Wörter, wenn nötig

Der presbyterianische Pastor J. Ligon Duncan twitterte aus Cape Down: Wer sagt: »Predigt das Evangelium täglich, wenn nötig, verwendet Wörter«, ist wie jemand, der sagt: »Nahrung für Hungrige, und wenn nötig, gebt ihnen etwas zu essen«. … [Weiterlesen...]

Vom »höheren« Menschen

Friedrich Nietzsche (Also sprach Zarathustra, IV,5): »Der Mensch ist böse« – so sprachen mir zum Troste alle Weisesten. Ach, wenn es heute nur noch wahr ist! Denn das Böse ist des Menschen beste Kraft. »Der Mensch muß besser und böser werden« … [Weiterlesen...]

Das mysteriöse Lutherzitat

Johannes hat in seinem Kommentar auf ein Phänomen hingewiesen, dass vielen Francis Schaeffer-Lesern vertraut sein dürfte: Schaeffer und manch andere Mitarbeiter von L'abri haben es häufig nicht geschafft, von ihnen verarbeitete Quellen genau zu … [Weiterlesen...]

Voegelin: Welt steckt im Prozess des Verdorrens

Eric Voeglin schreibt in Die politischen Religionen (S. 6). Es gibt: heute keinen bedeutenden Denker der westlichen Welt, der nicht wüsste - und es auch ausgesprochen hätte -, daß sich diese Welt in einer schweren Krise befindet, in einem Prozess des … [Weiterlesen...]

Schweigt Gott?

Ronald Nash: Die einzige Sache, in der sich liberale, neoliberale und postkonservative Denker einig sind, ist [die Behauptung], dass Gott nicht gesprochen hat und tatsächlich nicht sprechen kann. … [Weiterlesen...]

Der moderne Mensch und das Heil

Heinz Zahrnt (1915–2003): Hieß es für ihn [den Menschen] früher: »Extra ecclesiam nula salus« – außerhalb der Kirche ist kein Heil, so heißt es für ihn heute: »Extra mundum nulla salus« – außerhalb der Welt gibt es kein Heil. … [Weiterlesen...]

Sproul: Kennzeichen des Gebets nach Calvin

R. C. Sproul sagte über das Gebet bei Calvin: Wenn ich zusammenfasse, was Calvin über das Gebet sagt, würde ich formulieren: Die Hauptregel des Gebets ist, sich zu erinnern, wer Gott ist und wer wir sind. Wenn wir uns an diese zwei Dinge erinnern, werden … [Weiterlesen...]

Kinder bringen nur noch emotionale Rendite

Meinhard Miegel schreibt in seinem Buch Die deformierte Gesellschaft: Wie die Deutschen ihre Wirklichkeit verdrängen (Berlin-München 2002, S. 21–22): Nüchtern betrachtet, ist die niedrige Geburtenrate jedoch darauf zurückzuführen, dass Kinder in … [Weiterlesen...]

Heidegger als Versuchung

Odo Marquard beschreibt in seinem Aufsatz »Sprachmonismus und Sprachpluralismus« amüsiert, wie während seiner Studienzeit in Freiburg Martin Heidegger zur Versuchung wurde (Quelle: Skepsis in der Moderne, S.74–75). Später kamen freilich andere … [Weiterlesen...]

Der Tyrann in uns

Friedrich Nietzsche (Jenseits von Gut und Böse, Fragment 158): Unserm stärksten Triebe, dem Tyrannen in uns, unterwirft sich nicht nur unsere Vernunft, sondern auch unser Gewissen. … [Weiterlesen...]

Fragen als Abwehrmechanismus

»Ehrliche Antworten auf ehrliche Fragen«, hieß es zur Zeiten von Francis Schaeffer im L'Abri-Studienzentrum. Junge Leute strömten in die Schweiz, weil sie brennende Fragen loswerden wollten und leidenschaftlich nach tragfähigen Antworten … [Weiterlesen...]

»Ich bin das Leben«

Nochmal Dietrich Bonhoeffer (Konsequenzen, 1970, S. 124–125): Seit Jesus Christus von sich sagte: »Ich bin das Leben« (Joh 14,6; 11,25), kommt kein christliches, aber auch kein philosophisches Denken mehr an diesem Anspruch und der in ihm enthaltenen … [Weiterlesen...]

Geist der (Zer)Störung

Bei den Vorbereitungen für einen Vortrag stieß ich bei Zygmunt Baumann erneut auf ein strenges Zitat (Ansichten der Postmoderne, 1995, S. 6): [Die Postmoderne] ist ein Geisteszustand, der sich vor allem durch seine alles verspottende, alles aushöhlende, … [Weiterlesen...]

Kritik der Pseudo-Opferkultur

Friedrich Nietzsche : Der Weinende will, dass mitgeweint werde, so übt er Herrschaft aus und freut sich. … [Weiterlesen...]

Der Christ und die Welt

Dietrich Bonhoeffer: Es gibt keinen Rückzugsort des Christen von der Welt, weder äußerlich, noch in der Sphäre der Innerlichkeit. Jeder Versuch, der Welt auszuweichen, muß früher oder später mit einem sündigen Verfall an die Welt bezahlt werden. … [Weiterlesen...]

Postmoderne – eine Definition

Zygmunt Baumann (Ansichten der Postmoderne, 1995, S. 9): Postmoderne ist ein Freibrief, zu tun, wozu man Lust hat, und eine Empfehlung, nichts von dem, was man selbst tut oder was andere tun, allzu ernst zu nehmen. P.S. Ich sollte hinzufügen, dass Baumann … [Weiterlesen...]

Zur postmodernen Kreditkultur

Roland Baader: Was wir im papierenen Kreditrausch in den letzten 20 Jahren vorausgefressen haben, werden wir in den nächsten 20 Jahren nachhungern müssen. VD: MS … [Weiterlesen...]

Predigten aus zweiter Hand

John Piper empfiehlt den Predigern des Evangeliums, ihre Predigten selbst vorzubereiten (sie also nicht aus dem Internet zu laden) und zitiert dazu Jeremia 23,30: Darum: Sieh, ich gehe gegen die Propheten vor, Spruch des HERRN, von denen einer dem anderen … [Weiterlesen...]

Betet ohne Unterlass

John Piper: Einer der großen Vorzüge von Twitter und Facebook wird sein, am jüngsten Tag Beleg dafür zu sein, dass wir das Gebet nicht aus Zeitmangel vernachlässigt haben. … [Weiterlesen...]

Anpasser, aufgepasst!

Der Psychiater Manfred Lütz, bekannt als Atheismus- und Evangelikalenkritiker (Gott: Eine kleine Geschichte des Größten), rechnet in einem Beitrag für den Rheinischer Merkur mit den Moden- und Milieustudien ab und warnt die Kirchen davor, jedem neuen Trend … [Weiterlesen...]