<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>TheoBlog &#187; Fundamentalismusdebatte</title>
	<atom:link href="http://www.theoblog.de/tag/fundamentalismusdebatte/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.theoblog.de</link>
	<description>Die Welt sehen – aus der Perspektive reformatorischer Theologie</description>
	<lastBuildDate>Thu, 29 Jul 2010 11:29:36 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0</generator>
		<item>
		<title>Fundamentalismus ist (nur) militanter Wahrheitsanspruch</title>
		<link>http://www.theoblog.de/fundamentalismus-ist-nur-militanter-wahrheitsanspruch/7218/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=fundamentalismus-ist-nur-militanter-wahrheitsanspruch</link>
		<comments>http://www.theoblog.de/fundamentalismus-ist-nur-militanter-wahrheitsanspruch/7218/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 09:28:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Fundamentalismusdebatte]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Schirrmacher]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.theoblog.de/?p=7218</guid>
		<description><![CDATA[Der in Bonn ansässige Theologe und Religionssoziologe (Hitlers Kriegsreligion) Thomas Schirrmacher fordert in seinem soeben erschienen Buch »Fundamentalismus: Wenn Religion zur Gefahr wird« eine breite Diskussion über den Fundamentalismusbegriff. »Man sollte nämlich«, so Schirrmacher wörtlich, »nur von Fundamentalismus sprechen, wenn Gewalt im Spiel ist oder eine echte Gefahr für die innere Sicherheit besteht.« Würde man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3775152032?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3775152032" target="_blank"><img class="right" src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2010/02/fundamentalismus.jpg" alt="fundamentalismus.jpg" width="130" height="198" /></a>Der in Bonn ansässige Theologe und Religionssoziologe (<em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3938116315?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3938116315" target="_blank" class="liexternal">Hitlers Kriegsreligion</a></em><em>)</em> Thomas Schirrmacher fordert in seinem soeben erschienen Buch »Fundamentalismus: Wenn Religion zur Gefahr wird« eine breite Diskussion über den Fundamentalismusbegriff. »Man sollte nämlich«, so Schirrmacher wörtlich, »nur von Fundamentalismus sprechen, wenn Gewalt im Spiel ist oder eine echte Gefahr für die innere Sicherheit besteht.« Würde man einfach alle Menschen als Fundamentalisten bezeichnen, die glaubten, die Wahrheit zu kennen, gäbe es auf dieser Welt mehr Fundamentalisten als andere. Es ginge nicht an, dass insbesondere die Medien recht wahllos Andersdenkende als Fundamentalisten beschimpften und nie über ihre Definition Rechenschaft ablegen müssten.</p>
<p>Als »Fundamentalisten« werden, meint Schirrmacher, seit den Anschlägen vom 11. September 2001 in der Öffentlichkeit meist einfach radikale, gewaltbereite, religiös motivierte Extremisten oder einfach gar religiöse Terroristen verstanden. »Was der Volksmund mit ‚Fundamentalismus&#8217; meint, ist militanter Wahrheitsanspruch und genau das finde ich die kürzeste Definition.«</p>
<p>An vielen Beispielen aus allen großen Religionen versucht Schirrmacher aufzuzeigen, wie sinnlos es ist, Fundamentalismus am Verständnis der Heiligen Schriften festzumachen. Das sei eine Engführung auf den Protestantismus. Schon der Katholizismus kenne nicht die Schrift als oberstes Prinzip, sondern das Lehramt, und viele Religionen hätte gar keine maßgebenden Heiligen Schriften, aber durchaus fundamentalistische Bewegungen, wie der politische Hinduismus in Indien, der Indien von Muslimen und Christen befreien wolle.</p>
<p>Hier kann das Buch:</p>
<ul>
<li>Thomas Schirrmacher: <em>Fundamentalismus – Wenn Religion zur Gefahr wird</em>, SCM Hänssler: Holzgerlingen 2010, 128 S., 7,95 Euro</li>
</ul>
<p>bestellt werden:</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3775152032?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3775152032" target="_blank"><img class="size-full wp-image-31 alignleft" title="Einkaufsmöglichkeit" src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2007/07/rtemagicc_einkaufenkl_06.gif" alt="" width="179" height="40" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.theoblog.de/fundamentalismus-ist-nur-militanter-wahrheitsanspruch/7218/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wer hat den stärkeren Gott?</title>
		<link>http://www.theoblog.de/wer-hat-den-starkeren-gott/6628/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=wer-hat-den-starkeren-gott</link>
		<comments>http://www.theoblog.de/wer-hat-den-starkeren-gott/6628/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 15:15:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelikalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Fundamentalismusdebatte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.theoblog.de/?p=6628</guid>
		<description><![CDATA[Wer wie ich über viele Jahre SPIEGEL-Abonnent gewesen ist, dürfte auch in diesem Jahr von der religionskritischen Weihnachtsausgabe kaum überrascht worden sein. Thomas Schirrmacher hat die »Fundamentalismusschelte« gelesen und einige Korrekturen vorgeschlagen: Der Spiegel führt kein einziges Beispiel dafür an, dass christliche Mission mit Gewalt betrieben wird oder Gewalt legitimiert. Er stößt sich – wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="right" src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2009/12/Spiegel.jpg" alt="Spiegel.jpg" width="100" height="80" />Wer wie ich über viele Jahre <em>SPIEGEL</em>-Abonnent gewesen ist, dürfte auch in diesem Jahr von der religionskritischen Weihnachtsausgabe kaum überrascht worden sein. Thomas Schirrmacher hat die »Fundamentalismusschelte« gelesen und einige Korrekturen vorgeschlagen:</p>
<blockquote><p>Der Spiegel führt kein einziges Beispiel dafür an, dass christliche Mission mit Gewalt betrieben wird oder Gewalt legitimiert. Er stößt sich – wie ich auch – nur an bisweilen drastischer Sprache, nur ist das eben ein ganz anderes Kapitel und nichts, wogegen das Gewaltmonopol des Staates in Stellung gebracht werden müsste.<br />
Fundamentalist ist nicht einfach jeder, der meint, die Wahrheit zu haben, denn dann wäre die große Mehrheit der Menschheit Fundamentalisten und nur die Westeuropäer wären gute Menschen. Fundamentalismus heißt vielmehr, einen Wahrheitsanspruch mit Gewalt oder wenigstens undemokratischen Mitteln durchsetzen zu wollen. Das ist, wovor die Menschen Angst haben. Demnach hat der Islam einen leider zu großen, insgesamt aber kleinen Flügel an gewaltbereiten Fundamentalisten, die Christen und auch die Evangelikalen dagegen praktisch keinen – die wenigen Ausnahmen lehnen alle selbst den Kontakt zur evangelikalen Mehrheit ab.</p></blockquote>
<p>Hier mehr: <a href="http://www.thomasschirrmacher.info/blog/den-wahren-unterschied-zwischen-dem-wachstum-von-islam-und-christentum-hat-der-spiegel-nicht-erfasst/" target="_blank" class="liexternal">www.thomasschirrmacher.info</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.theoblog.de/wer-hat-den-starkeren-gott/6628/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Christlicher Fundamentalismus in Deutschland</title>
		<link>http://www.theoblog.de/christlicher-fundamentalismus-in-deutschland/6590/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=christlicher-fundamentalismus-in-deutschland</link>
		<comments>http://www.theoblog.de/christlicher-fundamentalismus-in-deutschland/6590/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 13:33:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Religionsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelikalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Fundamentalismusdebatte]]></category>
		<category><![CDATA[Goethe-Institut]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.theoblog.de/?p=6590</guid>
		<description><![CDATA[Auch das renommierte Goethe-Institut schließt auf und polemisiert undifferenziert gegen den Evangelikalismus. Roland Detsch schreibt für das Institut: Die Bedeutung christlich-fundamentalistischer Strömungen in der Gesellschaft wird von der deutschen Öffentlichkeit vielfach unterschätzt. Dabei trägt vor allem der missionarische Eifer der Evangelikalen längst auch hierzulande Früchte. Wer bei religiösem »Fundamentalismus« nur an eifernde Mullahs oder islamistische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch das renommierte Goethe-Institut schließt auf und polemisiert undifferenziert gegen den Evangelikalismus. Roland Detsch schreibt für das Institut:</p>
<blockquote><p>Die Bedeutung christlich-fundamentalistischer Strömungen in der Gesellschaft wird von der deutschen Öffentlichkeit vielfach unterschätzt. Dabei trägt vor allem der missionarische Eifer der Evangelikalen längst auch hierzulande Früchte.<br />
Wer bei religiösem »Fundamentalismus« nur an eifernde Mullahs oder islamistische »Gotteskrieger« denkt, befindet sich auf dem Holzweg. Desgleichen wer angesichts von Piusbruderschaft, Opus Dei oder Opus Angelorum christlichen Konservativismus allein im Umfeld der katholischen Kirche vermutet.</p>
<p>Auch wenn die Geistlichen zivil erscheinen, heiraten dürfen, Frauen in Amt und Würden kommen, Gotteshäuser und Ritus profan wirken: Die wahre Heimat christlicher Fundamentalisten ist der uneinheitliche Protestantismus. Allen voran der Evangelikalen, die sich vielfach in Freikirchen finden, aber auch in evangelischen Landeskirchen, denen sich fast jeder zweite der geschätzten 1,4 Millionen Evangelikalen zugehörig fühlt.</p></blockquote>
<p>Hier der vollständige Beitrag und eine eMail-Adresse für konstruktive Kritik: <a href="http://www.goethe.de/ges/phi/red/de5382094.htm" target="_blank" class="liexternal">www.goethe.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.theoblog.de/christlicher-fundamentalismus-in-deutschland/6590/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>56</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die wachsende Popularität der Evangelikalen</title>
		<link>http://www.theoblog.de/die-wachsende-popularitat-der-evangelikalen/3906/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=die-wachsende-popularitat-der-evangelikalen</link>
		<comments>http://www.theoblog.de/die-wachsende-popularitat-der-evangelikalen/3906/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 Jun 2009 08:05:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Theologiegeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelikalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Fundamentalismusdebatte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.theoblog.de/?p=3906</guid>
		<description><![CDATA[Der SWR2 hat eine Diskussionsrunde über die fundamentalistisch gesinnte Christen (also die Evangelikalen) ausgestrahlt. Zu den Gesprächsteilnehmern gehören Dr. Reinhard Hempelmann, Leiter der »Evangelischen Zentrale für Weltanschauungsfragen«, Dr. Rolf Hille, Vorsitzender des Arbeitskreises für evangelikale Theologie, Tübingen und Oda Lambrecht, Redakteurin bei der ARD und Mitautorin des Buches Mission Gottesreich. Fundamentalistische Christen in Deutschland. Moderiert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der SWR2 hat eine Diskussionsrunde über die fundamentalistisch gesinnte Christen (also die Evangelikalen) ausgestrahlt. Zu den Gesprächsteilnehmern gehören Dr. Reinhard Hempelmann, Leiter der »Evangelischen Zentrale für Weltanschauungsfragen«, Dr. Rolf Hille, Vorsitzender des Arbeitskreises für evangelikale Theologie, Tübingen und Oda Lambrecht, Redakteurin bei der ARD und Mitautorin des Buches <em><a href="http://www.theoblog.de/?p=3493" target="_blank" class="liinternal">Mission Gottesreich. Fundamentalistische Christen in Deutschland</a></em>. Moderiert wurde die Sendung von Holger Gohla.</p>
<p>Zur Sendung heißt es:</p>
<blockquote><p>Fundamentalistisch gesinnte Christen drängen mit Macht in kirchliche Institutionen und in die Öffentlichkeit, um für das richtige Verständnis des Evangeliums und den richtigen Glauben zu kämpfen – zum Beispiel bei Treffen wie dem »Christival«. Alteingesessene befürchten eine fundamentalistische Unterwanderung evangelischer Landeskirchen. Warum sind die neuen evangelikalen Gruppen – wie etwa die charismatischen und pflingstlerischen Gemeinden und deren Glaube – für viele so attraktiv? Welche theologischen und soziokulturellen Wurzeln hat diese Spielart des Protestantismus? Worin besteht ihr Fundamentalismus? Welche Gefahren gehen davon aus?</p></blockquote>
<p>Ein mp3-Mitschnitt der Sendung kann hier herunter geladen werden: <a href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/swr2-forum/rueckschau/-/id=660194/nid=660194/did=4654916/1dv3gcb/index.html#" class="liexternal">www.swr.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.theoblog.de/die-wachsende-popularitat-der-evangelikalen/3906/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sind Evangelikale eine Bedrohung für die offene Gesellschaft?</title>
		<link>http://www.theoblog.de/sind-evangelikale-eine-bedrohung-fur-die-offene-gesellschaft/3493/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=sind-evangelikale-eine-bedrohung-fur-die-offene-gesellschaft</link>
		<comments>http://www.theoblog.de/sind-evangelikale-eine-bedrohung-fur-die-offene-gesellschaft/3493/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 12:57:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelikalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Fundamentalismusdebatte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.theoblog.de/?p=3493</guid>
		<description><![CDATA[Die ARD Journalisten Oda Lambrecht und Christian Baars haben ein viel beachtetes Buch über die Evangelikalen geschrieben (vgl. hier). In ihrem Werk Mission Gottesreich: Fundamentalistische Christen in Deutschland stellen sie die These auf, dass ein Netzwerk evangelikaler Glaubensgemeinschaften Minderheiten diskriminiert, gegen Andersgläubige hetzt und nach politischer Macht greift. Das Buch vermitteltet über viele Seiten hinweg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3861535122?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3861535122" target="_blank"><img class="right" src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2009/04/51esvn3nrll-sl160.jpg" alt="51esVN3NrLL._SL160_.jpg" width="98" height="160" /></a>Die ARD Journalisten Oda Lambrecht und Christian Baars haben ein viel beachtetes Buch über die Evangelikalen geschrieben (vgl. <a href="http://www.mission-gottesreich.de/index.php/category/reaktionen/" target="_blank" class="liexternal">hier</a>). In ihrem Werk <em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3861535122?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3861535122" target="_blank" class="liexternal">Mission Gottesreich: Fundamentalistische Christen in Deutschland</a></em> stellen sie die These auf, dass ein Netzwerk evangelikaler Glaubensgemeinschaften Minderheiten diskriminiert, gegen Andersgläubige hetzt und nach politischer Macht greift. Das Buch vermitteltet über viele Seiten hinweg den Eindruck, die nutzlosen Evangelikalen seien eine fundamentalistische Bedrohung für eine sonst weitestgehend offene Gesellschaft.</p>
<p>Thomas Schirrmacher hat das Buch kritisch gelesen und in einem Kommentar herausgearbeitet, dass sich die Agitation der Autoren stellenweise gegen alle Christen mit festen Glaubensüberzeugungen wendet, dabei allerdings die Evangelikalen in ein besonders schlechtes Licht gerückt werden:</p>
<blockquote><p>Das Buch redet durchgängig so abfällig über die Evangelikalen, dass man sich fragt: Soll ihnen das Wahlrecht entzogen werden? Soll ihnen der Zugang zu den Medien verboten werden? Sollen sie auswandern? Für mich wirkt das ganze Buch über weite Strecken so, als wenn man eine unliebsame Gruppe, deren gesellschaftliches Engagement man ablehnt, undemokratisch vom Markt werfen will. Haben die 1,4 Millionen Evangelikale denn kein Recht, wie alle anderen auch friedlich in der Demokratie ihre Stimme zu erheben? Evangelikale sollen keinerlei staatliche Zuwendungen aus Steuergeldern mehr erhalten (MG 198) – was nebenbei sowieso selten der Fall ist. (Sollen die Evangelikalen denn dann auch keine Steuern mehr zahlen?) Die Behörden sollen endlich gegen Heimunterricht schärfer vorgehen (MG 198–199), also noch schärfer, als es die staatlichen Gerichte zulassen? Und dass, wo Deutschland dass schärfste Schulpflichtgesetz eines freien Landes weltweit hat? Dass in Deutschland mindestens die Hälfte der Homeschooler nichtreligiöse Motive haben, dass es eine linksgerichtete Unschoolingbewegung gibt, dass mehrere Erziehungswissenschaftler an deutschen Universitäten Homeschooling unter staatlicher Kontrolle prinzipiell für gleichwertig und in bestimmten Fällen – etwa für Hochbegabte – sogar für empfehlenswert halten, wird verschwiegen, ebenso, dass die Masse der Evangelikalen die Homeschooler ablehnen und es darüber eine heftige innerevangelikale Diskussion gibt. Die Autoren diskutieren ernsthaft, ob sich das Verbot religiöser Werbung in Rundfunk und Fernsehen nicht auch auf Sendungen bezieht, die man als Missionierung Andersgläubiger verstehen könnte (MG 181). Da sie gleich noch die steigende Zahl »bibeltreuer Internetseiten« erwähnen (als wenn nicht die Zahl der Internetseiten aller Gruppen, die sich im Web tummeln, stiege), dürften sie das wohl auch einschränken wollen. Da die Autoren gleich anschließend gegen die Ausstrahlung eines freikirchlichen Gottesdienstes im ZDF wettern (MG 182–185), dürfte ihr Anliegen klar sein. Jedenfalls fehlt jedes Bekenntnis, dass Evangelikale dasselbe Recht auf Meinungs- und Pressefreiheit haben, wie alle anderen auch. Denn es sollte selbst dann eingeschritten werden, wenn die zuständige Medienaufsicht (MG 181) keine rechtliche Handhabe sieht!</p></blockquote>
<p>Die Rezension kann hier herunter geladen werden: <a href="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2009/04/kommentar_schirrmacher.pdf" class="lipdf">kommentar_schirrmacher.pdf</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.theoblog.de/sind-evangelikale-eine-bedrohung-fur-die-offene-gesellschaft/3493/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>10</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Evangelikale führen einen Kreuzzug</title>
		<link>http://www.theoblog.de/evangelikale-fuhren-einen-kreuzzug/1435/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=evangelikale-fuhren-einen-kreuzzug</link>
		<comments>http://www.theoblog.de/evangelikale-fuhren-einen-kreuzzug/1435/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 20 Dec 2008 14:40:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[DER SPIEGEL]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelikalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Fundamentalismusdebatte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.theoblog.de/?p=1435</guid>
		<description><![CDATA[<p>Mal davon abgesehen, dass die Evangelikalen sich nur gegenüber dem wiedersinnigen Vorwurf der Verfassungsfeindlichkeit gewehrt haben, sticht die aggressive Wortwahl ins Auge. ... Na, Ein Kreuzzug ist &#160;&#160; verteidigt haben, So heißt es: »Der bizarre Kreuzzug zeigt den neuen Machtanspruch christlicher Hardliner.«</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oliver Trenkamp, Redakteur bei <a href="http://www.spiegel.de/" target="_blank" class="liexternal">SPIEGEL online</a>, wirft in einem Artikel über den <em>Q-rage</em>-Vorfall (vgl. <a href="http://www.theoblog.de/?p=1221" target="_top" class="liinternal">Sind Evangelikale verfassungsfeindlich?</a> u. <a href="http://www.theoblog.de/?p=1286" target="_top" class="liinternal">Evangelikale sind nicht verfassungsfeindlich!</a>) den Evangelikalen einen überzogenen Kulturkampf vor. Christliche Hardliner, so heißt es,  führten einen »bizzaren Kreuzzug« und signalisierten damit einen »neuen Machtanspruch«.</p>
<p>Mal davon abgesehen, dass sich die Evangelikalen nur gegenüber dem widersinnigen Vorwurf der Verfassungsfeindlichkeit gewehrt haben, sticht die aggressive Wortwahl ins Auge. Der Begriff »Kreuzzug« ist bekanntlich vorbelastet und meint in der Regel einen »Eroberungskrieg«.</p>
<p>Lieber Herr Trenkamp, ich kann sie beruhigen. Vor den alles in allem recht harmlosen Evangelikalen brauchen sie keine Angst zu haben. Sie wollen weder hetzen noch jemand unterdrücken. Sie wollen einfach nur als mündige Bürger respektiert werden, so wie alle anderen auch.</p>
<p>Hier geht es zu dem Artikel »Evangelikale führen Kreuzzug gegen Schüler-Autoren«: <a href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,596970,00.html" target="_blank" class="liexternal">www.spiegel.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.theoblog.de/evangelikale-fuhren-einen-kreuzzug/1435/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Evangelikale sind nicht verfassungsfeindlich!</title>
		<link>http://www.theoblog.de/evangelikale-sind-nicht-verfassungsfeindlich/1286/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=evangelikale-sind-nicht-verfassungsfeindlich</link>
		<comments>http://www.theoblog.de/evangelikale-sind-nicht-verfassungsfeindlich/1286/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2008 16:10:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Religionsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Add new tag]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelikalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Fundamentalismusdebatte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.theoblog.de/?p=1286</guid>
		<description><![CDATA[Wie gestern in einem Beitrag berichtet, wurde in der Schülerzeitschrift Q-rage die evangelikale Bewegung in Deutschland als politisch fundamentalistisch und tendenziell verfassungsfeindlich dargestellt. Der Zeitschriftenartikel löste zahlreiche Proteste aus, über die verschiedenen Medien berichtet haben. Inzwischen hat sich der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) für den Vorfall entschuldigt. In einer Mitteilung schreibt Thomas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2008/12/q-rage1.jpg" alt="q-rage.jpg" width="113" height="160" />Wie gestern in einem <a href="http://www.theoblog.de/?p=1221" target="_top" class="liinternal">Beitrag</a> berichtet, wurde in der Schülerzeitschrift <em>Q-rage</em> die evangelikale Bewegung in Deutschland als politisch fundamentalistisch und tendenziell verfassungsfeindlich dargestellt. Der Zeitschriftenartikel löste zahlreiche Proteste aus, über die verschiedenen Medien berichtet haben.</p>
<p>Inzwischen hat sich der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) für den Vorfall entschuldigt.</p>
<p>In einer Mitteilung schreibt Thomas Krüger:</p>
<blockquote><p>Erst nach Veröffentlichung der gedruckten Ausgabe wurde der Artikel von der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb zur Kenntnis genommen. Die bpb hält diesen Beitrag in seiner Einseitigkeit und Undifferenziertheit für gänzlich unakzeptabel.</p></blockquote>
<blockquote><p>In dem Artikel werden Evangelikale pauschal mit christlichen Fundamentalisten gleichgesetzt. Eine Gleichsetzung der evangelikalen Bewegung mit dem christlichen Fundamentalismus halte ich für unangemessen und nicht zutreffend. Differenzierungsversuche bleiben in dem Artikel bruchstückhaft. So kann in der Tat ein falscher und diskriminierender Eindruck entstehen.</p></blockquote>
<p>Der Präsident der bpb habe sich zudem in einem Schreiben an sämtliche Schulen, die das Magazin erhalten haben, für seine Veröffentlichung entschuldigt:</p>
<blockquote><p>Sollte durch mein Empfehlungsschreiben der Eindruck entstanden sein, die in dem Artikel dargelegte Position werde von mir oder der Bundeszentrale für politische Bildung geteilt, so bedauere ich das sehr und entschuldige mich ausdrücklich. Dies ist nicht der Fall. Als Bundeszentrale für politische Bildung ist es uns wichtig, differenziert über politische und religiöse Phänomene zu berichten und keine Pauschalurteile zu fällen.</p></blockquote>
<p>Umfassendere Informationen gibt es beim Pro-Medienmagazin: <a href="http://www.pro-medienmagazin.de/themen/nachrichten/nachrichten-single/datum////q-rage-bpb-praesident-krueger-distanziert-sich-von-umstrittenem-artikel/?tx_ttnews[backPid]=9&amp;cHash=db90d63736" target="_blank" class="liexternal">www.pro-medienmagazin.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.theoblog.de/evangelikale-sind-nicht-verfassungsfeindlich/1286/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
