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	Kommentare zu: Machte ein Übersetzungsfehler Maria zur Jungfrau?	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Wilhelm Kratochwil		</title>
		<link>https://theoblog.de/machte-ein-ubersetzungsfehler-maria-zur-jungfrau/2510/comment-page-1/#comment-88567</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wilhelm Kratochwil]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Sep 2021 15:34:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Ausführungen von Herrn Jesgarz sind leider nicht richtig.

1) Die Überlieferung von Matthäus und Lukas ist mit vielen histori-schen Fakten nicht zu vereinbaren; die Darlegung würde ein Büch-
lein füllen. Schon die Anordnung der &quot;Volkszählung&quot; durch Augustus
ist falsch, weil sie nur für römische Bürger galt. Lukas verwechselt sie mit einem Gebietszensus anläßlich der Übernahme Judäas usw.
im Jahr 6 n. Chr. in römische Verwaltung. Aber eine &quot;1. Aufschrei-
bung&quot; kann damals nicht stattgefunden haben, weil Jesus wahr-
scheinlich im Jahr 7 vor Chr. geboren wurde, und sich Maria und
Josef aus diesem Grund nach Bethlehem begeben hätten, warum
sonst einer hochschwangeren Frau diese Reise zumuten? Nur weil laut Digesten des Ulpian 50 die Frau den Mann begleiten mußte. Ich
kann hier wegen der Fülle des Stoffes nicht alles ausbreiten.
2) Dass hier kein griechischer Mythos gewirkt haben könnte, stimmt
so nicht: die Menschwerdung eines Gottes (επιφαινεια) ist ein Topos;
so nannte sich Antiochos IV. Epiphanes. Jesus fuhr wie Herakles in
die Unterwelt. Die Auferstehung wird mehreren Wunderleuten nach-
gesagt. Hätte ein Mensch von damals miterlebt, wie heute ein Arzt
einen klinisch Toten zurückholt, hätte er Stein und Bein geschworen,
er habe ihn auferweckt. Sogar ein römischer Senator versicherte un-
ter Eid, er habe die Seele des Augustus nach seinem Tod zum Him-mel auffahren sehen.
3) Die Evangelien wurden eben gerade nicht von Augenzeugen ver-
faßt, sondern bestenfalls nach Erzählungen einiger von ihnen. Lesen
Sie bitte, was Lukas darüber in seiner Einleitung schreibt!

Wenn Sie die vielen Irrtümer der Überlieferung interessieren, kann ich Ihnen nur die Lektüre meines Buches &quot;Raus aus dem religiösen
Tertiär!&quot; im GRIN-Verlag München empfehlen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ausführungen von Herrn Jesgarz sind leider nicht richtig.</p>
<p>1) Die Überlieferung von Matthäus und Lukas ist mit vielen histori-schen Fakten nicht zu vereinbaren; die Darlegung würde ein Büch-<br />
lein füllen. Schon die Anordnung der &#8222;Volkszählung&#8220; durch Augustus<br />
ist falsch, weil sie nur für römische Bürger galt. Lukas verwechselt sie mit einem Gebietszensus anläßlich der Übernahme Judäas usw.<br />
im Jahr 6 n. Chr. in römische Verwaltung. Aber eine &#8222;1. Aufschrei-<br />
bung&#8220; kann damals nicht stattgefunden haben, weil Jesus wahr-<br />
scheinlich im Jahr 7 vor Chr. geboren wurde, und sich Maria und<br />
Josef aus diesem Grund nach Bethlehem begeben hätten, warum<br />
sonst einer hochschwangeren Frau diese Reise zumuten? Nur weil laut Digesten des Ulpian 50 die Frau den Mann begleiten mußte. Ich<br />
kann hier wegen der Fülle des Stoffes nicht alles ausbreiten.<br />
2) Dass hier kein griechischer Mythos gewirkt haben könnte, stimmt<br />
so nicht: die Menschwerdung eines Gottes (επιφαινεια) ist ein Topos;<br />
so nannte sich Antiochos IV. Epiphanes. Jesus fuhr wie Herakles in<br />
die Unterwelt. Die Auferstehung wird mehreren Wunderleuten nach-<br />
gesagt. Hätte ein Mensch von damals miterlebt, wie heute ein Arzt<br />
einen klinisch Toten zurückholt, hätte er Stein und Bein geschworen,<br />
er habe ihn auferweckt. Sogar ein römischer Senator versicherte un-<br />
ter Eid, er habe die Seele des Augustus nach seinem Tod zum Him-mel auffahren sehen.<br />
3) Die Evangelien wurden eben gerade nicht von Augenzeugen ver-<br />
faßt, sondern bestenfalls nach Erzählungen einiger von ihnen. Lesen<br />
Sie bitte, was Lukas darüber in seiner Einleitung schreibt!</p>
<p>Wenn Sie die vielen Irrtümer der Überlieferung interessieren, kann ich Ihnen nur die Lektüre meines Buches &#8222;Raus aus dem religiösen<br />
Tertiär!&#8220; im GRIN-Verlag München empfehlen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/machte-ein-ubersetzungsfehler-maria-zur-jungfrau/2510/comment-page-1/#comment-86448</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jan 2020 22:30:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=2510#comment-86448</guid>

					<description><![CDATA[Meine Meinung ist: 
1. 
Die Übersetzer der Septuaginta, die vor der Ankunft des Messias wirkten, glaubten, dass Jesaja 7,14 eine Vorhersage der jungfräulichen Geburt des Messias war. 
Im Buch: 
Baker Encyclopedia of Christian Apologetics 
https://www.difa3iat.com/wp-content/uploads/2014/05/Baker-Encyclopedia-Of-Christian-Apologetics.pdf 
von Norman L. Geisler steht unter &quot;Virgin Birth in Isaiah 7:14&quot; (&quot;Jungfrauengeburt in Jesaja 7,14&quot;) auf der Seite 1376 von 1503 in der Anzeige ab dem 3. Absatz: 
Ein einziger Hinweis auf eine übernatürliche Geburt. Einige Gelehrte verteidigen die Position, dass sich Jes. 7,14 nur auf die übernatürliche jungfräuliche Geburt Christi bezieht. Im Gegensatz zur ersten Option wird &#039;alma im Alten Testament nur mit &quot;Jungfrau&quot; übersetzt und hat keine anderen Optionen. Die Prophetin ist daher nicht qualifiziert. Das griechische Alte Testament (Septuaginta) übersetzte &#039;alma mit dem eindeutigen Wort parthenos, das nur &quot;Jungfrau&quot; bedeuten kann. Diese Übersetzer, die vor der Ankunft des Messias wirkten, glaubten offensichtlich, dass dies eine Vorhersage der jungfräulichen Geburt des Messias war. Das inspirierte Neue Testament billigte dieses Werk mit einem Zitat aus der Septuaginta in Matthäus 1,23. Außerdem bedeutet die Übersetzung von &#039;alma als ein junges Mädchen, das noch nicht verheiratet ist, aber bald Jesaja heiraten würde, dass es nicht mehr eine Jungfrau sein würde, die empfängt, sondern eine verheiratete Frau. Jesaja 7,14 betrachtet sowohl die Empfängnis als auch die Geburt als von einer Jungfrau. 
Die Befürworter der rein übernatürlichen Sichtweise weisen darauf hin, dass die Vorhersage offensichtlich über Ahas hinausgeht und das ganze &quot;Haus David&quot; betrifft (Jesaja 7,13). Das würde kaum auf eine natürliche Geburt durch die Prophetin zur Zeit Jesajas zutreffen. Außerdem liegt die Betonung auf einigen wunderbaren, unerhörten &quot;Zeichen&quot; (Jesaja 7,11-14). Warum sollte eine gewöhnliche Geburt als ein außergewöhnliches Zeichen verstanden werden? 
Der gesamte Kontext von Jesaja7-11 (vgl. Micha 5,2f.) bildet eine unzerstörbare Kette messianischer Prophezeiungen: 
&quot;Darum wird euch der Herr selbst ein Zeichen geben: Die Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, den er Immanuel nennen wird.&quot; [7,14] 
&quot;Seine ausgebreiteten Flügel werden die Weite deines Landes bedecken, o Immanuel!&quot; [8,8b] 
Denn uns wird ein Kind geboren, uns wird ein Sohn geschenkt, und die Regierung wird auf seinen Schultern liegen. Und er wird Wunderbarer Ratgeber, Mächtiger Gott, Ewiger Vater, Friedensfürst genannt werden. [9,6] 
Ein Spross wird aus dem Stumpf Isais aufsteigen, aus seinen Wurzeln wird ein Zweig hervorgehen. Der Geist des Herrn wird auf ihm ruhen - der Geist der Weisheit und der Einsicht, der Geist des Rates und der Kraft, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des Herrn - und er wird sich an der Furcht des Herrn erfreuen. Er wird nicht nach dem richten, was er mit seinen Augen sieht, und nicht nach dem entscheiden, was er mit seinen Ohren hört; sondern er wird mit Gerechtigkeit die Bedürftigen richten, mit Gerechtigkeit wird er Entscheidungen für die Armen der Erde treffen. Er wird die Erde mit dem Stock seines Mundes schlagen; mit dem Atem seiner Lippen wird er die Bösen töten. Die Gerechtigkeit wird sein Gürtel sein und die Treue die Schärpe um seine Taille. [11,1–5] 
2. 
Jesaja 7,14 bezieht sich auf den Messias.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Meinung ist:<br />
1.<br />
Die Übersetzer der Septuaginta, die vor der Ankunft des Messias wirkten, glaubten, dass Jesaja 7,14 eine Vorhersage der jungfräulichen Geburt des Messias war.<br />
Im Buch:<br />
Baker Encyclopedia of Christian Apologetics<br />
<a href="https://www.difa3iat.com/wp-content/uploads/2014/05/Baker-Encyclopedia-Of-Christian-Apologetics.pdf" rel="nofollow ugc">https://www.difa3iat.com/wp-content/uploads/2014/05/Baker-Encyclopedia-Of-Christian-Apologetics.pdf</a><br />
von Norman L. Geisler steht unter &#8222;Virgin Birth in Isaiah 7:14&#8220; (&#8222;Jungfrauengeburt in Jesaja 7,14&#8220;) auf der Seite 1376 von 1503 in der Anzeige ab dem 3. Absatz:<br />
Ein einziger Hinweis auf eine übernatürliche Geburt. Einige Gelehrte verteidigen die Position, dass sich Jes. 7,14 nur auf die übernatürliche jungfräuliche Geburt Christi bezieht. Im Gegensatz zur ersten Option wird &#8218;alma im Alten Testament nur mit &#8222;Jungfrau&#8220; übersetzt und hat keine anderen Optionen. Die Prophetin ist daher nicht qualifiziert. Das griechische Alte Testament (Septuaginta) übersetzte &#8218;alma mit dem eindeutigen Wort parthenos, das nur &#8222;Jungfrau&#8220; bedeuten kann. Diese Übersetzer, die vor der Ankunft des Messias wirkten, glaubten offensichtlich, dass dies eine Vorhersage der jungfräulichen Geburt des Messias war. Das inspirierte Neue Testament billigte dieses Werk mit einem Zitat aus der Septuaginta in Matthäus 1,23. Außerdem bedeutet die Übersetzung von &#8218;alma als ein junges Mädchen, das noch nicht verheiratet ist, aber bald Jesaja heiraten würde, dass es nicht mehr eine Jungfrau sein würde, die empfängt, sondern eine verheiratete Frau. Jesaja 7,14 betrachtet sowohl die Empfängnis als auch die Geburt als von einer Jungfrau.<br />
Die Befürworter der rein übernatürlichen Sichtweise weisen darauf hin, dass die Vorhersage offensichtlich über Ahas hinausgeht und das ganze &#8222;Haus David&#8220; betrifft (Jesaja 7,13). Das würde kaum auf eine natürliche Geburt durch die Prophetin zur Zeit Jesajas zutreffen. Außerdem liegt die Betonung auf einigen wunderbaren, unerhörten &#8222;Zeichen&#8220; (Jesaja 7,11-14). Warum sollte eine gewöhnliche Geburt als ein außergewöhnliches Zeichen verstanden werden?<br />
Der gesamte Kontext von Jesaja7-11 (vgl. Micha 5,2f.) bildet eine unzerstörbare Kette messianischer Prophezeiungen:<br />
&#8222;Darum wird euch der Herr selbst ein Zeichen geben: Die Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, den er Immanuel nennen wird.&#8220; [7,14]<br />
&#8222;Seine ausgebreiteten Flügel werden die Weite deines Landes bedecken, o Immanuel!&#8220; [8,8b]<br />
Denn uns wird ein Kind geboren, uns wird ein Sohn geschenkt, und die Regierung wird auf seinen Schultern liegen. Und er wird Wunderbarer Ratgeber, Mächtiger Gott, Ewiger Vater, Friedensfürst genannt werden. [9,6]<br />
Ein Spross wird aus dem Stumpf Isais aufsteigen, aus seinen Wurzeln wird ein Zweig hervorgehen. Der Geist des Herrn wird auf ihm ruhen &#8211; der Geist der Weisheit und der Einsicht, der Geist des Rates und der Kraft, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des Herrn &#8211; und er wird sich an der Furcht des Herrn erfreuen. Er wird nicht nach dem richten, was er mit seinen Augen sieht, und nicht nach dem entscheiden, was er mit seinen Ohren hört; sondern er wird mit Gerechtigkeit die Bedürftigen richten, mit Gerechtigkeit wird er Entscheidungen für die Armen der Erde treffen. Er wird die Erde mit dem Stock seines Mundes schlagen; mit dem Atem seiner Lippen wird er die Bösen töten. Die Gerechtigkeit wird sein Gürtel sein und die Treue die Schärpe um seine Taille. [11,1–5]<br />
2.<br />
Jesaja 7,14 bezieht sich auf den Messias.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/machte-ein-ubersetzungsfehler-maria-zur-jungfrau/2510/comment-page-1/#comment-86446</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jan 2020 20:07:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=2510#comment-86446</guid>

					<description><![CDATA[Meine Meinung ist: 
1. 
Die Berichte über Jesu Leben sind mit einer Lücke von 50 Jahren oder weniger zwischen den Ereignissen und den ersten Briefen des Neuen Testaments viel zu kurz, als dass durch die Entwicklung eines Mythos der fest-historische Kern des Evangeliums könnte überschattet werden. 
Im Beitrag: 
Fünf Gründe, warum das Christentum die Mysterienreligionen nicht kopiert hat 
https://ses.edu/five-reasons-christianity-did-not-copy-mystery-religions/ 
am 11.12.2019 von Dr. Doug Potter steht unter „3. The Virgin Birth and deity of Jesus Christ are unique.“ („3. Die Jungfrauengeburt und die Gottheit Jesu Christi sind einzigartig.“): 
Dass das Christentum die Geschichte der Jungfrauengeburt kopiert hat, wurde aufgrund des Dionysoskultes (griechisch) vorgeschlagen. Hier soll Dionysos der Nachkomme des griechischen Gottes Zeus und einer menschlichen Mutter sein. Der Mithraismus sagt, dass Mithra aus einem Felsen geboren wurde. Die Gottheit Jesu wird auch mit der Vergöttlichung Alexanders des Großen verglichen, der angeblich von den Göttern als Jungfrau geboren wurde und wundersame Taten vollbrachte. Ähnliche Behauptungen werden für Apollonius, einen Neopythagoräer des ersten Jahrhunderts, aufgestellt. 
Als Antwort darauf ist zunächst einmal zu bemerken, dass die Evangelien keine literarischen Spuren der Mythengattung aufweisen, wie es diese heidnischen Geschichten tun. Die Evangelien sind tief in der Geschichte verwurzelt, mit erkennbaren geographischen Orten, klaren Zeitrahmen, benannten Herrschern und bekannter Geschichte um ihre Berichte herum. Zweitens entspricht kein griechischer Mythos einer buchstäblichen Inkarnation des monotheistischen Gottes. Die Griechen waren Polytheisten, denen sich die frühen Christen auch unter Verfolgung widersetzten. Schließlich entwickelten sich diese anderen Götter-Mensch-Geschichten in der Antike weit nach der Zeit des Christentums, und solche Behauptungen sind 150 bis 1000 Jahre nach dem Tod der Person. Es gab meist ein politisches oder finanzielles Motiv, ihr Leben mit solchen Berichten zu verschönern. All dies deutet darauf hin, dass das Christentum einen größeren Einfluss auf diese Religionen hatte als umgekehrt. 
Und bedenken Sie, dass die Berichte über Jesu Leben vielfältig sind, auf historisch verlässlichen Dokumenten basieren, die während des Lebens von Augenzeugen geschrieben wurden, mit einer Lücke von 50 Jahren oder weniger zwischen den Ereignissen und den ersten Briefen des Neuen Testaments. Viel zu kurz, als dass durch die Entwicklung des Mythos der fest-historische Kern des Evangeliums könnte überschattet werden. 
2. 
Die Jungfrauengeburt und die Gottheit Jesu Christi sind einzigartig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Meinung ist:<br />
1.<br />
Die Berichte über Jesu Leben sind mit einer Lücke von 50 Jahren oder weniger zwischen den Ereignissen und den ersten Briefen des Neuen Testaments viel zu kurz, als dass durch die Entwicklung eines Mythos der fest-historische Kern des Evangeliums könnte überschattet werden.<br />
Im Beitrag:<br />
Fünf Gründe, warum das Christentum die Mysterienreligionen nicht kopiert hat<br />
<a href="https://ses.edu/five-reasons-christianity-did-not-copy-mystery-religions/" rel="nofollow ugc">https://ses.edu/five-reasons-christianity-did-not-copy-mystery-religions/</a><br />
am 11.12.2019 von Dr. Doug Potter steht unter „3. The Virgin Birth and deity of Jesus Christ are unique.“ („3. Die Jungfrauengeburt und die Gottheit Jesu Christi sind einzigartig.“):<br />
Dass das Christentum die Geschichte der Jungfrauengeburt kopiert hat, wurde aufgrund des Dionysoskultes (griechisch) vorgeschlagen. Hier soll Dionysos der Nachkomme des griechischen Gottes Zeus und einer menschlichen Mutter sein. Der Mithraismus sagt, dass Mithra aus einem Felsen geboren wurde. Die Gottheit Jesu wird auch mit der Vergöttlichung Alexanders des Großen verglichen, der angeblich von den Göttern als Jungfrau geboren wurde und wundersame Taten vollbrachte. Ähnliche Behauptungen werden für Apollonius, einen Neopythagoräer des ersten Jahrhunderts, aufgestellt.<br />
Als Antwort darauf ist zunächst einmal zu bemerken, dass die Evangelien keine literarischen Spuren der Mythengattung aufweisen, wie es diese heidnischen Geschichten tun. Die Evangelien sind tief in der Geschichte verwurzelt, mit erkennbaren geographischen Orten, klaren Zeitrahmen, benannten Herrschern und bekannter Geschichte um ihre Berichte herum. Zweitens entspricht kein griechischer Mythos einer buchstäblichen Inkarnation des monotheistischen Gottes. Die Griechen waren Polytheisten, denen sich die frühen Christen auch unter Verfolgung widersetzten. Schließlich entwickelten sich diese anderen Götter-Mensch-Geschichten in der Antike weit nach der Zeit des Christentums, und solche Behauptungen sind 150 bis 1000 Jahre nach dem Tod der Person. Es gab meist ein politisches oder finanzielles Motiv, ihr Leben mit solchen Berichten zu verschönern. All dies deutet darauf hin, dass das Christentum einen größeren Einfluss auf diese Religionen hatte als umgekehrt.<br />
Und bedenken Sie, dass die Berichte über Jesu Leben vielfältig sind, auf historisch verlässlichen Dokumenten basieren, die während des Lebens von Augenzeugen geschrieben wurden, mit einer Lücke von 50 Jahren oder weniger zwischen den Ereignissen und den ersten Briefen des Neuen Testaments. Viel zu kurz, als dass durch die Entwicklung des Mythos der fest-historische Kern des Evangeliums könnte überschattet werden.<br />
2.<br />
Die Jungfrauengeburt und die Gottheit Jesu Christi sind einzigartig.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wilhelm Kratochwil		</title>
		<link>https://theoblog.de/machte-ein-ubersetzungsfehler-maria-zur-jungfrau/2510/comment-page-1/#comment-86441</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wilhelm Kratochwil]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jan 2020 11:23:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=2510#comment-86441</guid>

					<description><![CDATA[Hallo,

im obigen Artikel wird einmal &quot;harah&quot; nicht korrekt übersetzt, und die christliche Argumentation enthält gleich 3 Fehler:

1) Almah und betulah sind zwar nicht Synonyme, werden aber im Tanach austausch-
    bar  verwendet. Daher ist es ausschlaggebend, wie Jesaja die beiden Wörter ge-
    braucht.  Bei ihm findet sich betulah 5 x, aber nur 1 x almah, und zwar nur in 7, 14.
    Die Vermutung spricht daher stark für die Bedeutung Mädchen/junge Frau.

2) Jes. 7, 14 wird mit &quot;siehe eine Jungfrau wird empfangen und einen Sohn gebären&quot;
    übersetzt. Das ist falsch. 

    a) Das Wort harah ist eine Vergangenheitsform und muß mit &quot;hat empfangen&quot; 
         übersetzt werden. In Genesis heißt es barah, was nicht sagen will, dass Gott die 
         Welt erschaffen wird, sondern erschaffen hat.   

    b) Jesaja sagt nicht &quot;eine&quot; almah, sondern &quot;die&quot; almah, verwendet also den be-
         stimmten Artikel, womit er aktuell eine bestimmte Frau meint, und nicht auf 
         irgendeine Zukunft  verweist. Die Aussage kann sich somit wohl nur auf die 
         Frau des Ahas und ihren  Sohn Hiskia beziehen. Das &quot;Zeichen&quot; wird Ahas 
         selbst, und noch dazu gegen seinen Willen, gegeben. Deutlicher kann man das 
         wirklich Gemeinte nicht ausdrücken. Von einer auf Jeschua hindeutenden 
        &quot;Prophezeihung&quot; kann keine Rede sein. Matthäus mußte daher  extra erklären, 
         warum der angeblich damit Angekündigte nicht &quot;Immanuel&quot; hieß.

Mir kommt die christliche Deutung ebenso falsch vor, wie die, eine Voraussage des Nostradamus  über einen &quot;Hadrie&quot; auf Hitler zu beziehen, weil er mit der &quot;Adria&quot; zu tun gehabt habe. Da könnte man ihn auch gleich einen Haderlumpen nennen, weil das &quot;vorausgesagt&quot; sei.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>im obigen Artikel wird einmal &#8222;harah&#8220; nicht korrekt übersetzt, und die christliche Argumentation enthält gleich 3 Fehler:</p>
<p>1) Almah und betulah sind zwar nicht Synonyme, werden aber im Tanach austausch-<br />
    bar  verwendet. Daher ist es ausschlaggebend, wie Jesaja die beiden Wörter ge-<br />
    braucht.  Bei ihm findet sich betulah 5 x, aber nur 1 x almah, und zwar nur in 7, 14.<br />
    Die Vermutung spricht daher stark für die Bedeutung Mädchen/junge Frau.</p>
<p>2) Jes. 7, 14 wird mit &#8222;siehe eine Jungfrau wird empfangen und einen Sohn gebären&#8220;<br />
    übersetzt. Das ist falsch. </p>
<p>    a) Das Wort harah ist eine Vergangenheitsform und muß mit &#8222;hat empfangen&#8220;<br />
         übersetzt werden. In Genesis heißt es barah, was nicht sagen will, dass Gott die<br />
         Welt erschaffen wird, sondern erschaffen hat.   </p>
<p>    b) Jesaja sagt nicht &#8222;eine&#8220; almah, sondern &#8222;die&#8220; almah, verwendet also den be-<br />
         stimmten Artikel, womit er aktuell eine bestimmte Frau meint, und nicht auf<br />
         irgendeine Zukunft  verweist. Die Aussage kann sich somit wohl nur auf die<br />
         Frau des Ahas und ihren  Sohn Hiskia beziehen. Das &#8222;Zeichen&#8220; wird Ahas<br />
         selbst, und noch dazu gegen seinen Willen, gegeben. Deutlicher kann man das<br />
         wirklich Gemeinte nicht ausdrücken. Von einer auf Jeschua hindeutenden<br />
        &#8222;Prophezeihung&#8220; kann keine Rede sein. Matthäus mußte daher  extra erklären,<br />
         warum der angeblich damit Angekündigte nicht &#8222;Immanuel&#8220; hieß.</p>
<p>Mir kommt die christliche Deutung ebenso falsch vor, wie die, eine Voraussage des Nostradamus  über einen &#8222;Hadrie&#8220; auf Hitler zu beziehen, weil er mit der &#8222;Adria&#8220; zu tun gehabt habe. Da könnte man ihn auch gleich einen Haderlumpen nennen, weil das &#8222;vorausgesagt&#8220; sei.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: PeterG		</title>
		<link>https://theoblog.de/machte-ein-ubersetzungsfehler-maria-zur-jungfrau/2510/comment-page-1/#comment-79816</link>

		<dc:creator><![CDATA[PeterG]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jan 2018 17:43:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=2510#comment-79816</guid>

					<description><![CDATA[Ich mag es ja nicht, aber bei Wikipedia wird Befund zu Jungfrauengeburten außerhalb der Bibel besprochen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Jungfrauengeburt#Religionsgeschichtliche_Forschung

Wenn ich es richtig verstanden habe, gibt es zumindest vor der Septuaginta keinen Beleg für ein angenommenes heidnisches Motiv der Jungfrauengeburt. Wenn das stimmt, gibt die LXX sehr wahrscheinlich das Textverständnis des Jahres 200 v. Chr. wieder.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mag es ja nicht, aber bei Wikipedia wird Befund zu Jungfrauengeburten außerhalb der Bibel besprochen:<br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jungfrauengeburt#Religionsgeschichtliche_Forschung" rel="nofollow ugc">https://de.wikipedia.org/wiki/Jungfrauengeburt#Religionsgeschichtliche_Forschung</a></p>
<p>Wenn ich es richtig verstanden habe, gibt es zumindest vor der Septuaginta keinen Beleg für ein angenommenes heidnisches Motiv der Jungfrauengeburt. Wenn das stimmt, gibt die LXX sehr wahrscheinlich das Textverständnis des Jahres 200 v. Chr. wieder.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/machte-ein-ubersetzungsfehler-maria-zur-jungfrau/2510/comment-page-1/#comment-79799</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jan 2018 08:38:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=2510#comment-79799</guid>

					<description><![CDATA[Meine Meinung ist: 
Es gibt Indizien für die Jungfräulichkeit von Maria. 
In dem Beitrag: 
Norman Geisler-The Virgin Birth 
https://www.youtube.com/watch?v=jq1q9KUKEYs&#038;list=RDjq1q9KUKEYs&#038;t=31 
steht auf den Folien: 
1. 
Zum Zeitpunkt (12:36 / 41:47): 
1) Jesu came &quot;from the loins of David&quot; (2. Sam. 7:12 f.) 
through his actual mother Mary (Lk. 3); 
2) But He still inherited the throne 
through his legal father Joseph (Mt. 1); 
3) Yet he avoided the curse through Jeconiah because he 
was not an actual descendent of Jeconiah through Joseph. 
2. 
Ab (21:51 / 41:47) bis (22:23 / 41:47):  
1) Every one born the natural way (with two parents) 
is born a sinner (Psa. 51:5; Eph. 2:3; Rom. 5:12). 
2) Jesus was sinless 
(2 Cor. 5:21; Heb. 4:15; 1 Peter 1:19; 1 John 3:3). 
3) Hence, Jesus was not born the natural way (with 
two parents). He was born of one parent (a virgin). ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Meinung ist:<br />
Es gibt Indizien für die Jungfräulichkeit von Maria. <br />
In dem Beitrag:<br />
Norman Geisler-The Virgin Birth<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=jq1q9KUKEYs&#038;list=RDjq1q9KUKEYs&#038;t=31" rel="nofollow ugc">https://www.youtube.com/watch?v=jq1q9KUKEYs&#038;list=RDjq1q9KUKEYs&#038;t=31</a><br />
steht auf den Folien:<br />
1.<br />
Zum Zeitpunkt (12:36 / 41:47): <br />
1) Jesu came &#8222;from the loins of David&#8220; (2. Sam. 7:12 f.)<br />
through his actual mother Mary (Lk. 3);<br />
2) But He still inherited the throne<br />
through his legal father Joseph (Mt. 1);<br />
3) Yet he avoided the curse through Jeconiah because he<br />
was not an actual descendent of Jeconiah through Joseph. <br />
2. <br />
Ab (21:51 / 41:47) bis (22:23 / 41:47):  <br />
1) Every one born the natural way (with two parents)<br />
is born a sinner (Psa. 51:5; Eph. 2:3; Rom. 5:12). <br />
2) Jesus was sinless <br />
(2 Cor. 5:21; Heb. 4:15; 1 Peter 1:19; 1 John 3:3). <br />
3) Hence, Jesus was not born the natural way (with<br />
two parents). He was born of one parent (a virgin). </p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stephen Reynoldi		</title>
		<link>https://theoblog.de/machte-ein-ubersetzungsfehler-maria-zur-jungfrau/2510/comment-page-1/#comment-79796</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephen Reynoldi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jan 2018 20:47:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Warum liest man nicht einfach nach was Maria selbst zu ihrer Situation sagt? Lest bitte Lukas 1:34]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum liest man nicht einfach nach was Maria selbst zu ihrer Situation sagt? Lest bitte Lukas 1:34</p>
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		<title>
		Von: Rudolf Drabek		</title>
		<link>https://theoblog.de/machte-ein-ubersetzungsfehler-maria-zur-jungfrau/2510/comment-page-1/#comment-58109</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rudolf Drabek]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2015 17:00:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gefällt mir und habe die Seite abonniert.
Bei mir sind auch seht tiefgründige religiöse Ansichten zu lesen.

LG Rudi]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gefällt mir und habe die Seite abonniert.<br />
Bei mir sind auch seht tiefgründige religiöse Ansichten zu lesen.</p>
<p>LG Rudi</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dr. Benedikt Rothöhler		</title>
		<link>https://theoblog.de/machte-ein-ubersetzungsfehler-maria-zur-jungfrau/2510/comment-page-1/#comment-53402</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dr. Benedikt Rothöhler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2015 10:12:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=2510#comment-53402</guid>

					<description><![CDATA[Was an Bergers Argument zweideutig ist, schreiben Sie nicht, und auch nicht, warum seine Argumentation Sie im Ganzen nicht überzeugt. Natürlich müssen Sie nicht mit Allem einverstanden sein, was er in seinem Artikel schreibt, aber hier geht es um eine konkrete Frage:
&quot;bedeutet das hebräische Wort &#039;Alma&#039; bei Jesaja &#039;junge Frau&#039; (nicht alt) oder &#039;Jungfrau&#039; (hatte noch keinen Geschlechtsverkehr)?&quot;
Und zu dieser Frage ist Bergers Hinweis ein sehr starkes Argument für die Bedeutung &quot;Jungfrau&quot;. Das griechische &quot;Parthenos&quot; für &quot;Alma&quot; wäre also kein Übersetzungsfehler. Wenn Sie Berger hierin nicht folgen wollen, sollten Sie dies genauer begründen. Es wäre sicher für alle interessant.
Die Schreibung Jesaia ist übrigens ebenso richtig wie Jesaja - das hebräische Zeichen Iod kann im lateinischen Alphabet ebenso mit I wie mit J wiedergegeben werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was an Bergers Argument zweideutig ist, schreiben Sie nicht, und auch nicht, warum seine Argumentation Sie im Ganzen nicht überzeugt. Natürlich müssen Sie nicht mit Allem einverstanden sein, was er in seinem Artikel schreibt, aber hier geht es um eine konkrete Frage:<br />
&#8222;bedeutet das hebräische Wort &#8218;Alma&#8216; bei Jesaja &#8218;junge Frau&#8216; (nicht alt) oder &#8218;Jungfrau&#8216; (hatte noch keinen Geschlechtsverkehr)?&#8220;<br />
Und zu dieser Frage ist Bergers Hinweis ein sehr starkes Argument für die Bedeutung &#8222;Jungfrau&#8220;. Das griechische &#8222;Parthenos&#8220; für &#8222;Alma&#8220; wäre also kein Übersetzungsfehler. Wenn Sie Berger hierin nicht folgen wollen, sollten Sie dies genauer begründen. Es wäre sicher für alle interessant.<br />
Die Schreibung Jesaia ist übrigens ebenso richtig wie Jesaja &#8211; das hebräische Zeichen Iod kann im lateinischen Alphabet ebenso mit I wie mit J wiedergegeben werden.</p>
]]></content:encoded>
		
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