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	<title>TheoBlog &#187; Medienkritik</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus der Perspektive reformatorischer Theologie</description>
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		<title>Zeit subtiler religiöser und politischer Manipulation</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 17:43:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Francis Schaeffer]]></category>
		<category><![CDATA[Manipulation]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Francis Schaeffer sagte auf seinem Vortrag während der Lausanner Konferenz 1974: Unsere Zeit ist — und das müssen wir durchschauen! — eine Zeit subtiler religiöser und politischer Manipulation, einer Manipulation durch ‚kalte‘ Kommunikation, Kommunikation ohne Inhalt. Wir müssen diese Dinge erkennen und uns entgegenstemmen. Wir haben eine Botschaft mit vernünftigem Inhalt; … Die Analyse ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Francis Schaeffer sagte auf seinem Vortrag während der Lausanner Konferenz 1974:</p>
<blockquote><p>Unsere Zeit ist — und das müssen wir durchschauen! — eine Zeit subtiler religiöser und politischer Manipulation, einer Manipulation durch ‚kalte‘ Kommunikation, Kommunikation ohne Inhalt. Wir müssen diese Dinge erkennen und uns entgegenstemmen. Wir haben eine Botschaft mit vernünftigem Inhalt; …</p></blockquote>
<p>Die Analyse ist heute mindestens genauso aktuell wie damals. Bleiben wir wachsam?</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/zeit-subtiler-religioser-und-politischer-manipulation/16286/' addthis:title='Zeit subtiler religiöser und politischer Manipulation '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Biermann verschärft Kritik an der Linkspartei</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 22:47:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf Biermann]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Liedermacher Wolf Biermann ist heute 75 Jahre alt geworden. Herzlichen Glückwunsch! Anlässlich seines Jubiläums hat der ehemalige DDR&#8217;ler in der rbb-Talksendung »Thadeusz« (wieder einmal) einige Episoden aus seinem Leben erzählt. Zwei inkompatible Welten sind aufeinander getroffen. Auf der einen Seite sitzt Biermann, der seit vielen Jahren für seine Überzeugungen einsteht und kämpft. Auf der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" src="http://www.rbb-online.de/etc/medialib/rbb/rbb/fernsehen/thadeusz/2011_11/15/biermann_und_thadeusz.file.21541.512.218.jpg" alt="" width="358" height="153" />Der Liedermacher Wolf Biermann ist heute 75 Jahre alt geworden. Herzlichen Glückwunsch!</p>
<p>Anlässlich seines Jubiläums hat der ehemalige DDR&#8217;ler in der <em>rbb</em>-Talksendung »Thadeusz« (wieder einmal) einige Episoden aus seinem Leben erzählt.</p>
<p>Zwei inkompatible Welten sind aufeinander getroffen. Auf der einen Seite sitzt Biermann, der seit vielen Jahren für seine Überzeugungen einsteht und kämpft. Auf der anderen Seite ist da Jörg Thadeusz, der typische TV-Moderator, der an der Geradlinigkeit und Ernsthaftigkeit von Biermann scheitert.</p>
<p>Ich empfehle, in den Mitschnitt der Sendung reinzuschauen. Besonders interessant wird es ab der 18. Minute.</p>
<p>Hier: <a href="http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=8774140" target="_blank" class="liexternal">www.ardmediathek.de</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/biermann-verscharft-kritik-an-der-linkspartei/15768/' addthis:title='Biermann verschärft Kritik an der Linkspartei '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Himmlisches TV</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 07:17:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die gestrige ZDF-Sendung »Markus Lanz« drehte sich um Loriot und die »Fliege Essenz«. Da habe ich dann doch mal reingeschaut und ein kurzer Satz des Comedian Ingo Appelt traf tatsächlich meinen Humor (aus dem Gedächtnis zitiert): Früher wollten die Leute in den Himmel, heute wollen sie ins Fernsehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/aktuellste/920240#/kanaluebersicht/920240" target="_blank" class="liexternal">gestrige ZDF-Sendung »Markus Lanz«</a> drehte sich um Loriot und die »Fliege Essenz«. Da habe ich dann doch mal reingeschaut und ein kurzer Satz des Comedian Ingo Appelt traf tatsächlich meinen Humor (aus dem Gedächtnis zitiert):</p>
<blockquote><p>Früher wollten die Leute in den Himmel, heute wollen sie ins Fernsehen.</p></blockquote>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/himmlisches-tv/15088/' addthis:title='Himmlisches TV '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Für ein iPad tun sie alles</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 21:50:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Chinesen sind Feuer und Flamme für Produkte von Apple. In Pekings Kaffeehäusern scheint eine hundertprozentige iPhone-Dichte zu herrschen. Und wer sich kein iPad leisten kann, bietet eben seine Organe zum Kauf an. Ein bedrückender Artikel von Mark Siemens beschreibt, wie es ist, wenn die Technik den Menschen versklavt: Die Apple-Produkte spielen in der öffentlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Chinesen sind Feuer und Flamme für Produkte von Apple. In Pekings Kaffeehäusern scheint eine hundertprozentige iPhone-Dichte zu herrschen. Und wer sich kein iPad leisten kann, bietet eben seine Organe zum Kauf an.</p>
<p>Ein bedrückender Artikel von Mark Siemens beschreibt, wie es ist, wenn die Technik den Menschen versklavt:</p>
<blockquote><p>Die Apple-Produkte spielen in der öffentlichen Selbstdarstellung chinesischer Mittelschichten eine noch auffälligere Rolle als andernorts. In Pekinger Cafés sind praktisch hundert Prozent der Gäste mit iPhone, iPad oder Mac-Computer ausgestattet, die sie gleich nach dem Eintreffen in Betrieb nehmen. Auch Freunde und Familien, die gemeinsam kommen, fühlen sich im Kaffeehaus erst wohl, wenn jeder einzelne angelegentlich auf sein Gerät guckt. Ganz selten schlägt mal einer ein Buch auf, fast nie einer eine Zeitung. Eine ganze Schicht scheint Vergnügen daran zu finden, sich mit den Regeln eines gemeinsamen Spiels zu beschäftigen. Selbst Polizisten, die etwas auf sich halten, hantieren auf der Straße mit großer Selbstverständlichkeit mit ihrem iPad.</p>
<p>Die schicken Geräte stehen so unzweifelhaft an der Pyramidenspitze der gesellschaftlich anerkannten Werte, dass es nicht weiter verwunderte, als eine Achtzehnjährige ihren Körper im Internet demjenigen anbot, der ihr ein iPhone 4 schenken würde. Ein Siebzehnjähriger verkaufte sogar seine Niere, um genug Geld für ein iPad 2 zu haben.</p></blockquote>
<p>Mehr: <a href="http://www.faz.net/artikel/C31315/apple-produkte-in-china-fuer-ein-ipad-tun-sie-alles-30488922.html" target="_blank" class="liexternal">www.faz.net</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/fur-ein-ipad-tun-sie-alles/15074/' addthis:title='Für ein iPad tun sie alles '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>»Ich esse gerade ein Eis«</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 06:02:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postmoderne]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Jörg Wittkewitz]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Soziale Netzwerke liefern uns die Welt frei Haus. Aber die Nähe ist trügerisch. Von der wirklichen Welt sind nur noch Tweeds wie »Ich esse gerade ein Eis« übrig geblieben. Uns droht die Verbitterung. Hier ein Artikel von Jörg Wittkewitz über die postmoderne Völkerwanderung in einer Kultur des wahren Mülls: Dank Googles Algorithmen bestimmen wir den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Soziale Netzwerke liefern uns die Welt frei Haus. Aber die Nähe ist trügerisch. Von der wirklichen Welt sind nur noch Tweeds wie »Ich esse gerade ein Eis« übrig geblieben. Uns droht die Verbitterung.</p>
<p>Hier ein Artikel von Jörg Wittkewitz über die postmoderne Völkerwanderung in einer Kultur des wahren Mülls:</p>
<blockquote><p>Dank Googles Algorithmen bestimmen wir den Preis der Anzeigen für Online-Magazine und Suchoberflächen durch unser eigenes Verhalten im Netz. Gleichzeitig zementieren wir damit auch unsere eigene Sicht auf die dort vermittelte Sicht auf die Welt. Denn seit Günther Anders und Jean Baudrillard ist es offensichtlich, dass wir nur noch einen medial aufbereiteten Blick auf die Welt haben. Und der direkte Kontakt ist nicht erst durch die digitalen Codes verstellt worden. Anders hatte in seinem Buch »Die Antiquiertheit des Menschen« Mitte der fünfziger Jahre am Beispiel des Fernsehens erkannt, dass uns die Welt nunmehr als Ware mit ästhetisch geformten Stilmitteln präsentiert wird. Der Warencharakter der künstlichen Welt drückt sich aber besonders darin aus, dass man per Knopfdruck darüber entscheiden kann, ob und wann man die Welt nun sehen will oder eben nicht.</p>
<p>Was damals die Kanalwählschalter der ersten Fernseher waren, ist heute unsere Computer-Maus. Sie wählt den Kanal aus, der ein harmonisches Übereinstimmen mit unseren Wünschen liefern kann. So lesen konservativ eingestellte Leser Zeitungen, Bücher und Websites, die diesen Lebensstil begründen können. Progressive Menschen bevorzugen die Herausforderungen mit dem ständigen Blick auf die drohende Zukunft. Dazwischen befindet sich eine große Menge von Menschen, die durch den modernen Hochleistungs-Lebensstil so erschöpft sind, dass sie den Zeitpunkt des Tiefschlafs nur noch mit künstlicher Berieselung herauszögen können. In diesem, dem Wachkoma ähnlichen Zustand sind sie höchstens noch in der Lage, kohlenhydratreiche Kost und Unterhaltung zu konsumieren.</p></blockquote>
<p>Mehr: <a href="http://www.faz.net/artikel/C30833/soziale-netzwerke-ich-weiss-was-du-bald-moegen-wirst-30473778.html" target="_blank" class="liexternal">www.faz.net</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/%c2%bbich-esse-gerade-ein-eis%c2%ab/12989/' addthis:title='»Ich esse gerade ein Eis« '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Der Medienversteher: Marshall McLuhan</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 11:08:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Postmoderne]]></category>
		<category><![CDATA[Marshall McLuhan]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[»Das Medium ist die Botschaft« &#8211; mit diesem Satz wurde der Medientheoretiker Marshall McLuhan in den sechziger Jahren weltberühmt. Am heutigen Donnerstag wäre er hundert Jahre alt geworden. Seine Thesen polarisieren noch immer. Ohnehin war McLuhan schon zu seiner Zeit als akademischer Lehrer untragbar, und er wäre es unter heutigen Modulverantwortlichen und Doktoratsprogramm-Strukturierern umso mehr. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img class="right " src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2011/07/200px-MarshallMcLuhan.png" alt="200px-MarshallMcLuhan.png" width="200" height="182" /><p class="wp-caption-text">Marshall McLuhan</p></div>
<p>»Das Medium ist die Botschaft« &#8211; mit diesem Satz wurde der Medientheoretiker Marshall McLuhan in den sechziger Jahren weltberühmt. Am heutigen Donnerstag wäre er hundert Jahre alt geworden. Seine Thesen polarisieren noch immer.</p>
<blockquote><p>Ohnehin war McLuhan schon zu seiner Zeit als akademischer Lehrer untragbar, und er wäre es unter heutigen Modulverantwortlichen und Doktoratsprogramm-Strukturierern umso mehr. Niemals deckte er in Vorlesungen »ein Thema« ab, niemals gab es Zusammenfassungen zum Mitschreiben; für sorgfältig recherchierte und genau belegte Hausarbeiten gab er schon aus Prinzip null Punkte, und statt Klausuren kündigte er am liebsten »ein lockeres Gespräch« an, »in dem Sie mich mit Ihrer Textkenntnis überwältigen werden«. Ganze sieben Doktorarbeiten hat er in dreißig Dienstjahren betreut. Umso mehr gilt vielleicht sein Ausspruch: »Wir wissen nicht, wer das Wasser entdeckt hat, aber mit Sicherheit war es kein Fisch.«</p>
<p>Gerade deshalb war McLuhan ein kurzes Jahrzehnt lang eine Kultfigur. Als Produkt wurde er, der Werbung einmal als die einzig lohnende Quelle zum Verständnis der Gegenwart bezeichnet hatte, selbst von einem Werbefachmann vermarktet: in Form des »Distant Early Warning Line Newsletters«, den eine »Human Development Corporation« nahe den Werbern an der Madison Avenue vertrieb. Dort sollte man erfahren, warum der Computer das Ende der Geschichte bedeute und warum das Nasa-Programm bereits obsolet sei, und man konnte Spielkarten mit McLuhan-Zitaten zur Lösung eigener Probleme bestellen. »Read them yourself &#8211; at our risk!« Und sie wurden gelesen: 346 Formulierungen sind in den Sprachschatz des »Oxford English Dictionary« eingegangen.</p></blockquote>
<p>Hier der Artikel von Claus Pias: <a href="http://www.faz.net/artikel/C31013/der-medienversteher-lesen-auf-eigene-gefahr-30466247.html" target="_blank" class="liexternal">www.faz.net</a>. Siehe auch <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,775541,00.html" target="_blank" class="liexternal">hier</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/der-medienversteher-marshall-mcluhan/12922/' addthis:title='Der Medienversteher: Marshall McLuhan '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Jugend und Medien</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jan 2011 16:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer heutzutage aufwächst, gehört zu den sogenannten »digital natives«. Das heißt, für Kinder, Jugendliche und viele junge Erwachsene ist eine Welt ohne umspannendes Datennetz und »social networking« gar nicht mehr vorstellbar. Zweifellos profitieren viele Jugendliche von den neuen medialen Möglichkeiten, aber es wird auch vor Nebenwirkungen gewarnt: Übermäßiger Medienkonsum halte von anderen Freizeitaktivitäten und körperlicher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="right" src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2011/01/201101171355.jpg" alt="201101171355.jpg" width="211" height="302" />Wer heutzutage aufwächst, gehört zu den sogenannten »digital natives«. Das heißt, für Kinder, Jugendliche und viele junge Erwachsene ist eine Welt ohne umspannendes Datennetz und »social networking« gar nicht mehr vorstellbar. Zweifellos profitieren viele Jugendliche von den neuen medialen Möglichkeiten, aber es wird auch vor Nebenwirkungen gewarnt: Übermäßiger Medienkonsum halte von anderen Freizeitaktivitäten und körperlicher Bewegung ab und könne die Gesundheit bedrohen. Auch gibt es einen Zusammenhang zwischen Gewaltmedien und Aggression. Bedenklich stimmt zudem die Freizügigkeit vieler jungen Leute beim Umgang mit persönlichen Daten im Internet.</p>
<p>Die jüngste Ausgabe der Beilage zur Wochenzeitschrift <em>Das Parlament</em> ist dem Thema »Jugend und Medien« gewidmet. Das Themenheft ist gelungen. Ich bin mit einigen Schlussfolgerungen nicht einverstanden, kann aber Eltern, Lehrern, Pastoren und vor allem Leuten aus der Jugendarbeit die Lektüre empfehlen. Die vermittelten Einblicke in die Datenbasis und Problemfelder können dabei helfen, eigene Antworten zu finden.</p>
<p>Zwei besondere Empfehlungen:</p>
<p>Ingrid Möller untersucht den Zusammenhang von »Gewaltmedien und Aggression« und kommt zu folgendem Fazit:</p>
<blockquote><p>Über die potenziell aggressionsfördernde Wirkung des regelmäßigen Konsums gewalthaltiger Medieninhalte wird in der Öffentlichkeit intensiv diskutiert, wobei das Spektrum der vertretenen Positionen von der monokausalen Verursachung extremer Gewalttaten, etwa von Amokläufen an Schulen, bis hin zur Leugnung jedweder Beziehung zwischen Gewaltkonsum und Aggressionsbereitschaft reicht. Dieser Beitrag hat einerseits gezeigt, dass es mittlerweile eine Vielzahl von Belegen für einen Zusammenhang zwischen Gewaltkonsum und Aggression gibt und die vermittelnden Prozesse, insbesondere der Erwerb aggressiver Verhaltensdrehbücher und die emotionale Abstumpfung, zunehmend klarer hervortreten. Andererseits ist aber auch deutlich geworden, dass der Konsum gewalthaltiger Medien nur einer von vielen Faktoren ist, die mit aggressivem Verhalten in Beziehung stehen oder es gar kausal bestimmen.</p>
<p>Die nachgewiesenen Effektstärken sind von moderater Größenordnung, und die Frage, welche anderen Variablen in der Personoder dem sozialen Umfeld die Effekte des Gewaltkonsums verstärken oder mindern können, ist noch nicht hinreichend geklärt. Offen ist auch die Frage der möglicherweise unterschiedlichen Wirkkraft von Gewalt in Filmen und Gewalt in Spielen. Die wenigen Einzelstudien, die hierzu bislang vorliegen, zeichnen noch kein klares Bild. Weiteren Forschungsbedarf gibt es im Hinblick darauf, welches Wirkpotenzial verschiedene Darstellungsformen oder neue Techniken haben (z. B. Gewaltspiele auf Konsolen wie etwa der »Wii«, die durch körperliche Bewegung gesteuert werden).</p>
<p>Angesichts der weltweiten Verbreitung gewalthaltiger Medien und der hohen Nutzungsintensität gerade im Jugendalter ist die Größenordnung der Effekte allerdings als bedeutsam anzusehen und wirft die Frage nach wirksamen Interventionsansätzen auf.</p></blockquote>
<p>Margreth Lünenborg, Professorin für Kommunikationswissenschaft, schreibt über »Gezielte Grenzverletzungen – Castingshows und Werteempfinden«.</p>
<blockquote><p>In Castingshows, allen voran »Deutschland sucht den Superstar«, werden Provokationen von Jugendlichen bis zu einem gewissen Grad nicht nur toleriert, sondern mit Vergnügen verfolgt. Sie bieten ihnen einen diskursiven Raum, im dem die jugendliche Sehnsucht nach Grenzüberschreitungen gegenüber Konventionen der Erwachsenenwelt gefahrlos ausgelebt werden kann.</p>
<p>Die Programmproduzenten reagieren offenkundig auf eben dieses Nutzungsinteresse. Insbesondere bei »DSDS« finden sich Grenzüberschreitungen und Tabubrüche, die vor allem männliche Jugendliche dazu einladen, Regeln der Erwachsenenwelt gefahrlos zu brechen. Jugendliche artikulieren voyeuristische Sehlust, insbesondere an verbalen Entgleisungen im Rahmen von Castingshows. Sie folgen bei ihrer moralischen Bewertung der dramaturgischen Erzählstruktur der Formate, die Provokationen als konstitutiven Bestandteil rechtfertigen.</p></blockquote>
<p><em>APuZ</em> 3/2011 (17. Januar 2011) kann hier heruntergeladen werden: <a href="http://www.bpb.de/files/LOT0MN.pdf" target="_blank" class="lipdf">LOT0MN.pdf</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/jugend-und-medien/10956/' addthis:title='Jugend und Medien '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wir amüsieren uns zu Tode</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Jan 2011 11:48:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Neil]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.theoblog.de/?p=10948</guid>
		<description><![CDATA[Das Buch Wir amüsieren uns zu Tode: Urteilsbildung im Zeitalter der Unterhaltungsindustrie von Neil Postman ist inzwischen ein alter Schinken. Aber ich kann es immer noch sehr empfehlen. Eine vorausschauend geschriebene Medienkritik, die dabei helfen kann, zu verstehen, wie sehr die Medienwelt uns beim Verblöden unter die Arme greift. Ich stelle mal einige Schlagzeilen zusammen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Buch <em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3596242851?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3596242851" target="_blank" class="liexternal">Wir amüsieren uns zu Tode: Urteilsbildung im Zeitalter der Unterhaltungsindustrie</a></em> von Neil Postman ist inzwischen ein alter Schinken. Aber ich kann es immer noch sehr empfehlen. Eine vorausschauend geschriebene Medienkritik, die dabei helfen kann, zu verstehen, wie sehr die Medienwelt uns beim Verblöden unter die Arme greift.</p>
<p>Ich stelle mal einige Schlagzeilen zusammen, die heute auf der Titelseite von <em>WELT Online</em> erscheinen. Auf diese Weise wird vielleicht deutlich, wie umfänglich der »Müll« bereits unsere Aufmerksamkeit bindet. Ich zitiere zwar ein Springerprodukt, aber nicht die Bildzeitung.</p>
<ul>
<li>Wer vertritt die Erde, wenn Außerirdische kommen?</li>
<li>Schlimmste Niederlage aller Zeiten für Stefan Raab</li>
<li>Dschungelcamp: Die Zickerei auf Sandkastenniveau hat begonnen</li>
<li>DSDS: Für den Trash opfert Bohlen die Aussicht auf Erfolg</li>
<li>Andre Agassi zeigt Nacktfoto von Ehefrau Steffi Graf</li>
<li>Fotograf Toscani bringt Schamhaarkalender heraus</li>
<li>Schumacher verkauft Villa für 13 Millionen Euro</li>
</ul>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/wir-amusieren-uns-zu-tode/10948/' addthis:title='Wir amüsieren uns zu Tode '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Denis Dutton (1944–2010)</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Jan 2011 13:43:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Denis Dutton]]></category>
		<category><![CDATA[Gender Mainstream]]></category>
		<category><![CDATA[Journalisms]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Denis Dutton, neuseeländischer Autor und Philosophieprofessor, war Herausgeber der Internetseite Arts &#38; Letters Daily sowie von 1995–1998 Veranstalter des »Wettbewerbes für schlechtes Schreiben« (Bad Writing Contest). Bei diesem Wettbewerb wurden Geisteswissenschaftler ermittelt, die durch einen besonders unverständlichen Schreibstil aufgefallen sind. Ruhm erreichte der Wettbewerb, als Judith Butler, die »Mutter« der postmodernen Gender Mainstream-Philosophie, vierte Preisträgerin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Denis Dutton, neuseeländischer Autor und Philosophieprofessor, war Herausgeber der Internetseite <a href="http://www.aldaily.com/" target="_blank" class="liexternal">Arts &amp; Letters Daily</a> sowie von 1995–1998 Veranstalter des »Wettbewerbes für schlechtes Schreiben« (Bad Writing Contest). Bei diesem Wettbewerb wurden Geisteswissenschaftler ermittelt, die durch einen besonders unverständlichen Schreibstil aufgefallen sind.</p>
<p>Ruhm erreichte der Wettbewerb, als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Judith_Butler" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Judith Butler</a>, die »Mutter« der postmodernen Gender Mainstream-Philosophie, vierte Preisträgerin wurde. Sie gewann den Preis für folgenden Satz:</p>
<blockquote><p>The move from a structuralist account in which capital is understood to structure social relations in relatively homologous ways to a view of hegemony in which power relations are subject to repetition, convergence, and rearticulation brought the question of temporality into the thinking of structure, and marked a shift from a form of Althusserian theory that takes structural totalities as theoretical objects to one in which the insights into the contingent possibility of structure inaugurate a renewed conception of hegemony as bound up with the contingent sites and strategies of the rearticulation of power.</p></blockquote>
<p>Dutton bemühte sich stets um faire Diskurse und hat deshalb unter anderem auch den Kritikern der heute prominenten Klimatheorien ein Forum eingeräumt. Am 28. Dezember ist Denis Dutton im Alter von 66 Jahren an Krebs verstorben.</p>
<p>Hier ein kurzer Nachruf der Zeitung <em>Der Standard</em>: <a href="http://derstandard.at/1293369693929/Denis-Dutton-1944-2010" target="_blank" class="liexternal">derstandard.at</a>.</p>
<p>VD: JS</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/denis-dutton-1944%e2%80%932010/10854/' addthis:title='Denis Dutton (1944–2010) '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Wehr dich nicht, gleich macht es dir Spaß</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Dec 2010 14:23:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Sexueller Missbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Türkei läuft eine Fernsehserie, die aus einer Vergewaltigung Unterhaltung macht. Nicht die Täter, das Opfer erscheint als schuldig. Das bekommt die Schauspielerin am eigenen Leib zu spüren. Zappt man in der Türkei durch das abendliche Fernsehprogramm, dann begegnen einem unweigerlich Frauen, die von einem Mann geschlagen werden; die von einem Mann ans Bett [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Türkei läuft eine Fernsehserie, die aus einer Vergewaltigung Unterhaltung macht. Nicht die Täter, das Opfer erscheint als schuldig. Das bekommt die Schauspielerin am eigenen Leib zu spüren.</p>
<blockquote>
<p>Zappt man in der Türkei durch das abendliche Fernsehprogramm, dann begegnen einem unweigerlich Frauen, die von einem Mann geschlagen werden; die von einem Mann ans Bett gefesselt worden sind; die weinen, während sich ein Mann mit lustverzerrtem Gesicht über sie beugt. Meistens sagt er unsinnige Sätze wie: »Wehr Dich nicht, ich liebe Dich« oder »Wehr Dich nicht, gleich gefällt es auch Dir«. Das türkische Fernsehen zeigt oft und gerne Gewalt, vor allem zeigt es Gewalt gegen Frauen. Die Einschaltquoten verraten, dass die Zuschauer nichts dagegen haben. Im Gegenteil: Was sie da sehen, gefällt.</p>
<p>Jeden Donnerstag ist bei dem Privatsender Kanal D eine Serie zu sehen, die sich zur erfolgreichsten des Jahres entwickelt hat, wohl auch, weil die Drastik der dargestellten sexuellen Gewalt schon in der ersten Folge alles Dagewesene toppte: Ein Drittel aller türkischen Zuschauer versammelte sich am Abend des 16. Septembers vor dem Fernseher und schaute zu, wie drei Männer eine junge Frau namens Fatmagül vergewaltigen. Die Szene dauerte ganze vier Minuten. Sie ist seitdem tausendfach im Internet abgespielt worden. Die türkischen Kommentare lesen sich, als sei die vergewaltigte Fatmagül die Königin von Porncity.</p>
</blockquote>
<p>Hier der verstörende Artikel von Karen Krüger: <a href="http://www.faz.net/s/Rub510A2EDA82CA4A8482E6C38BC79C4911/Doc~EBB746FB0D32D4A87B1EE3723BD820FB0~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank" class="liexternal">www.faz.net</a>.</p>
<p>VD: JS</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/wehr-dich-nicht-gleich-macht-es-dir-spas/10706/' addthis:title='Wehr dich nicht, gleich macht es dir Spaß '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Bolz: Notwendiger Verzicht auf Konsens</title>
		<link>http://www.theoblog.de/boll-notwendiger-verzicht-auf-konsens/9844/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=boll-notwendiger-verzicht-auf-konsens</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Oct 2010 08:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Norbert Bolz]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Medienwissenschaftler Norbert Bolz befürchtet, die Gesellschaft könne Opfer eines Tugendterrors werden, der in Universitäten, Redaktionen und Antidiskriminierungsämtern ausgebrütet wird. Dagegen mobilisieren die neuen Jakobiner Zauberwörter wie »Multikulturalismus«, »Respekt« und neuerdings »Diversität«. Diese Begriffe leben davon, dass sie undurchdacht bleiben. Denn nur wenn es eine Leitkultur gibt, kann man multikulturell eingestellt sein. Man kann nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Medienwissenschaftler Norbert Bolz befürchtet, die Gesellschaft könne Opfer eines Tugendterrors werden, der in Universitäten, Redaktionen und Antidiskriminierungsämtern ausgebrütet wird.</p>
<blockquote><p>Dagegen mobilisieren die neuen Jakobiner Zauberwörter wie »Multikulturalismus«, »Respekt« und neuerdings »Diversität«. Diese Begriffe leben davon, dass sie undurchdacht bleiben. Denn nur wenn es eine Leitkultur gibt, kann man multikulturell eingestellt sein. Man kann nicht tolerant sein, wenn man keine eigenen Werte zu verteidigen hat. Man kann nicht offen sein, wenn man nicht selbstbewusst ist. Ich stehe zu meinen Überzeugungen – im vollen Bewusstsein der Alternativen. Und ich muss nicht respektieren, was ich toleriere. Toleranz ist nämlich das Klima der Koexistenz von Andersgläubigen. Friedliche Koexistenz gibt es nur durch Verzicht auf Konsens.</p></blockquote>
<p>Hier der Essay: <a href="http://www.focus.de/wissen/bildung/philosophie/tid-20094/debatte-die-neuen-jakobiner_aid_550734.html" target="_blank" class="liexternal">www.focus.de</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/boll-notwendiger-verzicht-auf-konsens/9844/' addthis:title='Bolz: Notwendiger Verzicht auf Konsens '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Medienförmige Selbst- und Fremdinszenierung</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 03:23:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Postmoderne]]></category>
		<category><![CDATA[Bernhard Pörksen]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist deutscher TV-Alltag: Überforderte Eltern, verschuldete Kleinunternehmer, gescheiterte Restaurant-Betreiber – sie lassen sich auf offener Bühne coachen und therapieren. Ihre Geschichten werden von den Machern »dramaturgisch verdichtet«. Zur realen Wirklichkeit kommt eine erfundene Wirklichkeit hinzu. Die Grenzen verschwimmen. Kritiker stellen fest: Vor allem im kommerziellen Fernsehen zeigt sich ein Trend zur Verschmelzung von Schein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2010/10/31bjNd1yoZL._SL160_.jpg" class="liimagelink"><img class="right" title="31bjNd1yoZL._SL160_" src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2010/10/31bjNd1yoZL._SL160_.jpg" alt="" width="98" height="160" /></a>Es ist deutscher TV-Alltag: Überforderte Eltern, verschuldete Kleinunternehmer, gescheiterte Restaurant-Betreiber – sie lassen sich auf offener Bühne coachen und therapieren. Ihre Geschichten werden von den Machern »dramaturgisch verdichtet«. Zur realen Wirklichkeit kommt eine erfundene Wirklichkeit hinzu. Die Grenzen verschwimmen. Kritiker stellen fest: Vor allem im kommerziellen Fernsehen zeigt sich ein Trend zur Verschmelzung von Schein und Sein zu einem speziellen Medien-Dasein. <em>SWR2</em> Kontext analysiert diese Entwicklung und fragt: Was bedeutet die mediale Inszenierung für den Einzelnen und für die Gesellschaft? Gesprächspartner ist der Tübinger Medienwissenschaftler Professor Bernhard Pörksen, Mitherausgeber des aktuellen Buchs <em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3869620145?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3869620145" target="_blank" class="liexternal">Die Casting-Gesellschaft</a></em>.</p>
<p>Hier der hoch interessante Beitrag über die Sucht nach Aufmerksamkeit:<br />
</p>
<p>Das Buch gibt es hier:</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3869620145?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3869620145" target="_blank" class="liimagelink"><img class="alignleft size-full wp-image-31" title="Einkaufsmöglichkeit" src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2007/07/rtemagicc_einkaufenkl_06.gif" alt="" width="179" height="40" /></a></p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/medienformige-selbst-und-fremdinszenierung/9819/' addthis:title='Medienförmige Selbst- und Fremdinszenierung '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Mensch wird neu formatiert</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 15:13:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Interview mit dem Soziologen Dirk Baecker über die medialen Herausforderungen der Zukunft (Hervorhebung von mir): Nach allem, was man bisher erkennen kann, wird diese Gesellschaft ihre sozialen Strukturen auf heterogene Netzwerke und ihre Kultur auf die Verarbeitung von Schnelligkeit einstellen. Heterogene Netzwerke treten an die Stelle der eher homogenen Funktionssysteme, wie wir sie von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="right" src="http://www.faz.net/m/{9A6FE50F-E4A4-46EA-8891-E26DC41EC125}g225_4.jpg" alt="" width="135" height="145" />Ein Interview mit dem Soziologen Dirk Baecker über die medialen Herausforderungen der Zukunft (Hervorhebung von mir):</p>
<blockquote><p>Nach allem, was man bisher erkennen kann, wird diese Gesellschaft ihre sozialen Strukturen auf heterogene Netzwerke und ihre Kultur auf die Verarbeitung von Schnelligkeit einstellen. Heterogene Netzwerke treten an die Stelle der eher homogenen Funktionssysteme, wie wir sie von der modernen Gesellschaft kennen. Wir bekommen es mit unwahrscheinlichen Clusterbildungen, mit seltsamen Verknotungen von Geschichten, Milieus, Leuten und Organisationen zu tun, mit Possen, die die Gesellschaft durchkreuzen, ohne dass man wüsste, woher sie kommen und wohin sie verschwinden. <em>Unsere Kultur wird sich von der Vernunft der Moderne noch weiter verabschieden und sich stattdessen mit einer Komplexität anfreunden, mit der man die Berührung suchen muss, ohne auf ein Verstehen rechnen zu können.</em></p></blockquote>
<p>Hier: <a href="http://www.faz.net/s/RubCEB3712D41B64C3094E31BDC1446D18E/Doc~E875917D63CDA4DAAB16BA4F6B779A79C~ATpl~Ecommon~Scontent~Afor~Eprint.html" target="_blank" class="liexternal">www.faz.net</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/der-mensch-wird-neu-formatiert/8459/' addthis:title='Der Mensch wird neu formatiert '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Internet: Kultisches Netzwerk</title>
		<link>http://www.theoblog.de/internet-kultisches-netzwerk/8428/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=internet-kultisches-netzwerk</link>
		<comments>http://www.theoblog.de/internet-kultisches-netzwerk/8428/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 May 2010 12:07:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Norbert Bolz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.theoblog.de/?p=8428</guid>
		<description><![CDATA[Das Internet wird zum Religionsersatz. Wer »surft«, sucht oft nicht primär Information, sondern Sicherheit, Vertrautheit und Gewissheit. Das verändert unser Gottesbild. Hier ein Auszug aus dem Essay von dem Medienwissenschaftler Norbert Bolz: Vor diesem Hintergrund wird auch die Bedeutung des Zauberworts »Interaktivität« klar. Je interaktiver ein Medium ist, desto unwichtiger wird die Information. Die Botschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Internet wird zum Religionsersatz. Wer »surft«, sucht oft nicht primär Information, sondern Sicherheit, Vertrautheit und Gewissheit. Das verändert unser Gottesbild.</p>
<p>Hier ein Auszug aus dem Essay von dem Medienwissenschaftler Norbert Bolz:</p>
<blockquote><p>Vor diesem Hintergrund wird auch die Bedeutung des Zauberworts »Interaktivität« klar. Je interaktiver ein Medium ist, desto unwichtiger wird die Information. Die Botschaft lautet im Extremfall nur noch: Wir kommunizieren. Marketingexperten haben dafür schon einen neuen, eleganten Begriff gefunden: »linking value«. Dieser soziale Mehrwert der »Links« im Internet macht deutlich, dass den Menschen die Beteiligung an Kommunikation wichtiger ist als die Information. Und häufig genug trifft man auf den Grenzwert dieser Verdrängung von Information: Kommunikation kommuniziert Kommunizieren. Was haben Diplomatie, Talkshows und das protestantische »Reden wir miteinander« gemeinsam? Wichtiger als die Information ist die Beteiligung an Kommunikation.</p>
<p>Schon zu Luthers und Gutenbergs Zeiten hat die Religion von Kult auf Kommunikation umgestellt. Heute haben wir eine interessante Ersatzreligion: Kommunikation als Kult. Und nicht nur im Internet. Auch Politik hebt sich in Rhetorik auf. Von Kirchenmännern hört man nur noch »reden wir darüber«, und Talkshows verwirklichen die romantische Utopie vom unendlichen Gespräch.</p>
<p>Das Internet, aber auch alte Medien wie das Fernsehen präsentieren heute Information als Fetisch und Kommunikation als Kult – bei Anne Will nicht anders als in den Chatrooms. Nicht was, sondern dass geredet wird, zählt. Wenn Menschen im Internet surfen, geht es ihnen nicht vorrangig darum, Informationen aufzunehmen oder auszutauschen. Sie wollen gerade in der Redundanz der Botschaft »mitschwingen«, oben auf der Welle bleiben. Es geht nicht um Kommunikation, sondern um Faszination.</p>
<p>Für immer mehr Menschen ersetzen die sozialen Netzwerke die Religion. Dass das so einfach möglich ist, lässt sich ganz leicht erklären. Genau wie die Religion verleiht die Kommunikation den Menschen in erster Linie Weltvertrauen. Es geht hier nicht primär um Informationsübertragung, sondern um Sicherheit, Vertrautheit und Gewissheit. Dass Kommunikation in sozialen Netzwerken als Religionsersatz funktioniert, lässt aber auch umgekehrt vermuten, dass die Theologie am besten geeignet sein könnte, die neue Internetgesellschaft zu beschreiben. Gerade Theologen könnten erkennen, dass in den Bindungen der Netzwerke, die man »Links« nennt, genau das gesucht wird, was einmal »religio« hieß. Marshall McLuhans berühmter Satz »Das Medium ist die Botschaft« müsste heute heißen: Das Netzwerk ist die Frohe Botschaft.
</p></blockquote>
<p>Hier der vollständige Text: <a href="http://www.merkur.de/2010_21_Kultisches_Netzwe.42439.0.html?&amp;no_cache=1" target="_blank" class="liexternal">www.merkur.de</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/internet-kultisches-netzwerk/8428/' addthis:title='Internet: Kultisches Netzwerk '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Blut muss fließen</title>
		<link>http://www.theoblog.de/blut-muss-fliesen/8320/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=blut-muss-fliesen</link>
		<comments>http://www.theoblog.de/blut-muss-fliesen/8320/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 May 2010 17:10:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.theoblog.de/?p=8320</guid>
		<description><![CDATA[Mit Gewalt und Sadismus buhlen Kriminalromane und Kinofilme erfolgreich um ihr Publikum. In der herrschenden Ästhetik der Verrohung ist kein Platz mehr für Schönes, Subtiles oder Zwischentöne. Jürgen Bräunlein hat einen bemerkenswerten Kommentar über die »Kultur der Abstumpfung« geschrieben. Das Problem einer Gesellschaft, die sich schleichend in einer Abstumpfungskultur eingerichtet hat, in der nur mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Gewalt und Sadismus buhlen Kriminalromane und Kinofilme erfolgreich um ihr Publikum. In der herrschenden Ästhetik der Verrohung ist kein Platz mehr für Schönes, Subtiles oder Zwischentöne. Jürgen Bräunlein hat einen bemerkenswerten Kommentar über die »Kultur der Abstumpfung« geschrieben.</p>
<blockquote><p>Das Problem einer Gesellschaft, die sich schleichend in einer Abstumpfungskultur eingerichtet hat, in der nur mehr die Schläge mit dem Holzhammer zählen, liegt im Verlust aller Differenzierungen. Die Zwischentöne und die Nuancen, der Feinsinn und das bloß Angedeutete gehen verloren. Am Ende wird nur Aufsehenerregendes überhaupt noch registriert. Wie der Philosoph Christoph Türcke in seinem Buch „Erregte Gesellschaft“ feststellt, wird die Wahrnehmung des Spektakulären, die Sensation, zur Wahrnehmung schlechthin. Wo der Extremfall von Wahrnehmung zum Normalfall geworden ist, wird das Subtile in der Kultur ausgelöscht. Es benötigt Zeit, Konzentration und Anstrengung. Genau das ist dem Schock und der Überwältigung fremd.</p></blockquote>
<p>Hier: <a href="http://www.merkur.de/2010_20_Blut_muss_fliessen.42317.0.html?&amp;no_cache=1" target="_blank" class="liexternal">www.merkur.de</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/blut-muss-fliesen/8320/' addthis:title='Blut muss fließen '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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