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	<title>TheoBlog &#187; Johannes Calvin</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus der Perspektive reformatorischer Theologie</description>
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		<title>Calvin (Teil 4 u. 5): Calvin als Sittenwächter in Genf</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 13:33:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Akzente]]></category>
		<category><![CDATA[Historische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Calvin]]></category>
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		<description><![CDATA[Die abschließenden Teile 4 und 5 der insgesamt informativen Calvin-Serie widerspiegeln vor allem die kritische Calvin-Rezeption, die sich im deutschsprachigen Raum verfestigen konnte. Neuere Forschungen werden m.E. nicht ausreichend berücksichtigt und einseitige Lesarten durch kleine Ungenauigkeiten gestärkt. Die Redakteure haben sich auf das Thema „Calvin als Sittenwächter“ eingeschossen. Ich möchte kurz zwei Beispiele nennen: Im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die abschließenden Teile 4 und 5 der insgesamt informativen Calvin-Serie widerspiegeln vor allem die kritische Calvin-Rezeption, die sich im deutschsprachigen Raum verfestigen konnte. Neuere Forschungen werden m.E. nicht ausreichend berücksichtigt und einseitige Lesarten durch kleine Ungenauigkeiten gestärkt. Die Redakteure haben sich auf das Thema „Calvin als Sittenwächter“ eingeschossen.</p>
<p>Ich möchte kurz zwei Beispiele nennen:</p>
<p>Im Abschnitt zu den Streitigkeiten zwischen Calvin und Castellio um das Jahr 1543 (Teil 4) wird darauf verwiesen, dass Calvin Castellio, der dringend mehr Geld brauchte, eine Predigtstelle verweigerte. Begründet wird dies damit, dass Castellio Calvins Interpretation der Höllenfahrt Christi und des Hohenliedes nicht teilte. Castellio hielt an einer buchstäblichen Auslegung der Höllenfahrt fest und lehnte die damals verbreitete allegorische Auslegung des Hohenliedes ab, nach der das Buch als Beschreibung der Liebe zwischen Christus und der Kirche als Braut zu verstehen sei. So entsteht der Eindruck, Calvin habe Fragen zweit- oder drittrangiger Ordnung dafür instrumentalisiert, seine Interessen rigoros durchzusetzen. Verschwiegen wird hingegen, dass Castellio die Kanonizität des Hohenliedes ablehnte und Calvin diese Frage mit dem großen Thema der Schriftautorität verknüpfte. Calvin wollte vermeiden, dass jemand als Prediger eingesetzt wird, der in der Kanonfrage vom Konsens der Reformatoren abweicht. Bedenkt man, dass Calvin Castellios Tätigkeit als Lehrer nicht infrage stellte, erscheint dieser Zwischenfall in einem anderen Licht. Calvin schrieb in einem Zeugnis, das er im Auftrag seiner Amtsbrüder ausstellte: „Wenn er nicht zugelassen wurde, dann stand dem nicht irgendein dunkler Punkt in seinem Leben oder irgendeine unfromme Lehre in einer wichtigen Glaubensfrage im Wege, sondern einzig der genannte Grund“ (Opp., II, 676, zitiert nach François Wendel, <em>Calvin: Ursprung und Entwicklung seiner Theologie</em>, Neukirchner Verlag, 1968, S. 64–65).</p>
<p>Verständlicherweise wird der „Fall Servet“ im Teil 5 ausgiebig besprochen („Ein Scheiterhaufen für einen theologischen Gegner“), der zur Verhaftung und schließlich zur Hinrichtung von Michael Servet am 27. Oktober 1553 führte. Servet wurde zum Tode verurteilt, weil er die Dreieinigkeit leugnete. Ein aus heutiger Sicht tragischer Vorfall. Die Redakteure hätten Christoph Strohm allerdings nur weiter zu zitieren brauchen, um zu verdeutlichen, dass die Verurteilung Serverts damals ganz im Rahmen des geltenden Rechts geschah (vgl. ab Minute 7:00). Strohm schreibt (Christoph Strohm, „Calvin und die religiöse Toleranz“, in: M.E. Hirzel u. M. Sallmann (Hg.), <em>1509 – Johannes Calvin – 2009: Sein Wirken in Kirche und Gesellschaft</em>, Theologischer Verlag Zürich, 2008, S. 222).</p>
<blockquote><p>Die Rechtslage war eindeutig. Das Reichsrecht sah für die Leugnung der Trinitätslehre die Todesstrafe vor. Nicht nur war im ersten Buch des Codex lustinianus die Bestrafung von Gegnern der orthodoxen Trinitätslehre (vgl. Codex lustinianus 1,1,1) wie auch anderer Häretiker (vgl. Codex lustinianus 1,5) gefordert. Vielmehr sah auch die Peinliche Gerichtsordnung Kaiser Karls V. (1500—1558), an die man sich in Genf hielt, eine strenge Bestrafung der Gotteslästerer „an Leib, Leben oder Gliedern“ vor (Artikel 106). Das bisweilen zu lesende Urteil, dass Calvin Servet habe hinrichten lassen, verdeckt diesen Sachverhalt.</p></blockquote>
<p>Teil 4:<br />
</p>
<p>Teil 5:<br />
</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/calvin-teil-4-u-5-calvin-als-sittenwachter-in-genf/16209/' addthis:title='Calvin (Teil 4 u. 5): Calvin als Sittenwächter in Genf '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Calvin (Teil 3): Auf dem Weg zum Gottesstaat</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 18:45:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Johannes Calvin]]></category>
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		<description><![CDATA[Der dritte Teil der DLF-Serie über Johannes Calvin ist besser als der Titel vermuten lässt. Zum Einstieg wird Calvins Brief an Simon Grynäus zitiert, indem er sich sehr lobend über Martin Bucer äußert. Neben seiner Ehe wird der Abendmahlsstreit angesprochen. Viel Raum bekommt Calvins exzellentes Antwortschreiben an Kardinal Sadolet von 1539. Calvins Vorbehalte gegenüber einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der dritte Teil der <em>DLF</em>-Serie über Johannes Calvin ist besser als der Titel vermuten lässt. Zum Einstieg wird <a href="http://www.theoblog.de/calvin-uber-martin-bucer/12444/" target="_blank" class="liinternal">Calvins Brief an Simon Grynäus</a> zitiert, indem er sich sehr lobend über Martin Bucer äußert. Neben seiner Ehe wird der Abendmahlsstreit angesprochen. Viel Raum bekommt Calvins exzellentes Antwortschreiben an Kardinal Sadolet von 1539. Calvins Vorbehalte gegenüber einem zweiten Dienst in Genf werden treffend dargestellt.</p>
<p>Freilich wird im letzten Drittel Calvin die obligatorische Fundamentalismusschelte verabreicht. Zwar gibt es gute Gründe, die Rigorosität, mit der damals in das Leben der Städter eingegriffen wurde, infrage zu stellen. Festzuhalten ist aber auch, dass Calvin entschieden an der Unterscheidung zwischen dem irdischen und geistlichen Regiment festhielt (vgl. besonders <em>Institutio</em>, IV, Kapitel 20) und gleichzeitig die Erneuerung des geistlichen Lebens die Stadt Genf zur politischen und wirtschaftlichen Blüte führte. Philip Benedict resümiert in seinem Aufsatz über die Umgestaltung Genfs (Philip Benedict, „Calvin und die Umgestaltung Genfs“, in: M.E. Hirzel u. M. Sallmann (Hg.), <em>1509 – Johannes Calvin &#8211; 2009: Sein Wirken in Kirche und Gesellschaft</em>, Theologischer Verlag Zürich, 2008, S. 26):</p>
<blockquote><p>In weniger als drei Jahrzehnten hatte sich das gespaltene, recht unbedeutende regionale Handelszentrum Genf in eine Stadt verwandelt, die für ihre Bewunderer in ganz Europa wegen ihrer Gesetze und Kircheninstitutionen ein Vorbild war; von Freund und Feind wurde sie als bedeutendster Ausgangspunkt für die am schnellsten wachsende religiöse Bewegung Europas anerkannt. Die Genfer Bevölkerung hatte sich verdoppelt, die Wirtschaft hatte eine Belebung erfahren. Vor allem aber hatte sich der Charakter der Stadt verändert. Verschiedene Eigenschaften Calvins helfen erklären, wie er einen so grossen Einfluss auf die Stadt, in der er sich immer als Fremder fühlte, ausüben konnte: sein juristisches Fachwissen; seine aussergewöhnlichen Bibelkenntnisse; was seine frühesten Biographen seine „wahrhaft prophetische Vehemenz“ nannten — die er auch in Disputen von Angesicht zu Angesicht über Fragen der Bibel oder des Rechts nicht bändigte, deren Ausgang so kritisch war, wenn Schlüsselthemen der Theologie oder der Kirchenorganisation diskutiert wurden —; das Ansehen, das er in anderen protestantischen Städten der Umgebung genoss und das er mobilisieren konnte, wenn lokale Stimmen ihn in Genf herausforderten. Es ist aber vor allem sein starkes Vertrauen, dass die von ihm vertretenen Ansichten nichts anderes darstellten als das reine Wort Gottes, verbunden mit seiner tiefen Furcht, dass das geringste Zugeständnis einer zügellosen Unordnung Tür und Tor öffnen könnte, das ihn dazu führte, auf seinem Standpunkt zu beharren, wenn man seine Lehren herausforderte.</p></blockquote>
<p>Hier der <em>DLF</em>-Mitschnitt:</p>

<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/calvin-teil-3-auf-dem-weg-zum-gottesstaat/16200/' addthis:title='Calvin (Teil 3): Auf dem Weg zum Gottesstaat '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Calvin (Teil 2): Erste Reformationsversuche in Genf</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 14:50:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historische Theologie]]></category>
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		<description><![CDATA[Hier der zweite Teil der DLF-Serie über Johannes Calvin. Diesmal geht es um seine Zeit in Basel und die ersten Begegnungen mit großen Theologen wie Bucer, Bullinger oder Capito sowie seinen ersten Aufenthalt in Genf. Einen Schwerpunkt bildet die Entstehung der Erstausgabe der Institutio von 1536.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier der zweite Teil der <em>DLF</em>-Serie über Johannes Calvin. Diesmal geht es um seine Zeit in Basel und die ersten Begegnungen mit großen Theologen wie Bucer, Bullinger oder Capito sowie seinen ersten Aufenthalt in Genf. Einen Schwerpunkt bildet die Entstehung der <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3938116587/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3938116587" target="_blank" class="liexternal">Erstausgabe der Institutio</a> von 1536.</p>

<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/calvin-teil-2-erste-reformationsversuche-in-genf/16190/' addthis:title='Calvin (Teil 2): Erste Reformationsversuche in Genf '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Calvin (Teil 1): Die Pariser Plakataffäre und die Flucht aus Frankreich</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 13:11:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der DLF hat eine kleine Reihe über das Leben des Reformators Johannes Calvin produziert. Der erste Teil über seine Jugend und Ausbildung ist hervorragend gelungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <i>DLF</i> hat eine kleine Reihe über das Leben des Reformators Johannes Calvin produziert. Der erste Teil über seine Jugend und Ausbildung ist hervorragend gelungen.</p>

<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/calvin-teil-1-die-pariser-plakataffare-und-die-flucht-aus-frankreich/16173/' addthis:title='Calvin (Teil 1): Die Pariser Plakataffäre und die Flucht aus Frankreich '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Barth über die »Institutio«</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 08:55:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Calvin]]></category>
		<category><![CDATA[Karl Barth]]></category>

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		<description><![CDATA[Karl Barth hat anlässlich eines Jubiläums einen kurzen Text über Calvin und seine Institutio geschrieben, den die NZZ im Jahre 2009 wieder abgedruckt hat. Der Schweizer schreibt: Calvin war – anders als Luther – kein Genie, dafür ein gewissenhafter Ausleger, ein strenger und gediegener Denker und zugleich ein unermüdlich um die Praxis des christlichen und kirchlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Karl Barth hat anlässlich eines Jubiläums einen kurzen Text über Calvin und seine Institutio geschrieben, den die <em>NZZ</em> im Jahre 2009 wieder abgedruckt hat. Der Schweizer schreibt:</p>
<blockquote><p>Calvin war – anders als Luther – kein Genie, dafür ein gewissenhafter Ausleger, ein strenger und gediegener Denker und zugleich ein unermüdlich um die Praxis des christlichen und kirchlichen Lebens in der Nähe und in der Ferne bemühter Theologe. Ihn in seiner Menschlichkeit und als Schriftsteller zu lieben, ist nicht eben leicht. Dafür kann man als sein Leser dankbar und respektvoll bei ihm in die Schule gehen. Er zwingt – ein guter Lehrer, wie es in der Kirche nur wenige gegeben hat – den verständigen Leser nicht, die Resultate seines Studiums zu übernehmen, wohl aber sein Studium aufzunehmen, in seiner Spur neuen Resultaten entgegen [sic!], fortzusetzen. Ein «Calvinist» kann nur ein Christ und Theologe sein, der in Calvins «Institution» gelernt hat, der Wahrheit, um die es diesem ging, unter Gebrauch seiner eigenen Augen und Ohren nachzugehen.</p></blockquote>
<p>Das Bekenntnis: »Ihn in seiner Menschlichkeit und als Schriftsteller zu lieben, ist nicht eben leicht. Dafür kann man als sein Leser dankbar und respektvoll bei ihm in die Schule gehen.«, beschreibt übrigens trefflich mein Verhältnis zu Karl Barth.</p>
<p>Hier der vollständige Text: <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/literatur_und_kunst/calvins_institutio_1.2984225.html" target="_blank" class="liexternal">www.nzz.ch</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/barth-uber-die-%c2%bbinstitutio%c2%ab/15532/' addthis:title='Barth über die »Institutio« '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Calvins Einsatz für die Einheit des Protestantismus</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 14:13:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Calvin]]></category>
		<category><![CDATA[Protestantismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Wilhelm Niesele schreibt in seinem Buch über die Theologie Calvins (München: Kaiser, 1957, S. 197): Wer in Calvin den Urheber aller modernen Kirchenspaltung sieht, zeigt, dass er von ihm keine Zeile gelesen hat. Auch das ganze Verhalten Calvins spricht dagegen. Er hat auf den Religionsgesprächen, an denen er teilgenommen hat, das Augsburgische Bekenntnis unterschrieben. Er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wilhelm Niesele schreibt in seinem Buch über die Theologie Calvins (München: Kaiser, 1957, S. 197):</p>
<blockquote><p>Wer in Calvin den Urheber aller modernen Kirchenspaltung sieht, zeigt, dass er von ihm keine Zeile gelesen hat. Auch das ganze Verhalten Calvins spricht dagegen. Er hat auf den Religionsgesprächen, an denen er teilgenommen hat, das Augsburgische Bekenntnis unterschrieben. Er hat trotz erheblicher Lehrunterschiede die Freundschaft zu Melanchthon gehalten. Mit großer Leidenschaft hat er sich für die Einheit des Protestantismus eingesetzt und die Streitlutheraner zurückgewiesen, weil sie die Kirche des Evangeliums zu zerreißen drohten. Als der Reformator aus Genf vertrieben worden war, wollten seine Anhänger in der Gemeinde nicht mehr an Abendmahlsfeiern unter Leitung der Pastoren, die ihm feindlich waren, teilnehmen. Calvin hat seine Freunde brieflich geradezu beschworen, von diesem Vorhaben abzulassen, damit die Einheit der Gemeinde keinen Schaden leide. Es besteht kein Grund, die Kirche zu verlassen, wenn die Predigt einige Unrichtigkeiten enthält und unklare Lehren verbreitet werden; »denn es gibt wohl keine Kirche, die nicht etwas von Unwissenheit behält«.</p></blockquote>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/calvins-einsatz-fur-die-einheit-des-protestantismus/14990/' addthis:title='Calvins Einsatz für die Einheit des Protestantismus '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Notwendigkeit der göttlichen Belehrung</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 15:14:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Gotteslehre]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Calvin]]></category>

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		<description><![CDATA[Wilhelm Niesel schreibt in seiner Untersuchung zur Theologie Calvins (Wilhem Niesel, Die Theologie Calvins, 2. Aufl., München: Kaiser Verlag, 1957, S. 24–25): Die ersten Worte der Institutio können nicht bedeuten, daß Calvin im folgenden seine eigenen Gedanken über Gott und den Menschen entwickeln wolle. Theologen und Philosophen versuchen das zwar immer wieder; aber Calvin weiß [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wilhelm Niesel schreibt in seiner Untersuchung zur Theologie Calvins (Wilhem Niesel, <em>Die Theologie Calvins</em>, 2. Aufl., München: Kaiser Verlag, 1957, S. 24–25):</p>
<blockquote><p>Die ersten Worte der Institutio können nicht bedeuten, daß Calvin im folgenden seine eigenen Gedanken über Gott und den Menschen entwickeln wolle. Theologen und Philosophen versuchen das zwar immer wieder; aber Calvin weiß sehr wohl, daß »alles, was wir von uns selbst von Gott denken und auch reden, eitel Narrheit und kraftlos Ding ist«. Der menschliche Geist ist zu schwach, als daß er zu Gott dringen und ihn erfassen könnte. Wollen wir etwas Zutreffendes über Gott und damit auch über sein Verhältnis zum Menschen sagen, dann müssen wir von Gott selbst darüber belehrt werden. Das geschieht in der Heiligen Schrift. Sie allein gibt uns Aufschluß über Gott und uns selbst. »Zum Wort muß man kommen, in welchem Gott uns wohl und mit lebendigen Farben aus seinen Werken beschrieben wird, da die Werke Gottes nicht nach unserem verkehrten Urteil, sondern nach der Richtschnur der ewigen Wahrheit geschätzt werden«. Es ist so, »daß niemand auch das allergeringste Stücklein von der rechten heilsamen Lehre begreifen kann, er sei denn ein Schüler der Heiligen Schrift«. Also nicht Entfaltung einer <em>philosopbia humana</em>, wohl aber Darstellung der <em>philosophia christiana</em>, die uns in der Bibel von Gott gegeben ist, das scheint das Ziel der Theologie Calvins zu sein.</p></blockquote>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/die-notwendigkeit-der-gottlichen-belehrung/14903/' addthis:title='Die Notwendigkeit der göttlichen Belehrung '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Die Psalmen in der Seelsorge</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Jun 2011 10:07:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Seelsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Calvin]]></category>
		<category><![CDATA[Psalmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Da das Zitat über den Gebetskampf einen persönlichen, tröstlichen und (zumindest für mich) hilfreichen Austausch angeregt hat, referiere ich einen weiteren Abschnitt aus der Vorrede des Psalmenkommentars (Calvin Studienausgabe, Bd. 6, Neukirchen-Vluyn: Neukirchner Verlagsgesellschaft, S. 21). Dieser kurze Text hält uns nicht nur vor Augen, dass das Psalmbuch eine »Aufgliederung aller Teile der Seele« ist, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da das <a href="http://www.theoblog.de/calvin-der-gebetskampf/12599/" target="_blank" class="liinternal">Zitat über den Gebetskampf </a>einen persönlichen, tröstlichen und (zumindest für mich) hilfreichen Austausch angeregt hat, referiere ich einen weiteren Abschnitt aus der Vorrede des Psalmenkommentars (Calvin Studienausgabe, Bd. 6, Neukirchen-Vluyn: Neukirchner Verlagsgesellschaft, S. 21). Dieser kurze Text hält uns nicht nur vor Augen, dass das Psalmbuch eine »Aufgliederung aller Teile der Seele« ist, sondern gewährt Einblicke in Calvins Gemüt. Er war eben – anders als in vielen deutschen Büchern dargestellt – kein gefühlsblinder Diktator, sondern ein begnadeter Seelsorger.</p>
<blockquote><p>Mit gutem Grund nenne ich gewöhnlich das [Psalm]buch eine Aufgliederung aller Teile der Seele. Denn jede Regung, die jemand in sich empfindet, begegnet als Abbild in diesem Spiegel. Ja, hier hat uns der Heilige Geist alle Schmerzen, Traurigkeit, Befürchtungen, Zweifel, Hoffnungen, Sorgen, Ängste, Verwirrungen, kurzum all die Gefühle, durch die Menschen innerlich hin und her geworfen werden, lebensnah vergegenwärtigt. Die übrige Schrift enthält die Gebote, die Gott seinen Dienern mitgeteilt hat, um sie uns zu verkündigen. Hier aber reden die Propheten selber mit Gott, und weil sie ihre geheimen Gedanken ans Licht bringen, sprechen sie jeden von uns an und bringen uns zur Selbstprüfung. Auf diese Weise bleibt keine der vielen Schwächen, denen wir unterworfen sind, auch keine der vielen Fehler, die in uns reichlich vorhanden sind, verborgen. Es ist ein seltener und außerordentlicher Erfolg, wenn das Herz offenbar wird, nachdem all seine Schlupfwinkel durchforscht sind und es vom schlimmsten Verderben, der Heuchelei, gereinigt ist. Wenn schließlich das Gebet zu Gott die stärkste Stütze unseres Heils ist, kann man dazu nirgendwo eine bessere und zuverlässigere Anleitung finden als im Buch [der Psalmen]. Jedem, der bei ihrem Verständnis große Fortschritte macht, wird ein gutes Stück himmlischer Weisheit zuteil.</p></blockquote>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/die-psalmen-in-der-seelsorge/12638/' addthis:title='Die Psalmen in der Seelsorge '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Calvin: Der Gebetskampf</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 11:24:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Calvin]]></category>
		<category><![CDATA[Psalmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Für Calvin enthalten die Psalmen wertvolle Hinweise für ein wirksames Gebetsleben. In seiner Vorrede zum Psalmenkommentar schreibt der Reformator (Der Psalmenkommntar: Eine Auswahl, Calvin Studienausgabe, Bd. 6, Neukirchen-Vluyn: Neukirchner Verlagsgesellschaft, S. 21–23): Das aufrichtige Gebet wird erstens aus der Empfindung unserer Bedürftigkeit und zweitens aus dem Vertrauen auf die Verheißungen geboren. Hier werden die Leser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für Calvin enthalten die Psalmen wertvolle Hinweise für ein wirksames Gebetsleben. In seiner Vorrede zum Psalmenkommentar schreibt der Reformator (<i><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3788723106/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3788723106" target="_blank" class="liexternal">Der Psalmenkommntar: Eine Auswahl</a></i>, Calvin Studienausgabe, Bd. 6, Neukirchen-Vluyn: Neukirchner Verlagsgesellschaft, S. 21–23):</p>
<blockquote>
<p>Das aufrichtige Gebet wird erstens aus der Empfindung unserer Bedürftigkeit und zweitens aus dem Vertrauen auf die Verheißungen geboren. Hier werden die Leser aufs Beste aufgerüttelt, ihre Nöte zu empfinden, und auf die nötigen Heilmittel dagegen aufmerksam gemacht. Ja, alles, was beim Gebet zu Gott zu unserer Aufmunterung beitragen kann, wird uns in diesem Buch gezeigt. Denn wir treffen hier nicht nur auf Verheißungen, sondern der Beter zeigt sich uns oft in einer Situation mitten zwischen der Einladung Gottes und den Hindernissen des Fleisches. Wenn uns mancherlei Zweifel quälen, sollen wir lernen solange zu ringen, bis sich unser Geist befreit zu Gott aufrichtet. Und nicht nur das, sondern mitten in Zweifel, Furcht und Ratlosigkeit sollen wir alle Anstrengung zum Beten aufwenden, bis wir uns über [seinen] Trost freuen können. Denn es steht fest: Wenn auch Misstrauen unseren Gebeten die Tür verschließt, dürfen wir trotzdem nicht nachlassen, wenn unsere Herzen schwanken oder durch Unruhe erschüttert werden, bis der Glaube als Sieger aus diesen Kämpfen hervorgeht. An vielen Stellen [der Psalmen] können wir beobachten, wie die Diener Gottes beim Beten so verunsichert sind, dass sie abwechselnd fast überwältigt wurden und [dann doch] den Sieg nach hartem Kampf davontrugen. Dort zeigt sich einerseits die Schwachheit des Fleisches, andererseits aber entfaltet sich die Kraft des Glaubens. Auch wenn [diese Kraft] nicht so stark ist, wie man es sich wünschen möchte, ist sie doch wenigstens bereit zum Kämpfen, bis sie allmählich solide Stärke erlangt.</p>
</blockquote>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/calvin-der-gebetskampf/12599/' addthis:title='Calvin: Der Gebetskampf '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Calvins Bekehrung</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 10:54:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Calvin]]></category>

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		<description><![CDATA[Selten ist der Reformator Johannes Calvin so persönlich geworden wie in der Vorrede zum Psalmenkommentar (1557). Er deutet dort sogar an, wie Gott ihn unerwartet »überwunden« hat und verdeutlicht, dass er die Öffentlichkeit – wenn es nach ihm gegangen wäre – gescheut hätte (Der Psalmenkommntar: Eine Auswahl, Calvin Studienausgabe, Bd. 6, Neukirchen-Vluyn: Neukirchner Verlagsgesellschaft, S. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Selten ist der Reformator Johannes Calvin so persönlich geworden wie in der Vorrede zum Psalmenkommentar (1557). Er deutet dort sogar an, wie Gott ihn unerwartet »überwunden« hat und verdeutlicht, dass er die Öffentlichkeit – wenn es nach ihm gegangen wäre – gescheut hätte (<em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3788723106/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3788723106" target="_blank" class="liexternal">Der Psalmenkommntar: Eine Auswahl</a></em>, Calvin Studienausgabe, Bd. 6, Neukirchen-Vluyn: Neukirchner Verlagsgesellschaft, S. 26–27):</p>
<blockquote><p>Es ist gleichgültig zu erwähnen, wie viel niedriger meine Stellung ist. Doch wie [David] von den Schafweideplätzen fort zur höchsten Königswürde erhoben wurde, hat Gott mich aus meinen dunklen und geringen Anfängen emporgehoben und mich mit dem so ehrenvollen Amt betraut. Verkündiger und Diener des Evangeliums zu sein. Mein Vater hatte mich schon als kleinen Jungen zum [Studium] der Theologie bestimmt. Als er aber sah, dass die Rechtswissenschaft die, die sich ihr verschrieben haben, in aller Regel reicher macht, bewegte ihn diese Aussicht plötzlich zur Änderung seines Plans. So kam es, dass ich vom Studium der Philosophie abgebracht wurde und zur Rechtswissenschaft wechselte. So sehr ich dem Willen meines Vaters gehorsam war und versuchte, mich diesem Studium treu zu widmen, so hat doch Gott schließlich durch den verborgenen Zügel seiner Vorsehung meinen Weg in eine andere Richtung gelenkt.</p>
<p>Zunächst aber war ich dem Aberglauben des Papsttums so hartnäckig erlegen, dass es nicht leicht war, mich aus diesem tiefen Sumpf herauszuziehen. Darum hat [Gott] mein trotz seiner Jugend schon recht starres Herz durch eine unerwartete Bekehrung zur Gelehrsamkeit gebracht. Erfüllt vom Geschmack an wahrer Frömmigkeit, entbrannte ich in einem solchen Eifer, darin Fortschritte zu machen, dass ich die übrigen Studien zwar nicht fallen ließ, wohl aber ziemlich nachlässig betrieb. Noch war kein Jahr vergangen, da kamen alle, die nach der reinen Lehre verlangten, zu mir, dem Neuling und Anfänger, um zu lernen. Von Natur aus schüchtern, habe ich die Zurückgezogenheit und Ruhe stets geschätzt und deshalb danach gestrebt, im Verborgenen zu leben. Das ist mir aber so wenig vergönnt gewesen, dass aus jedem Versteck gleichsam eine öffentliche Schule wurde. Während es meine einzige Absicht war, unbeachtet in Ruhe leben zu können, hat Gott mich so von Ort zu Ort getrieben, dass er mich nirgends Ruhe finden ließ, bis ich meinem Widerstand zum Trotz ins helle Licht [der Öffentlichkeit] gezogen wurde. Ich verließ mein Vaterland und reiste nach Deutschland in der Absicht, in irgendeinem verborgenen Winkel versteckt meine mir seit langem versagte Ruhe zu genießen.</p></blockquote>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/calvins-bekehrung/12610/' addthis:title='Calvins Bekehrung '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Calvin &#8211; Ein großer Reformator</title>
		<link>http://www.theoblog.de/calvin-ein-groser-reformator/12464/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=calvin-ein-groser-reformator</link>
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		<pubDate>Sat, 21 May 2011 18:48:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Calvin]]></category>

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		<description><![CDATA[Joel hat mich darauf hingewiesen, dass die Calvin-Biografie von TH. L. Parker, erschienen bei Hänssler, derzeit sehr günstig zu haben ist. Vielen Dank für den Hinweis! Parker, eine Calvin-Kenner, porträtiert den Theologen und Prediger Johannes Calvin und lässt viele authentische Quellen sprechen. Das Buch mit 340 Seiten gibt es zur Zeit für ca. 10 Euro [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="right" src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2011/05/201105211546.jpg" alt="201105211546.jpg" width="107" height="160" />Joel hat mich darauf hingewiesen, dass die Calvin-Biografie von TH. L. Parker, erschienen bei Hänssler, derzeit sehr günstig zu haben ist. Vielen Dank für den Hinweis! Parker, eine Calvin-Kenner, porträtiert den Theologen und Prediger Johannes Calvin und lässt viele authentische Quellen sprechen.</p>
<p>Das Buch mit 340 Seiten gibt es zur Zeit für ca. 10 Euro neuwertig aus zweiter Hand oder auch bei Hänssler.</p>
<p>Zum Beispiel hier:</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3775148302/ref=as_li_ss_il?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3775148302" target="_blank" class="liimagelink"><img class="size-full wp-image-31 alignleft" title="Einkaufsmöglichkeit" src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2007/07/rtemagicc_einkaufenkl_06.gif" alt="" width="179" height="40" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/calvin-ein-groser-reformator/12464/' addthis:title='Calvin &#8211; Ein großer Reformator '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Calvin über Martin Bucer</title>
		<link>http://www.theoblog.de/calvin-uber-martin-bucer/12444/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=calvin-uber-martin-bucer</link>
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		<pubDate>Thu, 19 May 2011 17:28:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Calvin]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Bucer]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Reformator Johannes Calvin schrieb 1540 in einem Brief an Professor Simon Grynäus über Martin Bucer: Dieser Mann ist, wie du weißt, abgesehen von seiner tiefen Bildung, seiner reichen Kenntnis auf verschiedenen Wissensgebieten, seinem scharfsinnigen Geist, seiner umfassenden Literaturkenntnis und seinen vielen anderen unterschiedlichen Leistungen, in denen ihn heute kaum jemand übertrifft, mit ganz wenigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Reformator Johannes Calvin schrieb 1540 in einem Brief an Professor Simon Grynäus über Martin Bucer:</p>
<blockquote><p>Dieser Mann ist, wie du weißt, abgesehen von seiner tiefen Bildung, seiner reichen Kenntnis auf verschiedenen Wissensgebieten, seinem scharfsinnigen Geist, seiner umfassenden Literaturkenntnis und seinen vielen anderen unterschiedlichen Leistungen, in denen ihn heute kaum jemand übertrifft, mit ganz wenigen zu vergleichen und überragt die meisten. Er kann das Lob für sich verbuchen, dass keiner zu unserer Zeit eine ausgeprägtere Sorgfalt auf die Auslegung der Schrift verwandt hat.</p></blockquote>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/calvin-uber-martin-bucer/12444/' addthis:title='Calvin über Martin Bucer '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Calvins Bibel- und Gesetzesverständnis</title>
		<link>http://www.theoblog.de/calvins-bibel-und-gesetzesverstandnis/12420/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=calvins-bibel-und-gesetzesverstandnis</link>
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		<pubDate>Thu, 19 May 2011 14:05:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Historische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Calvin]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Reiner Zimmermann schreibt in: Reiner Zimmermann: Calvinismus in seiner Vielfalt: Die Bedeutung des Reformators für die evangelische Christenheit, Neukirchen-Vluyn: Neukirchener Verlagsgesellschaft, 2011, S. 98 Calvin wusste sich – wie wir sahen – durchaus als Schüler Luthers. So konnte auch er sein »Sola scriptura« anerkennen. Aber Calvin glaubt nicht, dass Gott die Absicht habe, alle Menschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="right" src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2011/05/201105191603.jpg" alt="201105191603.jpg" width="105" height="160" />Reiner Zimmermann schreibt in:</p>
<ul>
<li>Reiner Zimmermann: <em>Calvinismus in seiner Vielfalt: Die Bedeutung des Reformators für die evangelische Christenheit</em>, Neukirchen-Vluyn: Neukirchener Verlagsgesellschaft, 2011, S. 98</li>
</ul>
<blockquote><p>Calvin wusste sich – wie wir sahen – durchaus als Schüler Luthers. So konnte auch er sein »Sola scriptura« anerkennen. Aber Calvin glaubt nicht, dass Gott die Absicht habe, alle Menschen zu erlösen, im Mittelpunkt seines Bibelverständnisses steht Gottes Ehre, die die Erwählten durch ihren Glauben und Gehorsam bekennen und verkünden sollen. Calvin vertritt, wie auch Zwingli, die Verbalinspiration aller biblischen Bücher: »Die Theologie soll darstellen, was in der Bibel niedergelegt ist. Der Gedanke der Inspiration der Schrift wird damit zur Lehre vom Diktat des Heiligen Geistes, unfehlbar von jenen Menschen vermittelt, die die Worte der Schrift niederschrieben.« Dementsprechend galten auch bei den Puritanern – als Schülern von Knox und Calvin – alle Texte der Bibel als gleichwertig, die alttestamentlichen wie die des Neuen Testaments, es sei denn, alttestamentliche Ordnungen wurden ausdrücklich von Jesus oder den Aposteln für nicht mehr gültig erklärt. »Das Alte Testament nimmt bei Calvin eine andere Stellung als in der lutherischen Theologie ein: Das zeremonielle Mosaische Gesetz ist mit dem Erscheinen Christi abgeschafft. Dagegen gilt das alttestamentliche Moralgesetz auch für die Christen. Sie stehen unter seiner Verpflichtung und sollen ihren Wandel nach den Vorschriften führen, die man der Gesetzesverkündigung der Schrift entnehmen kann. Desgleichen soll das gesellschaftliche Leben nach der Richtschnur des biblischen Gesetzes gestaltet werden.«</p></blockquote>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3788724900/ref=as_li_ss_il?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3788724900" target="_blank" class="liimagelink"><img class="size-full wp-image-31 alignleft" title="Einkaufsmöglichkeit" src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2007/07/rtemagicc_einkaufenkl_06.gif" alt="" width="179" height="40" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/calvins-bibel-und-gesetzesverstandnis/12420/' addthis:title='Calvins Bibel- und Gesetzesverständnis '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Der Tod Christ als einzigartiges Opfer</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Apr 2011 09:21:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Calvin]]></category>
		<category><![CDATA[Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Stellvertretendes Sühneopfer]]></category>

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		<description><![CDATA[Im »Bekenntnis der zerstreuten Kirche«, das in der nachfolgend zitierten Genfer Fassung (Entwurf zur Confessio Callicana von 1559) auf Calvin zurückgeht, heißt es zum Osterereignis: 12. Wir glauben, daß Gott bei der Sendung seines Sohnes kein anderes  Ziel verfolgt hat, als seine unschätzbare Liebe und Güte gegen uns zu erweisen (Joh 3,16; 1Joh 4,9) und, indem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im »Bekenntnis der zerstreuten Kirche«, das in der nachfolgend zitierten Genfer Fassung (Entwurf zur Confessio Callicana von 1559) auf Calvin zurückgeht, heißt es zum Osterereignis:</p>
<blockquote><p><em>12.</em> Wir glauben, daß Gott bei der Sendung seines Sohnes kein anderes  Ziel verfolgt hat, als seine unschätzbare Liebe und Güte gegen uns zu erweisen (Joh 3,16; 1Joh 4,9) und, indem er ihn sterben und auferste hen ließ, alle Gerechtigkeit zu erfüllen (Röm 4,25), um uns das  Leben in seinem himmlischen Reich zu erwerben.</p>
<p><em>13</em>. Wir glauben, daß wir durch das einzigartige Opfer, das er am Kreuz  dargebracht hat, mit Gott versöhnt sind, so daß wir vor ihm als gerecht  gelten und angesehen werden (Eph 5,2; Hebr 10,10.12.14). Denn wir  können ihm nicht gefallen, auch an seiner Kindschaft keinen Anteil bekommen, es sei denn, daß er uns unsere Fehler vergibt und sie  begräbt. So bekennen wir, daß Jesus Christus uns gänzlich und vollkom men reinigt (Eph 5,26; Tit 3,5), und daß sein Tod voll und ganz  genügt, um uns von unseren frevelhaften und unrechten Taten loszu sprechen, deren wir schuldig sind (Hebr 9,14; 1Petr 1,19; 1Joh 1,7). Wir  können durch kein anderes Mittel davon frei werden.</p></blockquote>
<p>Amen!</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/der-tod-christ-als-einzigartiges-opfer/12218/' addthis:title='Der Tod Christ als einzigartiges Opfer '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Calvins Gebrauch von Augustinus</title>
		<link>http://www.theoblog.de/calvins-gebrauch-von-augustinus/11674/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=calvins-gebrauch-von-augustinus</link>
		<comments>http://www.theoblog.de/calvins-gebrauch-von-augustinus/11674/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 08:40:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Augustinus]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Calvin]]></category>

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		<description><![CDATA[S.J. Han vom Chongshin Theological Seminary in Südkorea hat untersucht, wo und wie oft Calvin in seinen Schriften auf Augustinus zurückgegriffen hat. Sein Fazit: There is no one as influential as Augustine in Calvin’s writings, though Calvin did not use the opinions of Augustine for the sake of using them. He judged and criticised them, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>S.J. Han vom <a href="http://www.chongshin.ac.kr/eng/main.asp" class="liexternal">Chongshin Theological Seminary</a> in Südkorea hat untersucht, wo und wie oft Calvin in seinen Schriften auf Augustinus zurückgegriffen hat. Sein Fazit:</p>
<blockquote><p>There is no one as influential as Augustine in Calvin’s writings, though Calvin did not use the opinions of Augustine for the sake of using them. He judged and criticised them, like those of any other Church Father and any council, according to their dependability upon the single standard of Scriptures. He showed little appreciation for Augustine in certain doctrinal positions. He could accept neither the allegorical exegesis of the Biblical texts, nor the philosophical subtlety of the speculations. He regarded Augustine as the Father of the Church who had comprehensively grasped all the doctrines of the Scriptures and who is the best qualified representative of the old Church of the first five centuries, in terms of faithfulness to the Scriptures. In this context, I confirm Calvin’s own proclamation of Augustinus totus noster est. In other words, Calvin’s Augustine is the Augustine who was interpreted and used uniquely by Calvin in the sixteenth century.</p></blockquote>
<p>Hier die Arbeit: <a href="http://www.ajol.info/index.php/actat/article/viewFile/52214/40840" target="_blank" class="liexternal">www.ajol.info</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/calvins-gebrauch-von-augustinus/11674/' addthis:title='Calvins Gebrauch von Augustinus '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Calvins Erwählungslehre</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 17:50:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Syst. Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Link]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Calvin]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder und wieder musste ich in den letzten Wochen lesen, Calvins Erwählungslehre sei das Resultat philosophischer Reflexionen, nicht das Ergebnis einer sorgfältigen Bibelauslegung. Wie wohltuend schreibt dagegen Christian Link (Prädestination und Erwählung, Calvin-Studien, Neukirchen-Vluyn: Neukirchener, 2009, S. 38): Calvin hat seine Prädestinationslehre im Gespräch mit Paulus entwickelt. Es ist in der neueren Forschung immer deutlicher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder und wieder musste ich in den letzten Wochen lesen, Calvins Erwählungslehre sei das Resultat philosophischer Reflexionen, nicht das Ergebnis einer sorgfältigen Bibelauslegung. Wie wohltuend schreibt dagegen Christian Link (<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3788723513?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3788723513" target="_blank" class="liexternal">Prädestination und Erwählung</a>, Calvin-Studien, Neukirchen-Vluyn: Neukirchener, 2009, S. 38):</p>
<blockquote><p>Calvin hat seine Prädestinationslehre im Gespräch mit Paulus entwickelt. Es ist in der neueren Forschung immer deutlicher geworden, dass seine wichtigsten dogmatischen Entscheidungen in und über der exegetischen Arbeit gefallen sind. Sein 1540 in Straßburg erschienener und in zwei weiteren Auflagen (1551 und 1556) von ihm gründlich überarbeiteter Römerbriefkommentar ist die Quelle, aus der sich die lehrhaften Darstellungen der Institutio (1559) speisen. Die Leitbegriffe, mit denen er arbeitet &#8211; Erwählung, Berufung und allen voran der göttliche Vorsatz &#8211; stammen von Paulus. Er lässt sich vom Text des Römerbriefs in dessen Gedankenbewegung hineinziehen, findet in diesen Texten also keineswegs das für ihn dogmatische Feststehende bloß wieder.</p></blockquote>
<p>Sehr schön bei Link auch (S. 3):</p>
<blockquote><p>Die moderne Frage: Was ist relevant? was ist zeitgemäß? wäre ihm [Calvin] nie über die Lippen gekommen.</p></blockquote>
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		<title>Die Bedeutung der Inspiration für die Autorität der Schrift bei Calvin</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Nov 2010 19:12:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bibelwissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Theologiegeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Calvin]]></category>

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		<description><![CDATA[Shin Hye Yang hat an der Humboldt Universität zu Berlin über das Thema: »Die Bedeutung der Inspiration für die Autorität der Schrift bei Calvin« promoviert (Anlass gaben Kontroversen in der süd-koreanischen presbyterianischen Kirche). Shin Hye Yang widerspricht in seiner Arbeit B.B. Warfield, J.I. Packer, R. Nicole und vielen anderen, die davon ausgehen, dass Calvin an eine wörtliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Shin Hye Yang hat an der Humboldt Universität zu Berlin über das Thema: »Die Bedeutung der Inspiration für die Autorität der Schrift bei Calvin« promoviert (Anlass gaben Kontroversen in der süd-koreanischen presbyterianischen <em><span style="font-style: normal;">Kirche)</span>.</em> Shin Hye Yang widerspricht in seiner Arbeit B.B. Warfield, J.I. Packer, R. Nicole und vielen anderen, die davon ausgehen, dass Calvin an eine wörtliche Inspiration der biblischen Schriften glaubte.</p>
<blockquote><p>Die Überprüfung der Argumente, die in der Forschung zum Beweis von Calvins Überzeugung von der inspirierten Unfehlbarkeit des Textes der Schrift vorgebracht werden, hat ergeben, dass die Belege, die herangezogen werden, diese Argumente nicht tragen.</p>
<p>1) Calvins Reden vom dictare des Heiligen Geistes und von den biblischen Verfassern als Werkzeugen, Sekretären oder Schreibern dieses Geistes legt den Ton darauf, dass der allem menschlichen Zeugnis vorangehende Gott der Urheber der Schrift ist. Die Autorität der Schrift stammt von ihm, indem er durch seinen Geist Menschen antreibt, seinem Willen entsprechend das von ihm Empfangene aufzuschreiben. Er fordert dabei den Gehorsam von Menschen als von ihm Beauftragten und sorgt durch seine Vorsehung dafür, dass sie seiner Herrschaft und ihrem Ziel dienen. Es ist aber nicht erkennbar, dass Gott im Sinne Calvins damit den Buchstaben und Wörtern, welche diese Beauftragten verwenden, eine ihnen immanente göttliche Qualität verleiht. Auch daraus, dass das dictare die Aufforderung an die biblischen Verfasser impliziert, nichts Eigenes hinzuzufügen, ist nicht mit W. Krusche zu folgern, dass die Inspiration auch die Form der Schrift betrifft.</p>
<p>2) Wie ich unter 3.2. schon summiert habe, leitet die Unterscheidung zwischen einem inspirierten unfehlbaren Urtext der Bibel und fehlerhaften Abschriften Calvins Umgang mit Fehlern und Versehen in vorliegenden Texten nicht.</p>
<p>3) In der Bibel berichtete Wunder und Weissagungen sowie die Überlieferungsgeschichte der Heiligen Schrift unterstützen nach Calvin die Glaubwürdigkeit und die Autorität der Schrift. Sie unterstreichen das ungewöhnliche und unbegreifbare Handeln Gottes, von dem die Texte berichten, verleihen der schriftlichen Form, in der das geschieht, aber keinen göttlichen Charakter. Dennoch gehören sie zur Verwirklichung des Heilswillens Gottes, für den Gott mit seiner allmächtigen Vorsehung sorgt, indem er Menschen für das Aufschreiben seines Handelns und das Überliefern der Schriften durch seinen Geist in Anspruch nimmt. Diese Schriften gehören darum in den dynamischen Prozess hinein, in dem Gott die Geschichte der erwählten Menschheit zu ihrem eschatologischen Ziel führt.</p></blockquote>
<p>Obwohl mich Shin Hye Yang mit seiner These nicht überzeugt, bietet die Dissertation eine Menge Quellenmaterial und »Denkstoff«. Ich hoffe, dass sich bald jemand intensiv mit dem Ertrag auseinandersetzt und (vielleicht sogar) eine Antwort formuliert.</p>
<p>Die Dissertation kann hier heruntergeladen werden: <a href="http://edoc.hu-berlin.de/dissertationen/yang-shin-hye-2009-02-11/PDF/yang.pdf" target="_blank" class="lipdf">yang.pdf</a>.</p>
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		<title>Calvins Beziehung zu Luther</title>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 17:53:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Calvin]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Luther]]></category>

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		<description><![CDATA[Hanniel hat kurz etwas über Calvins Beziehung zu Luther geschrieben. Starker Einfluss Beeindruckt Nötiger Abstand Person und Sache getrennt. Hier: www.hanniel.ch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hanniel hat kurz etwas über Calvins Beziehung zu Luther geschrieben.</p>
<ul>
<li>Starker Einfluss</li>
<li>Beeindruckt</li>
<li>Nötiger Abstand</li>
<li>Person und Sache getrennt.</li>
</ul>
<p>Hier: <a href="http://www.hanniel.ch/?p=812" target="_blank" class="liexternal">www.hanniel.ch</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/calvins-beziehung-zu-luther/8416/' addthis:title='Calvins Beziehung zu Luther '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Calvin und die Freikirchen</title>
		<link>http://www.theoblog.de/calvin-und-die-freikirchen/6653/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=calvin-und-die-freikirchen</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 07:40:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Theologiegeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Calvin]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Calvin-Jubiläumsjahr hat der Rektor des Martin Bucer Seminars, Thomas Schirrmacher, die deutschen Freikirchen aufgefordert, nicht länger auf die ›schwarzen Legenden‹ Calvins zu hören, sondern sich damit zu beschäftigen, wie groß der Einfluss des reformierten Denkens auf ihre Gründerväter war. In einem Vortrag in der Freien Evangelischen Gemeinde Bonn zum Thema »Calvin und die Freikirchen« [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Calvin-Jubiläumsjahr hat der Rektor des Martin Bucer Seminars, Thomas Schirrmacher, die deutschen Freikirchen aufgefordert, nicht länger auf die ›schwarzen Legenden‹ Calvins zu hören, sondern sich damit zu beschäftigen, wie groß der Einfluss des reformierten Denkens auf ihre Gründerväter war. In einem Vortrag in der Freien Evangelischen Gemeinde Bonn zum Thema »Calvin und die Freikirchen« schilderte Schirrmacher die ökumenische Bedeutung Calvins.</p>
<p>Weil Calvin als einziger großer Reformator bei Einsetzen der Gegenreformation noch gelebt habe, sei er zum Zentrum der wohl größten Verleumdungskampagne der Kirchengeschichte geworden. Es gebe kaum eine moralische Verfehlung, die ihm nicht angehängt worden sei und die meisten Menschen kennten bis heute über Calvin nur einige »schreckliche« Versatzstücke seiner Theologie, die noch nicht einmal der Beschäftigung wert seien. Diese Verleumdungen seien erst in jüngster Zeit vor allem von katholischen, französischen Historikern aufgedeckt und widerlegt worden.</p>
<p>»Die Grundwahrheiten der reformierten Lehre dürfen nicht in offiziell reformierten Kirchen weggeschlossen werden. Insbesondere taufgesinnte Freikirchen müssen sich daran erinnern, wie stark ihr reformiertes Erbe ursprünglich war«, so Schirrmacher. Dabei gehe es ihm nicht um konfessionelle Streitigkeiten, zumal ja etliche Freikirchen sich dazu lediglich mit der Theologie ihrer Gründer beschäftigen müssten. »Es ist unser Wunsch, dass die Lehre vom Vorrang der Gnade Gottes, die Lehre von Gottes absoluter Souveränität, die sich aber im Eid verbindlich für uns festlegt, die Lehre von der Bedeutung der Gebote für die Ethik und die Wichtigkeit des Einsatzes für Evangelisation, Diakonie und gesellschaftliche Veränderung – um einmal reformierte Grundwahrheiten zu skizzieren – ganz neu in unseren Gemeinde Einzug hält«, so Schirrmacher wörtlich.</p>
<p>Das Martin Bucer Seminar hat zum Calvin-Jubiläum eine deutsche Neuausgabe der ersten Auflage der Institutio, der Hauptschrift Calvins, unter dem Titel <em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3938116587?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3938116587" target="_blank" class="liexternal">Christliche Glaubenslehre</a></em> veröffentlicht. Soeben erschien zudem ein englischsprachiger Sammelband <em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3941750208?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3941750208" target="_blank" class="liexternal">Calvin and World Mission</a></em> mit Aufsätzen aus 120 Jahren, die belegen, das Calvin für Weltmission eintrat und erste Missionare aussandte.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/calvin-und-die-freikirchen/6653/' addthis:title='Calvin und die Freikirchen '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Weckruf an einen untreuen Hirten</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 11:43:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praktische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Calvin]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Reformator Johannes Calvin hat 1537 in einem Sendschreiben Bischöfe, Lehrer und Älteste aufgefordert, ihren Dienst an der Kirche von Jesus Christus gewissenhaft wahrzunehmen. Ich gebe hier Auszüge aus dem Schreiben wieder, da es heute mindestens ebenso aktuell ist wie vor rund 470 Jahren: Ich tue das wirklich nur ungern und zögernd, so kompromißlos an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Reformator Johannes Calvin hat 1537 in einem Sendschreiben Bischöfe, Lehrer und Älteste aufgefordert, ihren Dienst an der Kirche von Jesus Christus gewissenhaft wahrzunehmen. Ich gebe hier Auszüge aus dem Schreiben wieder, da es heute mindestens ebenso aktuell ist wie vor rund 470 Jahren:</p>
<blockquote><p>Ich tue das wirklich nur ungern und zögernd, so kompromißlos an dein Verschulden heranzugehen, daß ich dem Anschein nach mehr eine gerichtliche Anklage erhebe, denn als Warner auftrete. Aber was soll ich dir in dieser offensichtlichen Angelegenheit schmeicheln? Zumal ich dich aufs höchste gefährdet sehe, weil du diese Art von Nachläßigkeit begehst, als ob es irgendeine Spielerei wäre, und dir damit Unterhaltung verschaffst. Ich sage es also noch einmal, und du wirst es nicht abstreiten: die Religion Gottes und sein Volk, die deiner Sorge anbefohlen wurden, sind durch deine Untätigkeit nicht bloß alleingelassen und gehen zugrunde. Sie werden vielmehr durch Unredlichkeit und Schlechtigkeit vernichtet. Wenn nun im Krieg von Gesetzes wegen auf einen Deserteur die Todesstrafe angewandt wird – welche gerechte Strafe gilt dann erst einem Überläufer, der nicht bloß seinen Posten und seine Abteilung verläßt, sondern auch noch als Feind gegen die Heimatstadt vorgeht, deren Verteidigung er gelobt hatte? &#8230;</p>
<p>Zur Posaune, Wächter; zu den Waffen, Hirte! Was zögerst du? Was bleibst du träge? Was schläfst du? Solange dein Verstand durch nebensächliche Dinge und Angelegenheiten abgelenkt ist, die nichts zur Sache tun, wendest du dich nicht der Sache zu, und alles geht gänzlich zugrunde! Unseliger, du bist dem Herrn für so viele Tote verantwortlich, du bist ein so vielfacher Mörder, so oft hast du dir Blutschuld aufgeladen: der Herr wird jeden Blutstropfen aus deiner Hand zurück- fordern! Und du bleibst unerschrocken bei solchem Donnerschlag? Du erschauderst nicht? Du bist nicht beunruhigt? Du brichst nicht an Leib und Seele ganz und gar zusammen? Oh Mensch, in dir ist allzuviel Rücksichtslosigkeit und Halsstarrigkeit, wenn du durch ein solches Gottesurteil nicht aus der Fassung gebracht wirst, dessen Wucht sicherlich nicht einmal Himmel und Erde und die stummen Elemente selbst aushalten würden! Dabei rede ich noch sehr zurückhaltend, wenn ich dich einen Mörder und einen Verräter der Deinen nenne. Denn mehr als alles andere ist dies ein übles Verbrechen, daß du Christus selbst, soweit er bei dir ist, nochmals verkaufst und nochmals kreuzigst. Denn wenn du die Gemeinde (die Christus durch sein Blut erworben hat) der Vernichtung preisgibst und nur deine Habsucht befriedigst, was ist das anderes, als das Blut Christi, das als Kaufpreis für sie aufgeboten wurde, selbst zu verschachern? Was heißt wohl Christus kreuzigen, wenn nicht dies: sein Blut geringschätzig verhöhnen, und demzufolge mit ihm selbst Spott zu treiben? Und er sollte diese ganz unerhörte Entehrung immer weiter ertragen, er, den der Vater mit Ehre und Ruhm gekrönt hat? Wenn du aber klug bist, wirst du das heilige Blut Christi nun höher schätzen, so hoch wie es ihm gebührt. Wie sehr wirst du nach ihm verlangen, wenn du durch die Härte des Opfers (Christi) lernst, wie wertvoll es vom Herrn selbst gemacht wurde! &#8230;</p></blockquote>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/weckruf-an-einen-untreuen-hirten/6209/' addthis:title='Weckruf an einen untreuen Hirten '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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