Thema der ETS-Tagung 2010: Die Glaubensgerechtigkeit

Das Thema der nächsten großen ETS-Tagung (17.–19. November in Atlanta, U.S.A.) lautet »Justification by Faith«. Als Hauptredner werden erwartet: John Piper (Pastor of Bethlehem Baptist Church, Minneappolis), N.T. Wright (Bishop of Durham) und Frank Thielman (Presbyterian Professor of Divinity, Beeson Divinity School).

Wer auch gern einen Vortrag halten möchte, kann sich hier bewerben: www.etsjets.org.

Michael Horton analysiert N.T. Wright’s Rechtfertigungslehre

Michael Horton, Professor für Systematische Theologie am Westminster Seminary in Kalifornien (U.S.A.), hat sich in einer Serie mit N.T. Wright’s Buch Justification: God’s Plan and Paul’s Vision beschäftigt. Trevin Wax hat freundlicherweise die einzelnen Artikel zusammengestellt:

  1. Introduction
  2. Justification and God’s single plan: The Covenant and History
  3. Justification and God’s people
  4. Justification and God’s Righteousness: Imputation and Future Hope
  5. Justification and God’s Righteousness: Covenant and Eschatology
  6. Justification, Faith, and Faithfulness: The Works of the Law
  7. Justification and the Testimony of Paul
  8. Justification and Romans
  9. “Works of the Law” – Soteriology and Ecclesiology
  10. Conclusion

Eine Tabelle, die die unterschiedlichen Positionen von N.T. Wright und John Piper aufführt, ist in der aktuellen Ausgabe von Glauben und Denken heute enthalten.

Nachtrag: Inzwischen gibt es die Analyse von M. Horton auch zusammengefasst als PDF-Datei: www.whitehorseinn.org.

N.T. Wright erwartet Spaltung der Anglikaner

N.T. Wright erwartet die Spaltung der anglikanischen Kirche wegen verschiedener Sichtweisen zur Homosexualität. Die US-Episkopalkirche hat eine Resolution von Laien und Geistlichen angenommen, die Schwulen und Lesben in einer dauerhaften Lebensgemeinschaft den uneingeschränkten Zugang zur Priesterschaft ermöglicht. N.T. Wright sieht hierin einen eklatanten Bruch mit der traditionellen Position der Anglikanischen Kirche.

In the slow-moving train crash of international Anglicanism, a decision taken in California has finally brought a large coach off the rails altogether. The House of Bishops of the Episcopal Church (TEC) in the United States has voted decisively to allow in principle the appointment, to all orders of ministry, of persons in active same-sex relationships. This marks a clear break with the rest of the Anglican Communion.

Hier der vollständige Kommentar auf Englisch: www.timesonline.co.uk.

Wright, Piper und die Rechtfertigungslehre

Trevin Wax hat die Positionen von John Piper und N.T. Wright zur Rechtfertigungslehre zusammengestellt und CT hat die Tabelle gedruckt.

Freundlicherweise kann die Gegenüberstellung nun auch als PDF herunter geladen werden: www.christianitytoday.com.

Warum hat N.T. Wright noch nichts über Homosexualität geschrieben?

Nur wenige Theologen schreiben so viel wie der anglikanische Bischof von Durham. Warum N.T. Wright bisher noch nichts über das Thema »Homosexualität« geschrieben hat, erklärt er hier: www.youtube.com.

Kurz: Es ist alles fast unendlich kompliziert. So kompliziert, dass Gott und die Welt warten müssen, bis N.T. Wright eine Lösung gefunden hat.

Was schreibt N.T. Wright zur Rechtfertigungslehre?

Tom Schreiner, Mark Seifrid und Brian Vicker haben diese Woche am Boyce College über das neue Buch von N.T. Wright diskutiert. Denny Burk hat durch das Gespräch geführt und liefert in seinem Blog weitere Informationen und den Link zu einem Audiomitschnitt: www.dennyburk.com.

Was bedeutet Ostern für Marcus Borg?

Der Neutestamentler Marcus Borg ist ein einflussreicher Impulsgeber für die Emerging Church-Bewegung und tourt gelegentlich zusammen mit Brian McLaren und Diana Butler Bass durch Nordamerika, um neu aufkommende Formen progressiven Christseins vorzustellen (siehe hier). Als Mitglied des Jesus-Seminars und als Buchautor hat der Panentheist Borg in den eher liberalen Theologenkreisen einen großen Namen, wird allerdings auch von protestantischen und katholischen Laien gern gelesen (Wie sonst könnte man mit theologischen Büchern Bestsellerauflagen erzielen, wenn man kein Papst ist?).

Was denkt Marcus Borg eigentlich über Jesu Sterben am Kreuz?

N.T. Wright, der zusammen mit seinem Freund Borg ein Buch herausgegeben hat, verblüffte im Jahr 2006 in einem Interview mit The Australien die Öffentlichkeit mit der Bemerkung:

Marcus Borg glaubt tatsächlich nicht, dass Jesus Christus leiblich vom Tod auferstanden ist. Ich kenne Marcus gut. Er liebt Jesus und glaubt leidenschaftlich an ihn. Die philosophische und kulturelle Welt, in der er groß geworden ist, hat es ihm sehr sehr schwer gemacht, an die leibliche Auferstehung zu glauben.

Wenn Borg schon nicht an die leibliche Auferstehung glaubt, sollten wir uns einige Minuten Zeit dafür nehmen, herauszufinden, was für ihn der Tod von Jesus Christus bedeutet. Warum glaubt Borg so leidenschaftlich an Jesus?

Lesen Sie weiter: marcusborg.pdf.

Denny Burke liest N.T. Wright

Denny Burke hat mit der Lektüre von N.T. Wright’s neuem Buch Justification: God’s Plan and Paul’s Vision begonnen. Das, was er bisher dazu in seinem Blog geschrieben hat, klingt überhaupt nicht lustig: www.dennyburk.com.

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