbst fordert und fördert die Auflösung des christlichen Familienbegriffs.</p>
<p>Reinhard Bingener hat in der <em>FAZ</em> darauf aufmerksam gemacht, dass an dem Papier ein erstaunlicher Umgang mit der Bibel erkennbar wird. Bibelstellen, die dem Anliegen der verantwortlichen Autoren widersprechen, werden „im Licht der befreienden Botschaft des Evangeliums“ schlicht neu interpretiert (<em>FAZ</em> vom 18.06.2013, Nr. 138, S. 8). Ich füge hinzu: Die Autoren haben keine Skrupel, dabei die biblischen Texte gegen ihren Wortsinn zur Stützung eigener Interessen zu vergewaltigen. Sie machen sich noch nicht einmal die Mühe, ihre Neuinterpretationen exegetisch zu rechtfertigen.</p>
<p>Matthias Kamann <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article117244806/Kirche-gibt-dem-Scheitern-von-Ehen-ihren-Segen.html" target="_blank" class="liexternal">stellt für <em>DIE WELT </em>heraus</a>, dass in dem Familienpapier gar nicht mehr überzeugend versucht werde, auf die Verbindlichkeit der Ehe zu setzen:</p>
<blockquote><p>Doch wird auf den 160 Seiten, in denen sich die ganze Vielfalt und auch Unsicherheit des neueren protestantischen Ehe- und Familienverständnisses niederschlägt, gar nicht erst versucht, die lebenslange Treue von Ehepaaren und Eltern mit normativer Kraft auszustatten. Unentschieden heißt es: „Die Kirchen unterstützen Familien in ihrem Wunsch nach gelingender Gemeinschaft, sie begleiten sie aber auch im Scheitern und bei Neuaufbrüchen.“ Wer erwarten würde, dass der Glaube – als Anerkennung von Ansprüchen jenseits des irdischen Wandels – auch verbindlichere Maximen setzen könnte, der liest hier von einer „Freiheit mit Umgang mit gesellschaftlichen Veränderungen, die angesichts der Herausforderungen der eigenen Zeit immer wieder neu bedacht und oft erst errungen werden muss.“</p></blockquote>
<p>Ich hoffe, dass evangelische Christen angesichts solcher desaströsen Entwicklungen nicht einfach still und leise aus der Kirche austreten, sondern im Namen von Bibel, Bekenntnis und dem Herrn der Kirche vernehmbaren Widerstand leisten. Dort, wo Kirchenleiter in offensichtlicher und willentlicher Weise das Wort Gottes durch eigene Rede dämpfen und verdrehen, sind sie zur Umkehr zu rufen. Wer das Gebot, das von Gott kommt, nicht anerkennt, wird auch von Gott nicht erkannt (vgl. 1Kor 14,38, siehe a. Offb 2-3).</p>
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		<title>Piper: Charles Spurgeon</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Jun 2013 16:55:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Calvinismus]]></category>
		<category><![CDATA[Theologiegeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Charles Spurgeon]]></category>
		<category><![CDATA[John Piper]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 10, April sprach John Piper am Reformed Theological Seminary (RTS) in Orlando über das Leben und den Pastorendienst von Charles Spurgeon:]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am 10, April sprach John Piper am Reformed Theological Seminary (RTS) in Orlando über das Leben und den Pastorendienst von Charles Spurgeon:</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/64724035?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=610000" height="340" width="600" frameborder="0"></iframe></p>
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		<title>Neigt der Weltkirchenrat zum Antisemitismus?</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Jun 2013 17:19:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Weltkirchenrat]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutschlandradio meldet: Die evangelischen Theologen Ekkehard und Wolfgang Stegemann werfen dem Weltkirchenrat Antisemitismus vor. Sie schreiben in einem Beitrag für die deutsche Wochenzeitung &#8220;Jüdische Allgemeine&#8221;, der Ökumenische Rat der Kirchen verurteile die Politik Israels und verschone gleichzeitig dessen Feinde von jeder Kritik. Hier wirke die alte christliche Judenfeindschaft in der Mobilisierung gegen Israel nach. In [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Deutschlandradio</em> <a href="http://www.dradio.de/kulturnachrichten/2013061318/19/" class="liexternal">meldet</a>:</p>
<blockquote><p>Die evangelischen Theologen Ekkehard und Wolfgang Stegemann werfen dem Weltkirchenrat Antisemitismus vor. Sie schreiben in einem Beitrag für die deutsche Wochenzeitung &#8220;Jüdische Allgemeine&#8221;, der Ökumenische Rat der Kirchen verurteile die Politik Israels und verschone gleichzeitig dessen Feinde von jeder Kritik. Hier wirke die alte christliche Judenfeindschaft in der Mobilisierung gegen Israel nach.</p></blockquote>
<p>In dem Beitrag der Neutestamentler heißt es:</p>
<blockquote><p>Der Weltkirchenrat hat bei seiner Gründung im Jahr 1948 Antisemitismus als Sünde gegen Gott und die Menschen verurteilt. Zugleich hat er allerdings bis heute ein Problem mit dem im selben Jahr gegründeten Staat Israel. 1956 stellt der Weltkirchenrat fest: »Ferner glauben wir – trotz des verständlichen Wunsches vieler Juden, ein eigenes Land zu haben –, dass es ihr Beruf ist, als das Volk Gottes zu leben und nicht nur eine Nation wie andere auch zu bilden.« Der traditionell religiöse christliche Absolutheitsanspruch wird in politische Vorschriften transformiert. Der Weltkirchenrat schreibt dem jüdischen Volk vor, in welcher Form kollektiver Identität es existieren darf. Er wendet auf das jüdische Volk und seinen Staat Maßstäbe an, die für alle anderen Völker und Staaten dieser Welt nicht gelten.</p>
<p>Seither steht der Weltkirchenrat an vorderster Front derer, die Israels Politik fortgesetzt verurteilen, dessen Feinde jedoch von Kritik verschonen. Dieser Gebrauch doppelter Standards und die Einseitigkeit der Parteinahme für die palästinensische Seite des Konflikts gehen Hand in Hand damit, dass man sich im Weltkirchenrat das Narrativ der Feinde des Staates Israel zu eigen gemacht hat. Wie sie stellt er die Legitimität des politischen Handelns des Staates Israel nahezu ständig öffentlich infrage, ignoriert jedoch mit Absicht die Realität der anhaltenden militärischen, terroristischen und propagandistischen Vernichtungsdrohungen gegen Israel.</p></blockquote>
<p>Mehr: <a href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/16208" class="liexternal">www.juedische-allgemeine.de</a>.</p>
<p>VD: TS</p>
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		<title>Die grenzenlose Emanzipation einer Minderheit</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Jun 2013 17:07:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Einige Minderheiten stellen heute die Konstruktion Mehrheit-Minderheit generell infrage. „Einer ideologischen Avantgarde reicht das nicht“, meint Wolfgang Büscher. „Ging es bisher darum, der Mehrheit Toleranz für Minderheiten abzutrotzen, so lautet nun die Parole: Wir wollen nicht bloß akzeptierte Minderheit sein. Wir sind die besseren, weil moderneren, multipleren Menschen. So wie wir sollten alle sein.“ Wie [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Einige Minderheiten stellen heute die Konstruktion Mehrheit-Minderheit generell infrage. „Einer ideologischen Avantgarde reicht das nicht“, meint Wolfgang Büscher. „Ging es bisher darum, der Mehrheit Toleranz für Minderheiten abzutrotzen, so lautet nun die Parole: Wir wollen nicht bloß akzeptierte Minderheit sein. Wir sind die besseren, weil moderneren, multipleren Menschen. So wie wir sollten alle sein.“</p>
<p>Wie kommt es nur, dass die „Familienmenschen“ einfach nur zusehen?</p>
<blockquote><p>Trauen wir uns nicht mehr, für das einzustehen, was wir doch sind? Das kann nicht sein. Es ist nicht verboten, gegen die ideologische und gesetzespraktische Nivellierung der Familie zu sein. Nie war Schwarmbildung leichter als im Zeitalter sozialer Netzwerke. Aber ein Schwarm zur Verteidigung der Familie bildet sich in Deutschland nicht.</p>
<p>Wir verstehen gar nicht, was in die verrückten Franzosen gefahren ist. Wir fühlen den Verlust nicht mehr, wie fast jeden Abend in Talkshows zu besichtigen ist. Als sei das Organ herausgeschnitten, das für solche Empfindungen zuständig ist.</p></blockquote>
<p>Mehr: <a href="http://www.welt.de/debatte/kommentare/article117099367/Die-grenzenlose-Emanzipation-einer-Minderheit.html" class="liexternal">www.welt.de</a>.</p>
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		</item>
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		<title>Brian McLaren: Unterstützung für Rob Bell</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Jun 2013 08:51:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Akzente]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Brian McLaren]]></category>
		<category><![CDATA[Emerging Church]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelikalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rob Bell]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Chalke]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir leben in aufregenden Zeiten. Das empfehlenswerte Blog „Sex and Culture“ gebraucht im Zusammenhang mit aktuellen ethischen Neuorientierungen das Bild der „Dammbrüche“. Das passt gut. Leider auch im Blick auf die Kirche. In wenigen Tagen wird die EKD eine Orientierungshilfe zum Familienverständnis herausgeben. Ich rechne damit, dass sich die EKD durch die Verlautbarung ausdrücklich vom [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wir leben in aufregenden Zeiten. Das empfehlenswerte <a href="http://sex-needs-culture.blogspot.de/2013/06/die-damme-brechen.html" class="liexternal">Blog „Sex and Culture“</a> gebraucht im Zusammenhang mit aktuellen ethischen Neuorientierungen das Bild der „Dammbrüche“. Das passt gut. Leider auch im Blick auf die Kirche.</p>
<p>In wenigen Tagen wird die EKD eine <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3579059726/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3579059726&amp;linkCode=as2&amp;tag=theobde-21" target="_blank" class="liexternal">Orientierungshilfe zum Familienverständnis</a> herausgeben. Ich rechne damit, dass sich die EKD durch die Verlautbarung ausdrücklich vom jüdisch-christlichen inspirierten Familienbegriff verabschiedet. Schon auf Seite 13 ist zu lesen (<em>Zwischen Autonomie und Angewiesenheit, </em>Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2013):</p>
<blockquote><p>Angesichts der Vielfall biblischer Bilder und der historischen Bedingtheit des familialen Zusammenlebens bleibt entscheidend, wie Kirche und Theologie die Bibel auslegen und damit Orientierung geben. Ein normatives Verständnis der Ehe als „göttliche Stiftung“ und eine Herleitung der traditionellen Geschlechterollen aus der Schöpfungsordnung einsprechen nicht der Breite des biblischen Zeugnisses.</p></blockquote>
<p><em>Zeitzeichen</em> fragt in der Buchvorstellung, wie es um die Segnung homosexueller Paare stehe (6/13, S. 17)?</p>
<blockquote><p>Durch das biblische Zeugnis klinge als ,Grundton&#8217; vor allem der Ruf nach einem verlässlichen, liebevollen und verantwortlichen Miteinander, nach einer Treue, die der Treue Gottes entspreche. Somit &#8220;sind gleichgeschlechtliche Partnerschaften (&#8230;) auch in theologischer Sicht als gleichwertig anzuerkennen&#8221;.</p></blockquote>
<p>Diese Entwicklung in der EKD kann kaum überraschen. Doch auch im evangelikalen Raum des Protestantismus tut sich etwas. Steve Chalke <a href="http://www.theoblog.de/steve-chalke-wirbt-fur-anerkennung-homosexueller-partnerschaften/19663/" class="liinternal">wirbt für Anerkennung homosexueller Partnerschaften</a>. Kürzlich hat sich <a href="http://www.theoblog.de/rob-bell-unterstutzt-gleichgeschlechtliche-ehe/20156/" class="liinternal">Rob Bell ähnlich geäußert</a>. Unterstützung hat er von Brian McLaren erhalten, der sich im April <a href="http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&amp;v=GW-qyJNW4hs" class="liexternal">in einer Videobotschaft dem Votum von Rob Bell anschloss</a>.</p>
<p>Auch dies dürfte Kenner der Szene nicht überraschen. Entscheidend für diese Neuorientierung ist das Bibelverständnis der Verantwortlichen. Sie glauben nicht mehr an die Verbindlichkeit und Kraft des Wortes Gottes und behaupten mit Nachdruck und „gewiss“, dass die Bibel nicht mehr die Norm für theologische und ethische Entscheidungen sein kann. (Ich frage mich dann immer, woher sie in dieser Frage ihre Gewissheit nehmen.) 2007 haben ich in einem <em>factum</em>-Artikel über McLaren dazu geschrieben (nachzulesen auch <a href="http://www.bucer.de/uploads/tx_org/mbstexte126_a.pdf" class="lipdf">hier</a>):</p>
<blockquote><p>Eine konsequente Kontextualisierung des Evangeliums verlange, dass die Heilige Schrift durch die Kultur der heutigen Glaubensgemeinschaft verstanden werde. Die Botschaft der Bibel müsse zusammen mit den Methoden der Verkündigung immer wieder überdacht und modifiziert werden (McLaren, 2003: 210). So kann die Bibel nicht mehr der Maßstab aller Maßstäbe sein, sondern nur noch eine Folie von menschlichen Erfahrungen, durch die Gott sich mehr oder weniger verständlich mitteilt.</p></blockquote>
<p>Und weiter:</p>
<blockquote><p>Leider ist zu befürchten, dass genau das eintritt, was McLaren vermeiden will: Die Gegenwartskultur wird die Botschaft des Evangeliums mehr und mehr überdecken. Wenn es nur noch miteinander vergleichbare Kulturen gibt, kann Kultur irgendwann nicht mehr vom Evangelium unterschieden werden. So wird das Christentum mehr und mehr Zeugnis ablegen von der Kultur, die es umgibt. Der Auftrag der Kirche Gottes besteht aber darin, das überzeitliche Evangelium von Jesu Tod und Auferstehung zu bezeugen. Das Evangelium kennt kein Verfallsdatum, sondern „ist den Heiligen ein für allemal überliefert worden“ (Jud 3).</p></blockquote>
<p>Es ist eingetreten.</p>
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		<title>Genderwahn noch auf dem Vormarsch</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Jun 2013 17:53:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Kissler]]></category>
		<category><![CDATA[Gender Mainstream]]></category>

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		<description><![CDATA[„Herr Professorin“: Das erste Opfer der Gleichstellung ist an der Universität Leipzig die Grammatik. Woher kommt diese Gewalt der Begriffsverbieger, fragt  Alexander Kissler für CICERO: Deutschland leistet sich derzeit rund 250 Lehrstühle und Zentren für „Gender-Studies.“ Nicht überall wird simples Allotria verbreitet. Doch Hand aufs Herz: Stünde es um die akademische Freiheit, um die Freiheit des [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>„Herr Professorin“: Das erste Opfer der Gleichstellung ist an der Universität Leipzig die Grammatik. Woher kommt diese Gewalt der Begriffsverbieger, fragt  Alexander Kissler für <em>CICERO</em>:</p>
<blockquote><p>Deutschland leistet sich derzeit rund 250 Lehrstühle und Zentren für „Gender-Studies.“ Nicht überall wird simples Allotria verbreitet. Doch Hand aufs Herz: Stünde es um die akademische Freiheit, um die Freiheit des Denkens und Forschens, nicht besser, wenn es diese Katheder mit ihrer behaupteten Allzuständigkeit nicht gäbe? Dort werden Waffen geschmiedet im Kampf gegen das Männliche als Prinzip, Form und Person, mal auf grammatikalischen, mal auf diskurspolitischen Wegen. Es sind letztlich Verteilungskämpfe um Macht und Geld, die eine männerfeindliche Lobbygruppe momentan zu ihren Gunsten entschieden hat. Spätestens aber, wenn die globale Rezession ihr Haupt erhebt und die Armen der Erde auch in Deutschland stranden werden, wird sich diese Operation am offenen Herzen der Vernunft als das entpuppen, was sie heute schon ist: eine Luxusbeschäftigung für verwöhnte, anderweitig unausgelastete Akademiker. Pardon: Akademikerinnen und Herren Akademikerinnen.</p></blockquote>
<p>Hier: <a href="http://www.cicero.de/salon/herr-professorin-genderwahn-auf-dem-vormarsch/54699?print" class="liexternal">www.cicero.de</a>.</p>
<p>VD: EP</p>
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		<title>Der Überwachungsstaat ist längst Realität</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Jun 2013 07:47:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[3sat]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Yvonne Hofstetter]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Staat misstraut seinen Bürgern. Die Geheimdienste zapfen offensichtlich alle Informationsquellen an, derer sie habhaft werden können. Die US-Nachrichtendienst NSA hat Zugriff auf Massen an E-Mails, Fotos, Videos und sonstige Daten der US-amerikanischen Internetfirmen. Keine schönen Zukunftsaussichten. Werden wir bald durch Rechner gesteuert? Wie ist es um die Meinungsfreiheit oder um die Demokratie bestellt? Der sympathische [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Staat misstraut seinen Bürgern. Die Geheimdienste zapfen offensichtlich alle Informationsquellen an, derer sie habhaft werden können. Die US-Nachrichtendienst NSA hat Zugriff auf Massen an E-Mails, Fotos, Videos und sonstige Daten der US-amerikanischen Internetfirmen. Keine schönen Zukunftsaussichten. Werden wir bald durch Rechner gesteuert? Wie ist es um die Meinungsfreiheit oder um die Demokratie bestellt?</p>
<p>Der sympathische Ernst Grandits hat für die <em>3sat</em>-Kulturzeit mit Yvonne Hofstetter, Geschäftsführerin eines IT-Unternehmens, über das Thema gesprochen. Es lohnt sich, fünf Minuten für das Reinhören zu investieren: <a href="http://www.3sat.de/mediathek/index.php?display=1&amp;mode=play&amp;obj=36804" class="liexternal">www.3sat.de</a>.</p>
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		<title>Mark Dever: Die Botschaft des Alten Testaments</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Jun 2013 13:23:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Altes Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Mark Dever]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Bucer Seminar]]></category>

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		<description><![CDATA[Während der „Truth &#38; Life Conference 2013“ sprach Dr. Mark Dever über die Bedeutung des Alten Testaments für das christliche Leben. Dever beklagt, dass das Alte Testament oft vernachlässigt wird und ermutigt zum gründlichen Studium der alttestamentlichen Schriften. Mark Dever kommt übrigens Ende Juni nach München. Am 29. Juni hält er am MBS Studienzentrum eine [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Während der „Truth &amp; Life Conference 2013“ sprach Dr. Mark Dever über die Bedeutung des Alten Testaments für das christliche Leben. Dever beklagt, dass das Alte Testament oft vernachlässigt wird und ermutigt zum gründlichen Studium der alttestamentlichen Schriften.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/eW9O9Qg9Tyw?feature=player_detailpage" height="360" width="640" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Mark Dever kommt übrigens Ende Juni nach München. Am 29. Juni hält er am MBS Studienzentrum eine Vorlesung über den Ersten Korintherbrief. Am 30. Juni leitet er nachmittags im Rahmen einer „E21-Regionalkonferenz“ ein Seminar zur Ekklesiologie (Gemeindelehre) mit dem Titel: Gemeinsam Leben zur Ehre Gottes.</p>
<p><img class="alignright" title="MDever.png" alt="MDever" src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2013/05/MDever.png" width="175" height="270" border="0" /></p>
<p>Mark Dever ist Hauptpastor der <a href="http://www.capitolhillbaptist.org" target="_blank" class="liexternal">Capitol Hill Baptist Kirche</a> in Washington (USA) und Präsident von <a href="http://www.9marks.org" class="liexternal">9Marks Ministries</a>. Mark promovierte an der Universität Cambridge (UK) im Fach Kirchengeschichte. Er hat zahlreiche Bücher und Artikel veröffentlicht. In deutscher Sprache sind erschienen: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3935188765/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3935188765&amp;linkCode=as2&amp;tag=theobde-21" class="liexternal"><em>Neun Merkmale einer gesunden Gemeinde</em></a> (2009), <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3867730679/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3867730679&amp;linkCode=as2&amp;tag=theobde-21" class="liexternal"><em>Was ist eine gesunde Gemeinde?</em></a> (2008) und <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3935558848/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3935558848&amp;linkCode=as2&amp;tag=theobde-21" class="liexternal"><em>Persönliche Evangelisation: Motivation, Inhalt, Praxis</em></a> (2008). Mark und seine Frau Connie haben zwei erwachsene Kinder.</p>
<p>Die Vorlesung am Samstag wird in Englisch gehalten. Das Seminar am Sonntag wird in Zusammenarbeit mit <a href="http://www.evangelium21.net" class="liexternal">Evangelium21</a> veranstaltet und in die deutsche Sprache übersetzt. Die Teilnehmerzahl ist pro Veranstaltung auf gute 200 Leute beschränkt. Hier gibt es einen <a href="http://www.bucer.de/fileadmin/dateien/Dokumente/Studienzentren/Muenchen/flyer_Vorlesung_b.pdf" target="_blank" class="lipdf">Folder</a> und eine Möglichkeit zur Anmeldung: <a href="http://www.bucer.de/studium/studienzentren-deutschland/muenchen.html" class="liexternal">www.bucer.de</a>.</p>
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		<title>Antipsychotikaverbrauch bei Kindern steigt drastisch</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Jun 2013 11:45:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Verbrauch von Antipsychotika bei Kindern steigt drastisch, ältere Menschen schlucken zudem viele Wirkstoffe gleichzeitig. Der neue Arzneimittelreport der Barmer GEK zeigt dramatisch steigende Verordnungen. Stefan von Borstel schreibt für DIE WELT: Kinder und Jugendliche in Deutschland schlucken zu viele Antipsychotika. Von 2005 bis 2012 stieg die Verschreibung der Medikamente gegen schwere psychische Störungen um 41 [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Verbrauch von Antipsychotika bei Kindern steigt drastisch, ältere Menschen schlucken zudem viele Wirkstoffe gleichzeitig. Der neue Arzneimittelreport der Barmer GEK zeigt dramatisch steigende Verordnungen. Stefan von Borstel schreibt für <em>DIE WELT</em>:</p>
<blockquote><p>Kinder und Jugendliche in Deutschland schlucken zu viele Antipsychotika. Von 2005 bis 2012 stieg die Verschreibung der Medikamente gegen schwere psychische Störungen um 41 Prozent, bei neueren Präparaten gab es sogar ein Plus von 129 Prozent. Das geht aus dem neuen Arzneimittelreport der Barmer GEK hervor, für den die Daten der Barmer-Versicherten ausgewertet wurden.</p>
<p>Dabei zeigten Studien weder einen Anstieg psychiatrischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen, noch hätten sich die relevanten Therapieempfehlungen geändert, sagte der Bremer Wissenschaftler Gerd Glaeske vom Autoren-Team, das den Report erstellt hat. Die Verordnungszahlen seien besorgniserregend.</p>
<p>Auch bei alten Menschen ist der Verbrauch von Medikamenten hoch. Jeder dritte Versicherte über 65 Jahre schluckt dem Bericht zufolge mehr als fünf Arzneimittelwirkstoffe am Tag, bei den Hochbetagten über 80 Jahren ist es sogar jeder zweite. Im Durchschnitt nehmen Männer über 65 Jahre täglich 7,3 Wirkstoffe ein, bei Frauen sind es 7,2. &#8220;Darunter leidet vor allem auch die Therapietreue&#8221;, sagte Glaeske.</p></blockquote>
<p>Quelle: <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article117015742/Immer-mehr-Psychopillen-fuer-Deutschlands-Kinder.html" class="liexternal">www.welt.de</a>.</p>
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		<title>Was ist eine Predigt?</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Jun 2013 16:52:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praktische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Predigten]]></category>
		<category><![CDATA[Predigtvorbereitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Pflichtvideo für jeden Prediger (insofern er die englische Sprache ein wenig versteht):]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Pflichtvideo für jeden Prediger (insofern er die englische Sprache ein wenig versteht):</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/67724114" height="360" width="640" frameborder="0"></iframe></p>
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		<title>Linker US-Philosoph sägt am Darwinismus</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Jun 2013 10:33:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Darwinismus]]></category>
		<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Nagel]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe hier schon über das aktuelle Buch von Thomas Nagel berichtet. Jetzt ist das Thema auch in Deutschland angekommen. Sein Buch soll im Oktober in deutscher Sprache unter dem Titel Geist und Kosmos &#8211; Warum die materialistische neodarwinistische Konzeption der Natur so gut wie sicher falsch ist beim Suhrkamp Verlag erscheinen. Der Verlag schreibt darüber: [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe <a href="http://www.theoblog.de/der-haretiker-thomas-nagel/20169/" target="_blank" class="liinternal">hier</a> schon über das aktuelle Buch von Thomas Nagel berichtet. Jetzt ist das Thema auch in Deutschland angekommen. Sein Buch soll im Oktober in deutscher Sprache unter dem Titel <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3518586017/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3518586017&amp;linkCode=as2&amp;tag=theobde-21" class="liexternal"><em>Geist und Kosmos &#8211; Warum die materialistische neodarwinistische Konzeption der Natur so gut wie sicher falsch ist</em></a> beim Suhrkamp Verlag erscheinen. Der Verlag schreibt darüber:</p>
<blockquote><p>Über eines sind sich die meisten Naturwissenschaftler heute einig: Das Bild, das die exakten Wissenschaften – insbesondere Physik und Evolutionsbiologie – von der Welt zeichnen, ist im Wesentlichen korrekt und alles, was existiert, kann im Prinzip mit deren Methoden erklärt werden. Und in der Tat: Die Fortschritte, die diese materialistische Standardtheorie vorzuweisen hat, sind beträchtlich. Aber es gibt auch noch Lücken: Der menschliche Geist zum Beispiel findet darin bislang keinen rechten Platz. Ein reiner Schönheitsfehler? Nur eine Frage der Zeit? Nein, sagt Thomas Nagel, und bläst in seinem neuen Buch zum Generalangriff auf die etablierte naturwissenschaftliche Weltsicht. Ihr Problem, so seine These, ist grundsätzlicher Natur: Das, was den menschlichen Geist auszeichnet – Bewusstsein, Denken und Werte –, lässt sich nicht reduzieren, schon gar nicht auf überzeitliche physikalische Gesetze. Daher bleibt eine Theorie, die all dies nicht erklären kann, zwangsläufig unvollständig, ja, sie ist mit ziemlicher Sicherheit falsch. Um dies zu begründen, durchmisst Nagel die schwierigen Fragen der Philosophie des Geistes, der Erkenntnistheorie und der Theorie der Werte. Stück für Stück zeigt er mit subtilen philosophischen Argumenten auf, wo und warum der reduktive Materialismus zu kurz greift, und entwickelt erste Ansätze für eine völlig neue Perspektive auf Geist und Kosmos. Das ist so gewagt wie beeindruckend. Philosophie pur.</p></blockquote>
<p>Malte Lehmig schreibt für <em>CICERO</em>:</p>
<blockquote><p>Nagel nennt die Auffassungen, gegen die er leidenschaftlich und gleichwohl kühl und trocken anschreibt, abwechselnd psychophysikalischen Reduktionismus, Materialismus und Naturalismus. „Ich finde diese Sicht unglaubhaft“, schreibt er, sie sei der „heroische Triumph einer Ideologie über den Wirklichkeitssinn“. Als Grund für diesen Triumph vermutet er die Fortschritte der Naturwissenschaftler auf den Gebieten der Neurophysiologie und Molekularbiologie. Dadurch sei die übermütige Hoffnung genährt worden, auch sämtliche Phänomene des Geistes unter eine einzige physikalische Konzeption der Welt subsumieren zu können. Nagel hält das für unmöglich. Kaum gnädiger urteilt er über die Evolutionstheorie. Sie sei zwar nicht falsch, aber ungenügend. Die „ganze Wahrheit“ werde von ihr nicht erfasst. Denn die im Prinzip ziellose Abfolge von Mutation und Selektion könne nicht ausreichend erklären, wie aus anorganischem organisches Leben entstand, aus einfachen Systemen komplizierte wurden und Instinkt in Verstand und Bewusstsein mündete. „Organismen wie die unseren haben nicht einfach nur zufällig Bewusstsein.“ Die Lehre Darwins müsse folglich ergänzt werden durch teleologische Hypothesen, oder anders gesagt: einer „kosmischen Prädisposition der Entstehung von Leben, Bewusstsein und den Werten, die sich davon nicht trennen lassen“. Teleologie meint in diesem Zusammenhang: Dinge geschehen auch, weil sie auf dem Weg zu einem Ziel liegen.</p></blockquote>
<p>Hier: <a href="http://www.cicero.de/weltbuehne/evolutionstheorie-linker-us-philosoph-saegt-am-darwinismus/54656" class="liexternal">www.cicero.de</a>.</p>
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		<title>Schlecht, schlechter, Geschlecht</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Jun 2013 09:10:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gender Mainstream]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Genderforschung behauptet, dass die Unterschiede zwischen Mann und Frau kulturell konstruiert sind. Der ZEIT-Autor Harald Martenstein ist sich da nicht so sicher. Inzwischen habe auch ich, wie die Genderforschung, eine Theorie. Ich glaube, ich weiß, warum selbst bestens belegbare Erkenntnisse der naturwissenschaftlichen Geschlechterforschung von vielen Genderfrauen abgelehnt oder gar nicht erst zur Kenntnis genommen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Genderforschung behauptet, dass die Unterschiede zwischen Mann und Frau kulturell konstruiert sind. Der <em>ZEIT</em>-Autor Harald Martenstein ist sich da nicht so sicher.</p>
<blockquote><p>Inzwischen habe auch ich, wie die Genderforschung, eine Theorie. Ich glaube, ich weiß, warum selbst bestens belegbare Erkenntnisse der naturwissenschaftlichen Geschlechterforschung von vielen Genderfrauen abgelehnt oder gar nicht erst zur Kenntnis genommen werden. &#8220;Natur&#8221; war, jahrtausendelang, ein Totschlagargument der Männer. Frauen konnten angeblich dieses nicht und jenes nicht, sie galten als eitel, dumm, schwach, hysterisch, zänkisch, schwatzhaft und charakterlich fragwürdig. Das alles kam im Gewande der wissenschaftlichen Erkenntnis daher. So wie man auch für wissenschaftlich belegt hielt, dass man Mörder an ihren Augenbrauen und Vergewaltiger an ihren Ohrläppchen erkennen könne. Immer hingen die angeblichen Defizite der Frauen mit ihrer angeblichen Biologie zusammen, und meistens ging es dabei darum, die Macht der Männer ideologisch zu begründen. Wenn früher von Unterschieden zwischen Männern und Frauen die Rede war, dann lief es immer darauf hinaus, dass Frauen die Schlechteren sind und Männer die Besseren. Die Genderfrauen ziehen daraus den Schluss, dass biologische Forschung insgesamt ein Herrschaftsinstrument der Männer sein muss. Deshalb sagen sie: Es gibt keine Unterschiede, basta. Warum? Weil es einfach keine geben darf. Genderforschung ist wirklich eine Antiwissenschaft. Sie beruht auf einem unbeweisbaren Glauben, der nicht in Zweifel gezogen werden darf.</p></blockquote>
<p>Hier: <a href="http://www.zeit.de/2013/24/genderforschung-kulturelle-unterschiede/komplettansicht?print=true" class="liexternal">www.zeit.de</a>.</p>
<p>VD: TS</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Gewaltniveau in den Familien</title>
		<link>http://www.theoblog.de/das-gewaltniveau-in-den-familien/20691/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=das-gewaltniveau-in-den-familien</link>
		<comments>http://www.theoblog.de/das-gewaltniveau-in-den-familien/20691/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 Jun 2013 15:55:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelikale]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Tagen hörte ich von der „Gewaltstudie 2013“, die im Auftrag der Bepanthen-Kinderförderung von der Universität Bielefeld unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Holger Ziegler umgesetzt wurde. „Gewalt ist in Deutschland für viele Heranwachsende erschreckender Alltag. Fast ein Viertel (22,3 Prozent) wird von Erwachsenen oft oder manchmal geschlagen; 28 Prozent davon sind Kinder ab [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Tagen hörte ich von der <a href="http://kinderförderung.bepanthen.de/de/kinderarmut/index.php" class="liexternal">„Gewaltstudie 2013“</a>, die im Auftrag der Bepanthen-Kinderförderung von der Universität Bielefeld unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Holger Ziegler umgesetzt wurde. „Gewalt ist in Deutschland für viele Heranwachsende erschreckender Alltag. Fast ein Viertel (22,3 Prozent) wird von Erwachsenen oft oder manchmal geschlagen; 28 Prozent davon sind Kinder ab sechs Jahren, etwa 17 Prozent Jugendliche“ ist in der Zusammenfassung zu lesen. Für die Studie wurden 900 Kinder und Jugendliche in den Altersgruppen zwischen 6 bis 11 und 12 bis 16 Jahren interviewt. Die strukturierten Gespräche wurden in den Städten Berlin, Köln und Dresden von geschulten Befragern geführt.</p>
<p align="JUSTIFY">Diese Daten erinnerten mich an die Untersuchungsergebnisse einer <a href="http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/freikirchen109.pdf" class="lipdf">Studie des „Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen“</a> (KFN), die vor einigen Jahren vor allem durch den NDR öffentlichkeitswirksam verbreitet worden sind. Christian Baars <a href="http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/hannover/freikirchen103.html" class="liexternal">fasst die Ergebnisse dieser Studie mit folgenden entschlossenen Worten zusammen</a>: „In sehr religiösen freikirchlichen Familien werden Kinder demnach besonders häufig Opfer von Gewalt. Mehr als jeder sechste freikirchliche Schüler hat in der Kindheit schwere elterliche Gewalt erlebt. Und: Je religiöser die Eltern sind, desto häufiger und massiver schlagen sie ihre Kinder. Bei den katholischen und evangelischen Schülern liegt die Quote deutlich tiefer.“ Grundlage für die „KFN-Studie“ bildeten zwei Befragungen. Einmal wurden 45.000 Schüler aus der neunten Jahrgangsstufe (also zwischen 14 und 15 Jahre alt) und ein zweites Mal ungefähr 11.500 Erwachsene befragt. „Von diesen Jugendlichen gehören 11.831 dem katholischen Glauben, 11.627 dem evangelischen Glauben an. Unter den evangelischen Jugendlichen finden sich insgesamt 431 Schüler, die angaben, einer Freikirche anzugehören. Um welche Freikirche es sich genau handelt, wurde nicht erfragt“ (S. 3).</p>
<p align="JUSTIFY">Besondere Aufmerksamkeit erhielt die Studie durch die Aussage, dass sich bei den evangelisch-freikirchlichen Jugendlichen das höchste innerfamiliäre Gewaltniveau ermitteln ließ. Die evangelisch-freikirchlichen Schüler bildeten die mit Gewalt am stärksten belastete Gruppe. „Am deutlichsten zeigt sich dies in Bezug auf die Nicht-Akademiker-Familien: 17,4 % der evangelisch freikirchlichen Schüler haben in ihrer Kindheit schwere elterliche Gewalt erlebt …“ (S. 6). Hinzu kommt, „dass mit stärkerer Religiosität das Ausmaß innerfamiliärer Gewalt zunimmt“ (S. 6). In der Zusammenfassung heißt es entsprechend (S. 13):</p>
<blockquote>
<p align="JUSTIFY">„Mitglieder evangelisch-freikirchlicher Gemeinden sind von ihren Eltern öfter geschlagen worden als Befragte aus evangelischen oder katholischen Gemeinden. Vor allem aber wird eine Besonderheit deutlich: Je religiöser evangelisch-freikirchliche Eltern sind, umso häufiger und massiver schlagen sie ihre Kinder. Für katholische und evangelische Befragte hat sich dieser Zusammenhang nicht bestätigt. Im Gegenteil: Bei den katholischen Befragten zeigt sich sogar eine gegenteilige Tendenz.“</p>
</blockquote>
<p align="JUSTIFY">Erklärt wird der Befund vornehmlich mit den rigiden Erziehungsvorstellungen der Eltern (S. 14):</p>
<blockquote>
<p align="JUSTIFY"> „Eine Erklärung für diese Befunde dürfte sein, dass in den freikirchlichen Gemeinden und hier insbesondere unter den Hochgläubigen noch immer antiquierte Erziehungsvorstellungen aufrechterhalten werden, die Gewalt als legitimes Mittel einschließen und die mit in der Bibel geäußerten Erziehungsvorstellungen übereinstimmen.“</p>
</blockquote>
<p align="JUSTIFY">Verantwortet wurde die „KFN-Studie“ von Christian Pfeiffer und Dirk Baier. Bei meinem Versuch, insbesondere die Sorgen des Kriminologen Christian Pfeiffer besser zu verstehen, bin ich auf seinen Vortrag „ <a href="http://www.praeventionstag.de/kriminalpraevention/Module/Media/Medias/Rede-Deutscher-Praeventionstag---Vortragstext-210413_284.pdf" class="lipdf">Parallel Justice – warum brauchen wir eine Stärkung des Opfers in der Gesellschaft?“</a> gestoßen. Dieser Vortrag eröffnet aufschlussreiche Einblicke in sein pädagogisches Menschenbild.</p>
<p align="JUSTIFY">Für Pfeiffer ist die Urform „schwerer Viktimisierung“ (jemanden zum Opfer machen) eine alte religiös begründete Erziehungsmethode. Hinter dem Glauben, Kinder durch Züchtigung erziehen zu können, „steht der religiöse Glaube an eine angeborene Verderbtheit und Erbsünde des Menschen. Dem galt es, von Beginn an mit aller Härte entgegen zu wirken. ‚Kindern den Teufel aus dem Leib prügeln‘, war über Jahrhunderte mehr als nur eine Redewendung“ (S. 1).</p>
<p align="JUSTIFY">Während Pfeiffer also namentlich den christlichen Ursündengedanken für innerfamiliäre Gewalt verantwortlich macht, schwärmt er für die romantische Pädagogik, wie sie beispielsweise bei Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf zu finden ist.</p>
<blockquote>
<p align="JUSTIFY">„Doch dann entdeckten unabhängige Köpfe im Zeitalter der Aufklärung ganz andere Zusammenhänge. Von dem französischen Philosophen und Humanisten Michel de Montaigne stammt die Aussage: ‚Von der Rute habe ich bisher keine andere Wirkung gesehen, als dass sie die Kinder zu Kriechern oder zu immer verstockteren Bösewichtern machte‘. 1692 wandte sich der englische Philosoph John Locke in seinem Werk ‚Gedanken über Erziehung‘ gegen das Konzept der angeborenen Verderbtheit, die man durch Prügel bekämpft. Zitat: ‚Kinder sind wie weißes Papier oder wie Wachs, das man positiv und negativ gestalten und formen kann‘. Und 70 Jahre später setzte Jean Jacques Rousseau dem christlichen Begriff der Ursünde den der kindlichen Unschuld entgegen. Kinder sollten die Chance erhalten, ihre Kreativität zu entfalten und selber aus ihren Erfahrungen schrittweise zu lernen. Es dauerte dann jedoch weitere 200 Jahre, bis in Schweden und den nordischen Ländern die wunderbaren Kinderbücher von Astrid Lindgren den Boden für eine grundlegende Reform vorbereiteten.“</p>
</blockquote>
<p align="JUSTIFY">Dazu drei kurze Gedanken:</p>
<p align="JUSTIFY">(1) Ich kenne weder eine Bekenntnisschrift noch einen Christen, der meint, die Erbsünde aus einem Menschen herausprügeln zu können. Die Antwort auf die von uns Menschen ererbte Neigung zum Bösen heißt Gnade, Vergebung sowie eine aufrichtige Liebe zu Gott und dem Nächsten. Zwar lassen sich etwa bei einflussreichen pietistischen Pädagogen Texte finden, die davon sprechen, dass der natürliche Eigenwille des Kindes „gebrochen“ werden müsse. Aber das ist eben etwas anderes als Herausprügeln des Teufels oder der Sünde. Die maßgeblichen Erziehungsmittel für August Herrmann Francke hießen „Vorbild, Verheißung und Strafe (Aufsicht), das Gebet und der Unterricht“ (Philipp vom Stein, <cite>Der Blick auf das Kind</cite>, 2005, S. 7., der sich beruft sich auf: Peter Menck, <cite>Die Erziehung der Jugend zur Ehre Gottes</cite>, Tübingen: 2001, S. 43-62.).</p>
<p align="JUSTIFY">(2) Pfeiffer wischt das christliche Menschenbild einfach beiseite und beruft sich auf eine „aufgeklärte Pädagogik“, die davon ausgeht, dass der Mensch ein unbeschriebenes Blatt ist (John Locke) oder von Natur aus gut erst durch falsche Erziehung zum Bösen verbogen wird (Jean-Jacques Rousseau).</p>
<p align="JUSTIFY">So sehr ich dafür dankbar bin, dass Pfeiffer damit seinen pädagogischer Unterbau offengelegt, so sehr wundert es mich, dass glattweg der Eindruck erweckt wird, dieses humanistische Menschenbild sei unbestreitbar gültig. Einsichten anderer großer Pädagogen, unter ihnen Comenius, Hobbes oder Pestalozzi, werden einfach ausgeblendet. Gerade Letzterer war einst Anhänger Rousseaus, hat sich aber nach eingängiger pädagogischer Arbeit von ihm abgewandt. In seiner reifen Phase war er davon überzeugt, dass der Mensch ambivalent offen ist für Gutes und Böses. Das Menschenbild der „Pipi Langstrumpf-Pädagogik“ mag weit verbreitet sein, gut begründet ist es nicht. Es ist schon gar nicht die heute einzig vertretbare Sichtweise auf den Menschen.</p>
<p align="JUSTIFY">Meines Erachtens werden wir derzeit auf eher unangenehme Weise mit den Einseitigkeiten jener Menschenbilder konfrontiert, die auf die Unschuld des Kindes setzen. Aus „süßen Pipis“ können nämlich Tyrannen werden. Gerade das christliche Menschenbild erscheint mir demgegenüber realitätsbezogen und aufgeklärt. Es geht davon aus, dass jeder Mensch einerseits ein wertvolles Geschöpf Gottes ist (in der Bibel auch „Ebenbild Gottes“ genannt, vgl. Gen 1,27), andererseits nimmt es die Disposition zum Bösen ernst. Das christliche Menschenbild ist weder so naiv wie das von Rousseau oder Locke, noch ist es so hoffnungslos deterministisch wie das vieler posthumanistischer Soziobiologen oder Geistphilosophen (z. B. Richard Dawkins oder Wolf Singer).</p>
<p align="JUSTIFY">(3) Was ich aber eigentlich sagen möchte (obwohl ich natürlich weiß, dass Studien sich seriös nicht so einfach gegenüberstellen lassen): Nach Pfeiffer erleben unter den freikirchlichen Nicht-Akademiker-Familien 17,4 % Gewalt. Dieser Wert entspricht ungefähr den 17 % unter den Jugendlichen zwischen 12–16, die laut der „Gewaltstudie 2013“ familiäre Gewalt erfahren. Demnach läge die innerfamiliäre Gewalt in den evangelisch-freikirchlichen Kreisen ungefähr genauso hoch wie die in der Gesamtbevölkerung. Zieht man die Pauschalaussagen der Studien heran, erleben in den freikirchlichen Kreisen weniger Kinder Gewalt (jeder sechste Schüler) als Kinder in der Gesamtbevölkerung (jeder vierte Schüler).</p>
<p align="JUSTIFY">Das ist sicher kein Grund zur Entwarnung, zeigt aber, dass der Befund im Blick auf die Freikirchen auch keinen Anlass für Panikmache gibt.</p>
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		<title>US-Regierung holt sich Daten von Google &amp; Co.</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Jun 2013 08:01:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Das muss man sich mal vorstellen: Die US-Regierung kann anscheinend direkt auf die Server aller großen Internetkonzerne zugreifen und so Daten von Nutzern holen, z.B. die persönlichen eMails. Dem Präsidenten Obama wird täglich ein Bericht geliefert. DIE WELT schreibt: Der US-Geheimdienst NSA und die Bundespolizei FBI zapfen nach Informationen der &#8220;Washington Post&#8221; direkt die zentralen Rechner [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das muss man sich mal vorstellen: Die US-Regierung kann anscheinend direkt auf die Server aller großen Internetkonzerne zugreifen und so Daten von Nutzern holen, z.B. die persönlichen eMails. Dem Präsidenten Obama wird täglich ein Bericht geliefert. <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article116899795/Washington-holt-User-Daten-von-Google-und-Facebook.html" class="liexternal"><em>DIE WELT</em> schreibt</a>:</p>
<blockquote><p>Der US-Geheimdienst NSA und die Bundespolizei FBI zapfen nach Informationen der &#8220;Washington Post&#8221; direkt die zentralen Rechner von fünf Internet-Firmen an – mit deren Zustimmung. Den Zeitungen zufolge extrahieren die NSA- und FBI-Fahnder Audio, Video, Fotos, E-Mails- Dokumente und Verbindungsdaten, um Kontakte und Bewegungen einer Person nachzuvollziehen.</p>
<p>Demnach wurde das geheime Programm mit dem Code-Namen PRISM 2007 ins Leben gerufen. Es habe sich im Laufe der Zeit massiv ausgeweitet. Papiere, die für die täglichen Briefings des Präsidenten vorbereitet würden, stützten sich mittlerweile größtenteils auf Erkenntnisse aus diesem Programm.</p>
<p>Die &#8220;Washington Post&#8221; beruft sich bei ihren Angaben auf eine interne Programm-Präsentation für leitende NSA-Analysten. Dazu gehörten Diagramme, die der Zeitung zugespielt worden seien.</p>
<p>Den Angaben zufolge geht daraus hervor, welche Internet-Firmen sich beteiligten: Microsoft, Yahoo, Google, Facebook, PalTalk, AOL, Skype, YouTube und Apple. Der Clouddienst &#8220;Dropbox&#8221; soll in Kürze folgen.</p></blockquote>
<p>Die Sache ist so ernst, dass sogar einigen Mitarbeitern <a href="http://www.nytimes.com/2013/06/07/opinion/president-obamas-dragnet.html?smid=tw-share&amp;_r=0" class="liexternal">der Obama-freundlichen NYT der Atem stockt</a>. Wer sich für Einzelheiten interessiert, sollte sich <a href="http://edition.cnn.com/2013/06/06/politics/nsa-internet-mining/index.html?hpt=hp_t1" target="_blank" class="liexternal">diesen <em>CNN-</em>Bericht anschauen</a>. „Mit dem Programm von Obama“, <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/obama-baut-usa-zum-ueberwachungsstaat-aus-a-904285.html" class="liexternal">schreibt <em>DER SPIEGEL</em></a>, „sind die USA endgültig zum Big-Brother-Staat mutiert“.</p>
<p>Um ehrlich zu sein: Für mich ist es sehr schwer vorstellbar, dass allein die USA in diesem Bereich vorgeprescht sind. Die Sache wird viel schlimmer sein, als wir uns das vorstellen können. So schlimm, dass sich das Problem nicht mehr weglächeln lässt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Fahne nicht in den Wind h&#228;ngen</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Jun 2013 17:01:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praktische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Satan]]></category>

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		<description><![CDATA[Das nachfolgende Zitat stammt von dem Puritaner Thomas Brooks (1608–1680). Gefunden habe ich es heute bei Tim Challies: Satan liebt es, mit dem Wind zu segeln und den Menschen in ihren Versuchungen, Verhältnissen und Neigungen gelegen zu kommen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das nachfolgende Zitat stammt von dem Puritaner Thomas Brooks (1608–1680). Gefunden habe ich es heute <a href="http://www.challies.com/reading-classics-together/satan-loves-to-sail-with-the-wind?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+challies%2FXhEt+%28Challies+Dot+Com%29" class="liexternal">bei Tim Challies</a>:</p>
<blockquote><p>Satan liebt es, mit dem Wind zu segeln und den Menschen in ihren Versuchungen, Verhältnissen und Neigungen gelegen zu kommen.</p></blockquote>
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		<title>Wenn Lymphknoten so bunt wie Tattoos sind</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Jun 2013 12:47:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Tattoos]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Siegeszug der Tattoos über den Körper scheint unaufhaltsam. Musiker und Sportler fördern den Trend. Bei den 18- bis 27-Jährigen ist in Europa inzwischen jeder vierte tätowiert. Ignoriert wird dabei, dass viele Tätowier-Farben Gifte enthalten. Und niemand weiß, was beim Tätowieren unter die Haut wandert. &#8220;Jeder verlässt sich darauf, dass die Behörden es richten&#8221;, sagt Wolfgang [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Siegeszug der Tattoos über den Körper scheint unaufhaltsam. Musiker und Sportler fördern den Trend. Bei den 18- bis 27-Jährigen ist in Europa inzwischen jeder vierte tätowiert. Ignoriert wird dabei, dass viele Tätowier-Farben Gifte enthalten. Und niemand weiß, was beim Tätowieren unter die Haut wandert.</p>
<blockquote><p>&#8220;Jeder verlässt sich darauf, dass die Behörden es richten&#8221;, sagt Wolfgang Bäumler, Physiker an der Universität Regensburg und einer der Referenten. Doch das Vertrauen in die Behörden sei nicht gerechtfertigt. Es gebe kaum Wissen über die Wirkung der Farben – vor allem nicht über langfristige Folgen.</p>
<p>Bäumler hat seit Ende der 90er Jahre zahlreiche Untersuchungen zu den Pigmenten erstellt. &#8220;Die Farben bleiben nicht an der Stelle, wo sie eingestochen werden&#8221;, sagt er. Aber wohin sie im Körper abtransportiert werden, sei nicht erforscht. &#8220;Bei Tattoos in der Nähe von Lymphknoten sind diese auf jeden Fall genauso bunt wie die Tätowierung.&#8221;</p></blockquote>
<p>Mehr: <a href="http://www.welt.de/gesundheit/article116846787/Wenn-Lymphknoten-so-bunt-wie-Tattoos-sind.html" class="liexternal">www.welt.de</a>.</p>
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		<title>Erkenne, dass du nichts bist!</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Jun 2013 09:09:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer mehr und immer jüngere Menschen beteiligen sich an Castingshows. Die Ursache liegt nicht allein im Wunsch nach schnellem Ruhm begründet. Sondern auch in einer Gesellschaft, die sich permanent selbst evaluiert. Morten Freidel beschreibt für die FAZ die pathologische Evaluierungskultur. Der Siegeszug des Systems Castingshow ist damit Ausdruck eines wachsenden Vergleichsdrucks in der Gesellschaft, genauer: ihrer [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Immer mehr und immer jüngere Menschen beteiligen sich an Castingshows. Die Ursache liegt nicht allein im Wunsch nach schnellem Ruhm begründet. Sondern auch in einer Gesellschaft, die sich permanent selbst evaluiert. Morten Freidel beschreibt für die <em>FAZ</em> die pathologische Evaluierungskultur.</p>
<blockquote><p>Der Siegeszug des Systems Castingshow ist damit Ausdruck eines wachsenden Vergleichsdrucks in der Gesellschaft, genauer: ihrer permanenten Dauerevaluierung. Studenten evaluieren ihre Dozenten, Dozenten ihre Studenten, Manager evaluieren ihre persönliche Leistung und ihre Belegschaft, die Belegschaft evaluiert ihre „Performance“ und ihre Manager. Facebook evaluiert das Leben seiner Nutzer, Google ihre Suchanfragen &#8211; jede Aktion wird ausgewertet von einem engmaschigen Netz aus Algorithmen. Wenn jemand irgendwo einen Schritt macht, dann macht er nicht einfach einen Schritt, er macht bei Youtube einen coolen, peinlichen oder auch großen Schritt für die Menschheit.</p>
<p>Wir leben längst weniger in einer Konkurrenz- als in einer Evaluierungsgesellschaft: Der alte, prototypische Machtkampf, etwa zwischen Konkurrenten bei der Arbeit, die sich in ihren Intrigen wenigstens gedanklich eins gegen eins duellieren konnten, wird damit nicht nur diffuser, sondern auch radikaler. Diffus, weil er sich nicht mehr gegen ein klar umrissenes Feindbild richtet; radikal, weil es damit tendenziell gegen alle in der anonymen Cloud geht.</p></blockquote>
<p>Hier: <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/castingshows-vergleiche-dich-erkenne-dass-du-nichts-bist-12203334.html" class="liexternal">www.faz.net</a>.</p>
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		<title>Fünf gute alte Bücher</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Jun 2013 18:12:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Timotheus]]></category>

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		<description><![CDATA[Für das Blog des empfehlenswerten Timotheus Magazins habe ich fünf wertvolle Bücher vorgestellt: Kürzlich war ich mit einem unserer Kinder im Sportgeschäft, um Fußballschuhe zu kaufen. Als uns der Verkäufer fragte, ob er helfen könne, entwickelte sich ein kurzes Gespräch. „Früher“, sagte er, „haben wir beim Kauf von Sportschuhen auf die Lederqualität und die solide [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.cbuch.de/Timotheus-Magazin-Jahresabo-Deutschland-p3307/" class="liimagelink"><img class="alignright" style="border: 0px;" title="imageTim.png" alt="ImageTim" src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2013/06/imageTim.png" width="220" height="220" border="0" /></a>Für das Blog des empfehlenswerten <em>Timotheus Magazins</em> habe ich fünf wertvolle Bücher vorgestellt:</p>
<blockquote><p>Kürzlich war ich mit einem unserer Kinder im Sportgeschäft, um Fußballschuhe zu kaufen. Als uns der Verkäufer fragte, ob er helfen könne, entwickelte sich ein kurzes Gespräch. „Früher“, sagte er, „haben wir beim Kauf von Sportschuhen auf die Lederqualität und die solide Verarbeitung geachtet. Heute interessiert die jungen Leute vor allem, wer in der Bundesliga welche Schuhe trägt“. „Die Hersteller bringen ja auch jedes Jahr neue Farben auf den Markt“, erwiderte ich. „Hm“, antwortete der Verkäufer. „Die Farben wechseln mehrmals im Jahr.“</p>
<p>Wir haben uns an die schnelllebige Kaufkultur gewöhnt. Die Hersteller wecken in uns das Bedürfnis, immer aktuell sein zu wollen. Wir wollen die Farben tragen, die gerade „in“ sind oder genau mit dem Smartphone telefonieren, das gerade frisch auf den Markt gekommen ist. Also kaufen wir.</p>
<p>Im Rahmen der Literatur ist es manchmal ähnlich. Was nicht neu ist, ist „out“. Sind die Schrifttypen unmodern oder die Sätze altertümlich verschachtelt formuliert, werden Bücher schnell beiseitegelegt. Dabei gibt es besonders im Raum der Theologie ältere Bücher von hervorstechender Qualität und Bedeutsamkeit. Theologische Gegenwartsliteratur kann meist alten Klassikern das Wasser nicht reichen. Deshalb empfehle ich nachfolgend einige Bücher, die nicht mehr ganz frisch sind, aber dennoch viel zu bieten haben.</p></blockquote>
<p>Hier geht&#8217;s weiter: <a href="http://www.timotheusmagazin.de/2013/06/03/fünf-bücher-mit-4-ron-kubsch/" class="liexternal">www.timotheusmagazin.de</a>.</p>
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