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	<title>TheoBlog &#187; Thomas Schirrmacher</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus der Perspektive reformatorischer Theologie</description>
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		<title>Schirrmacher: Islamisten bestrafen wachsenden Mut der Christen</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Jan 2011 22:53:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Religionsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Christenverfolgung]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Schirrmacher]]></category>

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		<description><![CDATA[In der islamischen Welt werden alteingesessene Christengemeinschaften zum Ziel von Terror. Die Zeitschrift DIE WELT hat mit Thomas Schirrmacher über die Lage der Christen im Orient gesprochen: Welt Online: Die Christen werden selbstbewusst – und dafür bestraft? Schirrmacher: Ja, der historische Deal zwischen muslimischer Mehrheit und christlicher Minderheit wird zunehmend aufgekündigt. Er bestand darin, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der islamischen Welt werden alteingesessene Christengemeinschaften zum Ziel von Terror. Die Zeitschrift <em>DIE WELT</em> hat mit Thomas Schirrmacher über die Lage der Christen im Orient gesprochen:</p>
<blockquote><p><em>Welt Online:</em> <em>Die Christen werden selbstbewusst – und dafür bestraft?</em></p>
<p><em>Schirrmacher:</em> Ja, der historische Deal zwischen muslimischer Mehrheit und christlicher Minderheit wird zunehmend aufgekündigt. Er bestand darin, dass die orientalischen Christen nicht laut und schon gar nicht gegenüber dem Ausland über ihre rechtlichen Benachteiligungen klagten. Im Gegenzug ließ man sie als Bürger zweiter Klasse in Ruhe.</p>
<p><em>Welt Online:</em> <em>Wo sonst beobachten Sie das Ende dieses »Deals«?<br />
</em><em><br />
Schirrmacher:</em> Offenkundig im Irak. Nachdem einige irakische Bischöfe begannen, die Weltöffentlichkeit über ihr Leid zu informieren, verschlimmerte sich die Lage der irakischen Christen noch.</p>
<p><em>Welt Online:</em> <em>Stehen die irakischen Bischöfe denn geschlossen hinter der Strategie öffentlicher Hilferufe?</em></p>
<p><em>Schirrmacher:</em> Keineswegs! Viele Bischöfe plädieren dafür, lieber leise diskriminiert zu werden, statt sich laut zu beschweren und dafür ermordet zu werden. Ähnlich riskant leben die Christen in der Türkei: Der Mord an den drei Evangelikalen von Malatya lässt sich ebenfalls als Bestrafungsaktion verstehen. In Malatya war ein Zentrum alteingesessener Türken entstanden, die sich zum christlichen Glauben bekehrt hatten und nun offensiv Gleichberechtigung einforderten. Einige verlangten, in ihrem Ausweis den Eintrag »Muslim« durch »Christ« zu ersetzen, andere wagten, vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu ziehen – gegen ihren Staat. So viel Selbstbewusstsein dulden Radikalislamisten nicht.</p></blockquote>
<p>Hier: <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article12030616/Islamisten-bestrafen-wachsenden-Mut-der-Christen.html" target="_blank" class="liexternal">www.welt.de</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/schirrmacher-islamisten-bestrafen-wachsenden-mut-der-christen/10847/' addthis:title='Schirrmacher: Islamisten bestrafen wachsenden Mut der Christen '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Religionsfreiheit: Weltweite Evangelische Allianz dankt Kauder</title>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 18:23:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Religionsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Schirrmacher]]></category>

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		<description><![CDATA[Thomas Schirrmacher, Vorsitzender der Theologischen Kommission der Weltweiten Evangelischen Allianz, hat dem Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Volker Kauder für dessen »unermüdlichen und öffentlichkeitswirksamen Einsatz gegen Christenverfolgung und für Religionsfreiheit weltweit« gedankt. Hier mehr: www.pro-medienmagazin.de.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="right" src="http://www.pro-medienmagazin.de/fileadmin/kep/Menschen/Kauder%20schirrmacher%20480.jpg" alt="" width="184" height="96" />Thomas Schirrmacher, Vorsitzender der Theologischen Kommission der Weltweiten Evangelischen Allianz, hat dem Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Volker Kauder für dessen »unermüdlichen und öffentlichkeitswirksamen Einsatz gegen Christenverfolgung und für Religionsfreiheit weltweit« gedankt.</p>
<p>Hier mehr: <a href="http://www.pro-medienmagazin.de/politik.html?&amp;news[action]=detail&amp;news[id]=2969" target="_blank" class="liexternal">www.pro-medienmagazin.de</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/religionsfreiheit-weltweite-evangelische-allianz-dankt-kauder/8363/' addthis:title='Religionsfreiheit: Weltweite Evangelische Allianz dankt Kauder '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Kirchen wollen Religionsfreiheit für alle</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 15:04:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Religionsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Christenverfolgung]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Schirrmacher]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Hälfte der Christenheit genießt die Sonnenseite der Religionsfreiheit. In keiner anderen Religion liegt dieser Anteil so hoch. Ein Grund: Religionsfreiheit herrscht in der Regel da, wo das Christentum lange Einfluss auf die Regierung hatte. Doch hat auch keine Glaube mit Ausnahme der Bahai einen höheren Anteil an Verfolgten aufzuweisen. 75 Prozent aller Opfer der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Hälfte der Christenheit genießt die Sonnenseite der Religionsfreiheit. In keiner anderen Religion liegt dieser Anteil so hoch. Ein Grund: Religionsfreiheit herrscht in der Regel da, wo das Christentum lange Einfluss auf die Regierung hatte. Doch hat auch keine Glaube mit Ausnahme der Bahai einen höheren Anteil an Verfolgten aufzuweisen. 75 Prozent aller Opfer der Verletzung von Religionsfreiheit sind Christen.</p>
<p>Hier ein Artikel von Thomas Schirrmacher im Rheinischen Merkur: <a href="http://www.merkur.de/2010_05_Kirchen_wollen_Re.40017.0.html?&amp;no_cache=1" target="_blank" class="liexternal">www.merkur.de</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/kirchen-wollen-religionsfreiheit-fur-alle/7225/' addthis:title='Kirchen wollen Religionsfreiheit für alle '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Fundamentalismus ist (nur) militanter Wahrheitsanspruch</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 09:28:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Fundamentalismusdebatte]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Schirrmacher]]></category>

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		<description><![CDATA[Der in Bonn ansässige Theologe und Religionssoziologe (Hitlers Kriegsreligion) Thomas Schirrmacher fordert in seinem soeben erschienen Buch »Fundamentalismus: Wenn Religion zur Gefahr wird« eine breite Diskussion über den Fundamentalismusbegriff. »Man sollte nämlich«, so Schirrmacher wörtlich, »nur von Fundamentalismus sprechen, wenn Gewalt im Spiel ist oder eine echte Gefahr für die innere Sicherheit besteht.« Würde man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3775152032?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3775152032" target="_blank" class="liimagelink"><img class="right" src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2010/02/fundamentalismus.jpg" alt="fundamentalismus.jpg" width="130" height="198" /></a>Der in Bonn ansässige Theologe und Religionssoziologe (<em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3938116315?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3938116315" target="_blank" class="liexternal">Hitlers Kriegsreligion</a></em><em>)</em> Thomas Schirrmacher fordert in seinem soeben erschienen Buch »Fundamentalismus: Wenn Religion zur Gefahr wird« eine breite Diskussion über den Fundamentalismusbegriff. »Man sollte nämlich«, so Schirrmacher wörtlich, »nur von Fundamentalismus sprechen, wenn Gewalt im Spiel ist oder eine echte Gefahr für die innere Sicherheit besteht.« Würde man einfach alle Menschen als Fundamentalisten bezeichnen, die glaubten, die Wahrheit zu kennen, gäbe es auf dieser Welt mehr Fundamentalisten als andere. Es ginge nicht an, dass insbesondere die Medien recht wahllos Andersdenkende als Fundamentalisten beschimpften und nie über ihre Definition Rechenschaft ablegen müssten.</p>
<p>Als »Fundamentalisten« werden, meint Schirrmacher, seit den Anschlägen vom 11. September 2001 in der Öffentlichkeit meist einfach radikale, gewaltbereite, religiös motivierte Extremisten oder einfach gar religiöse Terroristen verstanden. »Was der Volksmund mit ‚Fundamentalismus&#8217; meint, ist militanter Wahrheitsanspruch und genau das finde ich die kürzeste Definition.«</p>
<p>An vielen Beispielen aus allen großen Religionen versucht Schirrmacher aufzuzeigen, wie sinnlos es ist, Fundamentalismus am Verständnis der Heiligen Schriften festzumachen. Das sei eine Engführung auf den Protestantismus. Schon der Katholizismus kenne nicht die Schrift als oberstes Prinzip, sondern das Lehramt, und viele Religionen hätte gar keine maßgebenden Heiligen Schriften, aber durchaus fundamentalistische Bewegungen, wie der politische Hinduismus in Indien, der Indien von Muslimen und Christen befreien wolle.</p>
<p>Hier kann das Buch:</p>
<ul>
<li>Thomas Schirrmacher: <em>Fundamentalismus – Wenn Religion zur Gefahr wird</em>, SCM Hänssler: Holzgerlingen 2010, 128 S., 7,95 Euro</li>
</ul>
<p>bestellt werden:</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3775152032?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3775152032" target="_blank" class="liimagelink"><img class="size-full wp-image-31 alignleft" title="Einkaufsmöglichkeit" src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2007/07/rtemagicc_einkaufenkl_06.gif" alt="" width="179" height="40" /></a></p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/fundamentalismus-ist-nur-militanter-wahrheitsanspruch/7218/' addthis:title='Fundamentalismus ist (nur) militanter Wahrheitsanspruch '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Was ist evangelikaler Fundamentalismus?</title>
		<link>http://www.theoblog.de/was-ist-evangelikaler-fundamentalismus/7158/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=was-ist-evangelikaler-fundamentalismus</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 18:21:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theologiegeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelikalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Reinhard Hempelmann]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Schirrmacher]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist Fundamentalismus? Und inwiefern kann man diesen Begriff auf konservative Christen anwenden? Gleich zwei Bücher sind vor kurzem zu diesem Thema erschienen. Der Theologe und Religionssoziologe Thomas Schirrmacher erklärt in seinem Buch, wie man sich selbst vor Fundamentalismus schützen kann. In der Broschüre des Theologen Reinhard Hempelmann (EZW-Texte 206) werden Herkunft und verschiedene Strömungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist Fundamentalismus? Und inwiefern kann man diesen Begriff auf konservative Christen anwenden? Gleich zwei Bücher sind vor kurzem zu diesem Thema erschienen. Der Theologe und Religionssoziologe Thomas Schirrmacher erklärt <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3775152032?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3775152032" target="_blank" class="liexternal">in seinem Buch</a>, wie man sich selbst vor Fundamentalismus schützen kann. In der Broschüre des Theologen Reinhard Hempelmann (EZW-Texte 206) werden Herkunft und verschiedene Strömungen des Evangelikalismus analysiert. Beide Materialien stellt das <em>Christliche Medienmagazin pro</em> hier kurz vor: <a href="http://www.pro-medienmagazin.de/buecher.html?&amp;news[action]=detail&amp;news[id]=2728" target="_blank" class="liexternal">www.pro-medienmagazin.de</a>.</p>
<p>Ich habe bisher nur das EZW-Heft von Dr. Hempelmann überfliegen können. Den historischen Teil finde ich, soweit gelesen, informativ und sachlich. Gern lass ich mir natürlich sagen (S. 35):</p>
<blockquote><p>Im christlichen Fundamentalismus kommen Aspekte zum Tragen, die den Protestantismus von Anfang an bestimmt haben: die Orientierung am Wort Gottes (sola scriptura), die Konzentration auf das Elementare und Fundamentale, das unbedingte Vertrauen auf den einen Gott, der sich in Christus den Menschen zuwendet.</p></blockquote>
<p>Dass das Zitieren von Bibelsprüchen »nicht selten zum Ersatz für das eigene Nachdenken« geworden ist, mag sein (S. 38). Leider finde ich neben vielen zutreffenden Beobachtungen auch theologische Vorurteile, wie zum Beispiel (S. 35):</p>
<blockquote><p>Falsch an ihm [dem christlichen Fundamentalismus] ist, dass er die Vielfalt des biblischen Zeugnisses nicht hinreichend wahrnimmt, dass er die christliche Freiheit leugnet, dass er Stilfragen zu Grundsatzfragen macht. Falsch an ihm ist, dass er die Verbindung von Glaube und Vernunft nicht ausreichend berücksichtigt.</p></blockquote>
<p>Auch der angeboten »Fundamentalismusbegriff« überzeugt mich nicht (S. 31):</p>
<blockquote><p>Ein Grundprinzip fundamentalistischer Strömungen ist das Prinzip der Übertreibung. Einsichten des Glaubens werden so übertrieben, dass sie das christliche Zeugnis verdunkeln, ja verkehren. Dies bezieht sich zwar zuerst auf das gesteigerte Schriftprinzip – verbunden mit einem Verbalinspirationsdogma –, darüber hinaus aber auch auf andere Ausdrucksformen und Motive der Frömmigkeit.</p></blockquote>
<p>Überraschend schwach finde ich folgenden Vorschlag (S. 38):</p>
<blockquote><p>Um einen Wort- oder auch Geistfundamentalismus aufzubrechen und zu öffnen, bedürfte es einer tieferen Wahrnehmung des Verhältnisses von Wort und Geist. Der »Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig« (2. Kor 3,6), meinte Paulus. Fundamentalistische Strömungen sind blind für diese Unterscheidung zwischen Buchstabe und Geist, mit der Folge, dass die christliche Freiheit verdrängt, eingeschränkt und geleugnet wird.</p></blockquote>
<p>War das das Anliegen von Paulus? War dieser »Aufbruch« die Errungenschaft des Protestantismus. Stellvertretend für andere zitiere ich hierzu Calvin (Institutio I, 9):</p>
<blockquote><p>Wer die Schrift verwirft und sich dann irgendeinen Weg erträumt, um zu Gott zu kommen, der ist nicht eigentlich dem Irrtum, sondern der Raserei verfallen. So sind neuerdings einige Schwindelköpfe aufgetreten, die sich hochmütig für geisterfüllte Lehrer ausgeben — aber sie verachten alles Lesen der Schrift und machen sich über die Einfalt derer lustig, die nach ihrer Meinung an toten und tötenden Buchstaben hangen. Ich möchte nur fragen, was das denn für ein Geist sei, durch dessen Wehen sie so hoch daherfahren, daß sie die Lehre der Schrift als kindisch und unwesentlich zu verachten sich erkühnen! Sollten sie antworten, das sei Christi Geist, so ist das lächerliche Verblendung. Denn sie werden ja dann doch wohl zugeben, daß die Apostel Christi und die anderen Gläubigen in der Urkirche von keinem anderen Geiste erleuchtet gewesen sind. Aber dieser Geist hat keinen von ihnen die Verachtung des Wortes Gottes gelehrt, sondern sie haben nur größere Verehrung gelernt, wie ihre Schriften deutlichst bezeugen. So war es schon vom Propheten Jesaja vorhergesagt. Wenn er nämlich ausspricht: »Mein Geist, der in dir ist, und meine Worte, die ich in deinen Mund gelegt habe, sollen nicht von deinem Munde weichen noch von dem Mund deines Samens ewiglich« (Jes. 59,21), so bindet er das Volk des Alten Bundes nicht an eine äußerliche Lehre, als ob es noch in den Anfangsgründen steckte, nein, er lehrt, das werde das rechte und volle Heil der neuen Gemeinde unter der Herrschaft Christi sein, daß sie nicht weniger durch das Wort Gottes als durch den Geist regiert würde! Hier wird deutlich, daß jene Windbeutel in schändlichem Frevel auseinanderreißen, was der Prophet zu unverletzlicher Einheit verbunden hat. Man muß hierzu noch beachten, daß Paulus, der doch bis in den dritten Himmel entzückt worden ist, nicht aufhörte, in der Lehre des Gesetzes und der Propheten fortzu schreiten, wie er denn auch den Timotheus, einen Lehrer von so einzigartiger Vor bildlichkeit, zum Festhalten am Lesen der Schrift ermahnt (1Tim. 4,13). Und wie denkwürdig ist das Lob, das er der Schrift darbringt, wenn er sagt, sie sei »nützlich zur Lehre, zur Ermahnung, zur Besserung, daß ein Knecht Gottes vollkommen sei &#8230;« (2Tim. 3,16)! Was ist es doch für ein teuflischer Wahn, von einer bloß zeitlichen und vorübergehenden Geltung der Schrift zu phantasieren – wo sie doch die Kinder Gottes bis zum äußersten Ziele führt! Auch sollten doch jene Schwärmer angeben, ob sie eigentlich einen anderen Geist empfangen haben als den, den der Herr seinen Jüngern verheißen hat. Ich glaube zwar, daß sie vom tollsten Wahn gequält sind – aber das in Anspruch zu nehmen, so toll werden sie doch nicht sein! … Das Amt des Geistes, der uns verheißen ist, besteht also nicht darin, neue und unerhörte Offenbarungen zu erdichten oder eine neue Lehre aufzubringen, durch die wir von der überlieferten Lehre des Evangeliums abkommen müßten – sondern sein Amt ist eben, die Lehre in uns zu versiegeln, die uns im Evangelium ans Herz gelegt wird!</p></blockquote>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/was-ist-evangelikaler-fundamentalismus/7158/' addthis:title='Was ist evangelikaler Fundamentalismus? '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Der aufziehende Kulturkampf 2.0</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 18:11:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Religionsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Manhattan Declaration]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Schirrmacher]]></category>

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		<description><![CDATA[Thomas Schirrmacher sieht am Horizont Anzeichen für einen aufziehenden Kulturkampf 2.0: Die Europäische Union hat gewaltige Aufgaben vor sich. Doch statt Arbeitslosigkeit und Rassismus zu bekämpfen, grast sie die Gesetzgebung ab, wo Kirchen als Religionsgemeinschaft vermeintliche Sonderrechte haben. Religionsfreiheit, nein danke? Kirchliches Selbstbestimmungsrecht nach § 140 des deutschen Grundgesetzes, aber wieso denn? Jede Kirche soll [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Thomas Schirrmacher sieht am Horizont Anzeichen für einen aufziehenden Kulturkampf 2.0:</p>
<blockquote><p>Die Europäische Union hat gewaltige Aufgaben vor sich. Doch statt Arbeitslosigkeit und Rassismus zu bekämpfen, grast sie die Gesetzgebung ab, wo Kirchen als Religionsgemeinschaft vermeintliche Sonderrechte haben. Religionsfreiheit, nein danke? Kirchliches Selbstbestimmungsrecht nach § 140 des deutschen Grundgesetzes, aber wieso denn? Jede Kirche soll gefälligst wie jede Firma dem unmittelbaren Zugriff des Staates unterliegen. Gewissensnöte Gläubiger? Die werden schon einknicken, wenn der Druck nur stark genug ist.</p>
<p>Die EU, genauer bestimmte politische Kräfte in der EU, wollen die christlichen Kirchen in die Knie zwingen. Nicht etwa den in einigen Teilen mit klarem politischen Machtanspruch auftretenden Islam, nicht die islamistische Minderheit, die unverhohlen Gewalt einsetzt, denen man vielmehr erstaunlich sanftmütig entgegentritt und deren Kritiker man mit millionenschweren Aktionen gegen Islamophobie das Leben schwer macht. Nein, den christlichen Kirchen, die in den Ländern der EU ganz wesentlich den Staat mittragen, die Demokratie stützen, die Zivilgesellschaften bereichern. Den Kirchen, die den Gedanken eines friedlichen Europas und seine Begründer mit hervorgebracht haben – man denke nur an europäischen Urvater Robert Schumann.</p></blockquote>
<p>Die Stellungnahmen für das »Institut für Ethik und Werte« kann hier als PDF-Datei herunter geladen werden: <a href="http://www.ethikinstitut.de/fileadmin/ethikinstitut/redaktionell/Texte_fuer_Unterseiten/Ethik_Oberseite/Schirrmacher_zu_Manhattan_Kulturkampf_2009_0_.pdf" class="lipdf">schirrmacher_zu_Manhattan_Kulturkampf_2009_0_.pdf</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/der-aufziehende-kulturkampf-2-0/6387/' addthis:title='Der aufziehende Kulturkampf 2.0 '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>The Boss himself</title>
		<link>http://www.theoblog.de/the-boss-himself/3738/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=the-boss-himself</link>
		<comments>http://www.theoblog.de/the-boss-himself/3738/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 16 May 2009 12:14:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Religionswissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Schirrmacher]]></category>

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		<description><![CDATA[Thomas Schirrmacher ist unter die Blogger gegangen. Es lohnt sich, regelmäßig bei seinem »ProMundis Blog« vorbeizuschauen: thomasschirrmacher.info.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2009/05/ts-logo.png" alt="TS_logo.png" width="36" height="30" />Thomas Schirrmacher ist unter die Blogger gegangen. Es lohnt sich, regelmäßig bei seinem »ProMundis Blog« vorbeizuschauen: <a href="http://www.thomasschirrmacher.info/" target="_blank" class="liexternal">thomasschirrmacher.info</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/the-boss-himself/3738/' addthis:title='The Boss himself '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>OSZE Konferenz zu »Intoleranz gegen Christen«</title>
		<link>http://www.theoblog.de/osze-konferenz-zu-%c2%bbintoleranz-gegen-christen%c2%ab/2984/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=osze-konferenz-zu-%25c2%25bbintoleranz-gegen-christen%25c2%25ab</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 09:46:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Religionsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Schirrmacher]]></category>

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		<description><![CDATA[Erstmals in der Geschichte der 1975 in Helsinki entstandenen Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) wurde eine eigene Konferenz zum Thema »Intoleranz und Diskriminierung gegen Christen« veranstaltet. Mehr als 60 Vertreter von Staaten, NGOs, Universitäten sowie »Think Tanks« nahmen teil. Thomas Schirrmacher hat das Internationale Institut für Religionsfreiheit der Weltweiten Evangelischen Allianz vertreten: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erstmals in der Geschichte der 1975 in Helsinki entstandenen Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) wurde eine eigene Konferenz zum Thema »Intoleranz und Diskriminierung gegen Christen« veranstaltet.</p>
<p>Mehr als 60 Vertreter von Staaten, NGOs, Universitäten sowie »Think Tanks« nahmen teil. Thomas Schirrmacher hat das Internationale Institut für Religionsfreiheit der Weltweiten Evangelischen Allianz vertreten:</p>
<blockquote><p>Der deutsche Religionssoziologe Thomas Schirrmacher … betonte, dass das Aufzeigen von Diskriminierung von Gläubigen im Westen zwar prinzipiell eine andere Dimension als das Aufzeigen echter Verfolgung im Osten habe. Dennoch sei das Augenmerk auch auf den Westen für die Glaubwürdigkeit der OSZE wichtig. Würde die OSZE nämlich nur auf die &#8211; tatsächlich gravierenden Missstände &#8211; in den ehemaligen Sowjetrepubliken hinweisen, wäre schnell der Vorwurf der Einäugigkeit zur Hand.</p>
<p>Schirrmacher kritisierte die Darstellung der Evangelikalen in deutschen Medien und bei einigen deutschen Linkspolitikern. Evangelikale würden zum Teil auf eine Linie mit Islamisten gestellt und mit dem Verdacht der Gefährlichkeit belegt. Es gebe Erfahrungen aus Schulen, wo Schüler aus evangelikalem oder freikirchlichem Elternhaus ausgegrenzt würden.</p></blockquote>
<p>Hier die vollständige Meldung: <a href="http://www.kathweb.at/content/site/nachrichten/database/24622.html" target="_blank" class="liexternal">www.kathweb.at</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/osze-konferenz-zu-%c2%bbintoleranz-gegen-christen%c2%ab/2984/' addthis:title='OSZE Konferenz zu »Intoleranz gegen Christen« '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>»Der Hass fanatisierter Menschen auf das andere«</title>
		<link>http://www.theoblog.de/der-hass-fanatisierter-menschen-auf-das-andere/1175/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=der-hass-fanatisierter-menschen-auf-das-andere</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 09:42:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Religionsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Christenverfolgung]]></category>
		<category><![CDATA[hristenverfolgung]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Schirrmacher]]></category>

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		<description><![CDATA[Till-R. Stoldt hat für DIE WELT mit meinem Chef Thomas Schirrmacher über die Ursachen der Christenverfolgung gesprochen. Leserbriefe sind willkommen, da das Thema allgemein in den Medien zu wenig Beachtung findet. Die Welt, Axel-Springer-Straße,  Brieffach 2410,  10 888 Berlin Fax: 030 / 2591 71608, eMail: forum@welt.de Zu dem Interview geht es hier: www.welt.de.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Till-R. Stoldt hat für DIE WELT mit meinem Chef Thomas Schirrmacher über die Ursachen der Christenverfolgung gesprochen. Leserbriefe sind willkommen, da das Thema allgemein in den Medien zu wenig Beachtung findet.</p>
<ul>
<li>Die Welt, Axel-Springer-Straße,  Brieffach 2410,  10 888 Berlin<br />
Fax: 030 / 2591 71608, eMail: forum@welt.de</li>
</ul>
<p>Zu dem Interview geht es hier: <a href="http://www.welt.de/welt_print/article2866583/Der-Hass-fanatisierter-Menschen-auf-das-andere.html" target="_blank" class="liexternal">www.welt.de</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/der-hass-fanatisierter-menschen-auf-das-andere/1175/' addthis:title='»Der Hass fanatisierter Menschen auf das andere« '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Der Koran fiel vom Himmel, die Bibel nicht</title>
		<link>http://www.theoblog.de/der-koran-fiel-vom-himmel-die-bibel-nicht/653/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=der-koran-fiel-vom-himmel-die-bibel-nicht</link>
		<comments>http://www.theoblog.de/der-koran-fiel-vom-himmel-die-bibel-nicht/653/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 11:15:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bibelwissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Religionswissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Koran]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Schirrmacher]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachfolgend ein Interview mit dem Religionswissenschaftler und Theologen Thomas Schirrmacher über sein neues Buch »Koran und Bibel«: Theoblog: Professor Schirrmacher, den Inhalt von Koran und Bibel zu vergleichen, ist sicher interessant, aber sich dabei nur auf ihr Selbstverständnis als ›Gottes Wort‹ zu beschränken – ist das sinnvoll? TS: Nun, es hat viel mit der Fundamentalismusdebatte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3775148027?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3775148027" target="_blank" class="liimagelink"><img class="right" title="koranbibel" src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2008/08/koranbibel-183x300.jpg" alt="" width="140" height="220" /></a>Nachfolgend ein Interview mit dem Religionswissenschaftler und Theologen Thomas Schirrmacher über sein neues Buch »Koran und Bibel«:</p>
<p><strong>Theoblog</strong>: <em>Professor Schirrmacher, den Inhalt von Koran und Bibel zu vergleichen, ist sicher interessant, aber sich dabei nur auf ihr Selbstverständnis als ›Gottes Wort‹ zu beschränken – ist das sinnvoll?</em></p>
<p><strong>TS</strong>: Nun, es hat viel mit der Fundamentalismusdebatte zu tun. Evangelikalen, die die Bibel für zuverlässig halten, wird oft vorgeworfen, sie hätten dasselbe fundamentalistische Schriftverständnis wie Muslime. Das ist einfach nicht wahr. Die wissenschaftliche Arbeit am Bibeltext geht etwa auf die Kirchenväter zurück, wurde von den Reformatoren zugrunde gelegt und der pietistische Vater Johann Albrecht Bengel hat eine wichtige textkritische Ausgabe des Neuen Testamentes vorgelegt. Etwas Entsprechendes gibt es bei frommen Muslimen bis heute nicht, weil der Koran gar nicht als menschlicher Text gilt.</p>
<p>Vergleicht man die beiden größten Weltreligionen, in denen ein einzelnes Buch als Heilige Schrift und ›Gottes Wort‹ eine zentrale Rolle spielt, zeigt sich, dass das Verständnis ihres jeweiligen Buches unterschiedlicher kaum sein könnte. ›Wort Gottes‹ ist hier überhaupt nicht gleich ›Wort Gottes‹. Oder anders gesagt: Der fundamentale Unterschied von Christentum und Islam kann allein schon am jeweils traditionellen Verständnis ihrer heiligen Bücher und an deren Selbstverständnis aufgezeigt werden.</p>
<p><strong>Theoblog</strong>: <em>Können Sie ein Beispiel nennen?</em></p>
<p><strong>TS</strong>: Der Koran war aus islamischer Sicht als ewige ›Mutterschrift‹ im Himmel immer schon fertig und wurde nur offenbart. Deswegen ist er allein Gottes Wort und hat keine menschliche und irdische Entstehungsgeschichte und keinen menschlichen Autor. Die Bibel dagegen entstand aus christlicher Sicht historisch in Jahrtausenden und wurde von vielen Menschen geschrieben. Sie ist nicht deswegen Gottes Wort, weil keine Menschen an ihr beteiligt waren, sondern weil Gottes Geist diese Menschen mit ihren ganz unterschiedlichen Persönlichkeiten inspiriert hat.</p>
<p><strong>Theoblog</strong>: <em>Ist das nicht eine moderne Sicht?</em></p>
<p><strong>TS</strong>: Nein, schon der Kirchenvater Clemens von Alexandrien oder die gesamte frühe Theologie seit Origenes legte größten Wert darauf, dass der Heilige Geist die Persönlichkeit der Autoren nicht ausgeschaltet, sondern eingeschaltet habe und wir in der Bibel die typische Sprache eines Mose, David oder Paulus vor uns haben. Schon lange vor Mohammed verstanden Christen unter ›Wort Gottes‹ in Bezug auf die Bibel etwas völlig anderes als Muslime, wenn sie den ›Koran‹ als Wort Gottes bezeichneten.</p>
<p><strong>Theoblog</strong>: <em>Aber ist denn Jesus nicht sowieso wichtiger als die Bibel?</em></p>
<p><strong>TS</strong>: Ja, sicher. Im Mittelpunkt des Islam steht unter Gott der Koran, also ein Buch, weil es aus der Ewigkeit in die Welt gesandt wurde. Im Mittelpunkt des Christentums steht neben Gott Jesus Christus, also eine Person, weil sie aus der Ewigkeit in die Welt gesandt wurde. Im Islam steht der Religionsstifter Muhammad unter der Heiligen Schrift. Er erhält seine Bedeutung von der Schrift, da er ihr Empfänger und Verkündiger ist. Im Christentum steht der Religionsstifter Jesus über der Heiligen Schrift. Sie erhält ihre Bedeutung von ihm. Jesus ist das eigentliche ›Wort Gottes‹, die Schrift legt als ›Wort Gottes‹ von ihm Zeugnis ab. Nur ist das ja nichts Neues, das haben alle Christen seit 2000 Jahren so gesehen, und auch Evangelikale sehen das nicht anders.</p>
<p><strong>Theoblog</strong>: <em>Sind Evangelikale Fundamentalisten?</em></p>
<p><strong>TS</strong>: Also zunächst einmal: Fundamentalisten sind immer die anderen! Mit solch emotionalen Totschlagwörtern ist nur schwer umzugehen und seriöse Menschen sollten sie entweder meiden oder vorher klar definieren. Zudem: Man kann mit jeder Weltanschauung Fundamentalist sein, auch etwa mit einer grünen Ideologie. Also ist immer erst einmal die Frage, was man darunter versteht. Versteht man unter Fundamentalist, dass man seine eigene Sicht mit Gewalt und Zwang durchsetzen will, dann stehen Evangelikale dem Fundamentalismus bestimmt konträr gegenüber, oder haben Sie schon einmal Angst vor einem evangelikalen Selbstmordattentäter gehabt oder befürchtet, ein Evangelikaler könnte Sie um ihren Arbeitsplatz bringen? Versteht man unter Fundamentalismus wie in der Religionswissenschaft üblich den Wunsch, den ursprünglichen Zustand der eigenen Religion wiederherzustellen – also etwa die Zeit Mohammeds oder der Urgemeinde –, so gilt das im christlichen Bereich nur für kleine Gruppen, die zudem gerade deswegen meist pazifistisch sind. Die Masse der Evangelikalen und Bibeltreuen wollen jedenfalls nicht den Zustand des 1. Jahrhunderts wieder herstellen – dazu ist etwa ihr Gottesdienststil alleine schon viel zu modern.</p>
<p><strong>Theoblog</strong>: <em>Der baptistische Theologieprofessor Strübind hat den ›Bibeltreuen‹ kürzlich vorgeworfen, sie vergewaltigten den Verstand und seien dialogunfähig.</em></p>
<p><strong>TS</strong>: Der Verstand ist ein herausragendes Beispiel für unsere Ebenbildlichkeit Gottes und war schon für die Kirchenväter ein wichtiges Werkzeug für das Studium der Bibel. Bis heute halten sehr intelligente Leute die Bibel für zuverlässig. Prof. Strübind hat wohl die Falschen getroffen.</p>
<p>Wir hatten auf dem Kirchentag eine große Diskussion zur Bibelfrage. Es ging kontrovers zu, aber ich wurde fair behandelt und alle Beteiligten arbeiteten auf eine Verständigung hin. Ich bin international an solchen Gesprächen beteiligt, etwa beim Weltkirchenrat oder orthodoxen Patriarchaten. Das sind fruchtbare Gespräche für beide Seiten. Dialogunfähigkeit und fehlende Dialogbereitschaft – wie sie Strübind selbst ja massiv an den Tag legt – gibt es bei Theologen und Menschen aller Richtungen, aber ich kann nicht erkennen, dass dies bei Evangelikalen oder Bibeltreuen wirklich sehr viel häufiger vorkommt, als bei anderen.</p>
<p><strong>Theoblog</strong>: <em>Sie haben vor Jahren die deutsche Ausgabe der Chicagoerklärung ediert. Ist die Chicagoerklärung unfehlbar?</em></p>
<p><strong>TS</strong>: Natürlich nicht. Die Chicagoerklärung war ein Versuch evangelikaler Theologieprofessoren in den USA, sich einerseits gegen einen kritischen Umgang mit der Bibel abzusetzen, andererseits aber auch gegenüber Christen, die den wissenschaftlichen Umgang mit der Bibel grundsätzlich verneinen – letzteres wird von ihren Gegnern oft geflissentlich übergangen, obwohl es erhebliche Teile der Thesen bestimmt. Und 25 Jahre später ist aus der internationalen Diskussion klar geworden, dass man heute manches besser machen würde.</p>
<p><strong>Theoblog</strong>: <em>Können Sie uns ein Beispiel dafür nennen?</em></p>
<p><strong>TS</strong>: Ja. Man hat etwa typisch amerikanisch die ganze Bibelfrage völlig losgelöst von der restlichen Dogmatik diskutiert, so dass etwa davon, dass Jesus das erste und wichtigste Wort Gottes ist, nirgends die Rede ist. Auch die bibeltreue europäische Theologie ist da immer anders vorgegangen. Gott offenbart sich in Jesus Christus und die Bibel ist das Buch, das ihn ankündigt, ihn bezeugt und das Heil in Christus verkündigt.</p>
<p>Ich habe gerade in meinem neuen Buch thematisiert, dass im Islam der Religionsstifter unter dem heiligen Buch steht und von diesem autorisiert wird, während im Christentum der Stifter über dem heiligen Buch steht und das Buch von ihm autorisiert wird. Das stand 1978 in den USA nicht zur Debatte und wurde aber damals gleichwohl von allen Beteiligten geteilt, aber leider eben nicht gesagt.</p>
<p><strong>Theoblog</strong>: <em>Wie sind Sie denn zu dem Thema Ihres neuen Buches gekommen?</em></p>
<p><strong>TS</strong>: Ich bin seit vielen Jahren an der Diskussion um das richtige Verständnis der Heiligen Schrift beteiligt, als selbstkritischer Vertreter einer evangelikalen Sicht. Ich bin im Gespräch mit Muslimen und Menschen in islamischen Ländern und für die Weltweite Evangelische Allianz engagiert. Wir haben zudem eines unserer Studienzentren in der Türkei, wo ich regelmäßig unterrichte und mit orientalischen Kirchen im Gespräch bin. Ich bin Religionswissenschaftler und mit einer kompetenten Islamwissenschaftlerin verheiratet. All das legte nahe, einmal den Versuch zu wagen, diese Themen und Arbeitsbereiche zu verbinden und das ›Wort-Gottes-Verständnis‹ von Islam und Christentum miteinander zu vergleichen. Das erste Mal habe ich das in einer Vorlesung in der Türkei getan.</p>
<p><strong>Theoblog</strong>: <em>Wir danken Ihnen für das Interview!</em></p>
<p>Download des Interviews als PDF: <a href="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2008/08/ts_koranbibel.pdf" class="lipdf">ts_koranbibel.pdf</a></p>
<p>Thomas Schirrmacher, <em>Bibel und Koran – Die größten Religionen im Vergleich,</em> Reihe: kurz und bündig, Holzgerlingen: Hänssler-Verlag, 2008. 128 S., 7,95 EUR</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3775148027?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3775148027" target="_blank" class="liimagelink"><img class="alignnone size-medium wp-image-31" title="Einkaufsmöglichkeit" src="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2007/07/rtemagicc_einkaufenkl_06.gif" alt="" width="179" height="40" /></a></p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/der-koran-fiel-vom-himmel-die-bibel-nicht/653/' addthis:title='Der Koran fiel vom Himmel, die Bibel nicht '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Fluch und Segen des Besitzes</title>
		<link>http://www.theoblog.de/fluch-und-segen-des-besitzes/436/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=fluch-und-segen-des-besitzes</link>
		<comments>http://www.theoblog.de/fluch-und-segen-des-besitzes/436/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Jul 2008 07:13:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Religionsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Schirrmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Wohlstandsevangelium]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier eine dreizehnseitige Ausarbeitung von Thomas Schirrmacher zum Thema »Besitz und Wohlstand«: mbstexte024.pdf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier eine dreizehnseitige Ausarbeitung von Thomas Schirrmacher zum Thema »Besitz und Wohlstand«: <a href="http://www.bucer.eu/uploads/media/mbstexte024.pdf" class="lipdf">mbstexte024.pdf</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/fluch-und-segen-des-besitzes/436/' addthis:title='Fluch und Segen des Besitzes '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Evangelikale Reaktion auf muslimische Verständigungsinitiative</title>
		<link>http://www.theoblog.de/evangelikale-reaktion-auf-muslimische-verstandigungsinitiative/279/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=evangelikale-reaktion-auf-muslimische-verstandigungsinitiative</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Mar 2008 09:18:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Religionsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Religionswissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelikalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Schirrmacher]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Weltweite Evangelische Allianz (WEA) hat in einem Schreiben einen eigenen Beitrag zu einer christlich-muslimischen Verständigungsinitiative geleistet. Das Dokument, das am 11. März veröffentlicht wurde, ist eine Antwort auf ein Gemeinsames Wort von 138 muslimischen Geistlichen, das diese zum Ende des Fastenmonats Ramadan im Oktober an den Vatikan, die orthodoxen Kirchen, den Weltkirchenrat, die anglikanische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Weltweite Evangelische Allianz (<a href="http://www.worldevangelicals.org/" target="_blank" class="liexternal">WEA</a>) hat in einem Schreiben einen eigenen Beitrag zu einer christlich-muslimischen Verständigungsinitiative geleistet. Das Dokument, das am 11. März veröffentlicht wurde, ist eine Antwort auf ein <a href="http://www.acommonword.com/index.php?lang=en&amp;page=option1" target="_blank" class="liexternal">Gemeinsames Wort</a> von 138 muslimischen Geistlichen, das diese zum Ende des Fastenmonats Ramadan im Oktober an den Vatikan, die orthodoxen Kirchen, den Weltkirchenrat, die anglikanische Weltgemeinschaft sowie die Weltbünde der Lutheraner, Reformierten, Baptisten und Methodisten gerichtet hatten. Darin wiesen sie auf Gemeinsamkeiten in der Bibel und im Koran hin, insbesondere auf das Doppelgebot, Gott und den Nächsten zu lieben.</p>
<p>In dem vom Direktor des Internationalen Instituts für Religionsfreiheit der WEA, Prof. Thomas Schirrmacher (Bonn), verfassten und von ihrem Internationalen Direktor, Geoff Tunnicliffe (Markham), unterzeichneten Antwortschreiben lädt die Dachorganisation von rund 420 Millionen Evangelikalen Muslime zu Gesprächen über Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden großen Weltreligionen ein: »Lassen Sie uns im direkten Gespräch über unsere Differenzen sprechen und versuchen, einander durch gute Argumente zu überzeugen, ohne Gewalt und Androhung von Gewalt, und damit über die Differenzen in den politischen Strategien oder in der Handlungsweise der Regierungen hinauszugehen.«</p>
<p>Die WEA betont die Verpflichtung der Christen zum Frieden, wie sie etwa in der Bergpredigt Jesu oder in den Briefen des Apostels Paulus zum Ausdruck kommen. Die Weltallianz geht auch auf den Aufruf der muslimischen Gelehrten an Christen ein, Muslime zu werden, indem sie »Gott anbeten sollen, ohne ihm einen Partner zur Seite zu stellen«. Diese Einladung könne man nicht annehmen. Im Gegenzug lädt die Allianz Muslime zum Glauben an den Gott ein, »der unseren Widerstand gegen ihn und unsere Sünde durch das vergibt, was sein Sohn Jesus Christus für uns am Kreuz getan hat«. Es gehe nicht darum, Streit zu suchen. Vielmehr seien Christen von der Wahrheit ihres Glaubens ebenso überzeugt wie Muslime von ihrer. Die Allianz verweist unter anderem auf das Jesus-Wort »Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich« (Johannes 14,6).</p>
<p>Die fundamentalen Unterschiede im Gottesverständnis zwischen Islam und dem christlichen Glauben seien der Allianz bewusst. Zum besseren Verstehen werde es langer, aufrichtiger Gespräche bedürfen. Auch beim Verständnis der Liebe Gottes bestünden tiefe Differenzen. So glaubten Christen im Unterschied zu Muslimen, dass der Tod Jesu am Kreuz der größte Beweis der Liebe Gottes zu den Menschen sei. Man werde die Unterschiede jedoch niemals zum Vorwand nehmen, Muslime nicht zu lieben oder den Frieden zu gefährden.</p>
<p>Die WEA kommt auch auf die Religionsfreiheit als Menschenrecht zu sprechen. Man wolle, dass Christen und Muslime in Frieden zusammenleben können. Frieden werde man nicht dadurch erreichen können, dass man sich zunächst in allen Unterschieden einig werde. Vielmehr sollte man den Anhängern aller Religionen ermöglichen, ihren jeweiligen Glauben in vollem Maße auszuüben und zu verbreiten, und allen Menschen erlauben, ihre Religionszugehörigkeit frei zu wählen.</p>
<p>Die WEA bringt ferner Bedenken auf drei Gebieten zum Ausdruck. Sie bittet Muslime, zwischen dem christlichen Glauben und der westlichen Welt zu unterscheiden. Das Christentum sei keine westliche Religion, und die Mehrheit der Menschen im Westen lebten nicht nach Gottes Willen. Zum zweiten zeigt sich die Allianz verwundert, dass die Muslime davon sprechen, dass Christen Krieg gegen Muslime wegen ihrer Religion führten, sie unterdrückten und vertrieben. »Wo führen Christen Krieg gegen Muslime?« fragt die Allianz. Die dritte Sorge betreffe das Schicksal von Christen in überwiegend muslimischen Ländern. Oft sei es ihnen nicht gestattet, ihren Glauben ungehindert auszuüben; manche säßen in Haft, andere würden ermordet. Man bitte darum, den Christen das gleiche Maß an Frieden und Gerechtigkeit zukommen zu lassen, wie den dort lebenden Muslimen.</p>
<p>Im November 2007 hatten bereits eine große Anzahl christlicher Theologen eine Antwort auf die muslimische Verständigungsinitiative unter dem Titel »Gott und den Nächsten zusammen lieben« in der Zeitung New York Times veröffentlicht. Darin wurde die Gottes- und Nächstenliebe als »zentrale Gemeinsamkeit« der beiden Religionen bekräftigt. Das Papier wurde heftig kritisiert, da die Unterschiede zwischen den Religionen verwischt und die Bedeutung von Jesus Christus relativiert wurde.</p>
<p>Das originale Dokument gibt es hier: <a href="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2008/03/we-too-want-to-live-in-love-peace-freedom-and-justice.pdf" title="We_Too_Want_to_Live_in_Love_Peace,_Freedom_and_Justice.pdf" class="lipdf">We_Too_Want_to_Live_in_Love.pdf</a>. Eine deutsche Übersetzung kann  heruntergeladen werden unter: <a href="http://www.theoblog.de/wp-content/uploads/2008/03/wetowant.pdf" title="WeToWant.pdf" class="lipdf">WeToWant.pdf</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.theoblog.de/evangelikale-reaktion-auf-muslimische-verstandigungsinitiative/279/' addthis:title='Evangelikale Reaktion auf muslimische Verständigungsinitiative '><a href="http://www.theoblog.de//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47f81ddfbdce" class="addthis_button_compact">Share</a></div>]]></content:encoded>
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