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	<title>TheoBlog &#187; Medizin</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus der Perspektive reformatorischer Theologie</description>
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		<title>Carine, 43, lässt sich töten</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 22:55:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Euthanasie]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Sterbehilfe]]></category>

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		<description><![CDATA[Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit ereignete sich in Belgien eine Weltpremiere: Ärzte leisteten bei einer 43 Jahre alte Patientin auf deren Wunsch hin aktive Sterbehilfe. Sofort danach entnahmen andere Mediziner ihr die Nieren, die Leber und die Bauchspeicheldrüse. Wie üblich nach einer Tötung auf Verlangen wird auf Carmens Totenschein »natürlicher Tod« vermerkt. Willkommen in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit ereignete sich in Belgien eine Weltpremiere: Ärzte leisteten bei einer 43 Jahre alte Patientin auf deren Wunsch hin aktive Sterbehilfe. Sofort danach entnahmen andere Mediziner ihr die Nieren, die Leber und die Bauchspeicheldrüse. Wie üblich nach einer Tötung auf Verlangen wird auf Carmens Totenschein »natürlicher Tod« vermerkt.</p>
<p>Willkommen in der Welt der utilitaristischen Ethik in der Kultur des Todes, mitten im (noch) reichen Europa.</p>
<blockquote><p>An ihrem selbst gewählten Todestag wirkt Carine Geerts* aufgeregt und glücklich. Die 43-jährige Frau aus Belgien hat ein Krankenzimmer in der Universitätsklinik Antwerpen bezogen, für wenige Stunden nur, bald braucht sie es nicht mehr. Bei Carine sind ihre drei Kinder, 17 bis 21 Jahre alt, und ihr Freund. Sie trinken gemeinsam ein letztes Glas Weißwein. Seit einem Schlaganfall ist Carine behindert. Über ein Jahr lang hat sie versucht, sich in ihr altes Leben zurückzukämmen, doch nun hofft sie nicht mehr auf Besserung oder Heilung. Sie will sterben, hier in der Klinik, durch die Hand eines Arztes. »Ich will meinen Körper los sein. Er geht nicht mehr«, hat sie zwei Tage vor ihrem Tod dem Hausarzt gesagt.</p>
<p>…<br />
Als eine internationale Medizinerschaft 2009 beim europäischen Anästhesiekongress in Mailand mit Carines Fall konfrontiert wird, hält sich die Kritik in Grenzen. Ein Anästhesist allerdings fragt, warum die Chirurgen nicht auch noch Carines Herz transplantiert hätten, erinnert sich Cras. Die Frage ist als Provokation gemeint: Herzen sind besonders empfindlich gegen Sauerstoffmangel. Wenn sie einmal zu schlagen aufgehört haben, ist es nahezu ausgeschlossen, sie zu transplantieren. Hätte man auch Carines Herz verpflanzen wollen, so hätte man es der jungen Frau unter Narkose entnehmen müssen – vor ihrem Tod. Carine wäre dann nicht durch die Medikamente getötet worden, sondern infolge der Organentnahme. Die Antwerpener Ethikkommission hatte diese Möglichkeit im Vorfeld tatsächlich diskutiert – und sich dagegen entschieden. Weil die Tötung von der Organentnahme komplett getrennt sein musste, sagt Cras.</p></blockquote>
<p>Hier: <a href="http://www.zeit.de/2011/43/DOS-Euthanasie/komplettansicht?print=true" target="_blank" class="liexternal">www.zeit.de</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/carine-43-lasst-sich-toten/15597/' addthis:title='Carine, 43, lässt sich töten '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Am falschen Datentropf</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 08:25:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Die neue »Gesundheitskarte« (klingt doch viel besser als »Krankheitsgeschichten-Speicherchip«) kündigt an, wie bald sich die Ideale einer analogen Privatsphäre in der Digitalsphäre in Luft auflösen. Auf in die Ära der Cybermedizin &#8211; natürlich allein zum Wohle des Bürgers. Wieder soll uns ein Euphemismus unsere Mündigkeit vorgaukeln, denn der »Gesundheitsmanager« steht für »Gib mir Deine Krankendaten«. Eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die neue »Gesundheitskarte« (klingt doch viel besser als »Krankheitsgeschichten-Speicherchip«) kündigt an, wie bald sich die Ideale einer analogen Privatsphäre in der Digitalsphäre in Luft auflösen. Auf in die Ära der Cybermedizin &#8211; natürlich allein zum Wohle des Bürgers. Wieder soll uns ein Euphemismus unsere Mündigkeit vorgaukeln, denn der »Gesundheitsmanager« steht für »Gib mir Deine Krankendaten«.</p>
<p>Eine bissige Kritik an der Cybermedizin von Joachim Müller-Jung:</p>
<blockquote><p>Noch ist die Vernetzung in keinem Land geschafft, aber überall findet man Keimzellen dafür: In Europa sind 850 Cybermedizin-Firmen bekannt, 25 volldigitalisierte Kliniken wie das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf arbeiten an der Totalvernetzung mit Patienten und umliegenden Arztpraxen, mehr als einhundert Unternehmen bieten schon mobile Telemedizindienste an &#8211; etwa ein fernkontrolliertes Schwangeren-CTG zur Überwachung von Kinderherztönen. Die Weltgesundheitsorganisation hat ermittelt, dass schon vier von fünf unter den wohlhabendsten 112 Ländern mindestens einen mobilen Online-Gesundheitsdienst anbieten. Deutschland liegt auf Platz achtzehn, gleichauf mit Bulgarien. Der Datenhunger der Online-Gesundheitsdienste wächst enorm. Und er wächst mit der Individualisierung der Medizin immer schneller. Wer maßgeschneidert gesund bleiben will, der muss, so lautet das neue Paradigma, bereit sein, auch sensible persönliche Daten &#8211; wenn nötig in Echtzeit &#8211; austauschen, auswerten und speichern zu lassen.</p>
<p>Wenn aber, wie Roland Trill fordert, jeder sein »eigener Gesundheitsmanager« werden darf, wer schützt uns dann vor dem Missbrauch? In Estland gibt es ein Gesetz, das jeden Bürger zum Herrn über seine eigenen Daten erklärt. In Deutschland ist dagegen auch nach acht Jahren Entwicklungsstreit um eine vergleichsweise primitive Gesundheitskarte noch niemandem klar, wo und welche Daten gespeichert werden, wohin sie transferiert und wie sie genutzt werden. Genügt es nicht, dass wir krank werden? Müssen wir in solchen Zwangslagen auch noch der Hoheit unserer eigenen Gesundheitsdaten beraubt werden?</p></blockquote>
<p>Mehr: <a href="http://www.faz.net/artikel/C30565/cybermedizin-am-falschen-datentropf-30726733.html" target="_blank" class="liexternal">www.faz.net</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/am-falschen-datentropf/15456/' addthis:title='Am falschen Datentropf '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Medizinethiker Giovanni Maio über PID</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 14:28:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[PID]]></category>

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		<description><![CDATA[Die 3Sat Kulturzeit hat am 14. April mit dem Medizinethiker Giovanni Maio über PID gesprochen. Das empfehlenswerte Gespräch kann hier aufgerufen werden: Gespräch mit Prof. Maio.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Die <em>3Sat Kulturzeit</em> hat am 14. April mit dem Medizinethiker Giovanni Maio über PID gesprochen. Das empfehlenswerte Gespräch kann hier aufgerufen werden: <a href="http://hstreaming.zdf.de/3sat/veryhigh/110414_maio_kuz.mov" class="liexternal">Gespräch mit Prof. Maio</a>.</div>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/medizinethiker-giovanni-maio-uber-pid/12112/' addthis:title='Medizinethiker Giovanni Maio über PID '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Eine Pille für die Moral</title>
		<link>http://www.theoblog.de/eine-pille-fur-die-moral/12020/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=eine-pille-fur-die-moral</link>
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		<pubDate>Sat, 09 Apr 2011 04:14:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>

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		<description><![CDATA[Gibt es in Zukunft ein Medikament, das Schwerverbrecher in Gutmenschen verwandelt? Neue Studienergebnisse mit Psychopharmaka klingen vielversprechend. Es gibt bereits Medikamente, die das Verhalten von Menschen beeinflussen: Psychopharmaka hellen die Stimmung auf, andere Medikamente beruhigen nervöse oder ängstliche Menschen, und manche Wirkstoffe verändern sogar das Sozialverhalten, wie der Arzneistoff Fluoxetin. Er wird Patienten eigentlich verschrieben, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gibt es in Zukunft ein Medikament, das Schwerverbrecher in Gutmenschen verwandelt? Neue Studienergebnisse mit Psychopharmaka klingen vielversprechend.</p>
<blockquote><p>Es gibt bereits Medikamente, die das Verhalten von Menschen beeinflussen: Psychopharmaka hellen die Stimmung auf, andere Medikamente beruhigen nervöse oder ängstliche Menschen, und manche Wirkstoffe verändern sogar das Sozialverhalten, wie der Arzneistoff Fluoxetin.</p>
<p>Er wird Patienten eigentlich verschrieben, die an einer Depression leiden, aber neuere Untersuchungen zeigen, dass er Menschen harmoniebedürftiger macht und auch Einfluss auf ihre Moralvorstellung hat.</p>
<p>Wenn solche Effekte möglich sind, könnten dann Pillen in Zukunft unsere Vorstellung von Gut und Böse beeinflussen? Dann würde eine Behandlung mit »Moral-Pillen« den Gefängnisbesuch ersetzen. Schwerverbrecher bekämen dann nicht 15 Jahre Knast, sondern lebenslang ein Medikament verabreicht.</p>
<p>»Für Schwerverbrecher könnte so eine Pille sinnvoll sein, wenn sie sicherstellt, dass sie nicht mehr straffällig werden, indem sie ihnen die Aggressivität raubt«, sagt Thorsten Galert von der Europäischen Akademie zur Erforschung von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen in Bad Neuenahr-Ahrweiler.</p></blockquote>
<p>Wir hatten das alles schon mal. Vor einigen Jahrzehnten schlug man uns vor, das Trinkwasser mit LSD anzureichern. Das hebe die Stimmung.</p>
<p>Hier der Artikel »Eine Pille, die Menschen moralischer macht«: <a href="http://www.welt.de/gesundheit/article13103160/Eine-Pille-die-Menschen-moralischer-macht.html" target="_blank" class="liexternal">www.welt.de</a>.</p>
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		<title>Schön ist auch gut</title>
		<link>http://www.theoblog.de/schon-ist-auch-gut/11644/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=schon-ist-auch-gut</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 18:23:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>

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		<description><![CDATA[Melanie Mühl hat einen exzellenten Beitrag für die FAZ über die Ethik der Selbstoptimierung geschrieben. Der Arzt von heute bietet »Dienstleistungen der Rundumoptimierung« an. In der Konkurrenzgesellschaft stehen wir insgeheim auch im Wettbewerb mit der Natur. Fast unmerklich verändert sich dabei die Moral. Man kann den Eindruck bekommen, Menschen mit Down-Syndrom seien aus unserem Straßenbild [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Melanie Mühl hat einen exzellenten Beitrag für die <em>FAZ</em> über die Ethik der Selbstoptimierung geschrieben. Der Arzt von heute bietet »Dienstleistungen der Rundumoptimierung« an. In der Konkurrenzgesellschaft stehen wir insgeheim auch im Wettbewerb mit der Natur. Fast unmerklich verändert sich dabei die Moral.</p>
<blockquote><p>Man kann den Eindruck bekommen, Menschen mit Down-Syndrom seien aus unserem Straßenbild schon verschwunden. Das wäre paradox, da durch den medizinischen Fortschritt ihre Lebenserwartung und ihr Entwicklungspotential gestiegen sind. Es gibt eine gesicherte Zahl: Mehr als neunzig Prozent der Ungeborenen, die positiv auf Trisomie 21 getestet werden, werden abgetrieben. Es wäre anmaßend, mit dieser Zahl ein moralisches Urteil zu verbinden. Das Problem liegt tiefer. Die Frage ist, wie es um eine Gesellschaft steht, in der sich beinahe alle betroffenen Eltern gezwungen fühlen, sich gegen ihr behindertes Kind zu entscheiden? Wie groß muss ihre Angst vor einem auf Wachstum ausgerichteten System sein, in dem jede Beschränkung als Verlust verbucht wird, der nicht zu kompensieren ist &#8211; und wie gering die Unterstützung? Der Druck, für den das Gesundheitssystem maßgeblich verantwortlich ist, lastet auf vielen Eltern so stark, dass sie scheinbar gar keine Wahl haben.</p>
<p>Die Zahl der neunzig Prozent, die wir unter dem Stichwort Autonomie verbuchen, ist ein Skandal, aber sie wird nicht als Skandal benannt. Im Gegenteil. Der Frankfurter Soziologe Tilman Allert vermutet, dass der Grund, weshalb wir immer noch so tun, als stünden wir auf der moralisch richtigen Seite, daher rührt, dass wir die Moderne automatisch mit durchgesetzter Moralität identifizieren. Das Moderne werde als das moralisch Gute begriffen. Das bedeutet nichts anderes, als von einem ästhetischen Niveau der Lebensführung auf die moralische Kategorie zu schließen. 1971 publizierte der »Stern« den spektakulären Titel »Wir haben abgetrieben«. Unheimlich, sich vorzustellen, er würde in einer Neuauflage einmal lauten: »Wir haben nicht abgetrieben.«</p></blockquote>
<p>Hier der Artikel »Ihn würde der Leberfleck stören«: <a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E2780BA70432E4D1198AF6829AE6F3193~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank" class="liexternal">www.faz.net</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/schon-ist-auch-gut/11644/' addthis:title='Schön ist auch gut '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ist die Organspende noch zu retten?</title>
		<link>http://www.theoblog.de/ist-die-organspende-noch-zu-retten/9506/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ist-die-organspende-noch-zu-retten</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 05:59:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Hirntod]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Transplantationsmedizin]]></category>

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		<description><![CDATA[Bundesregierung und Ethikrat möchten diese Debatte vermeiden: Was wir heute über den sogenannten Hirntod wissen, stellt die Transplantationsmedizin auf den Prüfstand. Biologische und neurologische Kriterien genügen nicht zur Entscheidung über Leben und Tod. Stephan Sahm schreibt für die FAZ: Doch die biologische Hirntoddefinition kann nicht aufrechterhalten werden. Die Annahme, Hirntote zeigten keine somatische Integration mehr, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bundesregierung und Ethikrat möchten diese Debatte vermeiden: Was wir heute über den sogenannten Hirntod wissen, stellt die Transplantationsmedizin auf den Prüfstand. Biologische und neurologische Kriterien genügen nicht zur Entscheidung über Leben und Tod.</p>
<p>Stephan Sahm schreibt für die <em>FAZ</em>:</p>
<blockquote><p>Doch die biologische Hirntoddefinition kann nicht aufrechterhalten werden. Die Annahme, Hirntote zeigten keine somatische Integration mehr, hat sich als falsch erwiesen. So halten Hirntote ihre Homöostase aufrecht, den Gleichgewichtszustand des Organismus. Sie regulieren Körpertemperatur und bekämpfen Infektionen, produzieren Exkremente und scheiden sie aus. Die Wunden heilen bei Hirntoten ebenso, wie ihr proportioniertes Wachstum gesteuert wird. Schwangere Hirntote können gesunde Babys austragen. Nicht zuletzt reagieren Hirntote mit Ausschüttung von Stresshormonen auf Schmerzreize. Ein britischer Anästhesist wird mit den Worten zitiert, er befürworte die Transplantation von Organen, gedenke aber nur dann einen Spenderausweis bei sich zu führen, wenn er sicher sein könne, dass er vor der Entnahme betäubt würde.</p></blockquote>
<p>Brisant formuliert Sahm:</p>
<blockquote><p>Wenn es um brisante Themen der Biopolitik wie die Embryonenforschung geht, werden Philosophen, die naturphilosophische Argumente vortragen, ebenso wie Theologen oft als Ewiggestrige verunglimpft. Im Falle des Hirntods könnte sich das ändern. Vielleicht ist er anders tatsächlich nicht zu retten.</p></blockquote>
<p>Hier mehr: <a href="http://www.faz.net/s/Rub5C2BFD49230B472BA96E0B2CF9FAB88C/Doc~E13B649EB805E435289260895F7361C0D~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank" class="liexternal">www.faz.net</a>.</p>
<p>VD: TV</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/ist-die-organspende-noch-zu-retten/9506/' addthis:title='Ist die Organspende noch zu retten? '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Mär vom Hirndoping</title>
		<link>http://www.theoblog.de/die-mar-vom-hirndoping/6392/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-mar-vom-hirndoping</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 04:10:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>

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		<description><![CDATA[Laut Medienberichten nutzen immer mehr Menschen Medikamente, um ihre Konzentration und Merkfähigkeit zu erhöhen. Vieles davon wird übertrieben dargestellt. Dennoch ist es Zeit für eine gesellschaftliche Debatte. Es wäre falsch, dies als Entwarnung zu verstehen. Der DAK-Report belegt, wie weit verbreitet und akzeptiert die Einnahme von Medikamenten, die in verschiedenster Weise auf die Psyche wirken, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="right" src="http://www.merkur.de/uploads/pics/2009_48.16_hirn48.jpg" alt="" width="180" height="180" />Laut Medienberichten nutzen immer mehr Menschen Medikamente, um ihre Konzentration und Merkfähigkeit zu erhöhen. Vieles davon wird übertrieben dargestellt. Dennoch ist es Zeit für eine gesellschaftliche Debatte.</p>
<blockquote><p>Es wäre falsch, dies als Entwarnung zu verstehen. Der DAK-Report belegt, wie weit verbreitet und akzeptiert die Einnahme von Medikamenten, die in verschiedenster Weise auf die Psyche wirken, mittlerweile ist. Es ist an der Zeit für eine kritische Auseinandersetzung mit den treibenden Kräften hinter diesem Trend. In erster Linie zielen die Eingriffe in die Hirnchemie darauf, Menschen im Arbeitsalltag oder im Prüfungsstress stromlinienförmig funktionieren zu lassen. Dieser Anspruch reicht bis hin zur Eliminierung unerwünschter Persönlichkeitseigenschaften. Selbst Schüchternheit gilt heute als behandlungswürdige Sozialphobie. Psychologen, Wissenschaftler, Ärzte und Pharmaunternehmen spielen hier eine zentrale Rolle. Sie alle tragen dazu bei, dass der Katalog psychischer Krankheiten seit Jahren immer länger wird.</p>
<p>In einem solchen Klima erscheint es vielen kaum noch als paradox, sich eher Gedanken darüber zu machen, wie man den immer höheren Anforderungen der Leistungsgesellschaft durch Medikamenteneinnahme gewachsen ist, als sich darum zu kümmern, wie eine möglichst humane Gesellschaft aussehen könnte, die Leistung nicht an erste Stelle setzt. Im Zentrum einer Debatte um das Neuro-Enhancement muss darum auch die Frage stehen: Wo wollen wir Menschen künftig die Grenze zwischen Selbstgestaltung und Selbstausbeutung ziehen?</p></blockquote>
<p>Hier der Artikel von Jörg auf dem Hövel: <a href="http://www.merkur.de/2009_48_Die_Maer_vom_Hirn.38670.0.html?&amp;no_cache=1" target="_blank" class="liexternal">www.merkur.de</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/die-mar-vom-hirndoping/6392/' addthis:title='Die Mär vom Hirndoping '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Placebo-Effekt andersherum</title>
		<link>http://www.theoblog.de/placebo-effekt-andersherum/5033/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=placebo-effekt-andersherum</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 09:23:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Seelsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Der bekannte Placebo-Effekt bei medizinischen Blindversuchen hat seinen naheliegenden Gegeneffekt: Befürchtungen von schädlichen Nebenwirkungen führen zu Beschwerden, auch wenn das verabreichte Mittel bloß die inhaltsfreie Testpille war. Nocebo (lateinisch: »ich werde schaden«) ist die Negativseite des bekannten Placeboeffekts. Der Glaube allein kann heilen oder Schmerzen lindern, aber er kann auch krank machen oder gar töten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der bekannte Placebo-Effekt bei medizinischen Blindversuchen hat seinen naheliegenden Gegeneffekt: Befürchtungen von schädlichen Nebenwirkungen führen zu Beschwerden, auch wenn das verabreichte Mittel bloß die inhaltsfreie Testpille war.</p>
<blockquote><p>Nocebo (lateinisch: »ich werde schaden«) ist die Negativseite des bekannten Placeboeffekts. Der Glaube allein kann heilen oder Schmerzen lindern, aber er kann auch krank machen oder gar töten. Dabei handelt es sich nicht um bloße Einbildung, der Effekt beeinflusst ganz real und messbar die Physiologie des Körpers. Es gibt Berichte von Menschen, die starben, nur weil sie daran glaubten, von einem Voodoo-Magier zum Tode verurteilt worden zu sein.</p></blockquote>
<p>Hier der Artikel von Magnus Heier: <a href="http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc~EBAAA0BCEC6544EE1AC30A2FB15439B54~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_parent" class="liexternal">www.faz.net</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/placebo-effekt-andersherum/5033/' addthis:title='Placebo-Effekt andersherum '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Der »Sitz Gottes« im Gehirn</title>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2009 17:35:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Neurowissenschaften]]></category>

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		<description><![CDATA[Georg Rüschemeyer grübelt für die FAZ über die Popularität der bunten Hirnbilder: Der Versuch, die menschliche Psyche und so komplexe Phänomene wie Angst, Trauer, Liebe oder Frömmigkeit mit beobachteten Aktivierungsmustern im Gehirn gleichzusetzen, wird häufig unternommen. Das Gros der rund 20.000 in Fachzeitschriften publizierten Studien, die seit 1992 mit Hilfe der fMRI-Technik die neuronalen Grundlagen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Georg Rüschemeyer grübelt für die <em>FAZ</em> über die Popularität der bunten Hirnbilder:</p>
<blockquote><p>Der Versuch, die menschliche Psyche und so komplexe Phänomene wie Angst, Trauer, Liebe oder Frömmigkeit mit beobachteten Aktivierungsmustern im Gehirn gleichzusetzen, wird häufig unternommen. Das Gros der rund 20.000 in Fachzeitschriften publizierten Studien, die seit 1992 mit Hilfe der fMRI-Technik die neuronalen Grundlagen von Wahrnehmung und Denken ergründen wollten, versucht es. Während in frühen Experimenten noch einfache Zusammenhänge erforscht wurden, wie etwa die Aktivierung des visuellen Kortex durch blinkende Lichter, ging es ab Ende der neunziger Jahre mehr und mehr um den menschlichen Geist schlechthin. Was Wissenschaftler meist vorsichtig als »neuronale Korrelate« der untersuchten kognitiven Funktionen bezeichnen, wird in den Medien dann schnell zum »Angstzentrum« oder dem »Sitz Gottes« im Gehirn.</p></blockquote>
<p>Hier der vollständige Artikel: <a href="http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc~EE59F3F6562D54A64A32108F96029CB02~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank" class="liexternal">www.faz.net</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/der-%c2%bbsitz-gottes%c2%ab-im-gehirn/3678/' addthis:title='Der »Sitz Gottes« im Gehirn '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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