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	<title>TheoBlog &#187; Philosophie</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus der Perspektive reformatorischer Theologie</description>
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		<title>Michael Schmidt-Salomon hat recht</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 15:41:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Atheismus]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Schmidt-Salomon]]></category>
		<category><![CDATA[Religionskritik]]></category>
		<category><![CDATA[Religionsphilosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Basler Zeitung hat in einer vierteiligen Serie zum Thema Atheismus Michael Schmidt-Salomon interviewt. Der Philosoph spricht davon, dass die Vernunft über den Glauben gestellt werden müsse (man stelle sich mal vor, ein fünfjähriges Kind würde das so machen). Daraufhin gab es so viele Kommentare von Lesern, dass die Zeitung beschloss, Auszüge aus der Diskussion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <em><a href="http://bazonline.ch/kultur/buecher/Fakt-ist-doch-dass-Unmuendigkeit-weitgehend-sozial-erworben-wird/story/19346719" target="_blank" class="liexternal">Basler Zeitung</a></em> hat in einer vierteiligen Serie zum Thema Atheismus Michael Schmidt-Salomon interviewt. Der Philosoph spricht davon, dass die Vernunft über den Glauben gestellt werden müsse (man stelle sich mal vor, ein fünfjähriges Kind würde das so machen). Daraufhin gab es so viele Kommentare von Lesern, dass die Zeitung beschloss, Auszüge aus der Diskussion ebenfalls zu veröffentlichen.</p>
<p>Das <em>Medienmagazin pro</em> schreibt:</p>
<blockquote><p>Der 44-Jährige hofft, dass die Menschheit der „kollektiven Wahnidee“ der Religion absagt und sich endlich ausschließlich des Verstandes bedient. Die Evolution soll dabei helfen. Im Interview mit der Schweizer Zeitung stellt er indes klar: „Für den evolutionären Humanismus gibt es keine ‚ewigen Wahrheiten‘, keine ‚heiligen Schriften‘ und selbstverständlich auch keine unfehlbaren Propheten, Priester oder Philosophen.“</p>
<p>Er sei sich „sicher, dass Moses, Jesus und Mohammed irgendwann im kollektiven Bewusstsein der Menschheit ebenso verblassen werden wie zuvor Atum, Thot, Horus, Isis, Amun, Zeus, Dionysos, Pan, Poseidon, Hera, Jupiter, Venus, Vesta, Teutates, Taranis, Odin oder Thor.“ Es sei nicht zu erwarten, dass die Menschheit in 20.000 Jahren „ausgerechnet an den abrahamitischen Religionen festhalten wird“.</p></blockquote>
<p>Aber Achtung: Hier stimme ich Schmidt-Salomon (ausnahmsweise) herzlich zu:</p>
<blockquote><p>Schmidt-Salomon kritisiert im Interview den „aufgeklärten Glauben“ als „logisch inkonsistent“. „Denn kann man sich redlicherweise noch als ‚Christ‚ bezeichnen, wenn man weder an die ‚Schöpfung‘ noch an die ‚Auferstehung von den Toten‚ glaubt? Meine Erfahrung ist: Viele aufgeklärte ‚christliche Theologen‘ sind in Wahrheit getarnte ‚säkulare Humanisten‘, die aus sozialen Konventionen heraus noch einen ‚religiösen Dialekt‘ sprechen, der einigermassen fromm klingt, es aber längst nicht mehr so meint.“</p></blockquote>
<p>Mehr: <a href="http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft.html?&amp;news[action]=detail&amp;news[id]=5013" target="_blank" class="liexternal">www.pro-medienmagazin.de</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/michael-schmidt-salomon-hat-recht/16422/' addthis:title='Michael Schmidt-Salomon hat recht '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Bullshit</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 15:05:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[H.G. Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Postmoderne]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich möchte an dieser Stelle auf einen Blogeintrag vom Juli 2007 hinweisen. Im Eintrag „Über Lüge, Bullshit und die Wahrheit“ habe ich auf das Buch Bullshit von Harry G. Frankfurt aufmerksam gemacht. Von ihm kommt der bemerkenswerte Satz: Zu den auffälligsten Merkmalen unserer Kultur gehört die Tatsache, daß es so viel Bullshit gibt. Das originale [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte an dieser Stelle auf einen Blogeintrag vom Juli 2007 hinweisen. Im Eintrag <a href="http://www.theoblog.de/uber-luge-bullshit-und-die-wahrheit/26/" target="_blank" class="liinternal">„Über Lüge, Bullshit und die Wahrheit“</a> habe ich auf das Buch Bullshit von Harry G. Frankfurt aufmerksam gemacht. Von ihm kommt der bemerkenswerte Satz:</p>
<blockquote><p>Zu den auffälligsten Merkmalen unserer Kultur gehört die Tatsache, daß es so viel Bullshit gibt.</p></blockquote>
<p>Das originale Manuskript „On Bullshit“ aus dem Jahre 1986 gibt es inzwischen in englischer Sprache online: <a href="http://www.stoa.org.uk/topics/bullshit/pdf/on-bullshit.pdf" target="_blank" class="lipdf">on-bullshit.pdf</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/bullshit/16341/' addthis:title='Bullshit '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Eifer braucht Vernunft</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 18:15:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Zimmer]]></category>
		<category><![CDATA[Frederik Herzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Religionskritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Logiker und Religionskritiker Christoph Zimmer fährt in seinem Aufsatz „Theist – Atheist“ schwere Geschütze auf: Gutes täte Mensch kraft Religion, Böses, da er ungläubig und widerspenstig. Ein solches System, abgesehen von seiner vulgären Primitivität, und abgesehen auch von seiner Schäbigkeit und Perfidie, setzt Moral und Amoral in eins. Theist hat es installiert. Wer ethische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Logiker und Religionskritiker Christoph Zimmer fährt in seinem Aufsatz <a href="http://www.zmm.cc/Theist.pdf" target="_blank" class="lipdf">„Theist – Atheist“</a> schwere Geschütze auf:</p>
<blockquote><p>Gutes täte Mensch kraft Religion, Böses, da er ungläubig und widerspenstig. Ein solches System, abgesehen von seiner vulgären Primitivität, und abgesehen auch von seiner Schäbigkeit und Perfidie, setzt Moral und Amoral in eins. Theist hat es installiert. Wer ethische Orientierung sucht, Anstand in sein Leben bringen will, ist mit Theismus auf der falschen Fährte. Er muß umkehren, sich auf Vernunft besinnen. Atheist, wenn er des Theismus Fallen zu umgehen lernt, je ferner er sich von ihm hält, je weniger durch ihn noch infiziert, desto eher ist er der bessere Mensch.</p></blockquote>
<p>Der Mathematiker Frederik Herzberg hat für TheoBlog.de Zimmers Streitschrift gelesen und meint:</p>
<blockquote><p>Dr. Christoph Zimmers Schrift „Theist – Atheist“ beeindruckt ihre Leser literarisch und rhetorisch – und stellt auf diese Weise sicher eine wirksame Werbung für die dogmatisch-atheistische Position ihres Verfassers dar. Leider erschöpfen sich hierin im Wesentlichen die Vorzüge dieses Werks, denn der Verfasser argumentiert trotz gelegentlicher einfacher Anwendungen von erststufiger Prädikatenlogik – meist anekdotisch oder assoziativ und nur gelegentlich auf wissenschaftlichem Niveau philosophisch.</p></blockquote>
<p>Die Kurzbesprechung von Frederik Herzberg mit dem Titel „Eifer braucht Vernunft“ kann hier heruntergeladen werden: <a href="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2012/01/FH_TA.pdf" title="FH_TA.pdf" class="lipdf">FH_TA.pdf</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/eifer-braucht-vernunft/16355/' addthis:title='Eifer braucht Vernunft '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Interview mit Alvin Plantinga</title>
		<link>http://www.theoblog.de/interview-mit-alvin-plantinga/16221/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=interview-mit-alvin-plantinga</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 08:44:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Religionswissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Alvin Plantinga]]></category>
		<category><![CDATA[Gottesfrage]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Sommer 2010 hatte ich versucht zu erklären, warum für den Religionsphilosophen Alvin Plantinga der Gottesglaube keine Gründe braucht (siehe: Ist der Glaube an Gott basal? Alvin Plantingas Kritik am klassischen Fundationalismus). In diesem Interview erklärt es Plantinga selbst viel besser. Leider nur in englischer Sprache:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Sommer 2010 hatte ich versucht zu erklären, warum für den Religionsphilosophen Alvin Plantinga der Gottesglaube keine Gründe braucht (siehe: <a href="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2010/06/Plantinga.pdf" target="_blank" class="lipdf">Ist der Glaube an Gott basal? Alvin Plantingas Kritik am klassischen Fundationalismus</a>).</p>
<p>In diesem Interview erklärt es Plantinga selbst viel besser. Leider nur in englischer Sprache:</p>
<p><iframe width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/f7377jU2a8Y?feature=player_embedded" frameborder="0"></iframe></p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/interview-mit-alvin-plantinga/16221/' addthis:title='Interview mit Alvin Plantinga '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Was haben Slavoj Žižek und Lady Gaga gemein?</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 13:59:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Postmoderne]]></category>
		<category><![CDATA[Lady Gaga]]></category>
		<category><![CDATA[Slavoj Žižek]]></category>

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		<description><![CDATA[Moritz von Uslar hat den Pop-Philosophen Slavoj Žižek getroffen: Einige Basisdaten: Žižek, 1949 im slowenischen Ljubljana geboren, wohnhaft in der slowenischen Hauptstadt, in London, New York und den Flughafen-Lounges dieser Welt. Sein Beruf: Philosoph, Psychoanalytiker, Kulturkritiker. Dieser Žižek, so sagt man, verbinde Jacques Laxans Psychoanalyse mit Marx’und Hegels Geschichtsphilosophie. Der Filmfan Žižek liebt es, bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Moritz von Uslar hat den Pop-Philosophen Slavoj Žižek getroffen:</p>
<blockquote><p>Einige Basisdaten: Žižek, 1949 im slowenischen Ljubljana geboren, wohnhaft in der slowenischen Hauptstadt, in London, New York und den Flughafen-Lounges dieser Welt. Sein Beruf: Philosoph, Psychoanalytiker, Kulturkritiker. Dieser Žižek, so sagt man, verbinde Jacques Laxans Psychoanalyse mit Marx’und Hegels Geschichtsphilosophie. Der Filmfan Žižek liebt es, bei seinen theoretischen Exkursen mit Bezügen aus der Popkultur zu spielen: So findet Indiana Jones zu Karl Marx, Kung Fu Panda zu Jacques Lacan und Star-Wars-Lego zu Judith Butler: unterhaltsame Sache. Die Theorie, so sagt man weiter, habe Žižek aus dem Elfenbeinturm der Universitäten geholt. Neben dem Italiener Antonio Negrid und dem Franzosen Alain Badiou gilt er als wichtigster Denker einer neuen Linken und platterdings als bekanntester und einflussreichster Philosoph Europas.</p>
<p>Vorm Vielsprecher Slavoj Žižek wird gewarnt: Er rede alle in Grund und Boden – schlimmer noch, er spucke beim Reden. Diesem Žižek brauche niemand Fragen zu stellen, er beantworte trotzdem alle Fragen. Wir wollen dem Sprechautomaten Žižek bei seinem Besuch in Frankfurt einmal anders begegnen – ein Experiment: Was erfährt der, der dem Philosophen, der ein Pop-Phänomen ist, drei Tage lang nur zuschaut? Was versteht der, der das Pop-Philosophie-Mysterium sich frei entfalten und agieren lässt? Pop, das wissen wir, hat seine eigene, für sich sprechende Intelligenz, Wahrheit und Tiefgründigkeit: Spannung auf der Oberfläche.</p>
<p>Žižek: großer Verführer, Entertainer, Rockstar, ein Elvis der Kulturtheorie (Untertitel eines Filmporträts über Slavoj Žižek). Mit seinem heruntergekommenen Äußeren und den zahlreichen, in aller Öffentlichkeit zelebrierten Ticks – der vortragende Žižek fummelt sich ununterbrochen an Nase, Bart, Haaren und T-Shirt herum – erfüllt dieser Philosoph ein leicht konjugierbares Klischee: Dieser Denker sieht aus, wie Menschen, die begrenzt viel vom Denken verstehen, sich einen Denker vorstellen. Der »hoffnungslos überfüllte Hörsaal« gehört bei ihm genauso dazu wie die sagenhafte Geschichte, dass er bis vor zwei Jahren mit einem argentinischen Unterwäschemodel verheiratet war. Neueste Gerüchte lauten, von der New York Post lanciert, der New York Times weitergesponnen und vom deutschen Verlag weder bestätigt noch dementiert: Der Philosoph unterhalte ein loses, trotzdem ernsthaftes Verhältnis mit dem Popstar Lady Gaga.</p></blockquote>
<p>Mehr hier: <a href="http://pdf.zeit.de/2011/49/Kapitalismuskritik-Zizek.pdf" target="_blank" class="lipdf">Kapitalismuskritik-Zizek.pdf</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/was-haben-slavoj-zizek-und-lady-gaga-gemein/15916/' addthis:title='Was haben Slavoj Žižek und Lady Gaga gemein? '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Modernismus</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 06:21:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Modernismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Cartoon stammt aus dem Jahr 1922: VD: JO]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Cartoon stammt aus dem Jahr 1922:</p>
<p><img src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2011/09/Descent_of_the_Modernists_E._J._Pace_Christian_Cartoons_1922.png" alt="Descent_of_the_Modernists,_E._J._Pace,_Christian_Cartoons,_1922.png" width="480" height="470" /></p>
<p>VD: JO</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/modernismus/15336/' addthis:title='Modernismus '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Wer sind die wahren Fundis?</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 20:20:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel von Wachter]]></category>
		<category><![CDATA[Religionsphilosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Katholische Akademie in Bayern (München) veranstaltet am 15. September 2011 eine »Nacht der Philosophie« zum Thema: Wer sind die wahren Fundis? Prof. Gerhard Schurz von der Heinrich Heine Universität in Düsseldorf wird als humanistischer Aufklärer und Vertreter einer verallgemeinerten Evolutionstheorie die religionskritische Position vertreten. Prof. Daniel von Wachter, im Jahr 2010 Referent während der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.kath-akademie-bayern.de/" target="_blank" class="liexternal">Katholische Akademie in Bayern</a> (München) veranstaltet am 15. September 2011 eine »Nacht der Philosophie« zum Thema: Wer sind die wahren Fundis? <a href="http://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/philo/personal/thphil/schurz/" target="_blank" class="liexternal">Prof. Gerhard Schurz</a> von der Heinrich Heine Universität in Düsseldorf wird als humanistischer Aufklärer und Vertreter einer verallgemeinerten Evolutionstheorie die religionskritische Position vertreten. <a href="http://von-wachter.de/" target="_blank" class="liexternal">Prof. Daniel von Wachter</a>, im Jahr 2010 Referent während der <a href="http://www.theoblog.de/entzweiflung/8680/" target="_blank" class="liinternal">Apologetik-Studienwoche in Berlin</a>, verteidigt ein vernünftiges Christentum. Von Wachter:</p>
<blockquote><p>Es gibt starke Indizien für die Existenz Gottes. Deshalb ist der Theismus vernünftiger als der Atheismus. Nicht die sich als ›Aufklärung‹ bezeichnende Bewegung, sondern das Christentum hat die Vernunft gefördert. Die Behauptung vieler Säkularsten, das Christentum sei an den meisten Kriegen schuld und fördere die Unvernunft, ist falsch. Die größten Feinde der Religions- und Meinungsfreiheit in Europa sind heute Säkularsten. Der einzige Weg zur Religions- und Meinungsfreiheit ist die Achtung des Wertes und der Rechte der Andersdenkenden.</p></blockquote>
<p>Hier die Einladung zur Veranstaltung: <a href="http://www.junge-akademie.de/?file=tl_files/Kath_Akademie_Bayern/Veranstaltungen/pdf/2011/JA_Philosophie.pdf" target="_blank" class="lipdf">JA_Philosophie.pdf</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/wer-sind-die-wahren-fundis/14904/' addthis:title='Wer sind die wahren Fundis? '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Gottesbeweise</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 14:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Gottesfrage]]></category>

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		<description><![CDATA[Folgt man dem Alltagsgeschwätz, verbreiteten Lehrbüchern der Philosophie oder der Demagogie des »Neuen Atheismus«, sind seit Immanuel Kant die theoretischen Gottesbeweise erledigt. Kant hatte Gottesbeweise als ehrsüchtige Absichten eingestuft und in den Bereich der über die Grenzen aller Erfahrung hinausgehenden spekulativen Vernunft verwiesen (I. Kant, Kant-W., Bd. 4, S. 693). Niemand, so der akademische Standpunkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2011/07/29546.jpg" alt="29546.jpg" width="200" height="327" />Folgt man dem Alltagsgeschwätz, verbreiteten Lehrbüchern der Philosophie oder der Demagogie des »Neuen Atheismus«, sind seit Immanuel Kant die theoretischen Gottesbeweise erledigt. Kant hatte Gottesbeweise als ehrsüchtige Absichten eingestuft und in den Bereich der über die Grenzen aller Erfahrung hinausgehenden spekulativen Vernunft verwiesen (I. Kant, K<em>ant-W.</em>, Bd. 4, S. 693). Niemand, so der akademische Standpunkt mit und nach Kant, würde sich mehr »rühmen können: er wisse, dass ein Gott« sei ( I. Kant, <em>Kant-W</em>, Bd. 4, S. 693.). »Wer die Theologie, sowohl diejenige des christlichen Glaubens als auch diejenige der Philosophie, aus gewachsener Herkunft erfahren hat, zieht es heute vor, im Bereich des Denkens von Gott zu schweigen«, hat uns Martin Heidegger gesagt (zitiert nach Wilhelm Weischedel, <em>Der Gott der Philosophen</em>, Bd. 2, S. 280). Selbst der durchaus »offene« Logiker Franz von Kutschera kommt nach ausführlicher Analyse der bekannten Gottesbeweise zu dem Resümee: »Es gibt zumindest gegenwärtig keinen brauchbaren rationalen Gottesbeweis« (Franz von Kutschera, <em>Vernunft und Glaube</em>, Berlin; New York: de Gruyter, 1991, S. 41).</p>
<p>Hinter den Kulissen steigt allerdings das Interesse an der Gottesfrage (vgl. auch <a href="http://www.theoblog.de/gibt-es-einen-gott/8940/" target="_blank" class="liinternal">hier</a>). Zwei Beispiele: Erst kürzlich veranstaltete die Universität Tübingen eine Tagung zum Thema »Gottesbeweise als Herausforderung für die moderne Vernunft« mit sehr honorigen Referenten wie Peter van Inwagen, Armin Kreiner, Richard Swinburne oder Robert Spaemann (<a href="http://www.philosophie.uni-muenchen.de/lehreinheiten/philosophie_2/forschungsprojekte/zentrum_metaphysik/gottesbeweise/flyer_gottesbeweise.pdf" target="_blank" class="lipdf">hier das Programm</a>). Außerdem ist kürzlich eine umfängliche Darstellung der Gottesbeweise von Joachim Bromand und Guido Kreis beim Suhrkamp Verlag herausgegeben worden. Das Buch:</p>
<ul>
<li>Joachim Bromand und Guido Kreis (Hg.): <em>Gottesbeweise von Anselm bis Gödel</em>, Berlin: Suhrkamp Verlag 2011, 20 Euro</li>
</ul>
<p>versammelt die großen Gottesbeweise des Mittelalters und der Neuzeit ebenso wie die klassischen Einwände von Hume und Kant. Einleitende Essays führen in die Problematik ein und bieten gut verständliche Rekonstruktionen der jeweiligen Argumentationen. Auch die sprachanalytische Debatte wird ausführlich dokumentiert. Dem Mathematiker Kurt Gödel, dessen ontologischer Gottesbeweis bis heute nicht überzeugend widerlegt worden ist (vgl. dazu auch <a href="http://www.unet.univie.ac.at/~a0600112/php/Joomla/attachments/064_goedel2.pdf" target="_blank" class="lipdf">hier</a>), wurde ein ausführliches Kapitel gewidmet (S. 381<span style="font-size: small;"><span style="font-size: 13px;">–</span></span>487). Sogar der Kalām-Beweis von William L. Craig wird eingehend behandelt (S. 564–598). Im Vorwort schreiben die Bonner Autoren:</p>
<blockquote><p>Hatte Adorno in der Negativen Dialektik noch generalisierend vermutet, daß »übrigens wohl eine jede [Philosophie] um den ontologischen Gottesbeweis [kreist]«, so scheint sich demgegenüber im nachmetaphysischen Zeitalter jeder ernsthafte Versuch eines Gottesbeweises von selbst zu verbieten. Aber das Gegenteil ist der Fall. Die philosophische Debatte über Gott ist seit einigen Jahren wiedereröffnet und aktueller denn je. Einer der Hauptbeiträge der Philosophie zu dieser Debatte liegt im Projekt der Gottesbeweise. In der sprachanalytischen Metaphysik und Logik werden sie seit Jahrzehnten ausführlich diskutiert. Es ist an der Zeit, die entscheidenden Fragen erneut zu stellen: Was sind eigentlich Gottesbeweise, und wozu sollen sie gut sein?</p></blockquote>
<p>Obwohl die Verfasser sehr viel wert auf Verständlichkeit legen, ist das Buch keine Profanlektüre, teilweise werden Grundkenntnisse der formalen Logik vorausgesetzt. Aber für Philosophen, Theologen und interessierte Laien ist <em>Gottesbeweise</em> von nun an ein unentbehrliches Nachschlagewerk.</p>
<p>Hier eine <a href="http://www.bic-media.com/dmrs/widget.do?bgcolor=1750E2&amp;arrowTeaser=yes&amp;clickTeaser=no&amp;buttonOrder=book&amp;metadata=no&amp;download=no&amp;layout=singlepage&amp;layoutPopUp=doublepage&amp;showTitle=no&amp;showTitleInPopUp=yes&amp;buyButton=yes&amp;buyUrl=http://www.suhrkamp.de/warenkorb/additem/buch/29546/&amp;showTAFButton=yes&amp;socialSelfBackLink=yes&amp;isbn=9783518295465" class="liexternal">Leseprobe</a> mit dem Inhaltsverzeichnis.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3518295462/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3518295462" target="_blank" class="liimagelink"><img class="alignleft size-full wp-image-31" title="Einkaufsmöglichkeit" src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2007/07/rtemagicc_einkaufenkl_06.gif" alt="" width="179" height="40" /></a></p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/gottesbweise/12874/' addthis:title='Gottesbeweise '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Habermas-Methode</title>
		<link>http://www.theoblog.de/die-habermas-methode/12866/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-habermas-methode</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 18:08:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Egon Flaig]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Habermas]]></category>

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		<description><![CDATA[Der von mir geschätzte Althistoriker Egon Flaig (siehe auch hier) hat kürzlich eine Polemik gegen die Habermas-Methode veröffentlicht. Anlässlich des inzwischen 25 Jahre alten »Historikerstreits« wirft er dem Sozialphilosophen vor, zu jener Zeit journalistische Tricks verwendet zu haben, »die sonst dem Lumpenjournalismus vorbehalten waren«. Es hätte, so Flaig, »keine Nachsicht geben dürfen, denn das Ausmaß [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der von mir geschätzte Althistoriker Egon Flaig (siehe auch <a href="http://www.theoblog.de/waren-die-muslime-die-grosten-sklavenhalter/4739/" target="_blank" class="liinternal">hier</a>) hat kürzlich eine Polemik gegen die Habermas-Methode veröffentlicht. Anlässlich des inzwischen 25 Jahre alten »Historikerstreits« wirft er dem Sozialphilosophen vor, zu jener Zeit journalistische Tricks verwendet zu haben, »die sonst dem Lumpenjournalismus vorbehalten waren«. Es hätte, so Flaig, »keine Nachsicht geben dürfen, denn das Ausmaß der Zitate-Verkrümmungen war gigantisch«.</p>
<p>Der Streit um die deutsche Verantwortung bei der Judenvernichtung im Dritten Reich ist für Flaig allerdings auch Anlass, um allgemein eine Wissenschaft zu kritisieren, die sich von der Leitidee der Wahrheit verabschiedet hat. Die Suspendierung des Diskurses über Wahrheitsansprüche führt nach Flaig zu einer Atmosphäre der Denkverbote und moralischen Diffamierungen. Originalton (<em>FAZ</em> vom 13. Juli 2011, Nr. 160, S. N4):</p>
<blockquote><p>Wir sind Zeugen geworden eines Kulturbruchs, nämlich einer weitgehenden Negierung der Errungenschaften des Griechentums. Da die Verbindlichkeiten nicht mehr über den Streit entlang von Wahrheitsregeln herstellbar sind, müssen neue, ganz anders geartete Verbindlichkeiten moralisch erzwungen werden. Daher die pestartige Virulenz der Political Correctness und des Gutmenschentums mit seiner spezifischen Intelligenz. Die moralischen Diffamierungen müssen folglich immer mehr zunehmen. Bequemer als das <em>logon didonai</em> [Anm.: Diese griech. Formulierung, die wörtlich mit »Sprache o. Rede geben« zu übersetzen ist, spielt auf das plantonische Ideal eines philosophierenden Menschen an, der Rechenschaft ablegt für das, was der sagt.] ist die habermassche Diskursethik: <em>Audacter calumniare, semper aliquid haeret</em> [Anm.: lat. für »nur keck verleumdet, etwas bleibt immer hängen«].</p></blockquote>
<p>Die ausführliche Darlegung Flaigs dazu findet sich in: Mathias Brodkorb (Hg.): <em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3980937593/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3980937593" target="_blank" class="liexternal">Singuläres Auschwitz? Ernst Nolte, Jürgen Habermas und 25 Jahre ›Historikerstreit‹</a></em>, Banzkow 2011.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/die-habermas-methode/12866/' addthis:title='Die Habermas-Methode '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Heidegger: Warten auf Gott</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Mar 2011 15:12:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Heidegger]]></category>

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		<description><![CDATA[Für Heidegger ist die Geschichte des Abendlandes eine Geschichte des Abfalls. Je mehr wir Menschen versucht haben, das Seiende auf den Begriff zu bringen, desto weiter haben wir uns vom Unwesentlichen in den Bann ziehen lassen (und damit vom Wesentlichen entfremdet). Das Wesentliche ist das Sein. Der Philosoph hat immer wieder eindrücklich davor gewarnt, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für Heidegger ist die Geschichte des Abendlandes eine Geschichte des Abfalls. Je mehr wir Menschen versucht haben, das Seiende auf den Begriff zu bringen, desto weiter haben wir uns vom Unwesentlichen in den Bann ziehen lassen (und damit vom Wesentlichen entfremdet). Das Wesentliche ist das Sein. Der Philosoph hat immer wieder eindrücklich davor gewarnt, dass die moderne Technik, die vor allem verdinglicht, uns den Blick für das Sein des Seienden verstellt.</p>
<p>Für Heidegger ist weder Gott noch der Mensch das Sein, die Sprache ist »das Haus des Menschen«. Deshalb rückt er ein notwendiges neues Denken in die Nähe der Sprache. Sprache ist geschichtlich und somit ein Weg zum Ursprung. Indem wir auf die Sprache hören, erfahren wir, wie es um uns bestellt ist. Besonders die Dichtung vermittelt eine Weise unseres Gestimmtseins und enthüllt somit das Seiende. Wenn Heidegger mahnt, auf die Dichter zu hören, geht es ihm weniger um die Inhalte als um die Art und Weise, wie der Dichter spricht und was er dadurch vom Sein preisgibt.</p>
<p>Die heideggersche Kritik an der Moderne und dem technischen Weltverständnis ist kraftvoll und hilfreich. Das neue Denken, welches das Sein enthüllt, hat Heidegger nicht gefunden. Es ist noch nicht da. Wir müssen darauf warten. In einem <em>SPIEGEL</em>-Gespräch, das im September 1966 Rudolf Augstein und Georg Wolff mit Heidegger führten und das auf seinen Wunsch erst nach seinem Tod veröffentlicht wurde, bekannte der Philosoph (<em>Der Spiegel</em>, Nr. 23 vom 31. Mai 1976, S. 193–219):</p>
<blockquote><p>Die Philosophie wird keine unmittelbare Veränderung des jetzigen Weltzustandes bewirken können. Dies gilt nicht nur von der Philosophie, sondern von allem bloß menschlichen Sinnen und Trachten. Nur noch ein Gott kann uns retten. Uns bleibt die einzige Möglichkeit, im Denken und im Dichten eine Bereitschaft vorzubereiten, für die Erscheinung des Gottes oder für die Abwesenheit des Gottes im Untergang; dass wir im Angesicht des abwesenden Gottes untergehen.</p></blockquote>
<p>Hier ein <em>SPIEGEL</em>-Artikel über Heideggers Abkehr vom christlichen Glauben: <a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=43034299&amp;aref=image035/0545/PPM-SP197202001460149.pdf" class="lipdf">PPM-SP197202001460149.pdf</a>.<br />
Nachfolgend außerdem einige Impressionen, die Einblick in das Sein des Dichterphilosophen ermöglichen:</p>
<p><iframe title="YouTube video player" width="480" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/mHc4v8R1wX0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe title="YouTube video player" width="480" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/6BHvdTZomK8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/heidegger-warten-auf-gott/11545/' addthis:title='Heidegger: Warten auf Gott '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Augustinus: Lehrer der Gnade (Teil 2)</title>
		<link>http://www.theoblog.de/augustinus-lehrer-der-gnade-%e2%80%93-teil-2/11377/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=augustinus-lehrer-der-gnade-%25e2%2580%2593-teil-2</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 19:17:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Augustinus]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit der Bekehrung des Herzens begann bei Augustinus auch die Bekehrung des Denkens. Die ersten Schriften sind von den Auseinandersetzungen mit dem Manichäismus geprägt und deutlich platonisch. Nach und nach wächst der Einfluss der biblischen Schriften und es gelingt Augustinus, das Verhältnis von Erfahrung, Vernunft und Glauben auf höchstem Ni­veau zu durchdenken und zu systematisieren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Bekehrung des Herzens begann bei Augustinus auch die Bekehrung des Denkens. Die ersten Schriften sind von den Auseinandersetzungen mit dem Manichäismus geprägt und deutlich platonisch. Nach und nach wächst der Einfluss der biblischen Schriften und es gelingt Augustinus, das Verhältnis von Erfahrung, Vernunft und Glauben auf höchstem Ni­veau zu durchdenken und zu systematisieren.</p>
<p>Sehr bewegend ist die Schrift <em>Über den Nutzen des Glaubens</em>, die er – ent­weder 391 o. 392 verfasst –, an seinen ehemaligen Studienkollegen Honora­tus schrieb. Augustinus hatte Honoratus während seiner Studienzeit für den Manichäismus gewonnen. Inzwischen Christ, hörte er davon, dass Honoratus öffentlich gegen das Christentum polemisierte. So ver­suchte er mit dieser Schrift seinen Freund davon zu überzeugen, dass das Christentum die Wahrheit ist. Sein Werk <em>Der Gottesstaat</em> gilt als das Meis­terstück der altkirchlichen Apologetik und gehört zu den bedeutendsten Büchern für die abendländische Kultur überhaupt. Gegen Ende seines Lebens verfasste er die <em>Retractationes</em> (426–427), ein Werk, in dem er seine Lehrirrtümer benennt und Teile seiner Schriften korrigiert.</p>
<p>Von großer Bedeutung für die Apologetik ist Augustinus&#8217; Behandlung der Frage nach der Beziehung von Glaube und Wissen. Das Verhältnis von Glaube und Wissen (oder Glaube und Vernunft) spielt durch die ganze Philosophiegeschichte hindurch eine zentrale Rolle. Die Philoso­phie gilt als die Vernunftswissenschaft, die Erkenntnis rational zu be­schreiben und zu begründen versucht. Dem gegenüber steht die Religion oder die Theologie, die vorrangig einen Glaubensanspruch und keinen Erkenntnisanspruch stellt. Wie können wir die Dialektik von Glaube und Wissen auflösen? Augustins Lösungsvorschlag entwickelte sich zu einem »Meilenstein« der christlichen Theologie und hat den Weg des christlichen Denkens bis in die Gegenwart hinein geformt.</p>
<p>In der Diskussion um das dialektische Verhältnis von Glaube und Wis­sen haben sich zwei große Traditionen herausgebildet. Die erste große Tradition ist sich darin einig, dass zwischen Glaube und Wissen ein Wi­derspruch oder zumindest eine problematische Spannung besteht. Der Widerspruch oder die Spannung wurden innerhalb dieser Tradition bis zu Augustin in zwei Richtungen aufgelöst. Gemäß der ersten Lösung steht das Wissen über dem Glauben. Wir kön­nen diese Auflösung Rationalismus nennen, da die Vernunft innerhalb dieser Tradition maßgebliches Leitprinzip ist. Der Rationalismus möchte gerade den unsicheren Glauben oder das bloße Meinen (doxa) überwin­den und zur Erkenntnis vordringen (episteme). Für Platon ist beispiels­weise die Meinung nur einer Vorform des Wissens. Glaube ist vage, Wis­sen dagegen ist sicher. Demgegenüber behauptet die zweite Lösung, dass der Glaube über dem Wissen steht. Wir können diese Auflösung Fideismus nennen, auch wenn der Fideismus als Bewegung sich erst im Frankreich des 18. und 19. Jh. ausbildete. Für den Fideismus ist der übernatürliche Glaube die einzige Quelle des Glaubens und Ursprung wahren Wissens. Das Christentum steht im Widerspruch zur Philosophie. Zwischen der korrupten mensch­lichen Vernunft und der Weisheit Gottes wird ein unüberwindbarer Ab­stand postuliert. Glaube ist nicht vollendete Philosophie, Glaube zer­trümmert alle Philosophie. Die Weisheit dieser Welt ist dem wahrhaftig Glaubenden bloße Torheit (vgl. 1Kor 1,18ff). Bis heute gilt Tertullians »credo quia absurdum« (dt. »Ich glaube, weil es unvernünftig ist.«) als uner­reichter Leitspruch der fide­istischen Denktradition (Von Tertullian selbst ist der Ausspruch nicht überliefert, siehe dazu <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Credo,_quia_absurdum_est" rel="nofollow" class="liwikipedia">hier</a> und die Kommentare zu diesem Beitrag).</p>
<p>Beide Lösungen konnten den Kirchenvater Augustinus von Hippo nicht überzeugen. Er suchte nach einem ausgewogenes Verhältnis von Glaube und Wissen (oder Glaube und Vernunft). Anregungen von Cle­mens von Alexandria und Origenes aufnehmend entwickelte er eine zweite große Tradition, der gemäß Glaube und Wissen aufeinander bezogen bleiben. Der Akt des Glaubens und der Akt des Wissens sind interaktiv miteinander verwoben. Augustinus wertet damit das Meinen bzw. den Glauben gegen Platon auf. Der Glaube durchdringt den gesamten Er­kenntnisprozeß. Glaube und Vernunft sind für Augustinus nicht zwei psychologisch streng zu unterscheidende Kapazitäten, sondern sie gehö­ren zusammen. Das heißt in der Konsequenz: Wahre Philosophie ist wahre Theologie, wie auch umgekehrt wahre Theologie wahre Philoso­phie ist. In einer Predigt hat Augustinus seine Auflösung der dialekti­schen Beziehungen von Glaube und Wissen auf die Formel »crede, ut intelligas« (dt. »glaube, um erkennen zu können«) gebracht. Diese Formel steht als Leitspruch über der Denktradition, die Raum schafft für eine Vernunftlehre im Rahmen des Glaubens. Die Vernunft regiert nicht den Glauben, sondern die Vernunft wird vom Glauben umschlossen. In sei­nem Werk Über den Lehrer schreibt Augustinus: »Was ich demnach erkenne, das glaube ich auch; aber nicht alles, was ich glaube, erkenne ich auch. Alles aber, was ich erkenne, weiß ich; nicht jedoch weiß ich alles, was ich glaube.« Gewisse Dinge können demnach nur geglaubt werden, andere können dagegen gewusst werden. Die Denkinhalte, die gewusst werden, werden aber zugleich geglaubt. Es gilt also: Ohne Glaube kein Wissen, ohne Glaube kein Wissenserwerb, ja ohne Glaube kein Existieren (vgl. die Kind-Elternbeziehung). So sinnvoll es also sein kann, zwischen Glaube und Wissen zu unter­scheiden, so überflüssig ist die scharfe Trennung der Begriffe. In einem gewissen Sinne sind die Begriffe sogar austauschbar.</p>
<p>Die Lösung von Augustinus lässt sich so darstellen:<br />
<img src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2011/02/Synthese_Ver1.0.jpg" alt="Synthese_Ver1.0.jpg" width="480" height="310" /></p>
<p>Augustinus ist demnach weder Fideist noch Rationalist. Er stellt die Ver­nunft nicht über den Glauben, will jedoch auch nicht vernunftlos glau­ben. Der wahre Glaube ist ein vernünftiger Glaube (intellectus fidei). Anders als manche Kirchenväter (z.B. Hieronymus) lehnt Augustinus die weltliche Bildung nicht ab. Er relativiert sie und macht den Glauben zum regulativen Prinzip. Er ordnet die »freien Künste« der heidnischen Ge­lehrten der Offenbarung Gottes un­ter.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/augustinus-lehrer-der-gnade-%e2%80%93-teil-2/11377/' addthis:title='Augustinus: Lehrer der Gnade (Teil 2) '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Postmoderne als Abwehrmechanismus</title>
		<link>http://www.theoblog.de/postmodernismus-als-abwehrmechanismus/11240/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=postmodernismus-als-abwehrmechanismus</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 15:10:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Postmoderne]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Funk]]></category>

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		<description><![CDATA[Globalisierung und digitale Technisierung haben einen neuen ich-orientierten Persönlichkeitstypus hervorgebracht. Er entzieht sich verbindlichen Strukturen und will ständig Wirklichkeit neu schaffen. Der »neue Mensch« sucht sein Glück eklektisch bei Spiel, Sport, Lifestyle, Wellness oder in sonstigen Erlebniswelten. Rainer Funk, von der analytischen Sozialpsychologie Erich Fromms geprägt (sein letzter Assistent), machte als Erster den Versuch, diesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Globalisierung und digitale Technisierung haben einen neuen ich-orientierten Persönlichkeitstypus hervorgebracht. Er entzieht sich verbindlichen Strukturen und will ständig Wirklichkeit neu schaffen. Der »neue Mensch« sucht sein Glück eklektisch bei Spiel, Sport, Lifestyle, Wellness oder in sonstigen Erlebniswelten.</p>
<p>Rainer Funk, von der analytischen Sozialpsychologie Erich Fromms geprägt (sein letzter Assistent), machte als Erster den Versuch, diesen neuen Persönlichkeitstypus psychoanalytisch zu verstehen und zu beschreiben. Dabei kommt er zu interessanten Ergebnissen. Besonders aufschlussreich finde ich, dass er das tiefe Bedürfnis nach Dekonstruktion als psychologischen Abwehrmechanismus beschreibt. Ein postmoderner Mensch empfindet Verbindlichkeit oder Begrenzung als bedrohlich und rationalisiert deshalb möglichst alle auoritären Ansprüche an ihn weg (z.B. den Anspruch eines bindenden Bibeltextes wie in Mt 6,24; das ist mein Beispiel, nicht das von R. Funk). Hinter der Lust an der Dekonstruktion, diesem fast schon demagogischen sich nie festlegen wollen (das kann man natürlich so oder so sehen, ich bin ich und du bist du) oder der notorischen Verweigerung steckt ein Abwehrmechanismus. Funk schreibt (Rainer Funk, <em>Ich und Wir</em>, München: dtv, 2005, S. 219)</p>
<blockquote><p>Postmoderner Lebensstil zeichnet sich gegenüber den bisherigen Lebensformen vor allem durch die programmatische Befreiung von gesellschaftlichen Mustern des Selbsterlebens und des Umgangs mit der natürlichen und menschlichen Umwelt aus. Die Befreiung wird dabei nicht durch neue Lebensstile und Muster erreicht, die die alten ersetzen, sondern durch die Entgrenzung von allem Vorgegebenen. Dekodierung und Dekonstruktion stehen im Dienste dieser Entgrenzung. Im Hinblick auf das geistige und spirituelle Selbsterleben des Menschen kommt es zu einer Patchwork-Identität und Patchwork-Religiosität; das Lebensskript besteht im je neuen projekthaften »Basteln an der eigenen Biografie« (U. Beck 1997, S. 191). Schließlich geht mit der Entgrenzung der Verlust eines kohärenten Welt-, Geschichts- und Menschenbildes einher, der insofern zu einer dramatischen Orientierungslosigkeit führt, als kein Mensch psychisch überleben kann, ohne das »Bedürfnis nach einem Rahmen der Orientierung und nach einem Objekt der Hingabe« (E. Fromm 1955a, GA IV, S. 48-50) zu befriedigen.</p></blockquote>
<p>Bestimmte Aspekte des Anspruchs postmodernen Denkens als typische »Zeitgeist-Phänomene« können deshalb »psychoanalytisch demaskiert und dekodiert werden« (S. 199).</p>
<blockquote><p>Dies betrifft in erster Linie den Anspruch, den die postmoderne Art zu leben erhebt: Jeder habe das Recht, seine Art zu leben frei und selbstbestimmt zu wählen. Begründet wird dieses Recht damit, dass Wirklichkeit immer Konstruktion sei. Psychoanalytisch lassen sich solche Ansprüche als Abwehr unbewusster Befindlichkeiten (etwa des Gefühls der Abhängigkeit oder der Begrenztheit) deuten. Die Begründung (Wirklichkeit sei immer Konstruktion) wird durch eine solche Deutung zu einer Scheinbegründung, zu einer Rationalisierung.<br />
Rationalisierungen haben &#8211; das wurde aufgezeigt &#8211; die Aufgabe, ein faktisches Verhalten so zu begründen, dass dieses als sinnvoll und ethisch wertvoll deklariert wird. Unterschiedliche Verständnisse von Wirklichkeit und Wirklichkeitserzeugung, aber auch unterschiedliche Menschenbilder lassen sich deshalb als Wandel von Bedeutungsgehalten verstehen, der sich auf Grund der Notwendigkeit ergibt, das veränderte Verhalten mit Hilfe von Rationalisierungen zu legitimieren.</p></blockquote>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/postmodernismus-als-abwehrmechanismus/11240/' addthis:title='Postmoderne als Abwehrmechanismus '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kuyper: Sechs Vorlesungen über den Calvinismus</title>
		<link>http://www.theoblog.de/kuyper-sechs-vorlesungen-uber-den-calvinismus/11200/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=kuyper-sechs-vorlesungen-uber-den-calvinismus</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 15:19:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Calvinismus]]></category>
		<category><![CDATA[Historische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Abraham Kuyper]]></category>

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		<description><![CDATA[Da sich hier gerade eine Diskussion über Abraham Kuyper entwickelt, will ich darauf verweisen, dass sein wahrscheinlich wichtigstes Buch: Abraham Kuyper: Reformation wider Revolution: Sechs Vorlesungen über den Calvinismus, [Lectures on Calvinism], Reich Christi Verlag, 1904 in deutscher Sprache heruntergeladen werden kann: reformationwider00kuyp.pdf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da sich <a href="http://www.theoblog.de/big-brother-2-0-in-europa/10993/#comments" target="_blank" class="liinternal">hier</a> gerade eine Diskussion über Abraham Kuyper entwickelt, will ich darauf verweisen, dass sein wahrscheinlich wichtigstes Buch:</p>
<ul>
<li>Abraham Kuyper: <em>Reformation wider Revolution: Sechs Vorlesungen über den Calvinismus, [Lectures on Calvinism]</em>, Reich Christi Verlag, 1904</li>
</ul>
<p>in deutscher Sprache heruntergeladen werden kann: <a href="http://ia700208.us.archive.org/10/items/reformationwider00kuyp/reformationwider00kuyp.pdf" target="_blank" class="lipdf">reformationwider00kuyp.pdf</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/kuyper-sechs-vorlesungen-uber-den-calvinismus/11200/' addthis:title='Kuyper: Sechs Vorlesungen über den Calvinismus '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gott als die einfachste Erklärung des Universums</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Jan 2011 20:23:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Gottesbeweise]]></category>
		<category><![CDATA[Gottesfrage]]></category>

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		<description><![CDATA[Richard Swinburne ist der wahrscheinlich renommierteste Vertreter eines probabilistischen Gottesbeweises. Jetzt hat Swinburne einen neuen Aufsatz mit dem Titel »Gott als die einfachste Erklärung des Universums« veröffentlicht. Er fasst dort seine Argumentation wie folgt zusammen: Unbelebte Erklärung ist durch Bezug auf Substanzen mit Fähigkeiten und Dispositionen, ihre Fähigkeiten unter bestimmen Umständen auszuüben, zu analysieren; personale [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Richard Swinburne ist der wahrscheinlich renommierteste Vertreter eines probabilistischen Gottesbeweises. Jetzt hat Swinburne einen neuen Aufsatz mit dem Titel »Gott als die einfachste Erklärung des Universums« veröffentlicht. Er fasst dort seine Argumentation wie folgt zusammen:</p>
<blockquote><p>Unbelebte Erklärung ist durch Bezug auf Substanzen mit Fähigkeiten und Dispositionen, ihre Fähigkeiten unter bestimmen Umständen auszuüben, zu analysieren; personale Erklärung ist durch Bezug auf Personen, ihre Überzeugungen, Fähigkeiten und Absichten zu analysieren. Ein entscheidendes Kriterium dafür, daß eine Erklärung wahrscheinlich wahr ist, ist, daß sie die einfachste ist (unter den Erklärungen, welche die Daten erwarten lassen). Einfachheit besteht in der Annahme weniger Substanzen, weniger Arten von Substanzen, weniger Eigenschaften (einschließlich Fähigkeiten und Dispositionen), weniger Arten von Eigenschaften und mathematisch einfacher Beziehungen zwischen Eigenschaften. Die Erklärung der Existenz des Universums durch das Handeln Gottes bietet die einfachste Art von personaler Erklärung, die es geben kann, und einfacher als jede unbelebte Erklärung. Im Lichte neuer Herausforderungen verteidige ich diese Sicht gründlicher als bisher.</p></blockquote>
<p>Professor Daniel von Wachter, der unter anderem bei Swinburne promovierte, hat freundlicherweise eine deutsche Fassung des Aufsatzes besorgt. Die deutsche Ausgabe, erschienen in der Fachzeitschrift <em>Logos</em>, kann hier heruntergeladen werden: <a href="http://fzwp.de/index.php/logos/article/view/13/10" target="_blank" class="liexternal">fzwp.de</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/gott-als-die-einfachste-erklarung-des-universums/11010/' addthis:title='Gott als die einfachste Erklärung des Universums '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Spaemann: Das Scheitern des Christentums ist christlich</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Jan 2011 03:57:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Naturrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Spaemann]]></category>

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		<description><![CDATA[Robert Spaemann sprach mit der Tagespost über die christlichen Verstehensvoraussetzungen der Aufklärung, die Diktatur des Relativismus, das Naturrecht, die Grenzen des Fortschritts und den Antichrist. Tagespost: Herr Professor Spaemann, durch Ihr ganzes Denken, haben Sie einmal geschrieben, ziehe sich wie ein roter Faden das Bemühen, die Aufklärung gegen ihre Selbstdeutung zu verteidigen. Warum muss man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Robert Spaemann sprach mit der <em>Tagespost</em> über die christlichen Verstehensvoraussetzungen der Aufklärung, die Diktatur des Relativismus, das Naturrecht, die Grenzen des Fortschritts und den Antichrist.</p>
<blockquote><p><em>Tagespost:</em> Herr Professor Spaemann, durch Ihr ganzes Denken, haben Sie einmal geschrieben, ziehe sich wie ein roter Faden das Bemühen, die Aufklärung gegen ihre Selbstdeutung zu verteidigen. Warum muss man die Aufklärung vor sich selbst in Schutz nehmen? Ihrem Selbstverständnis nach ist sie doch der Mut, sich seines Verstandes ohne Anleitung eines anderen zu bedienen. Sie sollte also ganz gut alleine zurechtkommen &#8230;</p>
<p><em>Spaemann:</em> Der erste, der das sah, war Nietzsche. Nietzsche schreibt einmal, dass die Aufklärung letzten Endes zum Atheismus führe. Wenn aber dieses Ziel erreicht wird, wird die Aufklärung selbst sinnlos, denn sie bringt eine Voraussetzung mit, die sie vom Christentum geerbt hat, nämlich dass es Wahrheit gibt und – wie Nietzsche sagt – dass die Wahrheit göttlich ist. Wenn es Gott nicht gibt, sagte Nietzsche, dann gibt es keine Wahrheit, dann gibt es nur die individuellen Perspektiven jedes Menschen auf die Welt, und die Frage nach einer wahren Perspektive stellt sich nicht, denn das wäre die Perspektive Gottes. Wenn dem aber so ist, folgt daraus, dass das ganze Geschäft der Aufklärung rückblickend sinnlos war.</p></blockquote>
<p>Hier geht es zu dem sehr lesenswerten Interview »Aufhalten ist alles!« : <a href="http://www.die-tagespost.de/art456,121002" target="_blank" class="liexternal">www.die-tagespost.de</a>.</p>
<p>VD: EP</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/spaemann-das-scheitern-des-christentums-ist-christlich/10801/' addthis:title='Spaemann: Das Scheitern des Christentums ist christlich '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Hitchens versus Dembski: Kann es einen guten Gott geben?</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 14:11:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Hitchens]]></category>
		<category><![CDATA[Gottesfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Leiden]]></category>
		<category><![CDATA[William Dembski]]></category>

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		<description><![CDATA[Der schwer erkrankte Religionskritiker Christopher Hitchens (Der Herr ist kein Hirte: Wie Religion die Welt vergiftet) hat am 18. November 2010 mit dem christlichen Gelehrten William Dembski (The End of Christianity: Finding a Good God in an Evil World) über die Frage diskutiert: Existiert ein guter Gott? Hier der Mitschnitt der Diskussion (ca. 2:18 Stunden):]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der schwer erkrankte Religionskritiker Christopher Hitchens (<em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3453620364?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3453620364" target="_blank" class="liexternal">Der Herr ist kein Hirte: Wie Religion die Welt vergiftet</a></em>) hat am 18. November 2010 mit dem christlichen Gelehrten William Dembski (<em><a href="http://www.amazon.de/End-Christianity-Finding-Good-World/dp/0805427430/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1290607555&amp;sr=8-1" target="_blank" class="liexternal">The End of Christianity: Finding a Good God in an Evil World</a></em>) über die Frage diskutiert: Existiert ein guter Gott?</p>
<p>Hier der Mitschnitt der Diskussion (ca. 2:18 Stunden):</p>
<p><object id="myExperience685905883001" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="512" height="288" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://c.brightcove.com/services/viewer/federated_f9?&amp;width=512&amp;height=288&amp;flashID=myExperience685905883001&amp;bgcolor=%23FFFFFF&amp;playerID=685834543001&amp;playerKey=AQ~~%2CAAAAnrehLJE~%2CTFfGP4BPxl33bNVrxJXYsx7_3G1FqiQE&amp;isVid=true&amp;isUI=true&amp;dynamicStreaming=true&amp;%40videoPlayer=685905883001&amp;autoStart=" /><embed id="myExperience685905883001" type="application/x-shockwave-flash" width="512" height="288" src="http://c.brightcove.com/services/viewer/federated_f9?&amp;width=512&amp;height=288&amp;flashID=myExperience685905883001&amp;bgcolor=%23FFFFFF&amp;playerID=685834543001&amp;playerKey=AQ~~%2CAAAAnrehLJE~%2CTFfGP4BPxl33bNVrxJXYsx7_3G1FqiQE&amp;isVid=true&amp;isUI=true&amp;dynamicStreaming=true&amp;%40videoPlayer=685905883001&amp;autoStart="></embed></object></p>
<p><!-- End of Brightcove Player --></p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/hitchens-versus-dembski-kann-es-einen-guten-gott-geben/10329/' addthis:title='Hitchens versus Dembski: Kann es einen guten Gott geben? '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Universum ohne Gott?</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Nov 2010 18:03:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Gottesfrage]]></category>

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		<description><![CDATA[»Gott ist tot«, das hat Friedrich Nietzsche einstmals behauptet. Aber nun provoziert ein Wissenschaftler die Welt, indem er behauptet, dass es Gott nie gegeben hätte. Mit dieser These hat der Astrophysiker und Bestsellerautor Stephen Hawking in seinem neuesten Erfolgsbuch Der große Entwurf einen lautstark geführten Disput über den Ursprung des Universums ausgelöst. Auch das »Philosophische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>»Gott ist tot«, das hat Friedrich Nietzsche einstmals behauptet. Aber nun provoziert ein Wissenschaftler die Welt, indem er behauptet, dass es Gott nie gegeben hätte. Mit dieser These hat der Astrophysiker und Bestsellerautor Stephen Hawking in seinem neuesten Erfolgsbuch <em><a href="http://www.amazon.de/große-Entwurf-Eine-Erklärung-Universums/dp/3498029916/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1290535577&amp;sr=8-1" target="_blank" class="liexternal">Der große Entwurf</a></em> einen lautstark geführten Disput über den Ursprung des Universums ausgelöst. Auch das <a href="http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/31/0,1872,8133343,00.html" target="_blank" class="liexternal">»Philosophische Quartett«</a> wird sich in der Nacht vom Sonntag zum Montag mit dieser Frage beschäftigen:</p>
<blockquote><p>Indem Hawking die widerstreitenden Thesen der Relativität und der Quantenphysik zur »Theorie von allem« zusammen zu führen versucht, glaubt er herausgefunden zu haben, dass das Weltall »nicht auf Intervention eines übernatürlichen Wesens oder Gottes angewiesen« sei. Es gibt also keinen Gott, der das Licht angezündet und das Universum in Gang gesetzt hat. Universum ohne Gott? Darüber diskutieren Peter Sloterdijk und Rüdiger Safranski mit einem der prominentesten deutschen Theologen, Friedrich Wilhelm Graf, und dem profilierten Wissenschaftsjournalisten Gero von Randow von der »Zeit«.</p></blockquote>
<p>Das »Philosophische Quartett« läuft am 28. November 2010 von 23:55–00:55 Uhr im <em>ZDF</em>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/universum-ohne-gott/10301/' addthis:title='Universum ohne Gott? '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Auch Habermas macht Kommafehler</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Oct 2010 19:54:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Habermas]]></category>
		<category><![CDATA[Lektorat]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Suhrkamp-Lektorin Eva Gilmer im Gespräch auf der Buchmesse zu ihrem Werdegang und ihrer Arbeit mit dem Werk von Jürgen Habermas. Nett!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Suhrkamp-Lektorin Eva Gilmer im Gespräch auf der Buchmesse zu ihrem Werdegang und ihrer Arbeit mit dem Werk von Jürgen Habermas. Nett!</p>
<p><object id="flashObj" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="540" height="302" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="flashVars" value="videoId=628087026001&amp;playerID=71239018001&amp;playerKey=AQ%2E%2E,AAAABDk7jCk%2E,Hc7JUgOccNrJEfCrmXm47o33h5TBn3UD&amp;domain=embed&amp;dynamicStreaming=true" /><param name="base" value="http://admin.brightcove.com" /><param name="seamlesstabbing" value="false" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="swLiveConnect" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://c.brightcove.com/services/viewer/federated_f9?isVid=1&amp;isUI=1" /><param name="name" value="flashObj" /><param name="flashvars" value="videoId=628087026001&amp;playerID=71239018001&amp;playerKey=AQ%2E%2E,AAAABDk7jCk%2E,Hc7JUgOccNrJEfCrmXm47o33h5TBn3UD&amp;domain=embed&amp;dynamicStreaming=true" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="flashObj" type="application/x-shockwave-flash" width="540" height="302" src="http://c.brightcove.com/services/viewer/federated_f9?isVid=1&amp;isUI=1" name="flashObj" allowscriptaccess="always" swliveconnect="true" allowfullscreen="true" seamlesstabbing="false" base="http://admin.brightcove.com" flashvars="videoId=628087026001&amp;playerID=71239018001&amp;playerKey=AQ%2E%2E,AAAABDk7jCk%2E,Hc7JUgOccNrJEfCrmXm47o33h5TBn3UD&amp;domain=embed&amp;dynamicStreaming=true" bgcolor="#FFFFFF"></embed></object></p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/auch-habermas-macht-kommafehler/9829/' addthis:title='Auch Habermas macht Kommafehler '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Das Sein ist das Nichts</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Sep 2010 14:18:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Arthur Schopenhauer]]></category>

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		<description><![CDATA[150 Jahre nach seinem Tod macht man aus Schopenhauer einen Steinbruch, der für alles und jedes etwas hergibt. Hat er uns denn gar nichts Zusammenhängendes mehr zu sagen? Edo Reents hat für uns die Schopenhauer-Literatur studiert. Wieso ist es so schwer (geworden), mit Schopenhauer ins Gespräch zu kommen? Wie ein schwarzes Loch saugt seine Negativität [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="right" src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2010/09/201009211617.jpg" alt="201009211617.jpg" width="132" height="158" />150 Jahre nach seinem Tod macht man aus Schopenhauer einen Steinbruch, der für alles und jedes etwas hergibt. Hat er uns denn gar nichts Zusammenhängendes mehr zu sagen? Edo Reents hat für uns die Schopenhauer-Literatur studiert.</p>
<blockquote><p>Wieso ist es so schwer (geworden), mit Schopenhauer ins Gespräch zu kommen? Wie ein schwarzes Loch saugt seine Negativität alles an und verschluckt am Ende sogar die Sprache. Im berühmten Schlussakkord der »Welt als Wille und Vorstellung« sieht er ungerührten, eisigen Blickes ins Nichts: »Wir bekennen es vielmehr frei: Was nach gänzlicher Aufhebung des Willens übrig bleibt, ist für alle die, welche noch des Willens voll sind, allerdings Nichts. Aber auch umgekehrt ist denen, in welchem der Wille sich gewendet und verneint hat, diese unsere so sehr reale Welt mit allen ihren Sonnen und Milchstraßen &#8211; Nichts.«</p></blockquote>
<p>Hier der Artikel: <a href="http://www.faz.net/s/RubC17179D529AB4E2BBEDB095D7C41F468/Doc~E1C72FFCD84F44559B182558256BF8E95~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank" class="liexternal">www.faz.net</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/das-sein-ist-das-nichts/9600/' addthis:title='Das Sein ist das Nichts '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Glauben fängt mit dem Zweifel an</title>
		<link>http://www.theoblog.de/glauben-fangt-mit-dem-zweifel-an/9325/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=glauben-fangt-mit-dem-zweifel-an</link>
		<comments>http://www.theoblog.de/glauben-fangt-mit-dem-zweifel-an/9325/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 12:19:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Akzente]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Neuzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Zweifel]]></category>

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		<description><![CDATA[Der postmoderne Skeptizismus hält es für eine Wahrheit, dass nichts wahr ist. Erst wenn auch diese Wahrheit radikal in Zweifel gezogen wird, kommt man zum Grund der Erkenntnis. In der Nacht vom 10. zum 11. November 1619 hatte der damals 23 Jahre alte René Descartes drei Träume mit grossen Folgen für Europa. Alles, was Descartes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der postmoderne Skeptizismus hält es für eine Wahrheit, dass nichts wahr ist. Erst wenn auch diese Wahrheit radikal in Zweifel gezogen wird, kommt man zum Grund der Erkenntnis.</p>
<blockquote><p>In der Nacht vom 10. zum 11. November 1619 hatte der damals 23 Jahre alte René Descartes drei Träume mit grossen Folgen für Europa. Alles, was Descartes bis dahin bestimmt hatte, will er in dieser Nacht hinter sich gelassen haben. In seinen Meditationen über die Grundlagen der Philosophie, die ungefähr 20 Jahre später erschienen (1641), beschreibt er es folgendermas sen: «&#8230; ich will so lange weiter vordringen, bis ich irgendetwas Gewisses, oder, wenn nichts anderes, so doch wenigstens das für gewiss erkenne, dass es nichts Gewisses gibt» (Meditationen, S. 21).</p>
<p>Descartes hat das Bedürfnis nach Gewissheit. Mittels des radikalen und methodischen Zweifels sucht er nach dem, was nicht mehr bezweifelt werden kann. Er scheint selbst überrascht darüber, dass man so gut wie alles anzweifeln kann. Er sieht sich gezwungen, einzugestehen, «dass an allem», was er früher für wahr hielt, «zu zweifeln möglich ist» (Meditationen, S. 41). Das Letzte, was er nicht mehr bezweifeln kann, entdeckt Descartes im Selbstbewusstsein: «Und so komme ich, nachdem ich nun alles mehr als genug hin und her erwogen habe, schliesslich zu der Feststellung, dass dieser Satz: ‹Ich bin, ich existiere›, sooft ich ihn ausspreche oder in Gedanken fasse, notwendig wahr ist» (Meditationen, S. 22). Descartes hatte sein Fundament gefunden. Sein «cogito ergo sum» («Ich denke, also bin ich») ist für ihn eine unerschütterliche Grundlage für das Erschliessen der Welt.</p></blockquote>
<p>Hier geht es weiter: <a href="http://www.factum-magazin.ch/wFactum_de/glaube/Glaube/2010_08_26_glaube_zweifel.php" target="_blank" class="liexternal">www.factum-magazin.ch</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/glauben-fangt-mit-dem-zweifel-an/9325/' addthis:title='Glauben fängt mit dem Zweifel an '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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