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	<title>TheoBlog &#187; Rechtfertigungslehre</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus der Perspektive reformatorischer Theologie</description>
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		<title>Todd Billings: Gemeinschaft mit Christus</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 08:42:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Missionale Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtfertigungslehre]]></category>
		<category><![CDATA[Todd Billings]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein persönliches Buch des Jahres 2011 heißt: Todd Billings: Union with Christ: Reframing Theology and Ministry for the Church, Baker Books, 2011, 192 S. Billings ist ein kenntnisreicher und eigenständiger Denker. Dieses Buch erörtert das Thema der Christusgemeinschaft nicht nur auf akademisch-theologischen Niveau, sondern aktualisiert es auf persönliche und faszinierende Weise für das kirchliche Leben. Zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2011/12/9780801039348.jpg" alt="9780801039348.jpg" width="138" height="215" />Mein persönliches Buch des Jahres 2011 heißt:</p>
<ul>
<li>Todd Billings: <em>Union with Christ: Reframing Theology and Ministry for the Church</em>, Baker Books, 2011, 192 S.</li>
</ul>
<p>Billings ist ein kenntnisreicher und eigenständiger Denker. Dieses Buch erörtert das Thema der Christusgemeinschaft nicht nur auf akademisch-theologischen Niveau, sondern aktualisiert es auf persönliche und faszinierende Weise für das kirchliche Leben.</p>
<p>Zum Buch schreibt der Verlag:</p>
<blockquote><p>Accomplished theologian J. Todd Billings recovers the biblical theme of union with Christ for today&#8217;s church, making a fresh contribution to the theological discussion with important applications for theology and ministry. Drawing on Scripture and the thought of figures such as Augustine, Calvin, Bavinck, and Barth, Billings shows how a theology of union with Christ can change the way believers approach worship, justice, mission, and the Christian life. He illuminates how union with Christ can change the theological conversation about thorny topics such as total depravity and the mystery of God. Billings also provides a critique and alternative to the widely accepted paradigm of incarnational ministry and explores a gospel-centered approach to social justice. Throughout, he offers a unique and lively exploration of what is so amazing about being united to the living Christ.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0801039347/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=0801039347" target="_blank" class="liimagelink"><img class="alignleft size-full wp-image-31" title="Einkaufsmöglichkeit" src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2007/07/rtemagicc_einkaufenkl_06.gif" alt="" width="179" height="40" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/todd-billings-gemeinschaft-mit-christus/15943/' addthis:title='Todd Billings: Gemeinschaft mit Christus '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Rechtfertigung oder Selbstrechtfertigung?</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 16:17:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Glauben und Denken heute]]></category>
		<category><![CDATA[Ray Ortlund]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtfertigungslehre]]></category>

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		<description><![CDATA[Ray Ortlund schreibt in der neuen Ausgabe von Glauben und Denken heute über die „Selbstrechtfertigung“: Wir verlangen zutiefst danach, uns selbst zu schützen. Gleichzeitig hüllt sich unsere Sünde in einen unsichtbaren Schleier, der verhindert, dass wir sie klar sehen. Martyn Lloyd-Jones beschreibt unsere Unfähigkeit zur Selbstwahrnehmung so: „Sie werden nie spüren, dass Sie ein Sünder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ray Ortlund schreibt in der neuen Ausgabe von <em>Glauben und Denken heute</em> über die „Selbstrechtfertigung“:</p>
<blockquote><p>Wir verlangen zutiefst danach, uns selbst zu schützen. Gleichzeitig hüllt sich unsere Sünde in einen unsichtbaren Schleier, der verhindert, dass wir sie klar sehen. Martyn Lloyd-Jones beschreibt unsere Unfähigkeit zur Selbstwahrnehmung so: „Sie werden nie spüren, dass Sie ein Sünder sind, denn aufgrund Ihrer Sünde wird etwas in Ihnen Sie stets gegen jede Anklage verteidigen. Wir stehen alle auf gutem Fuß mit uns selbst und finden auch stets gute Gründe zu unserer Verteidigung. Selbst wenn wir den Versuch unternehmen, zu spüren, dass wir Sünder sind – spüren werden wir es nie. Es gibt nur einen einzigen Weg, zu erkennen, dass wir Sünder sind: Wir müssen wenigstens eine trübe, verschwommene Vorstellung von Gott haben.“</p>
<p>Die Geisteshaltung blinder Selbstrechtfertigung lässt den Brief des Paulus an die Galater von unendlicher Bedeutung für uns Christen werden. Wir werden den „Fehler der Galater“ nicht los, indem wir einfach die Rechtfertigung aus Gnade annehmen. Wenn wir sie allerdings wirklich annehmen, erlangen wir ein Heilmittel gegen unsere zwanghaften Bemühungen, uns selbst zu rechtfertigen. Der Puritaner William Fenner lehrt uns, die Rechtfertigung aus Glauben allein als beständige Quelle zu sehen: „So, wie wir täglich sündigen, so rechtfertigt er uns täglich, und wir müssen ihn auch täglich darum bitten. Die Rechtfertigung ist eine endlos sprudelnde Quelle, daher können wir nicht erwarten, das ganze Wasser auf einmal trinken zu können.“</p>
<p>Die Rechtfertigung aufgrund eigener Gerechtigkeit ist nicht nur ein Problem der Galater oder der Katholiken – es ist ein allgemein menschliches Problem, ein Problem des Christen. Sie und ich sind bestenfalls einen Zentimeter von seinen dunklen Mächten entfernt. Es ist ohne weiteres möglich, die Lehre von der Rechtfertigung aus Gnade aus ganz selbstgerechten Beweggründen zu predigen und zu verteidigen und somit deren bittere Früchte zu ernten. Zu dieser Art von Diskrepanz kommt es, wenn sich in protestantischen Kirchen, die den Herrn sonst aufrichtig lieben, negative Einflüsse geltend machen.</p></blockquote>
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		<title>Ligon Duncan: Glaubensgerechtigkeit</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 20:51:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Syst. Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Theologiegeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Ligon Duncan]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Paulusperspektive]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtfertigungslehre]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Jahr 2005 erschien in der Zeitschrift Australian Presbyterian ein Interview mit Ligon Duncan über die Rechtfertigungslehre. Duncan betont den Aspekt der Anrechnung einer fremden Gerechtigkeit. Wer glaubt, wird nicht durch etwas in ihm oder seine Taten gerechtfertigt, sondern durch die Anrechnung dessen, was Christus für uns getan hat. Now Paul takes this word »justify«, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" style="border-width: 3px; border-color: black; border-style: solid;" src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2011/09/AP0906.jpg" alt="AP0906.jpg" width="210" height="297" />Im Jahr 2005 erschien in der Zeitschrift <em>Australian Presbyterian</em> ein Interview mit Ligon Duncan über die Rechtfertigungslehre. Duncan betont den Aspekt der Anrechnung einer fremden Gerechtigkeit. Wer glaubt, wird nicht durch etwas in ihm oder seine Taten gerechtfertigt, sondern durch die Anrechnung dessen, was Christus für uns getan hat.</p>
<blockquote><p>Now Paul takes this word »justify«, which means to »declare someone righteons«, and he goes on to say that we have been justified, that is, declared to be »not guilty« as a gift by God’s grace through the redemption which is in Jesus Christ. And so Paul, in Romans 3:24, makes it clear that the basis of our being declared not guilty is not to be found in us; instead, we are »justified« because of the redemption that is in Christ Jesus. The gift of being declared accepted by God is not based on something in us or in something that we do; rather, it is based on something which God has done in Jesus Christ. And that’s good news! We have someone else who has accomplished our salvation.</p></blockquote>
<p>Der Beitrag:</p>
<ul>
<li>J. Ligon Duncan: »Paul in Perspective«, <em>Australian Presbyterian</em>, September 2006,</li>
</ul>
<p>indem Duncan sich auch über die Neue Paulusperspektive (und N.T. Wright) äußert, ist immer noch sehr lesenswert: <a href="http://ap.org.au/images/2006AP/AP0906.pdf" target="_blank" class="lipdf">AP0906.pdf</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/ligon-duncan-glaubensgerechtigkeit/15325/' addthis:title='Ligon Duncan: Glaubensgerechtigkeit '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Die Glaubensgerechtigkeit bei Cusanus</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 13:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Akzente]]></category>
		<category><![CDATA[Historische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Nikolaus von Kues]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtfertigungslehre]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Reformator Johannes Kymaeus (1498–1552) soll darauf hingewiesen haben, dass bereits bei dem Universalgelehrten Nikolaus von Kues das Rechtfertigungsverständnis Martin Luthers vorgezeichnet sei. Nun finden wir bei Nikolaus, auch Cusanus genannt, eine Menge Merkwürdigkeiten (zur Einführung in sein Leben und Werk siehe auch hier). Bei der Lektüre einiger seiner Schriften ist mir allerdings aufgefallen, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Reformator Johannes Kymaeus (1498–1552) soll darauf hingewiesen haben, dass bereits bei dem Universalgelehrten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nikolaus_von_Kues" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Nikolaus von Kues</a> das Rechtfertigungsverständnis Martin Luthers vorgezeichnet sei. Nun finden wir bei Nikolaus, auch Cusanus genannt, eine Menge Merkwürdigkeiten (zur Einführung in sein Leben und Werk siehe auch <a href="http://www.bucer.eu/uploads/media/nikolausvkues1.0.pdf" target="_blank" class="lipdf">hier</a>). Bei der Lektüre einiger seiner Schriften ist mir allerdings aufgefallen, dass bei ihm die Verherrlichung Gottes, die Gnadentheologie und eine Glaubensgerechtigkeit, die Gott selbst schafft, tatsächlich betont werden.</p>
<p>Hier einige Beispiele (zitiert in Anlehnung an: Nicolas Cusanus: <em>Philologische und theologische Schriften</em>, Wiesbaden, Matrix Verlag, 2005):</p>
<blockquote><p>Die Frage: Warum ließ Gott Adam, unsern Stammvater, sündigen und uns alle infolge seiner Sünde sterben? löst sich im Hinblick auf das Wort Christi an den Blindgeborenen, dass in seiner Heilung sich die Herrlichkeit Gottes offenbaren sollte. Dass es Gott zuließ, dass Adam in Sünde geriet, das rührte nicht von seiner Sünde her, sondern damit die Herrlichkeit Gottes offenbar würde, denn obgleich Gott an der Sünde, deren Entstehen er verhinderte, kein Gefallen hatte, so weiß er doch auch aus dem Bösen Gutes hervorzubringen. Das läßt sich von allen zur Seligkeit Prädestinierten sagen, von denen man weiß, dass sie Sünder gewesen. Die heilige Schrift fasst alles unter der Sünde, damit den Gläubigen die Verheißung aus dem Glauben zuteil werde. Gott wollte seine Herrlichkeit in seinem Sohne offenbaren, damit, wie durch einen Menschen der Tod in die Welt kam, so durch Christus Jesus das Leben in allen käme. Der Sohn verherrlicht den Vater, indem er die Schätze der Herrlichkeit des Vater aufzeigt und mitteilt, der Vater verherrlicht den Sohn, weil er durch ihn das ewige Leben verleiht. (S. 534)</p>
<p>Jeder Sünder ist ein Knecht der Sünde. Der Knecht aber kann sich nicht selbst aus der Knechtschaft befreien. Wenn die Werke des Gesetzes und seine Handlungen ihn rechtfertigen, so könnte er sich selbst rechtfertigen. Das ist aber unmöglich, ja ein Widerspruch. Denn wie es ein Widerspruch ist, dass jemand sich selbst erschaffen kann – es wäre ja, bevor er wäre –, so ist es auch bei der Rechtfertigung. Wer sich selbst rechtfertigen könnte, wäre gerecht, bevor er gerecht ist. Dass daher der Ungerechte gerecht wird, kann nicht durch die Gerechtigkeit des Ungerechten oder die gerechten Werke des Ungerechten, sondern nur durch die Gerechtigkeit des Gerechten erfolgen, der nur durch die Gnade gerecht macht, wen er will. Es gibt aber nur eine und nur eines einzigen Gerechtigkeit. Dies ist die Gerechtigkeit des einen Mittlers, der notwendig Gott und Mensch ist. Dieser will nur das Gerechte. Weil er durch Gnade rechtfertigen will und was er will, das Gerechte ist, so ist es gerecht, dass der wirklich gerechtfertigt werde, den er rechtfertigen will. Damit dieser sein Wille die rechtfertigende Gerechtigkeit sei, wurde er selbst unsere Gerechtigkeit, indem er sich selbst hingab. So brachte er auf ewig unsere Heiligung zu Stande. Gott setzte ihn zum gnädigen Vermittler durch den Glauben in dessen Blute, zur Offenbarung seiner Gerechtigkeit. Die Gnade, durch die wir gerettet werden, ist Gerechtigkeit. Alles also, was durch Moses auf göttlichen Befehl in Bezug auf Rechtfertigung geschrieben und angeordnet wurde, sollte uns andeuten, dass durch Tod und Besprengung mit Blut, d.i. durch Gemeinschaft des Todes die Rechtfertigung und Heiligung, die der Seele das Leben geben, zu geschehen habe … (S. 553–554)</p>
<p>Der Schöpfer ist auch der Rechtfertiger. Denn gleichwie die Erhebung des Nichts zum Sein ein Werk der Allmacht ist, so ist auch die Versetzung des Sünders in den Zustand der Rechtfertigung das Werk keiner geringen Kraft. Denn nur die unendliche Güte kann dies bewirken, da keine beschränkte Kraft es vermag. Denn wie will ein Toter sich selbst ins Leben erwecken, wenn die Kraft des Lebens in ihm fehlt? So kann auch die Gottlosigkeit sich nicht selbst zur Gerechtigkeit erheben, da in dem Gottlosen die Gerechtigkeit ganz erloschen ist. Dies wird also das Werk desselben sein, der auch das Etwas aus dem Nichts und aus dem Tode ins Leben bringt. (S. 556)</p></blockquote>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/die-glaubensgerechtigkeit-bei-cusanus/12769/' addthis:title='Die Glaubensgerechtigkeit bei Cusanus '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Kritische Blicke auf die »Neue Paulusperspektive«</title>
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		<pubDate>Mon, 23 May 2011 14:05:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Akzente]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Paulusperspektive]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtfertigungslehre]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Diskussion um die Stellung des Gesetzes und die Bedeutung der neutestamentlichen Rechtfertigungslehre hat in den letzten 30 Jahren durch die sogenannte »Neue Paulusperspektive« (NPP) ein anderes Gesicht bekommen. Die Entlutherisierung der Rechtfertigungslehre und die Kritik am Heilsindividualismus gaben der transformatorischen Theologie erheblichen Rückenwind. Gemäß der NPP ist es Paulus nämlich gar nicht so sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Diskussion um die Stellung des Gesetzes und die Bedeutung der neutestamentlichen Rechtfertigungslehre hat in den letzten 30 Jahren durch die sogenannte »Neue Paulusperspektive« (NPP) ein anderes Gesicht bekommen. Die Entlutherisierung der Rechtfertigungslehre und die Kritik am Heilsindividualismus gaben der transformatorischen Theologie erheblichen Rückenwind. Gemäß der NPP ist es Paulus nämlich gar nicht so sehr um die Frage gegangen, wie der Mensch mit Gott versöhnt werden kann. Paulus zielte vielmehr auf die ethnisch-soziale Abgrenzung der Juden ab und wollte die Heilsbotschaft von nationalistischen Bestrebungen befreien. Das Heil gilt allen Völkern. Insofern ist das Evangelium eine Botschaft, die ethnische Schranken überwinden hilft und dafür motiviert, ungerechte soziale Strukturen in der Welt aufzubrechen.</p>
<p>Nachdem sich etliche angelsächsische Exegeten dem »neuen Paradigma« zunächst euphorisch angeschlossen hatten, formierte sich bald heftige Kritik, die auf die Einseitigkeiten der NPP aufmerksam machte. Theologen wie Seyoon Kim, Stephen Westerholm, Mark Seifrid, G. P. Waters (studierte bei Sanders) oder Simon Gathercole (studierte bei Dunn) haben beispielsweise steile Thesen der NPP entkräftet und so auch den unfreiwilligen Namensgeber der NPP, James Dunn, dazu bewegt, einzulenken. Dunn gibt inzwischen freimütig zu, dass die Mission des Paulus nicht einseitig auf soziologische und politische Ambitionen reduziert und der Rechtfertigungslehre ihre soteriologische Dimension nicht genommen werden darf.</p>
<p>In Deutschland hatte es die NPP zunächst schwer. Exegetische Größen wie Martin Hengel oder Peter Stuhlmacher haben schon früh Zweifel angemeldet. Friedrich Avemarie konnte zeigen, dass die frührabbinischen Texte nicht so leicht auf eine einheitliche Linie zu bringen sind, wie E.P. Sanders das behauptet hatte. Freilich lies sich die Kritik aus Deutschland (besonders die aus Tübingen) auch auf den Einfluss Luthers zurückführen und natürlich gibt es inzwischen in Deutschland renommierte Vertreter der NPP. Insgesamt setzt aber meines Erachtens eine Phase der Konsolidierung ein, die einerseits neue Einsichten der NPP angemessen würdigt und andererseits darauf verweist, dass sich alles in allem nicht so viel geändert hat und sich Luthers Rechtfertigungslehre nicht nur am mittelalterlichen Katholizismus abarbeitete, sondern ihre wesentlichen ›Entdeckungen‹ tatsächlich Paulus verdankt.</p>
<p>Einige jüngere Arbeiten aus dem deutschen Raum möchte ich hier kurz vorstellen:</p>
<p>Michael Wolter hat in seinem gerade erschienen Paulusbuch (Michael Wolter: <em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3788724897/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3788724897" target="_blank" class="liexternal">Paulus: Ein Grundriss seiner Theologie</a></em>, Neukirchen-Vluyn: Neukirchener Verlagsgesellschaft, 2011) bei seinen Erörterungen zur paulinischen Rechtfertigungslehre die Einsichten der NPP einfließen lassen (siehe besonders S. 340–409). Die Gemeinsamkeit der neuen Paulusperspektiven liegt für Wolter in der neuen Verortung der Rechtfertigungslehre (S. 341):</p>
<blockquote><p>Inzwischen hat sich unter dieser Bezeichnung eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Interpretationen ausdifferenziert, deren Gemeinsamkeit aber darin besteht, dass sie die paulinische Rechtfertigungslehre nicht (wie das z.B. bei Luther, Bultmann und Käsemann der Fall ist) in der Anthropologie, sondern in der Ekklesiologie ansiedeln. Sie schreiben ihr – vereinfachend gesagt – im Wesentlichen die Funktion zu, die theologischen Implikationen und Konsequenzen der paulinischen Christusverkündigung unter den Völkern zu reflektieren. Charakteristisch für sie ist dabei die Abgrenzung von der lutherischen Paulusrezeption, wie sie im 20. Jahrhundert vor allem in den Interpretationen der paulinischen Rechtfertigungslehre durch Rudolf Bultmann, Ernst Käsemann und deren Schüler vertreten wurde. Die ›New Perspective‹ verlangt, das Rechtfertigungsverständnis Martin Luthers von der paulinischen Rechtfertigungstheologie strikt zu unterscheiden, weil ihrer Meinung nach das paulinische Rechtfertigungskonzept verfälscht wird, wenn man es in den Kategorien der reformatorischen Theologie interpretiert.</p></blockquote>
<p>Die Resultate der neuen Perspektiven haben bei Wolters eigenen Untersuchungen zur Rechtfertigungslehre freilich ihre Spuren hinterlassen. Doch sperrt er sich gegen vereinfachende Schablonen, wie z. B. – um nur einen Punkt herauszugreifen – bei der Interpretation von »Werke des Gesetzes«. Wolter schreibt (S. 352):</p>
<blockquote><p>Die Frage, ob der Ausdruck »Werke des Gesetzes« Handlungen meint, die in Erfüllung der Tora getan werden, oder Vorschriften, die in der Tora stehen, weil sie getan werden sollen (unabhängig davon, ob dies auch tatsächlich geschieht), ist ganz bestimmt nicht so zu beantworten, dass irgendeine dieser beiden Interpretationen »durchweg« gelten und der Ausdruck darum an allen Stellen ein und dieselbe Bedeutung haben müsse. Solch einseitige Urteile – in welche Richtung sie auch gehen mögen – lassen einen Sachverhalt unbeachtet, der eigentlich selbstverständlich sein sollte: dass Begriffe mal mit ihrer ›eigentlichen‹ Bedeutung und mal metonymisch gebraucht werden können.</p></blockquote>
<p>Am Ende seiner Ausführung resümiert Wolter (S. 411):</p>
<blockquote><p>Aufs Ganze gesehen sind die theologischen Unterschiede zwischen der paulinischen Rechtfertigungslehre und ihrer Rezeption durch Martin Luther nicht zu übersehen. Ihre Ursache haben sie zweifellos in den veränderten christentumsgeschichtlichen Kontexten. Daraus kann man zwei hermeneutische Schlussfolgerungen ableiten: Die Interpretation der paulinischen Rechtfertigungslehre darf man in der Tat nicht am theologischen Paradigma ihrer Rezeption durch Martin Luther ausrichten. Das wäre anachronistisch. Aus der umgekehrten Richtung betrachtet, wird man aber auch der Theologie Martin Luthers nicht gerecht, wenn man ihr eine Verfälschung der paulinischen Rechtfertigungslehre vorwirft. Luther geht mit ihr vielmehr so um, dass er sie in einen veränderten historischen und kulturellen Kontext hinein fortschreibt und dabei wesentliche Bestandteile ihres Begründungszusammenhangs bewahrt.</p></blockquote>
<p>Eine gute Zusammenfassung zur NPP stammt von dem Neutestamentler Jörg Frey. Sein Beitrag »Das Judentum des Paulus« (erschienen in: Oda Wischmeyer (Hg.): <em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3825227677/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3825227677" target="_blank" class="liexternal">Paulus: Leben – Umwelt – Werke – Briefe</a></em>, Tübingen u. Basel: A. Francke Verlag, 2006, S. 5–43) enthält den Abschnitt »Zur ›neuen Paulusperspektive‹« (S. 35–42). Frey stellt komprimiert wichtige Thesen der NPP sowie die vielstimmige Kritik vor (Common Judaism, Bundesnomismus und soteriologische Bedeutung der Toraerfüllung, Werke des Gesetzes als bloße boundary markers, Gegenstand des Rühmens, Verlust der eschatologoschen Dimenson, Differenz zwischen der Anthropologie des Paulus und der des zeitgenössischen Judentums). Das Fazit lautet bei Frey (S. 41–42):</p>
<blockquote><p>Es ist zweifellos ein Verdienst der ›New Perspective‹, dass sie das überkommene Zerrbild vom Judentum als einer Religion der ›Werkgerechtigkeit‹ wirksam bestritten und die unreflektierte Rede vom ›Gesetz als Heilsweg‹ nachhaltig in Zweifel gezogen hat. Gegen die Wirkungsgeschichte paulinischer Theologie ist aus den jüdischen Quellen zu erkennen, dass die Tora für Juden Freude, nicht Last, Berufung, nicht Sklaverei bedeutet. Aufgrund neuerer Forschungen sollte es definitiv unmöglich sein, das Judentum der Zeit Jesu als »Religion völligster Selbsterlösung« [Anmerkung: so noch Billerbeck] zu bezeichnen und ihm »Werkgerechtigkeit« und Ritualismus vorzuwerfen. Solche Urteile sind eher neuprotestantisch als lutherisch und widersprechen der jüdischen Selbstwahrnehmung. Ein Gewinn ist auch, dass nun die Gefahr der Eintragung späterer Fragen in die Paulusinterpretation bewusster wahrgenommen wird. Vor jeder Verallgemeinerung paulinischer Aussagen für eine überzeitliche Lehre muss zunächst der historische Ort und der rhetorische Kontext der Texte ernst genommen werden. Die soziologischen Kategorien dürfen freilich, wie auch Dunn zugesteht, nicht an die Stelle der theologischen Reflexion treten. Der Theologe Paulus lässt sich nicht auf missionspragmatische oder ›kirchenpolitische‹ Intentionen reduzieren. Sein Denken ist auf dem Hintergrund seiner Biographie und Christuserkenntnis sowohl anthropologisch als auch hamartologisch tiefergehend, als dies die Vertreter der ›New Perspective‹ zugestehen wollten.</p></blockquote>
<p>Der FTH Dozent Berthold Schwarz nimmt die Ergebnisse der NPP ebenfalls differenziert war. In seinem Beitrag »Das Missverständnis der sogenannten ›Neuen Paulusperspektive‹« (Teil 1 erschienen in: <em>Bibel und Gemeinde</em> 4/2010, S. 61–70 und Teil 2 in: <em>Bibel und Gemeinde</em> 1/2011, S. 39–48) mahnt Schwarz zur weiteren fairen und gewissenhaften Diskussion (Teil 2, S. 48). Die große Schwäche der NPP liegt für ihn in der verkürzten Deutung der Rechtfertigungslehre (Teil 2, 47):</p>
<blockquote><p>Die Vertreter der Neuen Perspektive übersehen (leider) in ihrem berechtigten Bemühen, das herauszuarbeiten, was im 1. Jahrhundert mit den Aussagen des Paulus im Kontext des damaligen Judentums gemeint gewesen sein kann, dass die Rechtfertigung (wenigstens auch) etwas mit der individuellen Stellung des Einzelnen vor Gott zu tun hat. Wright spricht davon als einer »second-order doctrine«, während die Reformatoren in soteriologischer Akzentuierung darin die Lehre sehen, mit der alles im Christentum steht und fällt (&#8230; ein Urteil, das in gesamtbiblischer Perspektive ebenfalls die Tendenz zur Übertreibung in sich trägt). Es geht – wie bereits erwähnt wurde – für die Neue Paulusperspektive bei der Rechtfertigung um eine nationale, körperschaftliche Angelegenheit des Eingegliedertseindürfens in den (bestehenden) nationalen Bund mit Gott, der nun auch für Heiden eröffnet sei, ermöglicht durch die Weltherrschaft des erhöhten Christus. So einseitig oder auch unvollständig einige reformatorische Ansichten und Lehren im Urteil der Aussagen des gesamten Neuen Testaments gewesen sein mögen, die Antworten der Neuen Perspektive in der Paulusinterpretation liefern letztlich mehr Probleme und Fragezeichen, als dass sie wirklich Lösungen für exegetische oder theologische Probleme anbieten.</p></blockquote>
<p>Einen bemerkenswerten Aufsatz hat der Systematiker Wilfried Härle im Jahr 2006 veröffentlicht (»Paulus und Luther: Ein kritischer Blick auf die ›New Perspective‹«, <em>ZThK</em>, Bd. 103 (2006), S. 326–393). Der Schwerpunkt dieser Untersuchung liegt nicht auf der Frage, »ob Paulus das Judentum seiner Zeit richtig verstanden und beschrieben hat, sondern auf der Frage, welche theologischen Auffassungen Luther (zusammen mit den übrigen Reformatoren) aus Paulus gewonnen hat und ob sie von E. P. Sanders und anderen Vertretern der New-Perspective richtig verstanden und wiedergegeben werden« (S. 362). Härle rekonstruiert, von welchen Prämissen aus E. P. Sanders zu seiner These von der Unvereinbarkeit zwischen Paulus und Luther gekommen ist und prüft das vorausgesetzte Bild der paulinischen und lutherischen Theologie. Schließlich stellt Härle das Verhältnis zwischen den paulinischen und lutherischen Aussagen über Sünde und Heil des Menschen dar, so wie er es versteht. Härle weist m. E. überzeugend nach, dass Sanders Luther in mehreren Punkten nicht verstanden hat. Sanders unterstellt – kurz gesagt – Luther einen viel zu flachen Sündenbegriff. Im christlichen Leben geht es nicht um formale Gebotserfüllung, sondern darum, Gott von ganzem Herzen zu lieben (381):</p>
<blockquote><p>Solange ein Mensch den Willen Gottes zu erfüllen versucht aus Furcht vor der Strafe Gottes oder aus Hoffnung auf den Lohn Gottes, kann er zwar jede Handlung vollziehen, die vom Gesetz geboten ist, aber er liebt dabei nicht Gott, sondern immer nur sich selbst. Das Motiv, der Strafe, dem Zorn, dem Gericht Gottes zu entgehen, hat seinen einzigen Grund in dem Willen oder Hoffen des Menschen, sich selbst vor der Strafe Gottes in Sicherheit zu bringen und das Heil zu gewinnen. Und der ›gerechte Gott‹ (im Sinne der iustitia activa) ist dabei dasjenige Gegenüber, von dem die Bedrohung ausgeht.</p></blockquote>
<p>Sanders hat diese Tiefendimension des Sündenbegriffs bei Luther übersehen (S. 382):</p>
<blockquote><p>Bei allem Respekt: Diese Einsichten Luthers haben sich E. P. Sanders auch nicht von ferne erschlossen. Er sieht in Luther einen Menschen, der Schuld- und Gewissensprobleme hat und sich darum durch den Gedanken einer zugerechneten, fiktiven Gerechtigkeit eine Lösung zurechtlegt, an die er glauben kann, die ihm hilft, mit seinen Schuld- und Gewissensproblemen zu leben, und die ihn doch nicht nötigt, sein Leben radikal zu ändern und am Willen Gottes auszurichten. Das alles hat mit Luther – klar und deutlich gesagt – <em>nichts</em> zu tun.</p></blockquote>
<p>So schließt Härle:</p>
<blockquote><p>Die Sünde als die verkehrte, nicht vom Vertrauen bestimmte Gottesbeziehung, nimmt das Gesetz zum Anlaß, sei es im speziellen Fall, um die Begierde zu wecken, sei es generell, um den Menschen zum Selbstruhm und Anspruchsdenken vor Gott zu verführen. Auf dieser – bei Sanders gar nicht betretenen – Ebene knüpft Luther unmittelbar an Paulus an und entdeckt insbesondere in der spätmittelalterlichen Theologie der römisch-katholischen Kirche reichlich Ansätze für eine Verleugnung der Glaubensgerechtigkeit zugunsten der Werkgerechtigkeit. Das ist natürlich – verglichen mit der paulinischen Situation – eine ganz andere Frontstellung, weil Luther sich ja mit seiner christlichen Kirche und ihrer Lehre kritisch auseinandersetzt, nicht mit dem Judentum oder Heidentum, das erst für den Glauben an Jesus Christus gewonnen werden soll. Aber wenn man diese Unterschiede in Rechnung stellt und im Blick behält, kann man wohl sagen, daß Luther auch und gerade an dieser Stelle vom Apostel Paulus entscheidende Einsichten übernommen hat, die für Kirche und Theologie damals und heute zu wichtig sind, als daß sie vergessen oder verleugnet werden dürften.</p></blockquote>
<p>Schlussendlich möchte ich auf die <em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3825235009/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3825235009" target="_blank" class="liexternal">Theologie des Neuen Testaments</a></em> von Ferdinand Hahn verweisen. Im ersten Band dieses herausragenden Werkes kommt Hahn im Rahmen seiner Untersuchungen zur Bedeutung und Funktion des Gesetzes kurz auf Sanders, Dunn und Räisänen zu sprechen (Ferdinand Hahn, <em>Theologie des Neuen Testaments: Die Vielfalt des Neuen Testaments</em>, Bd. 1, 3. Aufl., Tübingen: Mohr Siebeck, S. 232–233). Nachdem Hahn dargestellt hat, dass gemäß Sanders das Tun der Menschen nicht dem Erwerb des Heils, sondern der Bewahrung des Heils diente und gemäß Dunn Beschneidung und Gesetzesobservanz <em>indentity marker</em> für das jüdische Selbstverständnis sind, konstatiert er (S. 232):</p>
<blockquote><p>So wichtig diese Beobachtungen sind, es kann trotz der grundlegenden Bedeutung der Zugehörigkeit zum Bund nicht übersehen werden, daß es seit der prophetischen Tradition das Problem des Bundesbruches gab und daß darüber hinaus das endzeitliche Gottesgericht ein zunehmendes Gewicht erhielt. Die Folge war ein durchaus ambivalentes Verhalten zum Gesetz, das zwar nach wie vor entscheidendes Kennzeichen der Zugehörigkeit zu dem von Gott erwählten Volk war, zugleich aber im Blick auf das ausstehende Landgericht Ungewißheit und eigenes Streben nach Gerechtigkeit einschloß. Ein solches Verständnis ist jedenfalls bei Paulus vorausgesetzt.</p></blockquote>
<p style="text-align: center;">– – –</p>
<p>Der Beitrag kann hier als PDF-Datei heruntergeladen werden: <a href="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2011/05/Neuere-Blicke-auf-die-NPP.pdf" title="Neuere Blicke auf die NPP.pdf" class="lipdf">Neuere Blicke auf die NPP.pdf</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/kritische-blicke-auf-die-%c2%bbneue-paulusperspektive%c2%ab/12473/' addthis:title='Kritische Blicke auf die »Neue Paulusperspektive« '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Horton: Missionale Gemeinde oder neues Mönchtum? (Teil 4 – Schluss)</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 08:40:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Horton]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtfertigungslehre]]></category>

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		<description><![CDATA[Die neue Reformation Wie reagieren wir heute auf den Missionsbefehl? Dazu bedarf es eines richtigen Verständnisses von Jüngerschaft. Paulus sagt, die Werksgerechtigkeit sei der wertlose Versuch, sich den Himmel zu erkaufen. Einzig die Gerechtigkeit aus dem Glauben erlangt Christus – und dies durch das verkündigte Wort: Es gilt, Botschafter an Christi Statt zu sein (Röm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Die neue Reformation</h4>
<p>Wie reagieren wir heute auf den Missionsbefehl? Dazu bedarf es eines richtigen Verständnisses von Jüngerschaft. Paulus sagt, die Werksgerechtigkeit sei der wertlose Versuch, sich den Himmel zu erkaufen. Einzig die Gerechtigkeit aus dem Glauben erlangt Christus – und dies durch das verkündigte Wort: Es gilt, Botschafter an Christi Statt zu sein (Röm 10,5–16). Der Glaube kommt nicht aus den Werken, sondern die Werke aus dem Glauben, und der »kommt durch die Verkündigung, die Verkündigung aber durch das Wort Gottes« (V. 17).</p>
<p>Jünger ist zuerst und zunächst, wer den Indikativ freudig vernimmt und annimmt, von dem ich schon gesprochen habe. Wie Maria Magdalena lauscht er jedem Wort aus dem Munde seines Erlösers und lässt alles fallen, wenn er etwas von ihm lernen kann – und dann, als Mensch, dem vergeben ist, als wiedergeborenes Geschöpf bezeugt er in Liebe [was er gehört] und erweist den Menschen seine guten Werke.</p>
<p>Die Reformation ist ein gutes Beispiel für die Herausforderung des Mönchtums. Ob der Mönch nun die Leiter geistlicher Übungen oder guter Werke nach oben kletterte – immer erschien er den Menschen als Heiligkeitsakrobat, der seine Künste dem Rest der Gläubigen darbot, die im unteren Bereich der weltlichen Arbeit und des Familienlebens beschäftigt waren.</p>
<p>Die Reformation räumte mit diesem Muster auf, indem sie zunächst feststellte: Die Erlösung ist von Anfang bis zum Ende das Werk Gottes für uns, nicht unser Werk für Gott. Wir können in keiner Weise zur vollkommenen Gerechtigkeit Christi beitragen. Gott kann weder durch aufsehenerregende noch durch ehrenvolle Werke zufriedengestellt werden. Zweitens wiesen die Reformatoren darauf hin, dass das Erlösungswerk Christi für mich noch nichts für meinen Nächsten bewirkt – das zielt in Richtung Mönche: wie beflissen waren sie doch in ihren Werken, die niemandem nützten! Sind Sie gerechtfertigt, dann gibt es keinen anderen Ort für Ihre guten Werke als den, an dem Ihr Nächster steht. Gott braucht Ihre guten Werke nicht, wie Luther so treffend gesagt hat, sehr wohl aber Ihr Nächster. Drittens: Alle Christen sind Heilige, und daher gleichermaßen gerechtfertigt und erneuert. Sie unterliegen allesamt der selben Pflicht zum Wachstum in der Beziehung mit Gott und zur Liebe und zum Dienst am Nächsten.</p>
<p>Deshalb übersetzten die Reformatoren die Bibel aus den Originalsprachen in die Alltagssprache der Menschen. Sie schrieben Andachtsbücher, Gebete, Liturgien, Katechismen, Psalter und Lieder, die nicht nur in der Kirche gesungen werden konnten, sondern auch um den Mittagstisch. Darum auch werden Neubekehrte in Glaubensfragen unterrichtet und ermutigt bzw. bestärkt, in ihren weltlichen Berufen »Salz und Licht« zu sein. Die Auswirkung einer solchen Arbeitsethik auf die Qualität des Handwerks, die Medizin, das Rechtswesen, die Politik, die Gesellschaft, das Familienleben und auf die Künste ist geschichtlich bestens bezeugt. Die Annahme, die reformierte Theologie ermutige zur Passivität aus Angst, nicht mit den göttlichen Absichten »zusammenarbeiten« zu können (wie Jones gemeint hat), ist weder historisch noch theologisch begründbar. Wir arbeiten insofern mit Gott zusammen, als wir in seiner allgemeinen und seiner rettenden Gnade tätig sind. Zu seinem Erlösungswerk können wir nichts beitragen. Die Erlösung ist vollbracht. Diesen Sieg müssen wir nun verkündigen, nicht ihn uns erringen.</p>
<p>Jünger sind zunächst Lernende. Sie gleichen Maria, die »das bessere Teil« erwählte, indem sie zu Füßen Jesu saß, um sich belehren zu lassen, während Martha »sich mit der Bedienung viel zu schaffen machte«. Wem viel vergeben ist, der liebt auch viel. Angesichts Gottes Barmherzigkeit wird die Liebe zu Gott und zu unserem Nächsten zum »vernünftigen Gottesdienst« (Röm 12,1–2). Und da die Erde »samt allem, was in ihr ist« (Ps 24,1) durch die Schöpfung und Erlösung des Herrn ist, können wir unsere fieberhaften Bestrebungen aufgeben, denn wir sind befreit zur Liebe und zum Dienst gerade an den »Nächsten«, die Gott liebt und uns jeden Tag über den Weg laufen lässt. Die frohe Botschaft selbst ist nicht mit der Prägung zu verwechseln, die wir der Welt verpassen; die frohe Botschaft ist die Prägung, die Gott uns durch die Taufe schenkt. Da die »Rettung vom Herrn kommt« (Jona 2,10), sind wir dazu befreit, aktiv an dieser Welt teilzunehmen und unsere Nächsten zu lieben, da sie Sünder sind wie wir und unserer guten Werke und der frohen Botschaft dringend bedürfen.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/horton-missionarische-gemeinde-oder-neues-monchtum-teil-4-%e2%80%93-schluss/11797/' addthis:title='Horton: Missionale Gemeinde oder neues Mönchtum? (Teil 4 – Schluss) '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Schreiner zur Rechtfertigungslehre von N.T. Wright</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 11:16:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[N.T. Wright]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtfertigungslehre]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Schreiner]]></category>

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		<description><![CDATA[Thomas Schreiner sagte bei seinem ETS-Vortrag zur Rechtfertigungslehre von N.T. Wright: We can be grateful on so many fronts for the scholarship of Tom Wright. His innovative scholarship has helped clarify biblical teachings and rectified wrong notions. My hope is that this paper will be received in the spirit in which it is intended, for [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Thomas Schreiner sagte bei seinem ETS-Vortrag zur Rechtfertigungslehre von N.T. Wright:</p>
<blockquote><p>We can be grateful on so many fronts for the scholarship of Tom Wright. His innovative scholarship has helped clarify biblical teachings and rectified wrong notions. My hope is that this paper will be received in the spirit in which it is intended, for like so many I stand in debt to his outstanding scholarship. Nevertheless, in my judgment Tom’s view of justification needs to be both clarified and corrected, for our sure hope for eternal life is the righteousness of God which belongs to us through our union with Jesus Christ.</p></blockquote>
<p>Hier mehr: <a href="http://thegospelcoalition.org/blogs/justintaylor/2010/11/17/tom-schreiner-on-tom-wright-at-ets/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+between2worlds+%28Between+Two+Worlds%29" target="_blank" class="liexternal">thegospelcoalition.org</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/schreiner-zur-rechtfertigungslehre-von-n-t-wright/10268/' addthis:title='Schreiner zur Rechtfertigungslehre von N.T. Wright '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>John Piper: Rechtfertigung und Heiligung</title>
		<link>http://www.theoblog.de/john-piper-rechtfertigung-und-heiligung/9452/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=john-piper-rechtfertigung-und-heiligung</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 18:53:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtfertigungslehre]]></category>

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		<description><![CDATA[John Piper hat sich für acht Monate aus dem öffentlichen Dienst zurückgezogen. Kurz bevor er seinen Urlaub antrat, produzierte er drei Videoclips. Das erste Video ist der Rechtfertigungslehre gewidmet. Ausgezeichnet! Hier:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>John Piper hat sich für acht Monate aus dem öffentlichen Dienst zurückgezogen. Kurz bevor er seinen Urlaub antrat, produzierte er drei Videoclips. Das erste Video ist der Rechtfertigungslehre gewidmet. Ausgezeichnet!</p>
<p><em><span style="font-style: normal;"> </span><span style="font-style: normal;">Hier:</span></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Neb0gEwu54w&amp;rel=0&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xd0d0d0&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/Neb0gEwu54w&amp;rel=0&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xd0d0d0&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p></em></p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/john-piper-rechtfertigung-und-heiligung/9452/' addthis:title='John Piper: Rechtfertigung und Heiligung '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>»Werke des Gesetzes« im Galaterbrief</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 17:17:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Paulus]]></category>
		<category><![CDATA[J.B. Tyson]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Paulusperspektive]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtfertigungslehre]]></category>

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		<description><![CDATA[Joseph B. Tyson hat Anfang der 70er Jahre, also lange vor dem Rummel um die »Neue Paulusperspektive«, einen Aufsatz über die Werke des Gesetzes (griech. erga nomou) im Galaterbrief publiziert. Tyson nimmt die Forschungsarbeiten von Ernst Lohmeyer auf. Rob Bradshaw hat den Beitrag digitalisiert. Also kann: Joseph B. Tyson, »Works of law&#8217; in Galatians,« Journal of Biblical [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Joseph B. Tyson hat Anfang der 70er Jahre, also lange vor dem Rummel um die »Neue Paulusperspektive«, einen Aufsatz über die Werke des Gesetzes (griech. erga nomou) im Galaterbrief publiziert. Tyson nimmt die Forschungsarbeiten von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Lohmeyer" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Ernst Lohmeyer</a> auf. Rob Bradshaw hat den Beitrag digitalisiert. Also kann:</p>
<ul>
<li>Joseph B. Tyson, »Works of law&#8217; in Galatians,« <em>Journal of Biblical Literature</em> 92.3 (Sept. 1973): 423–431</li>
</ul>
<p>hier gratis heruntergeladen werden kann: <a href="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2010/09/1973_tyson.pdf" title="1973_tyson.pdf" class="lipdf">1973_tyson.pdf</a>.</p>
<p>VD: RB</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/%c2%bbwerke-des-glaubens%c2%ab-im-galaterbrief/9419/' addthis:title='»Werke des Gesetzes« im Galaterbrief '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Bonhoeffers Rechtfertigungslehre</title>
		<link>http://www.theoblog.de/bonhoeffers-rechtfertigungslehre/8511/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=bonhoeffers-rechtfertigungslehre</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 19:20:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtfertigungslehre]]></category>
		<category><![CDATA[Soteriologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Im NachfolgeBlog.de gibt es ein wunderschönes Zitat von Dietrich Bonhoeffer über die »iustitia externa«: Christ ist der Mensch, der sein Heil, seine Rettung, seine Gerechtigkeit nicht mehr bei sich selbst sucht, sondern bei Jesus Christus allein. Er weiß, Gottes Wort in Jesus Christus spricht ihn schuldig, auch wenn er nichts von eigener Schuld spürt, und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im NachfolgeBlog.de gibt es ein wunderschönes Zitat von Dietrich Bonhoeffer über die »iustitia externa«:</p>
<blockquote><p>Christ ist der Mensch, der sein Heil, seine Rettung, seine Gerechtigkeit nicht mehr bei sich selbst sucht, sondern bei Jesus Christus allein. Er weiß, Gottes Wort in Jesus Christus spricht ihn schuldig, auch wenn er nichts von eigener Schuld spürt, und Gottes Wort in Jesus Christus spricht ihn frei und gerecht, auch wenn er nichts von eigener Gerechtigkeit fühlt. Der Christ lebt nicht mehr aus sich selbst, aus seiner eigenen Anklage und seiner eigenen Rechtfertigung, sondern aus Gottes Anklage und Gottes Rechtfertigung.</p></blockquote>
<p>Hier mehr: <a href="http://www.nachfolgeblog.de/?p=3630" target="_blank" class="liexternal">www.nachfolgeblog.de</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/bonhoeffers-rechtfertigungslehre/8511/' addthis:title='Bonhoeffers Rechtfertigungslehre '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Glaubensgerechtigkeit</title>
		<link>http://www.theoblog.de/glaubensgerechtigkeit/7846/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=glaubensgerechtigkeit</link>
		<comments>http://www.theoblog.de/glaubensgerechtigkeit/7846/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 08:19:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[John Piper]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtfertigungslehre]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.theoblog.de/?p=7846</guid>
		<description><![CDATA[John Piper auf der Together for the Gospel Konferenz in Louisville (U.S.A.): Wenn wir versuchen, die Frucht der Glaubensgerechtigkeit zur Wurzel zu machen, stirbt der ganze Planet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>John Piper auf der <a href="http://www.t4g.org/" target="_blank" class="liexternal">Together for the Gospel</a> Konferenz in Louisville (U.S.A.):</p>
<blockquote><p>Wenn wir versuchen, die Frucht der Glaubensgerechtigkeit zur Wurzel zu machen, stirbt der ganze Planet.</p></blockquote>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/glaubensgerechtigkeit/7846/' addthis:title='Glaubensgerechtigkeit '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Thema der ETS-Tagung 2010: Die Glaubensgerechtigkeit</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 06:23:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[John Piper]]></category>
		<category><![CDATA[N.T. Wright]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Paulusperspektive]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtfertigungslehre]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Thema der nächsten großen ETS-Tagung (17.–19. November in Atlanta, U.S.A.) lautet »Justification by Faith«. Als Hauptredner werden erwartet: John Piper (Pastor of Bethlehem Baptist Church, Minneappolis), N.T. Wright (Bishop of Durham) und Frank Thielman (Presbyterian Professor of Divinity, Beeson Divinity School). Wer auch gern einen Vortrag halten möchte, kann sich hier bewerben: www.etsjets.org.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema der nächsten großen ETS-Tagung (17.–19. November in Atlanta, U.S.A.) lautet »Justification by Faith«. Als Hauptredner werden erwartet: John Piper (Pastor of Bethlehem Baptist Church, Minneappolis), N.T. Wright (Bishop of Durham) und Frank Thielman (Presbyterian Professor of Divinity, Beeson Divinity School).</p>
<p>Wer auch gern einen Vortrag halten möchte, kann sich hier bewerben: <a href="http://www.etsjets.org/call_for_papers" target="_blank" class="liexternal">www.etsjets.org</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/thema-der-ets-tagung-2010-die-glaubensgerechtigkeit/7170/' addthis:title='Thema der ETS-Tagung 2010: Die Glaubensgerechtigkeit '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Rechtfertigung als das letzte Wort</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 17:41:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Dietrich Bonhoeffer]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtfertigungslehre]]></category>

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		<description><![CDATA[Was bin ich doch für ein glücklicher Mensch. Heute durfte ich aus beruflichen Gründen mehrere Stunden Dietrich Bonhoeffer lesen. Wie fast immer, wenn ich ihn lese, staune ich über die Tiefe seiner Ausführungen und die außergewöhnlich kraftvolle Sprache. Wunderbar. Wohl dem, der während der Arbeitszeit ab und an Bonhoeffer lesen darf! Ein sicher auch bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was bin ich doch für ein glücklicher Mensch. Heute durfte ich aus beruflichen Gründen mehrere Stunden Dietrich Bonhoeffer lesen. Wie fast immer, wenn ich ihn lese, staune ich über die Tiefe seiner Ausführungen und die außergewöhnlich kraftvolle Sprache. Wunderbar. Wohl dem, der während der Arbeitszeit ab und an Bonhoeffer lesen darf!</p>
<p>Ein sicher auch bei Bonhoeffer herausragender Text sei hier wiedergegeben. Er beginnt in seiner Ethik den berühmten Teil über »Die letzten und die vorletzten Dinge« mit einer Erklärung zur reformatorischen Rechtfertigungslehre (<i>Ethik</i>, München, 1958, S. 75):</p>
<blockquote>
<p>Ursprung und Wesen alles christlichen Lebens liegen beschlossen in dem einen Geschehen, das die Reformation Rechtfertigung des Sünders aus Gnade allein genannt hat. Nicht was der Mensch an sich ist, sondern was der Mensch in diesem Geschehnis ist, gibt uns Aufschluß über das christliche Leben. Hier ist die Länge und die Breite des menschlichen Lebens in einen Augenblick, in einen Punkt zusammengefaßt, die Ganzheit des Lebens ist in diesem Ereignis umschlossen. Was geschieht hier? Ein letztes, von keinem menschlichen Sein, Tun oder Leiden zu Ergreifendes. Der finstere, von innen und außen verriegelte, immer tiefer in Abgrund und Ausweglosigkeit sich verlierende Schacht des menschlichen Lebens wird mit Macht aufgerissen, das Wort Gottes bricht herein; der Mensch erkennt zum ersten Mal in rettendem Licht Gott und den Nächsten. Das Labyrinth seines bisherigen Lebens stürzt zusammen. Der Mensch ist frei für Gott und seine Brüder. Er wird inne, daß ein Gott ist, der ihn liebt und annimmt, daß ein Bruder neben ihm steht, den Gott liebt wie ihn selbst, daß eine Zukunft ist bei dem dreieinigen Gott mit seiner Gemeinde. Er glaubt, er liebt, er hofft. Vergangenheit und Zukunft des ganzen Lebens fließen in der Gegenwart Gottes in eines zusammen. Die ganze Vergangenheit ist umschlossen von dem Wort Vergebung, die ganze Zukunft ist aufgehoben in der Treue Gottes. Die vergangene Sünde ist in den Abgrund der Liebe Gottes in Jesus Christus gesenkt und überwunden, die Zukunft — wird ohne Sünde ein Leben aus Gott sein (1. Joh. 3, 9). Das Leben erkennt sich ausgespannt und gehalten von einem Grund der Ewigkeit zum anderen, von der Erwählung vor der Zeit der Welt bis zum ewigen Heil, es erkennt sich als Glied einer Gemeinde und einer Schöpfung, die das Lob des dreieinigen Gottes singt. Dies alles geschieht, wenn Christus zu den Menschen tritt. In Christus ist dieses alles Wahrheit und Wirklichkeit, und eben weil es kein Traum ist, darum ist das Leben des Menschen, dem die Gegenwart Christi widerfährt, von nun an nicht mehr ein verlorenes, sondern ein gerechtfertigtes Leben geworden, gerechtfertigt aus Gnade allein.</p>
</blockquote>
<p>Ist Christus in dein Leben getreten?</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/rechtfertigung-als-das-letzte-wort/6639/' addthis:title='Rechtfertigung als das letzte Wort '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Paul Washer: Das vergessene Evangelium</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 14:16:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praktische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Washer]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtfertigungslehre]]></category>

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		<description><![CDATA[Paul Washer hat vor einigen Wochen in Wales auf einer Konferenz die reformatorische Rechtfertigungslehre verteidigt. Ganz unzeitgemäß fordert Washer, klarer über das Thema »Sünde« und die Gerechtigkeit von Jesus Christus zu sprechen. Ein Mittschnitt seiner Predigt kann hier eingesehen werden (Ton- und Qualität sind allerdings nicht besonders gut):]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Paul Washer hat vor einigen Wochen in Wales auf einer Konferenz die reformatorische Rechtfertigungslehre verteidigt. Ganz unzeitgemäß fordert Washer, klarer über das Thema »Sünde« und die Gerechtigkeit von Jesus Christus zu sprechen.</p>
<p>Ein Mittschnitt seiner Predigt kann hier eingesehen werden (Ton- und Qualität sind allerdings nicht besonders gut):</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/wNv4dvAy2RY&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/wNv4dvAy2RY&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/paul-washer-der-vergessene-evangelium/6352/' addthis:title='Paul Washer: Das vergessene Evangelium '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Calvin über Glauben und Werke</title>
		<link>http://www.theoblog.de/calvin-glauben-und-werke/5131/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=calvin-glauben-und-werke</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 06:37:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Syst. Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Calvin]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtfertigungslehre]]></category>

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		<description><![CDATA[Calvin bestreitet, dass Werke irgendeinen Anteil an der Rechtfertigung des Menschen haben (vgl. hier). Aber ist der Glaube nicht ohne Werke tot (vgl. Jak 2,17)? Calvin: Da wo Christus ist, »da ist der Geist der Heiligung, der die Herzen zu neuem Leben umschafft«. Johannes Calvin schreibt 1539 in seinem Brief an Kardinal Sadolet: Gleichwohl tut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Calvin bestreitet, dass Werke irgendeinen Anteil an der Rechtfertigung des Menschen haben (vgl. <a href="http://www.theoblog.de/?p=5125" target="_top" class="liinternal">hier</a>). Aber ist der Glaube nicht ohne Werke tot (vgl. Jak 2,17)? Calvin: Da wo Christus ist, »da ist der Geist der Heiligung, der die Herzen zu neuem Leben umschafft«.</p>
<p>Johannes Calvin schreibt 1539 in seinem Brief an Kardinal Sadolet:</p>
<blockquote><p>Gleichwohl tut man Christus Unrecht, wenn man unter dem Vorwand seiner Gnade gute Werke verwirft, ist er doch gekommen, das Volk »angenehm zu machen für Gott, eifrig zu guten Werken«. Und ähnliche Zeugnisse dafür gibt es in Fülle, aus denen hervorgeht, Christus sei deshalb erschienen, damit wir durch ihn als Menschen, die recht handeln, Gott angenehm sein sollen. Unsere Gegner führen freilich stets die Schmähung im Munde, daß wir mit dem Hinweis auf die Rechtfertigung aus Gnaden den Eifer nach guten Werken im christlichen Leben ersticken. Doch das ist zu lächerlich, als daß es uns ernsthaft beschweren könnte. Daß gute Werke an der Rechtfertigung des Menschen irgendeinen Anteil haben, bestreiten wir allerdings; im Leben der Gerechtfertigten aber beanspruchen wir für sie das ganze Feld. Denn wer Gerechtigkeit erlangt hat, besitzt Christus, Christus aber kann nirgends ohne seinen Geist sein. Daraus geht klar hervor, daß die Gerechtigkeit aus Gnaden notwendig mit der Wiedergeburt verbunden ist. Wenn man also genau verstehen will, wie unzertrennlich Glaube und Werke zusammengehören, muß man auf Christus sehen, der uns, wie der Apostel lehrt, zur Gerechtigkeit und Heiligung gegeben ist (1Kor 1,30). Wo immer sich also diese Glaubensgerechtigkeit findet, die wir als ein Geschenk der Gnade verkündigen, dort ist auch Christus. Wo aber Christus ist, da ist der Geist der Heiligung, der die Herzen zu neuem Leben umschafft. Und umgekehrt: Wo sich der Eifer nach Uneigennützigkeit und Heiligung nicht regt, dort ist auch weder Christi Geist noch Christus selbst. Wo aber Christus nicht ist, da gibt es auch keine Gerechtigkeit, ja nicht einmal Glaube, kann doch ohne den Geist der Heiligung der Glaube Christus nicht als [Unterpfand der] Gerechtigkeit ergreifen. Wenn also Christus nach unserer Predigt zu einem geistlichen Leben erneuert, welche er rechtfertigt, wenn er sie der Gewalt der Sünde entreißt und in das Reich seiner Gerechtigkeit versetzt28, wenn er sie in das Ebenbild Gottes verwandelt und sie schließlich durch seinen Geist zum Gehorsam gegen seinen Willen umgestaltet: dann bleibt Euch keine Möglichkeit mehr zur Klage, unsere Lehre lasse fleischlichen Begierden die Zügel schießen. Etwas anderes aber wollten die von Euch angeführten Schriftstellen doch nicht bezwecken. Wenn Ihr sie also dazu mißbrauchen wollt, die Rechtfertigung aus Gnaden niederzureißen, dann habt Ihr Euch verrechnet!</p></blockquote>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/calvin-glauben-und-werke/5131/' addthis:title='Calvin über Glauben und Werke '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Calvin über die Glaubensgerechtigkeit</title>
		<link>http://www.theoblog.de/calvin-uber-die-glaubensgerechtigkeit/5125/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=calvin-uber-die-glaubensgerechtigkeit</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 14:06:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Syst. Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Calvin]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtfertigungslehre]]></category>

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		<description><![CDATA[Kardinal Sadolet forderte 1539 den Stadtrat und die Bürgerschaft von Genf auf, in die Arme der Katholischen Kirche zurückzukehren. Der Antwortbrief von Johannes Calvin zählt zu den beeindruckendsten Streitschriften, die der Reformator geschrieben hat. Calvin stellt klar, dass mit dem Verschwinden der Glaubengerechtigkeit auch Christi Herrlichkeit erlischt, die Kirche zerstört wird und die Hoffnung auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kardinal Sadolet forderte 1539 den Stadtrat und die Bürgerschaft von Genf auf, in die Arme der Katholischen Kirche zurückzukehren. Der Antwortbrief von Johannes Calvin zählt zu den beeindruckendsten Streitschriften, die der Reformator geschrieben hat. Calvin stellt klar, dass mit dem Verschwinden der Glaubengerechtigkeit auch Christi Herrlichkeit erlischt, die Kirche zerstört wird und die Hoffnung auf unser Heil scheitert.</p>
<p>Hier der entsprechende Abschnitt aus dem Brief von 1539:</p>
<blockquote><p>Im übrigen sprecht Ihr uns selbst durch Euer Zeugnis frei. Denn unter unseren Glaubenssätzen, die Ihr genau meintet durchnehmen zu müssen, führt Ihr keinen an, dessen Kenntnis für den Aufbau der Kirche nicht höchst notwendig wäre. Die Rechtfertigung aus Glauben berührt Ihr an erster Stelle. Darüber führen wir ja auch den ersten und härtesten Streit mit Euch. Gehört sie etwa zu jenen spitzfindigen und unnützen Fragen? Nein, wenn ihre Erkenntnis verschwindet, ist Christi Herrlichkeit erloschen, die Religion abgeschafft, die Kirche zerstört und die Hoffnung auf unser Heil völlig gescheitert. Diese Lehre also, behaupten wir, die das Herzstück der Religion war, ist von Euch wider göttliches Recht aus dem Bewußtsein der Menschen getilgt worden. Den klaren Beweis in dieser Sache führen unsere Bücher. Und die haarsträubende Unwissenheit, die darüber bis heute noch in allen Euren Gemeinden herrscht, zeigt, daß wir keineswegs fälschlich Klage erheben. Ihr aber hängt uns aus schierer Boshaftigkeit die üble Nachrede an, wir machten alles vom Glauben abhängig und ließen so keinen Raum mehr übrig für die Werke. Ich will mich an dieser Stelle auf keinen ordentlichen Disput einlassen, den man ja nur in einem umfangreichen Buch zu Ende führen könnte. Wenn Ihr aber in den Katechismus hineinsehen würdet, den ich selbst für die Genfer zusammengestellt habe, während ich bei ihnen als Pastor tätig war, so würden drei Worte genügen, um Euch, besiegt, verstummen zu lassen. Gleichwohl will ich Euch hier in Kürze darlegen, wie wir darüber reden.</p>
<p>Zunächst lassen wir den Menschen mit seiner Selbsterkenntnis den Anfang machen, und das nicht leichtfertig oder oberflächlich, vielmehr soll er sich mit seinem Gewissen vor Gottes Richterstuhl stellen. Und wenn er dann vom Zustand seiner Ungerechtigkeit sattsam überführt ist, soll er zugleich auch die Strenge des Urteilsspruchs bedenken, der über alle Sünder ergeht. So wirft er sich, durch sein Elend aus der Fassung gebracht und zu Boden geschlagen, vor Gott nieder und demütigt sich: Er läßt alles Selbstvertrauen fahren und seufzt, als wäre er dem äußersten Verderben preisgegeben. Dann zeigen wir ihm den einzigen Ankergrund seines Heils, die Barmherzigkeit Gottes, die uns in Christus dargeboten wird, ist doch in ihm alles erfüllt, was zu unserem Heil gehört. Weil also alle Sterblichen vor Gott als Sünder verloren sind, nennen wir Christus unsere einzige Gerechtigkeit: Er hat mit seinem Gehorsam unsere Übertretungen getilgt, mit seinem Opfer Gottes Zorn besänftigt, mit seinem Blut unsere Flecken abgewaschen, durch sein Kreuz unseren Fluch aufgehoben, mit seinem Tod für uns alles beglichen. Auf diese Weise also, lehren wir, wird in Christus der Mensch mit Gott, dem Vater versöhnt: nicht durch irgendein Verdienst, nicht durch die Würdigkeit seiner Werke, sondern allein durch unverdiente Gnade. Weil wir aber im Glauben Christus umfassen und gleichsam in Gemeinschaft mit ihm eintreten, nennen wir diesen Glauben nach der Weise der Schrift Glaubensgerechtigkeit.</p>
<p>Was habt Ihr da zu beißen und auseinanderzupflücken, Sadolet? Etwa, daß wir für die Werke keinen Raum lassen? In der Tat, wenn es um die Rechtfertigung des Menschen geht, bestreiten wir ihnen auch nur ein Haar breit Geltung. Denn überall redet die Schrift unüberhörbar davon, daß alle verloren sind, und es klagt einen jeden sein eigenes Gewissen schwer genug an. Keine Hoffnung bleibt uns übrig als allein Gottes Güte, die uns die Sünden vergibt und Gerechtigkeit zuspricht: so lehrt es dieselbe Schrift. Und beides, erklärt sie, geschieht umsonst: so kann sie am Ende verkünden, der Mensch sei ohne Werke selig (Röm 4,7). Was aber bringt uns denn dann das Wort Gerechtigkeit zur Kenntnis, wenn es auf gute Werke keinerlei Rücksicht nimmt? Ja, wenn Ihr darauf achten wolltet, was die Schrift mit dem Wort »rechtfertigen« bezeichnet, würdet Ihr an dieser Stelle nicht stecken bleiben. Sie bezieht es nämlich nicht auf die eigene Gerechtigkeit des Menschen, sondern auf Gottes Güte, die den Sünder gegen sein Verdienst annimmt und ihm Gerechtigkeit verschafft und zwar dadurch, daß sie is ihm seine Ungerechtigkeit nicht anrechnet. Darin, sage ich, besteht unsere Gerechtigkeit, wie sie Paulus beschreibt, daß Gott uns mit sich selbst in Christus versöhnt hat (2Kor 5,19). Auf welche Weise das geschehen ist, folgt gleich darauf: »indem er ihnen ihre Übertretungen nicht anrechnete«. Daß wir durch den Glauben dieses Gutes teilhaftig werden, zeigt er schließlich, indem er feststellt, daß der Dienst dieser Versöhnung im Evangelium beschlossen liegt. Doch ein »weiter Begriff«, sagt Ihr, ist das Wort Glaube, und seine Bedeutung liege noch tiefer verborgen. Aber doch verbindet ihn Paulus, sooft er ihm das Vermögen unserer Rechtfertigung zuschreibt, alsbald mit der unverdienten Verheißung göttlicher Zuwendung, hält ihn aber von jeder Beziehung auf die Werke fern. Daher der ihm vertraute Schluß: »Wenn aus Glauben, dann nicht aus den Werken«, und umgekehrt: »Wenn aus den Werken, dann nicht aus Glauben«.</p></blockquote>
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		<title>Wright, Piper und die Rechtfertigungslehre</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 08:38:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Syst. Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[John Piper]]></category>
		<category><![CDATA[N.T. Wright]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Paulusperspektive]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtfertigungslehre]]></category>

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		<description><![CDATA[Trevin Wax hat die Positionen von John Piper und N.T. Wright zur Rechtfertigungslehre zusammengestellt und CT hat die Tabelle gedruckt. Freundlicherweise kann die Gegenüberstellung nun auch als PDF herunter geladen werden: www.christianitytoday.com.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Trevin Wax hat die Positionen von John Piper und N.T. Wright zur Rechtfertigungslehre zusammengestellt und <em>CT</em> hat die Tabelle gedruckt.</p>
<p>Freundlicherweise kann die Gegenüberstellung nun auch als PDF herunter geladen werden: <a href="http://www.christianitytoday.com/ct/special/justification_june09.pdf" target="_blank" class="lipdf">www.christianitytoday.com</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/wright-piper-und-die-rechtfertigungslehre/4014/' addthis:title='Wright, Piper und die Rechtfertigungslehre '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Rechtfertigungslehre von N.T. Wright</title>
		<link>http://www.theoblog.de/die-rechtfertigungslehre-von-nt-wright/2994/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-rechtfertigungslehre-von-nt-wright</link>
		<comments>http://www.theoblog.de/die-rechtfertigungslehre-von-nt-wright/2994/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2009 09:16:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[G.P. Waters]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Paulusperspektive]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtfertigungslehre]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.theoblog.de/?p=2994</guid>
		<description><![CDATA[<p>In dem Buch: Guy Prentiss Waters: Justification and the New Perspectives on Paul: A Review and Response, P &#38; R, 2005 http://www.amazon.de/gp/product/0875526497? ie=UTF8&#38;tag=theobde-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=19454&#38;creativeASIN=0875526497 Das ReformedForum hat zwei sehr interessante Interviews mit Waters über die Rechtfertigungslehre von N.T.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0875526497?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=0875526497" target="_blank" class="liimagelink"><img class="right" src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2009/03/517hshf0kwl-sl160.jpg" alt="517HSHF0KWL._SL160_.jpg" width="107" height="160" /></a>Guy Prentiss Waters hat unter E.P. Sanders promoviert und gilt als profunder Kenner der »Neuen Paulusperspektive«. Mit seinem Buch:</p>
<ul>
<li>Guy Prentiss Waters: <em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0875526497?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=0875526497" target="_blank" class="liexternal">Justification and the New Perspectives on Paul: A Review and Response</a></em> , P &amp; R, 2004</li>
</ul>
<p>hat er eine solide und kritische Auseinandersetzung mit der »New Perspective on Paul« vorgelegt.</p>
<p>Das <a href="http://reformedforum.org/" target="_blank" class="liexternal">ReformedForum</a> hat jüngst zwei sehr interessante Gespräche mit Waters über die Rechtfertigungslehre von N.T. Wright publiziert. Dabei gehen Waters und die anderen Gesprächsteilnehmer auch auf das <a href="http://www.theoblog.de/?p=1865" target="_self" class="liinternal">neue Buch</a> von Wright ein.</p>
<ol>
<li><a href="http://reformedforum.org/ctc58/" target="_blank" class="liexternal">N.T. Wright’s Doctrine of Justification, Teil 1</a> </li>
<li><a href="http://reformedforum.org/ctc59/" target="_blank" class="liexternal">N.T. Wright’s Doctrine of Justification, Teil 2</a></li>
</ol>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/die-rechtfertigungslehre-von-nt-wright/2994/' addthis:title='Die Rechtfertigungslehre von N.T. Wright '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>The Wright Stuff</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 11:14:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[N.T. Wright]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Paulusperspektive]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtfertigungslehre]]></category>

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		<description><![CDATA[Alexander hat im Rahmen unserer Diskussion über die Rechtfertigungslehre von N.T. Wright auf einen fesselnden Bericht über die Wright/Barnett-Debatte in Sidney (2006) verwiesen. Dankbar will ich dieser Stelle darauf verweisen: matthiasmedia.com.au.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alexander hat im Rahmen unserer <a href="http://www.theoblog.de/?p=1865#comments" target="_top" class="liinternal">Diskussion über die Rechtfertigungslehre von N.T. Wright</a> auf einen fesselnden Bericht über die Wright/Barnett-Debatte in Sidney (2006) verwiesen.</p>
<p>Dankbar will ich dieser Stelle darauf verweisen: <a href="http://matthiasmedia.com.au/briefing/chn/1089/" target="_blank" class="liexternal">matthiasmedia.com.au</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/the-wright-stuff/1937/' addthis:title='The Wright Stuff '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>N.T. Wright&#8217;s neues Buch über die Rechtfertigungslehre</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 03:51:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[John Piper]]></category>
		<category><![CDATA[N.T. Wright]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Paulusperspektive]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtfertigungslehre]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Theologen warten gespannt auf N.T. Wright&#8217;s neues Buch Justification: God’s Plan and Paul’s Vision. Nutzt Wright die Gelegenheit, seine Sicht der Rechtfertigungslehre zu präzisieren? Das Buch, als Antwort auf John Pipers The Future of Justification konzipiert, soll im Februar (U.K.) bzw. Mai (U.S.A.) erscheinen. Für alle, die nicht warten können: Trevin Wax hat mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0281060908?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=0281060908" target="_blank" class="liimagelink"><img class="right" src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2009/01/wright-justification.jpg" alt="wright_justification.jpg" width="114" height="180" /></a>Viele Theologen warten gespannt auf N.T. Wright&#8217;s neues Buch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0281060908?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=0281060908" target="_blank" class="liexternal"><em>Justification: God’s Plan and Paul’s Vision</em></a>. Nutzt Wright die Gelegenheit, seine Sicht der Rechtfertigungslehre zu präzisieren?</p>
<p>Das Buch, als Antwort auf John Pipers <em><a href="http://www.theoblog.de/?p=183" target="_top" class="liinternal">The Future of Justification</a></em> konzipiert, soll im Februar (U.K.) bzw. Mai (U.S.A.) erscheinen.</p>
<p>Für alle, die nicht warten können: Trevin Wax hat mit N.T. Wright über sein neues Werk <a href="http://trevinwax.com/2009/01/13/interview-with-nt-wright-responding-to-piper-on-justification/" target="_blank" class="liexternal">gesprochen</a>. Eine erste <a href="http://www.dennyburk.com/?p=3300" target="_blank" class="liexternal">Reaktion</a> von Denny Burke liegt auch schon vor.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0281060908?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=0281060908" target="_blank" class="liimagelink"><img class="alignleft size-full wp-image-31" title="Einkaufsmöglichkeit" src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2007/07/rtemagicc_einkaufenkl_06.gif" alt="Einkaufsmöglichkeit" width="179" height="40" /></a></p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/nt-wrights-neues-buch-uber-die-rechtfertigungslehre/1865/' addthis:title='N.T. Wright&#8217;s neues Buch über die Rechtfertigungslehre '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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