Interview mit J.I. Packer
Leon Brown hat mit J.I. Packer über Martyn Lloyd-Jones und die Verkündiger des Evangeliums gesprochen. Hier ein kurzer Mitschnitt:
Einen längeren Mitschnitt gibt es hier: www.evangelismteam.com.
Leon Brown hat mit J.I. Packer über Martyn Lloyd-Jones und die Verkündiger des Evangeliums gesprochen. Hier ein kurzer Mitschnitt:
Einen längeren Mitschnitt gibt es hier: www.evangelismteam.com.
J.I. Packer betont im Interview mit Mike Ovey die Relevanz einer seriösen theologischen Ausbildung. Das Gespräch sei allen empfohlen, die Theologie studieren oder studieren wollen. Auch für Ausbilder und Pastoren bringen die Einsichten von Packer großen Gewinn.
Teil 1: Knowing Your stuff
Teil 2: The Faith Taught Not Caught
Teil 3: Training the Congregation
VD: JT
Warren Cole Smith hat für das WORLD Magazine (Dec 5, 2009, Vol. 24, No. 24) ein Feature über den 80 Jahre alten J.I. Packer verfasst. Er äußert sich dort kurz zu seinem Wunsch, eine Dogmatik zu hinterlassen. Es heißt:
… Aber ein Buch fehlt im Kanon Packers: eine Systematische Theologie. Er unterrichtete viele Jahre Systematische Theologie am Regent College (Vancouver, Kanada), so hat er sicherlich schweres Material für so ein Werk vorliegen. Wird das Buch noch kommen? »Ich habe einen Plan«, sagte Packer. »Aber möglicherweise fehlt mir nötige Zeit. Ich würde der Welt gern eine Theologie hinterlassen, die sowohl katechetisch als auch verbindlich ist. Aber wir müssen sehen, was Gott auf Lager hat.«
Packer hat im Gespräch zudem drei hilfreiche Ratschläge »aus dem Arm geschüttelt«:
To new husbands: My advice to a new husband is nothing more than »husbands, love your wives.« And »love your wife as Christ has loved the church.« Never forget that you are Christ’s representative in serving your wife.
To new pastors: You have three priorities: teach, teach, and teach. Evangelical churches are weaker than we realize because we don’t teach the confessions and doctrine. Set new standards in teaching. Understand the word catechesis, and practice that art.
To web devotees: I’m amazed at the amount of time people spend on the internet. I’m not against technology, but all tools should be used to their best advantage. We should be spending our time on things that have staying power, instead of on the latest thought of the latest blogger—and then moving on quickly to the next blogger. That makes us more superficial, not more thoughtful.
Hier die Quelle: www.worldmag.com.
Mehrmals hatte ich das Vorrecht, den in Großbritannien sehr einflussreichen Theologen John Stott persönlich näher kennenzulernen. Ziemlich genau vor 10 Jahren durfte ich ihn zusammen mit einem netten Redaktionsteam sogar interviewen (siehe Foto). Von jeder einzelnen Begegnung habe ich enorm profitiert!
1988 hat Stott eher nebenbei in einem Buch darauf hingewiesen, dass er die Vorstellung einer ewigen Höllenstrafe ablehnt. Mit seinem provisorischen Bekenntnis zur so genannten annihilationistischen Position (von lat.: annihilatio, »das Zunichtemachen«), nach der die Unbußfertigen keine ewige Strafe erleiden, sondern vernichtet werden, entfachte John Stott eine weltweite Debatte. Besonders die evangelikalen Theologen Großbritanniens führte die Kontroverse in eine schmerzhafte Zerreißprobe (bei der übrigens Phillip E. Hughes und Michael Green die Sichtweise von Stott verteidigten).
1991 hielt auch Prof. J.I. Packer im Rahmen der aufreibenden Auseinandersetzung in Cardiff einen Vortrag über die Bestimmung des Menschen. Packer verteidigte dankbarer Weise die traditionelle reformatorische Position entschieden.
Martin Downes, damals ein interessierter Jugendlicher im Alter von sechzehn Jahren, hat den Vortrag gehört und inzwischen einen damals erworbenen Tonträger digitalisiert. So können wir auch heute die hervorragende Vorlesung von Packer hören.
Hier kann die Datei herunter geladen werden: skydrive.live.com.
Hier die fünf wichtigsten Bücher für J.I. Packer (natürlich neben der Bibel):
Das Buch Gott erkennen von J.I. Packer ist zurecht ein Klassiker. Es entfaltet systematisch die Grundaussagen der Bibel über Gott und weist seelsorgerlich die falschen Wege von heute auf und ermuntert, Gottes Wort als Leitfaden unseres Lebens anzuerkennen und dem, der zu uns in diesem Wort redet, zu vertrauen. Die fundierten biblischen Aussagen sind eine gute Hilfe für Interessierte und Nachdenkende, die sich mit der Gottesfrage beschäftigen wollen.
Ich empfehle das Buch herzlich!
J.I. Packer erklärt in einem kurzen Videoclip, der auf einer christlichen Buchmesse entstand, was junge Christen brauchen, um geistlich zu wachsen. Schlicht und Genial!
Ich habe Packer ein einziges Mal getroffen. Er ist unglaublich klug, gebildet, weise und liebt seinen Herrn. Solche geistlichen Riesen fehlen uns.
Hier der Clip:
JI Packer Speaks To New Christians from Mike Anderson on Vimeo.
Marc Driscoll informiert in seinem Blog über ein Zusammentreffen mit J.I. Packer in Orlando. Wer lesen möchte, was Packer über Homosexualität zu sagen hatte, sollte in den Beitrag reinschnuppern: theresurgence.com.
J.I. Packer wurde von seinem Bischof suspendiert, da er nach wie vor praktizierte Homosexualität für Sünde hält. Dieser Vorfall wird die kanadische anglikanische Kirche (und nicht nur diese) erschüttern. Rob Bradshaw aus UK hat freundlicherweise die Details zusammengetragen: biblicalstudiesorguk.blogspot.com.
Das Reformed Theological Seminary (RTS) stellt einige Vorlesungen zum kostenlosen Download bereit. Die Aufnahmen sind ausschließlich über iTunes von Apple abrufbar. Windows Anwender müssen also zunächst iTunes installieren. Läuft die Software, gelangt man über den Click to Launch iTunes Button auf dieser Website zum virtuellen RTS Campus im iTunes Store. Dort sind die verschiedene Fachbereiche wählbar. Im Bereich »Theology« kann man zum Beispiel John Frames Vorlesung über »History of Philosophy and Christian Thought« hören.
Freunden der reformierten Theologie empfehle ich besonders die Vorlesungsreihe »History and Theology of the Puritans« von J.I. Packer. Ich staune immer wieder, mit welcher Liebe und Gewissenhaftigkeit die Puritaner Theologie trieben und in ihr Leben zu integrieren versuchten. Ihnen spürt man ab, dass sie den Sinn ihres Lebens darin sahen, für Gott da zu sein. Die heutige Theologie konstruiert oft einen Gott, der das Anspruchsdenken der Menschen zu befriedigen hat.
Die wohl bedeutendste puritanische Predigt, die je gehalten wurde, heißt übgrigens »Die Sünder in den Händen eines zorningen Gottes« und stammt von Jonathan Edwards. Kann man sich so etwas heute noch vorstellen? Was würde der fromme Journalisten schreiben, wenn jemand eine evangelistische Veranstaltung mit den Worten des Puritaners eröffnen würde?
Nichts kann die unbekehrten Menschen in irgendeinem Augenblick vor der Hölle bewahren als allein der Wille Gottes. Damit meine ich jenen souveränen, erhabenen Willen, der durch keine Verpflichtung und durch keine Schwierigkeiten, überhaupt durch nichts gehindert oder zurückgehalten wird als durch sich selbst; nichts anderes ist nur im geringsten und in jeder Hinsicht an der Bewahrung der Unbekehrten in einem bestimmten Augenblick beteiligt.
Wer diese ungewöhnliche Predigt, die übrigens eine Erweckung auslöste, mal lesen möchte, kann sie hier herunterladen: mbstexte074.pdf.
Die Aufzeichnungen von J.I. Packer, die im Bereich »Church History« zu finden sind, enthalten Vorlesungen wie »The Puritan Identity« oder »The Bible in Puritan Theology«. Hier kann der Syllabus Vorlesung heruntergeladen werden: packer_syllabus.pdf