Das Gebet klärt alles, oder?

Dieses Comic habe ich auf dem Blog von Abraham Piper gefunden:

Aufgeschnappt: »Da hilft nur noch Gebet!«

Weißt Du gerade nicht mehr weiter? Jesus Christus lässt uns nicht im Stich. Ihm dürfen wir vertrauen. Gerade las ich einen Bericht von zwei DMG Missionaren (Berichte, Nr. 2/2010, S. 13):

Pete selbst wurde ebenfalls angefochten; mit Entmutigungen, Diebstahl und Zauberei wollten ihn die Menschen aus seinem Dorf ekeln. Eines Tages hängten sie ihm ein totes Huhn in die Tür. Auf diese Weise zeigt man einem Feind, dass er des Todes ist. Pete ließ sich nicht einschüchtern. Er blieb treu, lebte seinen Glauben vorbildlich und hielt viele Jahre durch. Gott segnete ihn. Es entstand eine kleine Gruppe von Christen, ihr Glaube reifte, und Jesus bestätigte ihnen seine Macht mit Gebetserhörungen und Wundern. Eigentlich war die letzte Regenzeit nicht schlecht, die Saat an Mais ging gut auf. Die Pflanzen wuchsen fast zwei Zentimeter pro Tag, schon waren kleine Maiskolben an den starken Halmen zu sehen. Pete jätete Unkraut in seinem Maisfeld, da entdeckte er hunderte Raupen, die an dem schönen Mais nagten. Bei den Nachbarn dieselbe Plage. Es war entsetzlich, was tun?! Naja, Pflanzenschutzmittel kaufen. Gedacht, getan.

Doch als Pete sich die Raupenplage nochmals ansah und das Gift sprühen wollte, ließ er seine Hände hilflos fallen. Die befallene Fläche war einfach zu riesig, es waren zu viele Raupen! An jedem Stamm mindestens 50 Tiere, überall. Hoffnungslos. Der Mais ist die einzige Ernte des Dor­fes und Essensvorrat fürs ganze Jahr. Er durfte einfach nicht zerstört werden. Pete rief seine Glaubensgeschwister zusammen und erklärte ihnen: »Da hilft nur Gebet!« Also beteten sie an den Ecken aller Felder, dass Jesus ihnen die Ernte erhält, auch an den Äckern ihrer Nachbarn.

Strahlend erzählte uns Pete, was dann geschah: »Es war unglaublich! Kaum waren wir fertig mit beten, kam ein riesiger Vogelschwarm angeflogen. Sie ließen sich auf den Feldern nieder und vertilgten alle Rau­pen!« Seither ist es das Dorfgespräch, wie Gott das Gebet der Christen beantwortet hat. Allen ist heute klar, dass Jesus große Kraft hat und dass sie ihm ihre Ernte zu verdanken haben.

Das Gebet zum Tode

Gott ist da und er erhört Gebete. Aber nicht immer antwortet er in seiner Vorsehung auf unsere Gebete so, wie wir uns das vorstellen oder wünschen.

Über eine sehr ungewöhnliche Gebetserhörung berichtet Possidius, der erste Biograph des Kirchenvaters Augustinus.

Augustinus hatte gerade sein zweibändiges Werk Retractationes abgeschlossen, indem er seine eigenen Schriften kritisch erörterte, »sich selbst tadelte« sowie etliche Lehrfehler korrigierte. Anschließend drangen die Vandalen, von Spanien kommend, in Nordafrika ein und zerstörten das Land. Augustinus »empfand und bedachte diese schreckliche und nicht enden wollende, wilde Verwüstung nicht so wie die übrigen Menschen. Er betrachtete all diese Ereignisse tiefer und eingehender und in seinen Betrachtungen hatte er vor allem die Gefahren und den Tod der Seelen vor Augen. Mehr als sonst waren darum Tränen Tag und Nacht sein Brot.«

Possidius berichtet dann über ein Gebet des Kirchenvaters, dass Gott (für Augustinus wahrscheinlich überraschend) konkret erhörte. Der Abschnitt, der auch sonst interessant ist, lautet (Vita Augustini, 29,1):

Eines Tages saßen wir mit ihm bei Tisch zusammen und unterhielten uns. Da ergriff er das Wort und sagte: »Ihr sollt wissen, daß ich in diesen Zeiten unse­res Unheils von Gott erbitte, daß er diese Stadt von den sie belagernden Feinden befreie. Wenn ihm aber etwas anderes richtig erscheint, dann möge er seinen Dienern die Kraft geben, seinen Willen zu ertragen oder aber ihn wenigstens aus dieser Welt zu sich nehmen.«

Das sagte er und instruierte uns damit. Ihm folgend, haben wir mit ihm für uns und für alle unsere Angehörigen und für alle Leute in der Stadt vom höchsten Gott das gleiche erbeten. Und siehe: Im dritten Monat der Belagerung befiehl ihn ein Fieber und die letzte Prüfung durch die Krankheit kam über ihn. Der Herr betrog seinen Diener nicht um die Frucht seiner Bitten. Denn was er für sich und die Stadt unter vielen tränenvol­len Gebeten erbeten hatte, das erhielt er rechtzeitig.

Auch weiß ich, daß Augustinus zunächst als Presbyter und später als Bischof um sein Gebet für Be­sessene angegangen wurde. Dann brachte er flehentlich unter Tränen Gott sei­nen Wunsch vor und die Dämonen wichen aus den Menschen. Als er selbst schon krank war, kam einmal ein Mann mit einem kranken Angehörigen und bat Augustinus um die Handauflegung für ihn, damit dieser gesund werde (vgl. Mk 5,23). Da antwortete Augustinus, daß — falls er solches vermöchte — er doch wohl diese Kraft sich selbst zuerst zugewendet hätte. Der Mann sagte, er habe eine Vision gehabt und im Traum gehört: »Geh hin zum Bischof Augustinus. Der soll dem Kranken die Hand auflegen und dann wird er geheilt sein.« Als Augustinus das hörte, zögerte er nicht länger. Der Herr ließ jenen Kranken sofort gesund von ihm weggehen.

Sproul: Kennzeichen des Gebets nach Calvin

R. C. Sproul sagte über das Gebet bei Calvin:

Wenn ich zusammenfasse, was Calvin über das Gebet sagt, würde ich formulieren: Die Hauptregel des Gebets ist, sich zu erinnern, wer Gott ist und wer wir sind. Wenn wir uns an diese zwei Dinge erinnern, werden unsere Gebete immer durch Anbetung und Bekenntnis gekennzeichnet sein.

VD: JT

Der unübliche Ausgang eines Banküberfalls

Heute wurde unweit von unserem Wohnsitz eine Bank überfallen. Der Räuber ist noch auf der Flucht.  Anstoß, auf einen anderen Überfall hinzuweisen, der recht unüblich ausfiel. Gott sei Dank!

Sky News hat darüber wie folgt berichtet: www.youtube.com.

Betet ohne Unterlass

John Piper:

Einer der großen Vorzüge von Twitter und Facebook wird sein, am jüngsten Tag Beleg dafür zu sein, dass wir das Gebet nicht aus Zeitmangel vernachlässigt haben.